{"id":2842,"date":"2015-01-19T21:43:11","date_gmt":"2015-01-19T20:43:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/?p=2842"},"modified":"2015-06-26T22:02:29","modified_gmt":"2015-06-26T21:02:29","slug":"alles-gute-kommt-von-oben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/alles-gute-kommt-von-oben\/","title":{"rendered":"Alles Gute kommt von oben!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schwalbenwand-Kopfzeile.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2898\" alt=\"Schwalbenwand-Kopfzeile.jpg\" src=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schwalbenwand-Kopfzeile.jpg\" width=\"1000\" height=\"320\" srcset=\"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schwalbenwand-Kopfzeile.jpg 1000w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schwalbenwand-Kopfzeile-300x96.jpg 300w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schwalbenwand-Kopfzeile-600x192.jpg 600w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schwalbenwand-Kopfzeile-500x160.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u00dcber die begrenzte Haltbarkeit von Neujahrsvors\u00e4tzen wird zu dieser Jahreszeit von jeher immer viel gejammert und gewitzelt. Der Jahreswechsel ist f\u00fcr viele ein Anlass, das vergangene Jahr zu \u00fcberdenken, Einkehr zu halten und einen bewussten Neuanfang ins Auge zu fassen. Damit verbunden ist oftmals das dr\u00fcckende Empfinden, dass nicht alles in der eigenen Lebensgestaltung sich in der richtigen Weise entwickelt, manches davon wom\u00f6glich sogar einer ernsthaften moralischen Pr\u00fcfung nicht standhalten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Dieses dr\u00fcckende Empfinden ist die Stimme des Gewissens, die in solchen ernsten Stunden mahnend zu uns Menschen spricht, wenn wir einmal in uns gehen und unser bis dahin gelebtes Leben pr\u00fcfend betrachten. Die Stimme des Gewissens, die sich als inneres Empfinden \u00e4u\u00dfert, stammt vom unterdr\u00fcckten Geist, der das &#8222;Lebendige&#8220; im Menschen ist und als solches mit allem Lebendigen und folglich auch mit den Wesen der Natur in Verbindung steht.<\/p>\n<p>Viel Ungl\u00fcck und viel Leid f\u00fcr alles Lebendige entstehen aus dem herrschenden Materialismus, dem sich heute viele Menschen vorbehaltlos beugen. Dieser h\u00e4ngt zusammen mit einer beispiellosen \u00dcberbewertung des Verstandes, der dem Menschen als zwar n\u00fctzliches Werkzeug auf seinen Erdenweg mitgegeben worden ist, der aber niemals die Stimme des Gewissens \u00fcbert\u00f6nen d\u00fcrfte, wie es im Alltag leider viel zu oft der Fall ist.<\/p>\n<p>Beispielsweise w\u00fcrde so mancher Mensch gern an ein Leben nach dem Tod glauben; doch m\u00fcssen die meisten ehrlicherweise zugeben, dass sie im Grunde ihres Herzens daran zweifeln. Besser gesagt, es ist der Verstand, der daran zweifelt, weil sich unser &#8222;Wissen&#8220; und unser &#8222;Bewusstsein&#8220; nur auf den irdischen Leib beschr\u00e4nken, der nach dem Abscheiden bekanntlich im Grab verfault. \u00dcber den Verbleib und die Befindlichkeit der Seele vor, w\u00e4hrend und nach dem Erdenleben existieren bislang nur Glaubenslehren, aber kein Wissen, ja, es besteht landl\u00e4ufig sogar die Auffassung, dass man prinzipiell gar nichts dar\u00fcber wissen kann.<\/p>\n<p>Mit Bezug auf den Verstand mag diese Auffassung ja richtig sein, da der Verstand ein Werkzeug zum irdisch-materiellen Erkennen und Begreifen ist und Geistiges nicht zu beurteilen vermag. Da aber das eigentliche Lebendige im Menschen der Geist ist, zu dem wir kaum noch einen bewussten Zugang haben, und nicht der Verstand, der als Produkt des Gehirnes naturgem\u00e4\u00df verg\u00e4nglich ist, braucht man sich nicht wundern, wenn der nur aus dem Verstand agierende, materialistisch gepr\u00e4gte Mensch von heute sich von mahnenden Empfindungen bedr\u00fcckt f\u00fchlt, sobald er ernsthaft einmal in sich Einkehr h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Ebenso wird ja auch die Natur von zahllosen feinstofflichen Wesen belebt und bewegt, die sie bewohnen, formen und h\u00fcten, und wir Menschen wissen davon so gut wie nichts, obwohl diese Wesen die selbe Welt bewohnen wie auch wir, nur auf einer feineren Ebene. Die sp\u00e4rlichen Einblicke in diese Welt der feinstofflichen