{"id":3992,"date":"2018-04-22T20:38:47","date_gmt":"2018-04-22T19:38:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/?p=3992"},"modified":"2018-05-05T18:49:24","modified_gmt":"2018-05-05T17:49:24","slug":"es-war-einmal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/es-war-einmal\/","title":{"rendered":"Es war einmal&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Liebe Leserin, lieber Leser!<\/p>\n<p><em>Die Wetterstationen best\u00e4tigen es \u2013 dies ist wieder ein April der Superlative. Kein Wunder: Wenn nach einem M\u00e4rz, der sich noch ganz winterlich gab, bereits zwei Wochen sp\u00e4ter \u00a0Badetemperaturen herrschen, dann explodiert nat\u00fcrlich ein wahres Bl\u00fcten-Feuerwerk, dann stehen Pfirsich, Kirsche, Birne, Apfel und Flieder gleichzeitig (!!) in Bl\u00fcte! So ist es heuer: Wir genie\u00dfen einen fr\u00fchen Sommer &#8230; so verfr\u00fcht, dass noch nicht einmal der Kuckuck aus seinem Winterquartier heimgekehrt ist! Zur Erinnerung: Voriges Jahr um diese Zeit lag Schnee im gr\u00fcnen Wald, denn da war es genau umgekehrt \u2013 nach fr\u00fchem Fr\u00fchlingsbeginn Mitte April noch einmal \u00fcber Tage 20 cm Schnee im Flachland und h\u00f6chste Lawinenwarnstufe im Gebirge&#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>Im Garten hat der versp\u00e4tete Winter 2017 freilich schwere Sch\u00e4den angerichtet. So gesehen, ist der verfr\u00fchte Sommer 2018 eindeutig zu bevorzugen&#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>&#8222;Sch\u00f6nheit&#8220; und &#8222;Licht&#8220; &#8211; das sind die Stichworte, die mir der Fr\u00fchling jedes Jahr ganz besonders zu Bewusstsein bringt. Diesen Begriffen habe ich 2015 \u00a0bereits einen Artikel gewidmet (<a title=\"Sch\u00f6nheit und Licht\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/schonheit-und-licht\/\">&#8222;Sch\u00f6nheit und Licht&#8220; vom April 2015<\/a>) und will mich daher nicht wiederholen.<\/em><\/p>\n<p><em>Seit meinem letzten Blog-Eintrag sind etliche Monate vergangen. Der Grund: Ich habe an einem Manuskript f\u00fcr ein Naturwesen-Buch gearbeitet, das mittlerweile fertiggestellt ist. Nun muss ich sehen, ob ein Verlag es nimmt&#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>In der Zwischenzeit sind einige Zuschriften eingelangt: Thomas Rumpold schickt uns ein Bild, das er vor Jahren bei einer K\u00fcnstlerin in Auftrag gegeben hat, und Stefan Ludwig sendet eine Anleitung, wie man Naturwesen seiner Meinung nach auf energetische Weise in ihrer Arbeit unterst\u00fctzen kann. Sie finden beides wie immer unter <a href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/elfentagebuch\/leser-innen-briefe\/#april 2018\">Leser(-innen)-Briefe<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Und nun will ich Ihnen eine kleine Kostprobe davon geben, womit ich mich in den vergangenen Monaten besch\u00e4ftigt habe, w\u00e4hrend hier auf dem Elfenwirken-Blog scheinbar alles verwaist war, weil ich keine Zeit f\u00fcrs Artikelschreiben hatte&#8230;<br \/>\n<\/em><!--more--><!--more--><\/p>\n<h1><span style=\"text-decoration: underline;\">Es war einmal\u2026<\/span><\/h1>\n<p>Immer schon \u2013 in allen Kulturen auf allen Kontinenten der Erde \u2013 erkannten oder ahnten die Menschen hinter den Kr\u00e4ften und Formen der Natur pers\u00f6nliche Wesen, die sie als G\u00f6tter, Feen, Dschinns, Engel, Devas, Elfen usw. verehrten.