{"id":5096,"date":"2022-12-24T18:36:50","date_gmt":"2022-12-24T17:36:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/?p=5096"},"modified":"2022-12-28T22:15:00","modified_gmt":"2022-12-28T21:15:00","slug":"von-wichteln-welche-kindern-briefe-schreiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/von-wichteln-welche-kindern-briefe-schreiben\/","title":{"rendered":"Von Wichteln, welche Kindern Briefe schreiben"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"806\" src=\"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Monatstisch-mit-Wichteltu\u0308r-Kopie-1024x806.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5136\" srcset=\"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Monatstisch-mit-Wichteltu\u0308r-Kopie-1024x806.jpg 1024w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Monatstisch-mit-Wichteltu\u0308r-Kopie-300x236.jpg 300w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Monatstisch-mit-Wichteltu\u0308r-Kopie-768x604.jpg 768w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Monatstisch-mit-Wichteltu\u0308r-Kopie-600x472.jpg 600w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Monatstisch-mit-Wichteltu\u0308r-Kopie-381x300.jpg 381w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Monatstisch-mit-Wichteltu\u0308r-Kopie.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Detail vom Monatstisch meiner Schulklasse mit Wichtelt\u00fcr, im Hintergrund an der Wand ein paar Wichtelbriefe<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wichtelbriefe waren im heurigen Advent DER Modetrend. Es geht so: An einer Wand \u00fcber der Sesselleiste oder \u00fcber einer Kommode wird ein kleines T\u00fcrchen befestigt, das die Illusion erzeugen soll, dass hier ein Wichtelm\u00e4nnlein den Eingang zu seinem Wohnbereich hat. Der Vorplatz wird je nach Geschmack mit kleinen Einrichtungsgegenst\u00e4nden dekoriert, etwa einem kleinen Sitzplatz, Feuerholz, einem Besen etc., was diese Illusion noch verst\u00e4rkt, und nun macht das ausgedachte Wesen, das selbst zwar immer unsichtbar bleibt, durch Streiche auf sich aufmerksam und hinterl\u00e4sst den Menschen respektive Kindern jeden Tag einen Brief, worin es von sich oder von seinen Streichen erz\u00e4hlt. Die Kinder k\u00f6nnen Gegenst\u00e4nde, von denen sie glauben, dass der Wichtel sie brauchen kann, vor seiner Haust\u00fcr deponieren, und manchmal hinterl\u00e4sst das Kerlchen im Austausch daf\u00fcr kleine Geschenke.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Brauch stammt aus Skandinavien. Dort hat der Glaube an Tomten und Nissen lange Tradition. Der Julenisse ist ein fester Bestandteil z.B. der d\u00e4nischen Weihnachtstradition. Er hilft dem Weihnachtsmann (<em>Julemanden<\/em>) beim Erstellen der Geschenke und erwartet als Gegenleistung von den Menschen, dass er w\u00e4hrend der Adventszeit mit Milchreis (d\u00e4nisch \u201erisengr\u00f8d\u201c) versorgt wird (Quelle: Wikipedia). Aber auch im deutschen Sprachraum existieren zahlreiche Sagen und M\u00e4rchen, die die Existenz von Wichteln und deren Zusammenleben mit Menschen thematisieren. Wichtelm\u00e4nner sind scheu, aber hilfsbereit, erledigen bisweilen Arbeiten f\u00fcr den Menschen, necken sie manchmal auch, sehen im Stall nach den Tieren und k\u00f6nnen demjenigen, der sich gut mit ihnen stellt, zu Reichtum und Wohlergehen verhelfen. F\u00fchlen sie sich ausspioniert oder verhalten sich die Menschen ihnen gegen\u00fcber feindselig, so ziehen die Wichtel aus und mit ihnen auch der Wohlstand und das Gl\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Naturwesen