Naturwesen (denen dieses Weblog bekanntlich gewidmet ist) verdanken wir den wenigen hellsichtig begabten Menschen, die heute noch, wie zu fr\u00fcheren Zeiten Priester, Medizinm\u00e4nner und Schamanen, zu Br\u00fccken bestimmt und bef\u00e4higt sind, die aber in materialistisch gepr\u00e4gten Zeiten (wie heutzutage) freilich noch weniger ernst genommen werden als noch vor Jahrtausenden. <strong>Ganz abgesehen davon, dass auch hellsichtig begabte Menschen sich selbst noch auf dem Weg ihrer eigenen Entwicklung und Vervollkommnung befinden und das, was sie sehen, in erster Linie f\u00fcr sie selbst G\u00fcltigkeit besitzt, sodass allgemeing\u00fcltige Aussagen daraus tats\u00e4chlich erst in zweiter Linie und nur bei aller Sorgfalt abgeleitet werden d\u00fcrfen.<\/strong> (Wenn dieser Gedanke Sie interessiert, k\u00f6nnen Sie mehr dar\u00fcber nachlesen in unseren Artikeln <a title=\"Wesen und Form\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wesen-und-form\/\">&#8222;Wesen und Form&#8220; vom M\u00e4rz 2014<\/a> sowie <a title=\"Wesen und Wahrnehmung\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wesen-und-wahrnehmung\/\">&#8222;Wesen und Wahrnehmung&#8220; vom Mai 2014<\/a>.) &#8211;<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfer Elf des Meeres, den\u00a0<span style=\"color: #333333; font-style: normal; line-height: 24px;\">\u00a0<\/span><a style=\"font-style: normal; line-height: 24px; text-decoration: underline;\" title=\"Margot Ruis\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/autoren\/ruis\/\">Margot Ruis<\/a>\u00a0Eliamar nennt und mit dem sie seit Jahren eine Bekanntschaft pflegt, hat schon vor langer Zeit \u00fcber die menschliche Problematik der einseitigen Hinwendung zum Verstand und damit auch zum Materialismus zu ihr gesprochen. In den <a title=\"Elfenstimmen\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/literatur\/leseprobe\/\">Elfenstimmen vom Februar 2013<\/a> durften wir seine Worte zitieren.\u00a0Die ausbeuterische Missherrschaft des Menschen auf diesem Planeten, die immer krasser zum Ausdruck kommt, je mehr der Mensch mit seinen fehlgeleiteten Aktivit\u00e4ten gegen nat\u00fcrliche Grenzen st\u00f6\u00dft, und die den von der Ausbeutung besonders betroffenen Wesen in der Natur verst\u00e4ndlicher Weise als &#8222;gieriges Habenwollen&#8220; besonders absto\u00dfend erscheint, hat ihren Ursprung in der menschlichen \u00dcberbewertung des Verstandes, die dem Menschen verg\u00e4ngliche materielle Werte als erstrebenswerter erscheinen l\u00e4sst als ewige geistige Werte &#8211; hier noch einmal die Stelle zum Nachlesen:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDie Gier ist der Moloch der dichten Welten. Sie verschlingt alles, und sie verschlingt euch! Die dichten Welten verleiten zum Habenwollen. Dies ist die Ursache allen \u00dcbels und allen Jammers auf dieser Erde.<\/p>\n<p>Die Gier ist die Urs\u00fcnde, nichts anderes! Da wurde das erste Mal der starke Wille, das ,ich will\u2019, auf etwas gerichtet, um es sich einzuverleiben&#8230; ,Ich will das haben\u2019, das hei\u00dft zugleich, niemand anderer soll es haben &#8211; das erlegte Wild, einen seltenen Stein, ein sch\u00f6nes Fell&#8230; eine Frau, Gold, Land&#8230; Macht und Einflu\u00df&#8230; L\u00e4nder, Reiche&#8230;<\/p>\n<p>Raub und Brand, Sklaverei und Folter, Verleumdung und Verrat \u2212 auch an unseren Reichen! \u2212 Mord und Totschlag, Krieg und Verw\u00fcstung&#8230; das alles hat der Mensch in die Welt gebracht, um seine Gier zu stillen. Sie ist nie zu stillen&#8230; Der Mensch kann sie nur \u00fcberwinden, sich \u00fcber sie erheben.<\/p>\n<p>Der Mensch, der erkennt, wer er in Wahrheit ist, l\u00f6st sich von der Dichte und damit nach und nach von der Gier. Das ist der Weg. Wir wissen nicht, wie viele Menschen ihn gehen wollen. Wir k\u00f6nnen nur hoffen, da\u00df es viele sind. Die Erde und ihre Wesen brauchen sie!\u201c\u00a0(&#8230;)<\/p>\n<p>&#8222;Begreift doch, da\u00df ihr Geist seid \u2013 Geist, Geist, Geist! Nicht dieser K\u00f6rper, der alles <i>haben<\/i> will! Geist will <i>sein,<\/i> darin liegt seine Gl\u00fcckseligkeit und seine Bestimmung!&#8220;\u00a0<span style=\"font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; font-style: italic;\">(&#8230;)<\/span><\/p>\n<p>\u201e\u00dcberdenkt eure Werte! \u00c4ndert eure Werte! Ihr habt falsche Werte. Das Nichtigste ist euch am wichtigsten!