<\/p>\n<p>Und obwohl jede Kultur ihren eigenen Zugang zu diesen \u00fcberirdischen Wesen entwickelte, der in religi\u00f6sen Lehren, in Mythen und M\u00e4rchen seinen Niederschlag fand, sind die \u00dcbereinstimmungen darin bemerkenswert. F\u00fcr die alten R\u00f6mer etwa war es selbstverst\u00e4ndlich, dass die von ihnen verehrten G\u00f6tter mit denen der Griechen identisch waren, auch wenn die Mythologien sich von einander in wesentlichen Punkten unterschieden. So wurden Zeus und Jupiter als Manifestationen desselben Naturprinzips gesehen, das von den beiden V\u00f6lkern lediglich unter verschiedenem Namen verehrt wurde. Interessant ist, dass auch die Kelten ebenso wie die Germanen, die Slawen und die Balten einen \u201eDonnerer\u201c kannten, der ebenso wie der \u201eBlitzgott\u201c Zeus\/Jupiter mit dem Gewitter in Verbindung gebracht wurde und als dessen heiliger Baum die Eiche galt. Doch auch hinduistische, buddhistische, chinesische, japanische, afrikanische, arabische und semitische Gottheiten haben den \u201eDonnerkeil\u201c als Attribut und weisen damit vermutlich auf dieselbe Naturgewalt hin.<\/p>\n<p>\u00dcberall auf der Erde finden wir in den M\u00e4rchen und Mythen der V\u00f6lker Hinweise auf unterschiedliche Wesen, die als der Luft, dem Wasser, der Erde oder dem Feuer zugeh\u00f6rig erlebt wurden. Der Kappa ist z.B. ein japanisches Wasserwesen, das Rumpelstilzchen ein Feuerd\u00e4mon. Zwerge sind dem Erdelement zugeh\u00f6rig und der germanische Gott Wotan tr\u00e4gt das W\u00fcten des Sturmes in seinem Namen. Wesen wie Faune, Nymphen, Dryaden oder Elfen wurden mit der Pflege von Pflanzen und Tieren in Verbindung gebracht. Daneben kannte man noch monsterhafte D\u00e4monengestalten wie b\u00f6se Riesen, Furien, Oger oder \u201eMenschenfresser\u201c, vor denen die Menschen Angst empfanden.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem wusste man von Wesen, die sich nicht in erster Linie mit der Natur und den Elementen besch\u00e4ftigten, sondern gewisserma\u00dfen geistige Werte und Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten verk\u00f6rperten. Keltische Feen beispielsweise haben mit dem Schicksal zu tun. \u00c4hnlich wie die drei germanischen Nornen oder die ebenfalls drei r\u00f6mischen Parzen teilen sie gesetzm\u00e4\u00dfig und gerecht jedem das zu, womit er sich in der Zukunft auseinanderzusetzen haben wird. Frau Holle etwa aus dem bekannten M\u00e4rchen ist urspr\u00fcnglich eine solche m\u00e4chtige Schicksals-Wesenheit: Sie teilt die Rollen f\u00fcr das anstehende Erdenleben zu, macht durch ihre Gaben das tugendhafte M\u00e4dchen auf Erden zur Gold-, das lasterhafte zur Pechmarie (<a href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/kunst\/geschichten-nicht-nur-fur-kinder\/#Geschichte%20April%202013\">\u201cGeschichten (nicht nur) f\u00fcr Kinder\u201d<\/a>).\u00a0Denn das tun die Nornen: Sie weben dem Menschen sein Schicksal, indem sie die Folgen seines Wollens und Tuns in den Lebensfaden mit hinein spinnen und somit in der Zukunft S\u00fchne erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Aber auch die Tugenden selbst wurden als Wesenheiten gesehen und verehrt: Die R\u00f6mer hatten Tempel der Tapferkeit, der Gerechtigkeit, der Freiheit, der Weisheit, der Keuschheit, der Jugend usw., in denen jeweils die Wesenheit verehrt wurde, die dem Menschen die betreffende Geistesgabe