sind mein Steckenpferd, aber als Volksschul- und Waldorflehrer verbindet mich mit ihnen auch ein professionelles Interesse: Naturwesen und M\u00e4rchen haben eine nicht zu untersch\u00e4tzende Bedeutung in der Arbeit mit Kindern. Das geht aus Schriften <a href=\"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/autoren\/rudolf-steiner\/\">Rudolf Steiners<\/a> hervor, aber noch wesentlich weiter geht <a href=\"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/autoren\/abd-ru-shin\/\">Abd-ru-shin<\/a>, der in seinem Vortrag \u00fcber &#8222;das Kind&#8220; fordert:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><strong>Das Kind von heute ist bis zu seiner Reife unmittelbar nur mit dem Wesenhaften eng verbunden. In dieser Zeit soll es das Wesenhafte genau kennenlernen im Erleben!<\/strong><\/p><cite>Abd-ru-shin, Im Lichte der Wahrheit, Gralsbotschaft. Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart. Aus dem Vortrag: Das Kind<br><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Kindern die Welt der Wesen n\u00e4herzubringen ist mir also ein gro\u00dfes Anliegen, und ich bin immer auf der Suche nach M\u00f6glichkeiten, wie ich dieses Ziel spielerisch und m\u00f6glichst ohne gro\u00dfen Aufwand erreichen kann. Heuer habe ich im Zusammenhang damit ein paar Erfahrungen gemacht, die ich gern den interessierten Leserinnen und Lesern mitteilen m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn auch in meiner 3. Volksschulklasse ist heuer am 1. Dezember \u00fcber dem Monatstisch eine solche Wichtelt\u00fcr erschienen und ihre imaginierten Bewohner haben den Kindern jeden Tag in winziger Schrift einen Brief hinterlassen sowie eine kleine S\u00fc\u00dfigkeit. In ihren Briefen erz\u00e4hlten die Wichtel von sich und von ihren Erlebnissen mit den Menschen und mit Tieren. Die in ein selbstgebasteltes Heftchen geklebten Wichtelbriefe waren f\u00fcr die Kinder meiner Klasse zugleich Lesehaus\u00fcbung als auch Adventkalender. <\/p>\n\n\n\n<p>Da einige meiner Schulkinder noch an das Christkind glauben, gab es anfangs zwischen den Kindern Diskussionen dar\u00fcber, ob diese Wichtelbriefe nun &#8222;echt&#8220; seien oder nicht, und das brachte mich f\u00fcr kurze Zeit etwas in Bedr\u00e4ngnis. Meinen eigenen Kinder haben meine Frau und ich niemals weisgemacht, die Weihnachtsgeschenke w\u00fcrden vom &#8222;Christkind&#8220; gebracht, schon allein deshalb, weil wir die Entt\u00e4uschung f\u00fcrchteten, wenn wir sp\u00e4ter zugeben zu m\u00fcssten, dass dem gar nicht so war. Weihnachtswichtel existieren wirklich, nachzulesen bei <a href=\"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/autoren\/erla-stefansdottir\/\">Erla Stefansdottir<\/a> in ihrem Buch &#8222;Lifssyn min&#8220;, und sicherlich gibt es jede Menge Wunder und Heimlichkeit speziell zur Zeit der Wintersonnenwende, doch die Naturgesetze k\u00f6nnen dabei nicht ausgeschaltet werden, und das ist auch f\u00fcr Kinder wichtig zu wissen. &#8211; Ist  es nicht unfair und irgendwie egoistisch, wenn Erwachsene das Vertrauen und die Leichtgl\u00e4ubigkeit von Kindern ausn\u00fctzen und ihnen eine falsche &#8222;Wunder-Wirklichkeit&#8220; vorspielen, um sich am Wunderglauben und den strahlenden Augen der Kinder selbst zu erbauen?