<\/p>\n<p>Weckt in euch die Sehnsucht nach dem, was ihr nicht sehen k\u00f6nnt! Ihr habt sie alle in euch! La\u00dft sie wachsen!<\/p>\n<p>Die Sehnsucht nach dem Ungreifbaren, Unnennbaren, Unsichtbaren \u2212 sie ist in euch allen, warum lebt ihr sie nicht?<\/p>\n<p>Es ist so viel Leere in euch, weil ihr nur dem Sichtbaren, Greifbaren lebt! Nie kann dies eure Seelen wirklich gl\u00fccklich machen!<\/p>\n<p>Wie h\u00e4ngt ihr doch an den \u00e4u\u00dferlichen Werten! Sie sind das Nichtigste, erkennt es doch!<\/p>\n<p>Ihr seid nicht auf diese Erde gekommen, um m\u00f6glichst viel Geld zu verdienen, viele Dinge zu kaufen und andere zu beeindrucken! Eure Ziele sind ganz andere, aber ihr habt sie vergessen. Erinnert euch!<\/p>\n<p>Ihr k\u00f6nnt euch nicht von den unsichtbaren Welten trennen, ohne zu leiden. Ihr seid selbst unsichtbare Wesen, die zwar auch einen grobstofflichen K\u00f6rper tragen \u2212 aber der ist nicht euer wahres Sein! Ihr seid nicht euer K\u00f6rper!<\/p>\n<p>Erkennt, wer ihr in Wahrheit seid, und lebt es! Dann werdet ihr aufh\u00f6ren, in gedankenloser Gier das Antlitz der Erde zu verw\u00fcsten. Nicht eher.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>(Eliamar, Gro\u00dfer Elf des Meeres,\u00a0zitiert nach: Margot Ruis, Naturwesen \u2013 Begegnung mit Freunden des Menschen, S. 52 ff. &#8211; Das Buch ist in 6. Auflage im Gralsverlag erh\u00e4ltlich, sowie Margot Ruis, Naturwesen und Erdheilung, Gralsverlag 2011, S. 190.)<\/p>\n<p>Dreierlei k\u00f6nnen wir dieser Stelle entnehmen: Erstens, dass die Natur erf\u00fcllt ist von kleineren und gr\u00f6\u00dferen Intelligenzen, die uns Menschen und unser Tun beobachten. Zweitens, dass diese Wesen, von deren Existenz wir kaum eine Ahnung haben und von denen wir so gut wie gar nichts wissen, uns Menschen sehr gut kennen, vielleicht sogar besser als wir uns selbst. Und drittens, dass sie unserer Art zu leben und zu denken zwar voller Empathie, aber doch mit gro\u00dfer Sorge und &#8211; gelinde gesagt &#8211; starken Vorbehalten gegen\u00fcberstehen.<\/p>\n<p><strong>Bemerkenswert ist ferner, dass dieser Gro\u00dfe Elf des Meeres in diesem Textbeispiel v\u00f6llig zurecht uns Menschen ethische Vorhaltungen macht, ja, in seiner Haltung dem christlichen Gedanken weit n\u00e4her steht als die von ihm ger\u00fcgte Menschheit.<\/strong><\/p>\n<p>Wie lehrte Jesus Christus in seiner ber\u00fchmten Bergpredigt:<\/p>\n<blockquote>\n<h3 id=\"c1ref40006019\"><a id=\"c1ref40006019_link\"><\/a>Vom Sch\u00e4tzesammeln und Sorgen<\/h3>\n<div id=\"b1ref40006019\"><a id=\"b1ref40006019_vno\"><\/a>&#8222;Ihr sollt euch nicht Sch\u00e4tze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen.<\/div>\n<div id=\"b1ref40006020\"><a id=\"b1ref40006020_vno\"><\/a>Sammelt euch aber Sch\u00e4tze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen.<\/div>\n<div id=\"b1ref40006021\">(&#8230;) Ihr k\u00f6nnt nicht Gott dienen und dem Mammon.<\/div>\n<div id=\"b1ref40006025\"><a id=\"b1ref40006025_vno\"><\/a>Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?<\/div>\n<div id=\"b1ref40006026\"><a id=\"b1ref40006026_vno\"><\/a>Seht die V\u00f6gel unter dem Himmel an: sie s\u00e4en nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ern\u00e4hrt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?<\/div>\n<div id=\"b1ref40006027\"><a id=\"b1ref40006027_vno\"><\/a>Wer ist unter euch, der seines Lebens L\u00e4nge eine Spanne zusetzen k\u00f6nnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?<\/div>\n<div>Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht.<\/div>\n<div id=\"b1ref40006029\"><a id=\"b1ref40006029_vno\"><\/a>Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.<\/div>\n<div id=\"b1ref40006030\"><a id=\"b1ref40006030_vno\"><\/a>Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr f\u00fcr euch tun, ihr Kleingl\u00e4ubigen?<\/div>\n<div id=\"b1ref40006031\"><a id=\"b1ref40006031_vno\"><\/a>Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden?<\/div>\n<div id=\"b1ref40006032\"><a id=\"b1ref40006032_vno\"><\/a>Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater wei\u00df, dass ihr all dessen bed\u00fcrft.