vermitteln konnte. Man kannte Musen als Schutzg\u00f6ttinnen der K\u00fcnste, an die man sich um k\u00fcnstlerische Inspiration wandte, und Genien, die jedem Mann f\u00fcr die Dauer seines Erdenlebens zur Seite standen und von welchen er sich nicht nur \u201egeniale\u201c Inspiration, sondern auch Hilfe in schwierigen Lebensumst\u00e4nden erhoffte. Solche schutzengelartigen Wesen kannten neben Griechen, R\u00f6mern und Germanen auch Kelten, Araber, Aram\u00e4er und noch viele andere V\u00f6lker der Erde. Der Glaube an die Existenz von Schutzengel ist bis heute in der Bev\u00f6lkerung tief verankert: Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2005 glauben mehr Deutsche an Schutzengel als an Gott. (<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article185325\/Umfrage-An-Schutzengel-glauben-mehr-Deutsche-als-an-Gott.html\">https:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article185325\/Umfrage-An-Schutzengel-glauben-mehr-Deutsche-als-an-Gott.html<\/a>)<\/p>\n<p><strong>Naturwesen in M\u00e4rchen und Mythen<\/strong><\/p>\n<p>Wie schon erw\u00e4hnt, blieben Reste dieses alten Glaubens in Mythen und M\u00e4rchen erhalten. Wenn wir Elfen- oder Feenm\u00e4rchen lesen, bekommen wir einen Eindruck davon, wie sich unsere Vorfahren diese \u00fcberirdischen Wesen vorstellten und was in deren Reich anders ist als in der menschlichen Welt: Die ewige Jugend, das Selige, Unbeschwerte, Hoffnungsvolle, oft auch Frauenherrschaft. Wie in der Diesseitswelt gibt es auch in der Anderswelt B\u00e4ume, Str\u00e4ucher und Tiere, die der menschlichen Welt \u00e4hnlich sind, aber hier ist ihnen oft ein zauberhafter, verwunschener Charakter eigen. Es gibt M\u00e4nner, Frauen und Kinder, die in ihrer Welt ganz \u00e4hnlichen T\u00e4tigkeiten nachgehen wie die Menschen auf der Erde. Doch im Gegensatz zum Menschen in seiner Welt sind Elfen und Feen wie alles in der Anderswelt unsterblich. Das Musizieren und Tanzen hat eine besondere Bedeutung, au\u00dferdem gibt es hier Zauberei, zu der auch heilende K\u00fcnste geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Manchmal reisen im M\u00e4rchen Elfen mit St\u00fcrmen in den Wolken, was sie in diesen F\u00e4llen als dem Luftelement zugeh\u00f6rig charakterisiert, aber sie benutzen auch Pferde, fahren mit dem Boot oder gehen zu Fu\u00df. Sie bewohnen bestimmte Naturformationen, etwa einen Berg, f\u00fcr dessen Wohlergehen sie zust\u00e4ndig sind. Ihre Wohnst\u00e4tten befinden sich aber im Inneren der Materie, wo Menschen in ihren materiellen K\u00f6rpern nicht \u00fcberleben bzw. wohin sie eigentlich gar nicht gelangen k\u00f6nnten, wie z.B. unter der Erdoberfl\u00e4che, im Inneren eines Berges oder auf dem Grund eines Sees. Die Elfen reiten auf Pferden einfach in den See hinein oder sie springen in eine tiefe Felskluft, die den Eingang zu ihrem Reich markiert. Das ist die \u201eAndere Welt\u201c, die jedem aus M\u00e4rchen wie \u201eFrau Holle\u201c oder \u201eDie sieben Raben\u201c bekannt ist, wohin auch Menschen ausnahmsweise einmal geraten k\u00f6nnen, wo H\u00e4user, Pal\u00e4ste, Pferdest\u00e4lle etc. stehen, ausgelassene Feste gefeiert werden, wo gesungen, getanzt, getrunken und sogar Fu\u00dfball und (in Irland) Hurling gespielt wird. So gesehen ist in manchen M\u00e4rchen die Anderswelt von der uns bekannten Erdenwelt gar nicht so sehr verschieden.