<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Wichtelbriefe jedenfalls sollten den Kindern nicht vorgaukeln, dass in der Wand briefschreibende und schokospendende M\u00e4nnlein hausen. Dass auf einer anderen Ebene feinstoffliche Wesen wie Wichtel oder Engel tats\u00e4chlich existieren, davon bin ich ehrlich \u00fcberzeugt. Diesen Wesen sowie ihrer feinstofflichen Ebene sollten die Kinder durch meine Wichtelbriefe innerlich n\u00e4herkommen, aber es sollte ihnen bei alledem klar sein, dass die Briefe in Wirklichkeit von mir stammten. Von den guten Gaben und Geschenken der &#8222;kleinen Leute&#8220; erz\u00e4hlen so viele Geschichten und Legenden aus alter Zeit, die nur deshalb allgemein als erfundene &#8222;M\u00e4rchen&#8220; und f\u00fcr unwahr angesehen werden, weil wir uns sowohl M\u00e4nnlein, als auch Gaben und Geschenke in grobstofflicher Form vorstellen. Aber wie sollen feinstoffliche Wesen dem Menschen grobstoffliche Gaben darbringen? So etwas zu erwarten, ist im wahrsten Sinne des Wortes kindisch. Wie viel Segen ernten wir jedes Jahr durch das Wirken der Natur, durch Kr\u00e4fte, welche von Stufe zu Stufe abw\u00e4rts durch Wesenheiten aus der feineren in die grobe Stofflichkeit vermittelt werden. Wie viel Kraft, Trost, Zuversicht etc. flie\u00dft uns tagt\u00e4glich aus h\u00f6heren und lichteren, feineren Regionen zu, wenn wir uns daf\u00fcr \u00f6ffnen, ohne dass wir uns dessen auch nur \u00fcberhaupt bewusst werden? <\/p>\n\n\n\n<p>Darum m\u00f6chte ich allen Eltern zu bedenken geben, dass der Glaube an das &#8222;Christkind&#8220; f\u00fcr das Kind auch zum spirituellen Hemmnis werden kann, wenn dieser Glaube dem Kind vorgaukelt, dass das &#8222;Christkind&#8220; und die Engelein grobstoffliche Wesen seien, weil sie ja vorgeblich grobstoffliche Geschenke bringen. &#8211; &#8222;Alles Gute kommt von oben&#8220;, das ist sprichw\u00f6rtlich wahr. &#8222;Von oben&#8220;, das hei\u00dft von Gott, kommen aber nicht Pakete mit dem Fallschirm abgeworfen, sondern Kr\u00e4fte, Energien, die durch die H\u00e4nde vieler spendender und weiterleitender Intelligenzen von Ebene zu Ebene abw\u00e4rts flie\u00dfend vielfach umgewandelt und in immer gr\u00f6bere Form gebracht werden, bis sie v\u00f6llig naturgesetzlich in der Grobstofflichkeit f\u00fcr uns k\u00f6rperlich und sinnlich erlebbar werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber nur durch Reden, zumal durch solch theoretisches, kann man Kindern den tats\u00e4chlichen Sachverhalt nicht nachvollziehbar machen. Auch steht es mir als Lehrer nicht zu, am Christkindglauben der Kinder zu r\u00fctteln und damit die Aussagen ihrer Eltern in Zweifel zu ziehen. Dadurch k\u00f6nnten diese verunsichert werden. Und drittens war es mir wichtig, dass die Kinder die Wahrheit selbst erkannten. Also widersprach ich nicht, wenn einzelne Kinder vermuteten, dass &#8222;ich der Wichtel&#8220; sei, der die Briefe schrieb und deponierte, doch ich gab es auch nicht offen zu und lie\u00df den Sachverhalt in der Schwebe. Wie sollte ich aber den Kindern den Zusammenhang erkl\u00e4ren? &#8211; Zu dieser Zeit dr\u00e4ngte sich mir wiederholt ein inneres Bild auf: Ich sah mich vor der h\u00f6lzernen Wichtelt\u00fcr (die ich selbst aus Sperrholz ausges\u00e4gt hatte) stehen und anklopfen, woraufhin ein freundliches, beh\u00e4biges M\u00e4nnlein mit langem wei\u00dfem Bart mir von innen \u00f6ffnete. Und irgendwie f\u00fchlte ich mich aufgefordert, dieses Bild den Kindern weiterzugeben. So beendete ich die Fragen zum Thema &#8222;echt oder nicht echt&#8220;, indem ich den Kindern vorschlug, mit mir gemeinsam einen kleinen Gedankenspaziergang zu unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bat die Kinder, die Augen zu schlie\u00dfen und sich vorzustellen, wie sie auf das Regal neben dem Monatstisch kletterten, wobei sie in der Vorstellung etwas