<\/div>\n<div id=\"b1ref40006033\"><a id=\"b1ref40006033_vno\"><\/a>Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.&#8220;<\/div>\n<\/blockquote>\n<div id=\"b1ref40006034\">\n<p>(Mt. 6, 19-33)<\/p>\n<p>Es ist meiner Ansicht nach ein grundlegendes Missverst\u00e4ndnis, wenn &#8211; wie es manchmal geschieht &#8211; diese richtungsweisenden Aussagen Jesu Christi in einer weltfremden Art und Weise interpretiert werden, in dem Sinn, dass materielle G\u00fcter und irdischer Wohlstand prinzipiell schlecht und abzulehnen seien &#8211; im Gegenteil:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>Es ging Jesus nicht um das Propagieren einer selbstgew\u00e4hlten Armut, sondern vielmehr um die Initiative zu einer Ver\u00e4nderung der schon seit Jahrtausenden durch die Menschheit falsch gesetzten Priorit\u00e4ten. Und diese falschen Priorit\u00e4ten waren, ebenso wie sie es auch heute noch sind: Zuerst das Irdische, dann erst das Geistige. Also zuerst die durch den Verstand definierten materiellen Notwendigkeiten und W\u00fcnsche befriedigen zu wollen und erst dann (vielleicht) auch an das Geistige zu denken, also an Ethik, Moral, Gerechtigkeit, Gleichgewicht, Harmonie und Frieden etc. sowie an die Befindlichkeit der Seele. Wie wir heute deutlich sehen, hat uns diese Einstellung auf allen Ebenen an den Rand des Abgrundes gef\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>Alles Gute kommt von oben!<\/strong><\/p>\n<p>Was Jesus in seiner Bergpredigt also den Menschen vor 2000 Jahren in damals verst\u00e4ndlichen, einfachen Worten und Bildern zu vermitteln suchte: Wenn ein Mensch richtig handelt, indem er bei seinem Tun den &#8222;Willen Gottes&#8220;, also geistige Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten beachtet, so wird ihm alles, was er dazu ben\u00f6tigt &#8211; auch das Irdische! &#8211; \u00a0als Geschenk gesetzm\u00e4\u00dfig zuteil! Wenn er aber ohne R\u00fccksicht auf das &#8222;Reich Gottes&#8220; nur nach kurzsichtigen irdischen und egoistischen Erw\u00e4gungen lebt, so wird er keine Harmonie und keinen Frieden erreichen, sondern immer wieder das Zusammenbrechen des von ihm falsch Aufgebauten erleben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Als vierten Gedanken k\u00f6nnen wir also zum Zitat von Eliamar oben festhalten, dass die Naturwesen in ihrer Art und Haltung keineswegs im Gegensatz zur christlichen Lehre stehen, wie die Kirchen verunglimpfend jahrhundertelang behauptet haben und (z.B. gegen\u00fcber den religi\u00f6sen Praktiken der indigenen Bev\u00f6lkerung S\u00fcdamerikas) teilweise bis heute noch behaupten, sondern <strong>dass im Gegenteil Christentum und Naturwesen v\u00f6llig miteinander in Einklang zu bringen sind.<\/strong> Mehr dazu lesen Sie bitte in unserem Artikel <a title=\"Saat und Ernte\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/saat-und-ernte\/\">&#8222;Saat und Ernte&#8220; vom Oktober 2014.<\/a><\/p>\n<p>Kehren wir zur\u00fcck zu unseren Neujahrsvors\u00e4tzen. Das Gute an ihnen ist, dass offensichtlich vielen Menschen in der Tiefe ihrer Seele klar ist, dass sie sich in vielem \u00e4ndern m\u00fcss(t)en.<\/p>\n<p>Mit dem Sich\u00e4ndern hat es aber so seine Bewandtnis und auch seine T\u00fccken. Sich wirklich tiefgreifend zu \u00e4ndern gelingt meistens nicht, wenn der Vorsatz nur mit dem Verstand gefasst wird und durchgef\u00fchrt werden soll. Denn die \u00c4nderung betrifft ja wahrscheinlich nicht nur die unserem Tagbewusstsein zug\u00e4nglichen Pers\u00f6nlichkeitsschichten, sondern zumindest teilweise auch den Geist, also das &#8222;innere Wesen&#8220; des Menschen. <strong>Dieser innere Wesenskern ist aber mit dem Verstand gar nicht zu erreichen.<\/strong> Das ergibt die bereits erw\u00e4hnte und nur allzu gut bekannte &#8222;begrenzte Haltbarkeit&#8220; von Neujahrsvors\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Andererseits h\u00f6rt man immer wieder (wenn auch selten) Berichte von F\u00e4llen, in denen Menschen von einem Tag auf den anderen und ohne erkennbare Begleitma\u00dfnahmen etwa das Rauchen oder Trinken aufgegeben haben oder von ihrer Drogensucht geheilt wurden. Wie ist das m\u00f6glich?