<\/p>\n<p>Das Wort \u201eAnderswelt\u201c ist eine \u00dcbersetzung des keltischen Wortes Annwfn (man spricht es aus wie \u201eAnnuvin\u201c). Dabei handelt es sich um ein K\u00f6nigreich in der walisischen Mythologie. Es wird als Teil der keltischen Unterwelt interpretiert. Was dieses Wort eigentlich bedeutete, ist unklar. Annwn setzt sich aus den Wortteilen <i>An-<\/i> (\u201esehr\u201c oder \u201enicht\u201c oder auch \u201eInnen-\u201c) und <i>dwfn<\/i> (\u201eWelt\u201c oder auch \u201etief\u201c) zusammen. Dies erlaubt breit gef\u00e4cherte Interpretationsm\u00f6glichkeiten, die von \u201eUntiefen\u201c \u00fcber \u201eUnterwelt\u201c bis hin zu \u201eInnenwelt\u201c reichen. Es gab Vorstellungen, Annwn sei inmitten der diesseitigen Welt und nur nicht sichtbar f\u00fcr sterbliche Augen, also eine der Menschenwelt parallele Geisterwelt; heute w\u00fcrde man vielleicht von einer \u201eParallelwelt\u201c oder \u201eanderen Dimension\u201c sprechen, ohne genau zu wissen, was diese Begriffe eigentlich aussagen sollen. Zu keltischen Zeiten muss das den Menschen aber noch klar gewesen sein.<\/p>\n<p>Dass sich die \u00e4ltesten M\u00e4rchenstoffe bis in die Steinzeit zur\u00fcckverfolgen lassen, gilt als gesichert. Nun trennen uns Heutige vom Ende der Jungsteinzeit zwar je nach Region h\u00f6chstens 6.000 Jahre, doch die Menschheitsgeschichte reicht nach allgemeiner Auffassung\u00a0 mindestens 2 Mio. Jahre zur\u00fcck. Seit wann also glauben Menschen bereits an die Existenz \u00fcberirdischer Wesen? Und wie kam es zur weltweiten Verbreitung derartiger Vorstellungen? Diese Frage kann uns leider die Wissenschaft nicht beantworten, da mangels schriftlicher Aufzeichnungen die Gedankenwelt unserer fr\u00fchesten Vorfahren wissenschaftlich nicht erforscht werden kann. Zudem glaubt die heutige materialistische Wissenschaft nicht an eine tats\u00e4chliche Existenz \u00fcberirdischer Wesen, sondern f\u00fchrt alle religi\u00f6sen Vorstellungen letztlich auf Phantasie zur\u00fcck.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Beweise&#8220; f\u00fcr das Wirken der Unsichtbaren?<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt allerdings interessante Berichte, aus denen jeder weltanschaulich unvoreingenommene Mensch den Schluss ziehen k\u00f6nnte, dass auch Tiere in der Lage sind, Naturwesen wahrzunehmen. Schon das Alte Testament der Bibel erz\u00e4hlt vom Propheten Bileam, der erst von seinem Esel auf die Anwesenheit eines Engels aufmerksam gemacht werden musste, bevor er selbst ihn bemerkte. (NUMERI 22,21\u201334)<b><i> <\/i><\/b>Freilich k\u00f6nnen Erz\u00e4hlungen der Bibel nicht ohne weiteres als realistische Schilderungen tats\u00e4chlicher Ereignisse aufgefasst werden; in diesem Fall scheint es aber nicht unplausibel, sie in Zusammenhang mit j\u00fcngeren Pressemeldungen bringen. Beim gro\u00dfen Tsunami rund um den Indischen Ozean am 26. Dezember 2004 etwa kamen mindestens 231.000 Menschen ums Leben, wohingegen in der Tierwelt Berichten zufolge weit weniger Opfer zu beklagen waren, als man h\u00e4tte vermuten k\u00f6nnen. Freilebende Tiere hatten sich offenbar rechtzeitig auf h\u00f6her gelegene Gebiete oder ins Landesinnere zur\u00fcckgezogen. Derartige Beobachtungen sind bereits seit der Antike verb\u00fcrgt. Aber woher wussten diese Tiere, dass ein Ungl\u00fcck bevorstand?