schrumpfen sollten. Ich f\u00fchrte sie in Gedanken oben am Regal entlang und lie\u00df sie dann vom Regal auf den Monatstisch hin\u00fcbersteigen, der neben dem Regal stand. An den sch\u00f6nen Dingen vorbei, die dort ausgestellt waren, passierten sie die kleine Truhe, in dem die Wichtel ihre Briefe und Geschenke deponierten, das Tischchen, das zu ihrem Wohnbereich geh\u00f6rte, den kleinen Besen, der dort an der Wand lehnte, sowie das winzige aufgestapelte Feuerholz, und nun st\u00fcnden sie direkt vor der Wichtelt\u00fcr. Sie klopften an und warteten h\u00f6flich, was nun geschehen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich f\u00fchrte also die Kinder lediglich in Gedanken vor die Wichtelt\u00fcr, ich vermied aber sorgf\u00e4ltig jegliche Vorgabe, was sie hinter der T\u00fcr erwarten w\u00fcrde. Ich wollte unbedingt vermeiden, dass die Kinder durch meine Worte irgendwie voreingenommen oder gar hypnotisiert w\u00fcrden. Ich bat sie nur zu warten und war selbst neugierig, ob und was passieren w\u00fcrde. Und ich muss ehrlich sagen: Ich hatte das, was nun kam, nicht erwartet.<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich brachen einige der Kinder unmittelbar in Ausrufe des Entz\u00fcckens aus, wie: &#8222;Oh, ein ganzer Wald voller Wichtel&#8220; &#8211; &#8222;Eine Wichtelstadt!&#8220; etc., w\u00e4hrend andere ganz still mit geschlossenen Augen dasa\u00dfen und offensichtlich so etwas wie einen sch\u00f6nen Tagtraum genossen. Nach l\u00e4ngstens einer Minute (vielleicht waren es auch nur 30 Sekunden) bat ich die Kinder, von wo auch immer wieder in die Klasse zur\u00fcckzukommen, die Augen zu \u00f6ffnen und von ihren &#8222;Erlebnissen&#8220; zu berichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Was mich an den kurzen Berichten am meisten bewegte, war die Freude, mit der die Kinder erz\u00e4hlten, was sich in ihrem Tagtraum ereignet hatte. Die Erlebnisse selbst waren alle unterschiedlich, sie handelten aber immer von Wichteln und zuvor h\u00e4ufig von G\u00e4ngen mit verschiedenen T\u00fcren unterschiedlicher Farben, von denen sie eine ausw\u00e4hlten, manchmal waren es auch verschiedenfarbige Lichter oder Nebel, durch die sie dann in einen Wald oder in eine Ansiedlung voller Wichtel gelangten, wo es offenbar sehr gesch\u00e4ftig zuging, wo sie eventuell eingeladen wurden, in ein Haus zu treten und sich an einen Tisch zu setzen. Ein Kind erz\u00e4hlte, dass seine Wichtel in Pilzen wohnten. Offensichtlich hatte bei der F\u00fclle an Erlebnissen eine Art &#8222;Zeitdehnung&#8220; stattgefunden, wie das auch in Elfenm\u00e4rchen oft Thema ist. Mir scheint, dass jedes Kind Erlebnisse mit Wichteln hatte und davon voll Begeisterung erz\u00e4hlte, nur ein Kind sah einen Gang gef\u00fcllt mit Stroh und wusste nicht recht, was er damit anfangen sollte. Vielleicht ist es Zufall: Der Sch\u00fcler, dem das geschah, ist hochbegabt und intellektuell seinen Klassenkamerad\/innen weit voraus. Aber wieder musste ich an M\u00e4rchen denken, in denen meistens nur der &#8222;Dummling&#8220; den Zugang zur Welt der Elfen findet und deren Hilfe erf\u00e4hrt. \u00dcbrigens gibt es tats\u00e4chlich einen Zusammenhang zwischen Wichteln und Stroh, wenn auch keinen erfreulichen: Sogenannte &#8222;Wichtell\u00f6cher&#8220;, also H\u00f6hlen, von denen die Legende erz\u00e4hlt, dass sie von Wichteln bewohnt seien, wurden mit Strohfeuern ausger\u00e4uchert, um diese zu vertreiben. Dies geschah nat\u00fcrlich erst zu einer Zeit, als man den Wesen schon so weit entfremdet war, dass die Menschen unter der fortw\u00e4hrenden Denunzierung durch kirchliche Kreise vor ihnen Angst bekommen hatten. Angst hatte der betreffende Sch\u00fcler bei seinem Tagtraum keine versp\u00fcrt, er wirkte nur etwas verwundert, dass er als einziger keine Wichtel, sondern eben nur Stroh zu sehen bekam.