<\/p>\n<p><strong>Ich denke, der entscheidende Punkt wird sein, dass der Wunsch nach \u00c4nderung nicht nur vom Verstand ausgeht und dementsprechend nur oberfl\u00e4chlich gefasst wurde, sondern dass es sich wirklich um ein tiefgreifendes Wollen handelt, das den geistigen Kern des Menschen mit erfasst.<\/strong> Dem Geist des Menschen ist mit seiner freien Entschlussm\u00f6glichkeit ein m\u00e4chtiges Werkzeug mit auf den Weg gegeben, wie auf diesem Weblog an anderer Stelle bereits ausgef\u00fchrt worden ist. Wenn ein Mensch wirklich aus tiefster Seele ehrlich etwas Gutes will, so kann er damit Kr\u00e4fte mobilisieren, die ihn alle Hindernisse mit Leichtigkeit \u00fcberwinden lassen. Mehr zum Thema &#8222;der freie Willen des Menschen&#8220; k\u00f6nnen Sie nachlesen in den Artikeln <a title=\"Wesen und Geist\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wesen-und-geist\/\">&#8222;Wesen und Geist&#8220; vom Juli 2014 <\/a>sowie <a title=\"Wesen und Mensch\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/von-wesen-und-menschen\/\">&#8222;Wesen und Mensch&#8220; vom September 2014<\/a>.<\/p>\n<p>Zu guter Letzt darf schlie\u00dflich im Rahmen dieses Weblogs nicht unerw\u00e4hnt bleiben, dass es gerade auch Wesen sind, die den Menschen bei allem guten Streben kraftvoll unterst\u00fctzen k\u00f6nnen und nur zu gern auch unterst\u00fctzen wollen, sobald sie eine dazu bereite Gesinnung vorfinden. Wenn ein Mensch im Gebet innig um Kraft und Beistand bittet, wird seine vertrauensvolle Bitte bestimmt nicht ungeh\u00f6rt verhallen! <strong>Daf\u00fcr sorgen geistige Helfer, die immer um uns sind, um uns beizustehen, wenn wir sie brauchen, und Heerscharen von Wesenheiten, die f\u00fcr jeden guten Zweck und jede Entwicklungsm\u00f6glichkeit bereitgestellt sind, sobald wir geistig die Hand ernsthaft danach ausstrecken.<\/strong> Da es sich bei diesen Wesenheiten nicht um Naturwesen im engeren Sinne handelt, haben wir bislang auf diesem Weblog erst eine Art davon vorgestellt; lesen Sie das Zitat von <a title=\"Flower A. Newhouse\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/autoren\/flower-a-newhouse\/\">Flower A. Newhouse<\/a> in unserem Artikel<a title=\"Wesen und Mensch\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/von-wesen-und-menschen\/\"> &#8222;Wesen und Mensch&#8220; vom September 2014<\/a>\u00a0und schlie\u00dfen Sie exemplarisch Bekanntschaft mit den von ihr so genannten &#8222;Engeln der Anbetung&#8220;. Au\u00dfer diesen hat Flower Newhouse aber auch noch zahlreiche andere Arten von Engeln in ihren unterschiedlichen T\u00e4tigkeitsbereichen beschrieben und betrachtete es als ihre vorrangige Aufgabe, den Menschen diese n\u00e4herzubringen.<\/p>\n<p>Obwohl <a title=\"Margot Ruis\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/autoren\/ruis\/\">Margot Ruis<\/a> im Gegensatz dazu in ihren B\u00fcchern beinahe ausschlie\u00dflich von Begegnungen mit Naturwesen berichtet, also Wesen, die sich mit der Formung und Erhaltung der Natur besch\u00e4ftigen und deren Wirkungsfeld die Gesteine, Pflanzen, Tiere, Feuer, Luft und Wasser darstellen, beschreibt auch sie darunter ein Wesen, dessen Aufgabenbereich vorrangig mit menschlicher Inspiration und menschlichem Schaffen zusammenzuh\u00e4ngen scheint:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Ich habe eine bezaubernde, kleine Freundin in Indien, die zu dieser Kategorie geh\u00f6rt. Sie ist kein Naturwesen im eigentlichen Sinne, sie ist ein Wesen der Musik, eine Genie. (Fu\u00dfnote: Ge-ni-e, weiblicher Genius) Kennengelernt habe ich sie vor Jahren in einem Ashram in Bombay. Ich meditierte abends auf dem flachen Dach neben einem kleinen Tempel, da h\u00f6rte ich pl\u00f6tzlich unbeschreiblich sch\u00f6nen Gesang. Eine hohe Frauenstimme, zart und doch voller Leuchtkraft, jubilierte sich durch die kompliziertesten Verzierungen altindischer Gesangskunst, fl\u00f6tete dann sehnsuchtsvoll, um sich schlie\u00dflich wieder mit bl\u00fchender Melodik in den Klanghimmel aufzuschwingen. Hinrei\u00dfend! Die Stimme kam aus der Richtung des gro\u00dfen Mangobaumes neben der Dachterrasse, und da stand auf einem aus dem Stamm ragenden Vorsprung ein weibliches Wesen, etwa ein Meter drei\u00dfig gro\u00df, in einem goldgl\u00e4nzenden, anliegenden Gewand alten Stiles \u2013 und sang. Ich lauschte selig, bis die herrliche S\u00e4ngerin ihr Lied beendete, und begr\u00fc\u00dfte sie dann. Da\u00df sie nicht die Deva des Mangobaumes war, schien mir klar, aber wer war sie? Jedenfalls etwas besonders Kostbares! Genauso bezaubernd wie ihr Gesang war auch der Umgang mit ihr. Ein wunderh\u00fcbsches Gesichtchen, strahlende, fr\u00f6hliche Augen, ein perlendes Lachen \u2013 welch ein Schatz!