<\/p>\n<p>Anfang der 1970er Jahre rief die chinesische Regierung zum &#8222;Volkskrieg gegen die Erdbeben&#8220; auf und forderte von der Bev\u00f6lkerung, auf verd\u00e4chtige Verhaltensweisen ihrer Haustiere oder anderer Tiere zu achten und diese zu melden. Innerhalb weniger Tage wurden \u00fcber 100.000 Amateurbeobachter, sogenannte Barfu\u00df-Seismologen (d.h. nicht gebildete, sondern vor allem naturverbundene Menschen) rekrutiert. Diese meldeten Anfang Februar 1975 geh\u00e4uft Hinweise. So krochen etwa auf einmal zahlreiche Schlangen aus ihren H\u00f6hlen, in denen sie zu dieser Jahreszeit \u00fcblicherweise Winterschlaf hielten. Die Beh\u00f6rden l\u00f6sten daraufhin am 4. Februar um 10 Uhr morgens Katastrophenalarm aus. Um 19:30 Uhr bebte die Erde mit einer St\u00e4rke von 7,3 auf der Richterskala. Durch die Warnung konnten viele tausend Menschen gerettet werden. Leider wurden bald darauf infolge der Kulturrevolution in China und den damit zusammenh\u00e4ngenden Massenentlassungen von Beamten die systematischen Tierbeobachtungen eingestellt. (<a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/schueler\/leben\/article205919771\/Wie-Schlangen-Tausende-Menschenleben-gerettet-haben.html\">https:\/\/www.morgenpost.de\/schueler\/leben\/article205919771\/Wie-Schlangen-Tausende-Menschenleben-gerettet-haben.html<\/a>)<\/p>\n<p>Aus dem 2. Weltkrieg gibt es Berichte von Hunden, die ihren Besitzern das Leben retteten, indem sie vorher wussten, dass ein Bombentreffer bevorstand. Durch das aufgeregte und ungest\u00fcme Verhalten des Tieres wurden die Besitzer veranlasst, den Gefahrenbereich rechtzeitig zu verlassen. Die Liste an unerkl\u00e4rlichen Ph\u00e4nomenen im Zusammenhang mit Tieren, die offensichtlich auf unerkl\u00e4rliche Weise Katastrophen vorauswussten, lie\u00dfe sich noch fortsetzen.<\/p>\n<p>Die Wissenschaft kennt das Ph\u00e4nomen seit langem und benennt es mit dem umstrittenen und nie eindeutig definierten Begriff \u201eInstinkt\u201c. Tiere h\u00e4tten demnach einen \u201eNaturtrieb\u201c, einen angeborenen Mechanismus zur Verhaltenssteuerung. Auf welche Weise dieser funktionieren soll, konnte bisher nicht schl\u00fcssig erkl\u00e4rt werden. Mit der F\u00e4higkeit zur Wahrnehmung von Warnungen durch \u00fcberirdische Wesen aus der Natur (Naturwesen) wurden diese unerkl\u00e4rlichen F\u00e4higkeiten der Tiere hingegen meines Wissens erstmals von <a title=\"Abd-ru-shin\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/autoren\/abd-ru-shin\/\">Abd-ru-shin<\/a> (Oskar Ernst Bernhardt, 1875 \u2013 1941) in Zusammenhang gebracht. In seinem Vortrag \u201eInstinkt der Tiere\u201c erkl\u00e4rt er das Ph\u00e4nomen so, dass die Gnomen, die in der Natur unvermeidliche Umw\u00e4lzungen vorhersehen bzw. auch selbst naturgesetzm\u00e4\u00dfig hervorbringen, gef\u00e4hrdete Menschen und Tiere zu warnen versuchen, rufen, springen, winken \u2013 beim Menschen leider oft alles erfolglos (lesen Sie dazu auch den Artikel <a title=\"Naturwesen und Naturkatastrophen\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/naturkatastrophen\/\">&#8222;Naturwesen und Naturkatastrophen&#8220; <\/a>vom Februar 2013).<\/p>\n<p>Wenn also bereits Tiere in der Lage sind, \u00fcberirdische Wesen wahrzunehmen, so liegt die Annahme auf der Hand, dass der Glaube an Naturwesen den Menschen von allem Anfang an begleitete. Warum aber kann der Mensch von heute diese \u00fcberirdischen Wesen wie \u00fcberhaupt alles \u00dcberirdische meist nicht mehr wahrnehmen, sodass die Menschheit nicht nur deren wohlmeinende Warnungen nicht mehr verstehen kann und dadurch oft schweren Schaden erleidet, sondern sogar Gefahr l\u00e4uft, v\u00f6llig im Materialismus zu versinken?