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige der Kinder erz\u00e4hlten anschlie\u00dfend auch von Tagtr\u00e4umen mit Naturwesen, die sie zuvor schon einmal spontan erlebt hatten. Ein Kind wollte z.B. eine Elfe auf einer Kleiderstange tanzen gesehen haben. So versunken sei sie gewesen, erz\u00e4hlte das M\u00e4dchen, dass sie wie aus einem Traum erwachte, als die Mutter sie beim Namen rief und am Arm r\u00fcttelte. Jedenfalls: Die Frage &#8222;echt oder nicht echt&#8220; stellte sich im Zusammenhang mit unseren Wichtelbriefen von nun an nicht mehr. Die Kinder wussten, dass die Briefe von mir kamen, doch dass es Wichtel wirklich gibt, muss ihnen irgendwie auch klar geworden sein. Drei Wochen sp\u00e4ter baten sie mich, den Besuch zu wiederholen. Da ich von mir aus keinen Drang dazu versp\u00fcrte, z\u00f6gerte ich zun\u00e4chst, gab aber dann dem dringenden Wunsch doch nach. Die meisten Kinder hatten wieder die gleiche Erfahrung wie beim ersten Mal, doch da ich diesmal etwas mehr Zeit lie\u00df, konnten sie ihrer Geschichte l\u00e4nger folgen und gelangten tiefer in die &#8222;Wichtelwelt&#8220;. Ob sie denn die Wichtel nicht allein, ohne meine Hilfe besuchen k\u00f6nnten, fragte ich sie. Nein, behaupteten sie, ohne meine Anleitung k\u00f6nnten sie das nicht. Ich glaube, sie haben es nur nicht versucht. Aber vielleicht ist das auch ganz gut so: Die Kinder sollen ja im Hier und Jetzt leben und nicht in Traumwelten fl\u00fcchten.<\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Leserin, lieber Leser, nat\u00fcrlich will ich nicht behaupten, dass meine Kindern durch unsere Gedankenspazierg\u00e4nge zur Wichtelt\u00fcr &#8222;das Wesenhafte im Erleben genau kennengelernt&#8220; h\u00e4tten, wie Abd-ru-shin das fordert. Dazu fehlt es ja \u00fcberall noch weit. Aber immerhin k\u00f6nnte ich mir vorstellen, dass man in nicht mehr allzuferner Zukunft die Erlebnisse von Kindern im Zusammenhang mit feinstofflichen Wesen ebenso untersuchen und erforschen wird wie die heute schon weithin bekannten <a href=\"https:\/\/thanatos.tv\/category\/neues\/\">Erfahrungen in Todesn\u00e4he<\/a>. Ich hoffe sehr, dass die Forscher dabei verantwortungsvoll und behutsam zu Werke gehen werden, um ihr &#8222;Forschungsobjekt&#8220;, die Kinder, nicht zu gef\u00e4hrden. Ich muss sagen: Dass Kinder so leichten Zugang haben zum Reich feinstofflicher Wesen, h\u00e4tte auch ich nicht f\u00fcr m\u00f6glich gehalten. Wenn dieser Umstand allgemein bekannt wird, und wenn man erkennt, wie heilsam die Besch\u00e4ftigung damit f\u00fcr Kinder ist, wird man sicherlich in der P\u00e4dagogik und in der Kindererziehung neue Wege beschreiten, und hoffentlich wird dann auch der heute immer noch herrschende ungesunde Materialismus ein Ende finden, weil diese Kinder dann in ihrer spirituellen Entwicklung nicht mehr durch falsche Methoden behindert sein werden! <\/p>\n\n\n\n<p>Wollen wir mit dazu beitragen, indem wir das Wissen von den feinstofflichen Wesen hochhalten und weitertragen!<\/p>\n\n\n\n<p>Das w\u00fcnscht sich zu Heiligabend 2022<\/p>\n\n\n\n<p>der Elfenfreund<\/p>\n\n\n\n<p>Simon A. Epptaler<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wichtelbriefe waren im heurigen Advent DER Modetrend. 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