<\/p>\n<p>Sie war, was nicht \u00fcberraschte, f\u00fcr Musik zust\u00e4ndig, und hier hielt sie sich auf, weil viel gesungen wurde. Als kurz darauf im gro\u00dfen Tempel unten die Abendandacht begann, bei der immer von Anfang bis Ende gesungen wird, war sie ganz dorthin konzentriert und unterst\u00fctzte offenbar die Singenden. Sp\u00e4ter kam Gerhard herauf. \u201eIch mu\u00df dich jemandem vorstellen\u201c, sagte ich. \u201eJa, was ist denn das S\u00fc\u00dfes?\u201c, war seine Reaktion, als er die Genie sah. Fasziniert h\u00f6rte er ihren Gesang. Wir haben sie seither oft getroffen, immer am selben Platz. Bombay war jahrelang unser Ankunfts- und Abflugsort in Indien, und wir pflegten bei dieser Gelegenheit einige Tage in dem Ashram\u00a0 zu verbringen.<\/p>\n<p>Meine zauberhafte Freundin verriet mir ihren Namen, und den darf ich ruhig ver\u00f6ffentlichen: Shak\u00fantala. Sie ist eben eine K\u00fcnstlerin, und die haben meist nichts dagegen, wenn ihr Name bekannt wird!<\/p>\n<p>Als ich kurz davorstand, meine zweite CD aufzunehmen, hatte ich die Idee, Shak\u00fantala k\u00f6nnte mich dabei unterst\u00fctzen. Ich fragte sie, ob Raum, also Entfernung f\u00fcr sie ein Problem w\u00e4re. \u201eMusik ist Raum\u201c, war die Antwort \u2013 der Raum, in dem sie sich bewegt. Ich k\u00f6nne sie auch von anderswo rufen und um Hilfe bitten. Das habe ich seither mehrmals getan und hatte immer den Eindruck einer guten Verbindung und ihrer Aufmerksamkeit. Da flie\u00dft schon etwas her\u00fcber \u2026<\/p>\n<p>Shak\u00fantala ist das einzige Wesen dieser Art, dem wir je begegnet sind.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>(Margot Ruis, Naturwesen und Erdheilung, Gralsverlag 2011, S. 166f.)<\/p>\n<p>Margot Ruis ist freilich besonders begnadet mit ihrem seltenen Talent, als moderner Mensch trotzdem auch heute noch hineinblicken zu k\u00f6nnen in die Welt der Natur- und Elementarwesen, und sozusagen zu wissen, wen sie um Hilfe fragen kann. Doch auch, wer diese Gabe nicht besitzt &#8211; <strong>die Hilfe und Unterst\u00fctzung der Wesen ist jedem Menschen gewiss, der in gl\u00e4ubigem Vertrauen darum bittet!<\/strong> Es ist ja im Nachhinein nicht unbedingt entscheidend, zu wissen, wie die Hilfe von &#8222;dr\u00fcben&#8220; konkret bewerkstelligt wurde, wenn einem geholfen wurde, und nach meiner Erfahrung bringt es absolut nichts, dar\u00fcber nachzugr\u00fcbeln oder ab Lekt\u00fcre eines einschl\u00e4gigen Buches mit vorgefertigten Bildern und Meinungen durch das Leben zu gehen und Hilfe genau nur in der Form zu erwarten, wie es der\/die eine Hellsichtige XY in diesem einen Buch beschrieben hat. Im Gegenteil: Das w\u00e4re eher kontraproduktiv und w\u00fcrde zweifellos mehr schaden, als es n\u00fctzen k\u00f6nnte, denn das w\u00fcrde bedeuten, die Hilfen von oben mit dem Verstand aufnehmen zu wollen &#8230; und das ist, wie bereits ausgef\u00fchrt, unm\u00f6glich.<\/p>\n<p>Zweifellos w\u00e4re es sch\u00f6n, wenn alle Menschen mit den Wesen um uns <span style=\"color: #333333; font-style: normal; line-height: 24px;\">in bewusstem Kontakt stehen w\u00fcrden, denn wir k\u00f6nnten unendlich viel von ihnen lernen. Vielleicht wird ein solches &#8222;goldenes Zeitalter&#8220; noch kommen. <strong>Doch f\u00fcrchte ich, zuvor m\u00fcssen wir Menschen aus eigenem Erleben heraus die falsche Richtung unserer Lebensf\u00fchrung erkennen, und vor allem auch \u00e4ndern<\/strong> &#8211; und dazu ist es leider unabdingbar, in aller Sch\u00e4rfe mit den \u00fcblen Fr\u00fcchten konfrontiert zu werden, die aus unseren eigenen Gedanken, Worten und Werken gewachsen und reif geworden sind. (Mehr \u00fcber &#8222;Zukunftsprognosen&#8220; k\u00f6nnen Sie nachlesen in unseren Artikeln <a title=\"Einen Blick in die Kristallkugel\u2026\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/einen-blick-in-die-kristallkugel\/\">&#8222;Einen Blick in die Kristallkugel&#8230;&#8220; vom J\u00e4nner 2013<\/a>\u00a0sowie\u00a0<a title=\"Die Welt im Wandel\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/die-welt-im-wandel\/\">&#8222;Die Welt im Wandel&#8220; vom J\u00e4nner 2014<\/a>!)