<\/p>\n<p><strong>Mythos oder Wirklichkeit?<\/strong><\/p>\n<p>Eine Antwort darauf kann uns der sogenannte \u201eS\u00fcndenfall-Mythos\u201c der Bibel geben. Diesem zufolge a\u00dfen die ersten Menschen entgegen dem ausdr\u00fccklichen Willen Gottes von den Fr\u00fcchten des \u201eBaumes der Erkenntnis\u201c, wodurch sie \u2013 wie von ihnen beabsichtigt \u2013 zwar klug wurden. Der Mythos berichtet aber auch, dass die Menschen als Folge dieser Handlung \u201eaus dem Paradies ausgesto\u00dfen\u201c werden mussten. Die Menschen verloren also die urspr\u00fcngliche Verbindung zu ihrem geistigen Ursprung. Wenn man sich die Menschheitsgeschichte betrachtet, so liegt nahe, das Essen vom Baume der Erkenntnis als einseitige Hinwendung zum Materiellen zu interpretieren. Und wiederum war es dem bereits erw\u00e4hnten und heute kaum bekannten Abd-ru-shin vorbehalten, die Bedeutung dieses in der Bibel \u00fcberlieferten Mythos sowie seine ungeheuer weitreichende Tragweite f\u00fcr den Menschen zu erkl\u00e4ren. Demnach hatte die beharrliche einseitige Hinwendung des Menschen zum Materiellen durch Jahrtausende hindurch eine k\u00f6rperliche Anpassung zur Folge, die bewirkte, dass der Mensch im Laufe der Zeit \u00dcberirdisches und damit auch die Naturwesen immer schlechter und zuletzt bis auf wenige Ausnahmen gar nicht mehr wahrnehmen konnte. So, wie der Vogel Strau\u00df und der Pinguin nicht mehr fliegen k\u00f6nnen, obwohl sie V\u00f6gel sind, wurde durch erbliche Anpassung des Gehirnes an das einseitige Bestreben des Menschen, m\u00f6glichst schnell klug zu werden, die Grundlage dazu geschaffen, dass der Mensch von heute zwar technische Meisterleistungen vollbringen kann, aber dem Lebendigen in der Natur weitgehend verst\u00e4ndnislos gegen\u00fcbersteht.<\/p>\n<p>Und so verblasste mit den Jahrtausenden das einstige Wissen von der Existenz wesenhafter, pers\u00f6nlicher Kr\u00e4fte \u201ehinter\u201c den materiellen Formen der Natur mehr und mehr, wurde vermischt mit phantastischen Gedankengebilden, die die Menschen selbst erzeugten, wurde von Ideologien vereinnahmt, sp\u00e4ter von der Kirche d\u00e4monisiert und zuletzt von der Wissenschaft g\u00e4nzlich ins Reich der Phantasie verwiesen und als \u201eAmmenm\u00e4rchen\u201c abgetan.<\/p>\n<p>Doch was wir Menschen auch denken m\u00f6gen und unabh\u00e4ngig von unserem Tun, erf\u00fcllen die Naturwesen weiterhin ihre Aufgaben, die ihnen vom Sch\u00f6pfer zugewiesen wurden. Sie schaffen, pflegen und beh\u00fcten die Formen in der materiellen Natur ebenso wie in der ganzen Sch\u00f6pfung, vermitteln und spenden ihren Sch\u00fctzlingen Kraft \u2013 und sie sehnen sich nach dem Tag, an dem die Menschen endlich wieder Hand in Hand mit ihnen wirken werden am Gedeihen und an der Weiterentwicklung der Sch\u00f6pfung, die uns allen gemeinsam vom Sch\u00f6pfer gegeben und anvertraut ist!<\/p>\n<p>Der Elfenfreund \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0im April 2018<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Leserin, lieber Leser! Die Wetterstationen best\u00e4tigen es \u2013 dies ist wieder ein April der Superlative. 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