<\/span><\/p>\n<p>Um diesen enormen Herausforderungen standhalten zu k\u00f6nnen, sie zu bew\u00e4ltigen und nicht daran zu zerbrechen, wird jeder von uns viel Hilfe von oben ben\u00f6tigen!<\/p>\n<p>In seinem Buch &#8222;<a title=\"Gralsbotschaft\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/autoren\/abd-ru-shin\/zitat\/\">Im Lichte der Wahrheit<\/a>&#8220; hat <a title=\"Abd-ru-shin\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/autoren\/abd-ru-shin\/\">Abd-ru-shin<\/a> (Oskar Ernst Bernhardt, 1875 &#8211; 1941) \u00a0unter vielem anderen genau beschrieben, wie und woher dem Menschen im Gebet Hilfe kommen kann und wie er selbst dazu beschaffen sein muss, um ihrer teilhaftig werden zu k\u00f6nnen.\u00a0Jeder und jedem an geistigen Zusammenh\u00e4ngen Interessierten sei daher dieses Werk zur Unterst\u00fctzung bei der eigenen Suche w\u00e4rmstens ans Herz gelegt.<\/p>\n<p>In seinem Vortrag &#8222;Lichtf\u00e4den \u00fcber Euch&#8220; spricht Abd-ru-shin davon, dass der Mensch immer umgeben ist von Hilfen. Es sind dies von ihm so bezeichnete &#8222;Lichtf\u00e4den&#8220;, die von helfenden Wesen ausgestrahlt werden und<span style=\"color: #333333; font-style: normal; line-height: 24px;\">\u00a0jederzeit bereit sind, dort ihren segensreichen Einfluss zu entfalten, wo sie in einer Seele geeigneten Boden dazu finden.<\/span><\/p>\n<div>\n<blockquote><p>&#8222;Die F\u00e4den sind so vielseitig, da\u00df es nichts gibt, worin der Erdenmensch und auch die von der Erde schon entfernte Seele nicht Hilfe, St\u00e4rkung, Trost und St\u00fctze finden und erhalten k\u00f6nnte in dem Augenblicke, wo sein Sehnen oder Bitten darnach eine ganz bestimmte St\u00e4rke in dem wahren Wollen hat. Nicht fr\u00fcher; denn geformte Worte reichen allein niemals dazu aus, um die Verbindung herzustellen. Auch kein fl\u00fcchtiger Gedanke.<\/p>\n<p>Hei\u00dfes, echtes, wahres Sehnen oder W\u00fcnschen mu\u00df es sein, ohne gedankliche Berechnung, ohne Lohnerwartung, ohne irgend etwas Eingelerntes, das doch nie so recht von Herzen oder aus der Seele kommen kann; denn dazu bindet das geformte <i>Erdenwort <\/i>bereits zu stark. Das Erdenwort kann immer nur die Richtung f\u00fcr das Wollen einer Seele geben, eine Stra\u00dfe bilden f\u00fcr den Weg, den die Empfindung gehen will, es darf jedoch nie <i>alles <\/i>sein sollen.<\/p>\n<p>Wenn der Mensch beides nicht vereinen kann, das Wort mit seinem Wollen, wenn er zu sehr an rechte Formung seiner Worte <i>denken <\/i>mu\u00df, so<i> <\/i>ist es besser, nur zu beten und zu danken oder bitten mit Empfindung <i>ohne <\/i>Worte! Dann ist es sicher ungetr\u00fcbt! Das festgeformte Wort tr\u00fcbt viel zu leicht und engt jedes Empfinden ein.<\/p>\n<p>Viel sch\u00f6ner ist es und auch st\u00e4rker, wenn Ihr Eure Worte dabei fallenlassen k\u00f6nnt und Euch an deren Stelle <i>nur ein Bild <\/i>geistig erstehen la\u00dft, in das Ihr das Empfinden gro\u00df und rein ergie\u00dfen k\u00f6nnt! Ihr m\u00fc\u00dft versuchen, was Euch leichter ist und was Euch nicht beengt.<\/p>\n<p>Es ist dann Eure <i>Seele, <\/i>welche spricht, sobald Ihr die irdischen Worte fallenlassen k\u00f6nnt. Die Seele, wie sie sprechen wird, wenn sie von dieser Erde und auch aus allen Ebenen der Grobstofflichkeit abgeschieden ist; denn dann bleibt das geformte Wort <i>zur\u00fcck.&#8220;<\/i><\/p><\/blockquote>\n<p>(Abd-ru-shin, Im Lichte der Wahrheit. Gralsbotschaft. Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart. Aus dem Vortrag: Lichtf\u00e4den \u00fcber euch!)<\/p>\n<p>Viele der alten V\u00f6lker kannten solche Vermittler helfender Kr\u00e4fte und verehrten sie als &#8222;G\u00f6ttinnen&#8220; und &#8222;G\u00f6tter&#8220;. Mit dem Siegeszug der materialistischen gepr\u00e4gten Verstandes-&#8222;Aufkl\u00e4rung&#8220; ging dieses Wissen aber leider verloren, woran auch der dogmatische und daher falsche Einsatz an sich guter und wertvoller religi\u00f6ser Lehren nicht unwesentlich beteiligt war &#8211; doch handelt es sich hier um einen Prozess, der nicht erst mit der Christianisierung vor anderthalb Jahrtausenden begann (siehe dazu unseren Artikel <a title=\"M\u00e4rchen, Mythen, G\u00f6ttersagen\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/marchen-mythen-gottersagen\/\">&#8222;M\u00e4rchen, Mythen, G\u00f6ttersagen&#8220; vom April 2013<\/a>), sondern die Bindung an den Verstand und damit an bestimmte vorbereitete Riten und Worte setzte bereits wesentlich fr\u00fcher ein.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Die F\u00e4den sind die Ausstrahlungen vieler wesenhafter Mittler, welche Euch in ihrem Wirken noch nicht recht vertraut geworden sind, die aber schon von alten V\u00f6lkern gut gekannt wurden. (&#8230;)<\/p>\n<p>Sie wurden von den alten V\u00f6lkern einst als G\u00f6ttinnen und G\u00f6tter bezeichnet, weil diese Menschen damals noch nicht weiter schauen konnten und die Mittlerinnen dieser Strahlungen schon als die eigentlichen Ausgangspunkte dachten und sie deshalb f\u00fcr die H\u00f6chsten hielten, die es gab\u00a0(&#8230;)<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; font-style: italic;\">Es sind also ganz verschiedenerlei Arten solcher F\u00e4den. Sie haben ihren Ursprung in der Ausstrahlung der betreffenden Wesen, die die von dem jeweils h\u00f6her befindlichen Mittler weitergegebene Kraft aufgenommen haben und wieder weitergeben, wobei eine Ver\u00e4nderung in dem Durchstr\u00f6men sich vollzieht, wodurch die Strahlung <\/span><i>der <\/i><span style=\"font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; font-style: italic;\">Art angepa\u00dft wird, auf die sie abw\u00e4rtsf\u00fchrend dann als n\u00e4chste trifft.<\/span><\/p>\n<p>Aus diesen F\u00e4den k\u00f6nnen Erdenmenschen St\u00e4rkungen erhalten f\u00fcr <i>jede <\/i>Tugend und f\u00fcr jedes gute Wollen! Zu jeder Zeit; denn diese F\u00e4den h\u00e4ngen <i>immer <\/i>\u00fcber Euch, bereit und abwartend, da\u00df Ihr Verlangen darnach habt.(&#8230;)<\/p>\n<p>Durch sie kann jeder Erdenmensch <i>alles <\/i>erhalten, wenn er nur in Reinheit sich nach etwas davon sehnt. Die Keuschheit, welche allerdings ganz anders ist, als Menschen sich erdachten, die Treue, Fruchtbarkeit, Wahrhaftigkeit, die Anmut, die Bescheidenheit, den Flei\u00df (in dem Gesetze der Bewegung schwingend) und vieles mehr. F\u00fcr jedes einzelne ist eine Mittlerin f\u00fcr alles Weibliche verk\u00f6rpert, wie es auch Mittler gibt f\u00fcr alles M\u00e4nnliche, zum Beispiel f\u00fcr die Kraft, den Mut, die Unerschrockenheit, Gewandtheit, echtes, reines Herrentum und alles andere, welches zu nennen hier nicht n\u00f6tig ist, weil ich Euch nur ein ungef\u00e4hres Bild davon entwickeln will zu besserem Verstehen dessen, was ich heute gebe.<\/p>\n<p>Von jedem dieser Mittler, die durch Spaltungen der Einzelteile n\u00f6tig wurden, gehen diese F\u00e4den aus, die ich Euch schildere. Und jeder dieser Mittler hat auch wiederum sehr viele Helfer, welche um ihn sind und in den Ausstrahlungen sich bet\u00e4tigen. Es ist ein frohes Wogen, das in allem diesem Wirken liegt!<span style=\"font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; font-style: italic;\">&#8222;<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>(Abd-ru-shin, Im Lichte der Wahrheit. Gralsbotschaft. Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart. Aus dem Vortrag: Lichtf\u00e4den \u00fcber euch!)<\/p>\n<p>Auf antiken Abbildungen kann man heute noch sehen, wie sich die alten Kulturv\u00f6lker ihre G\u00f6tter und Wesen bildhaft vorstellten. Sicherlich wird vieles davon keiner lebendigen Wahrnehmung entspringen, sondern k\u00fcnstlerischer \u00dcberlieferung und Konvention. Trotzdem finden wir es beeindruckend, sich die F\u00fclle und Vielfalt an verschiedensten Wesen und personifizierten Naturkr\u00e4ften einmal zu vergegenw\u00e4rtigen. Sie gehen weit \u00fcber das hinaus, was landl\u00e4ufig unser Schulwissen unter griechischen und r\u00f6mischen G\u00f6ttern versteht. Einen sch\u00f6nen Einblick dazu bietet die Webseite <a href=\"http:\/\/www.theoi.com\">http:\/\/www.theoi.com<\/a>.<\/p>\n<p>Lassen Sie sich inspirieren!<\/p>\n<p>Der Elfenfreund \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0im J\u00e4nner 2015<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber die begrenzte Haltbarkeit von Neujahrsvors\u00e4tzen wird zu dieser Jahreszeit von jeher immer viel gejammert und gewitzelt. 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