{"id":2760,"date":"2014-11-30T20:37:27","date_gmt":"2014-11-30T19:37:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/?p=2760"},"modified":"2016-11-26T09:35:07","modified_gmt":"2016-11-26T08:35:07","slug":"riesen-ratsel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/riesen-ratsel\/","title":{"rendered":"Riesen-R\u00e4tsel"},"content":{"rendered":"<p><strong>Stonehenge ist wieder in aller Munde&#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Grund daf\u00fcr ist ein neues Forschungsprojekt, welches unter Beteiligung des Ludwig-Boltzmann-Institutes (Wien) unter der Leitung von W. Neubauer unter dem Arbeitststitel &#8222;hidden landscape&#8220; weitgespannte Untersuchungen der gesamten Umgebung von Stonehenge durchf\u00fchrte. Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden im September 2014 pr\u00e4sentiert. Au\u00dferdem erstellte die BBC eine zweiteilige TV-Dokumentation, die dieser Tage auf der Schiene &#8222;Universum History&#8220; ausgestrahlt wurde.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Summer_Solstice_2005_Sunrise_over_Stonehenge_01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2775\" alt=\"Summer_Solstice_2005_Sunrise_over_Stonehenge_01\" src=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Summer_Solstice_2005_Sunrise_over_Stonehenge_01.jpg\" width=\"900\" height=\"553\" srcset=\"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Summer_Solstice_2005_Sunrise_over_Stonehenge_01.jpg 900w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Summer_Solstice_2005_Sunrise_over_Stonehenge_01-300x184.jpg 300w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Summer_Solstice_2005_Sunrise_over_Stonehenge_01-600x368.jpg 600w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Summer_Solstice_2005_Sunrise_over_Stonehenge_01-488x300.jpg 488w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/a><\/p>\n<blockquote><p>Der Steinkreis von Stonehenge bei Sonnenaufgang. Foto: Wikipedia<\/p><\/blockquote>\n<p>Der ber\u00fchmte Steinkreis, der auf der ganzen Welt in seiner Art und Bauweise einzigartig ist, wird darin als <strong>&#8222;Weltwunder der Jungsteinzeit&#8220;<\/strong> bezeichnet. Errichtet wurde das Bauwerk nach heutigem Forschungsstand in mehreren Phasen, und zwar aller Wahrscheinlichkeit nach als astronomische Beobachtungsst\u00e4tte und Kultplatz, als &#8222;Tempel des Lichts&#8220; oder &#8222;Sonnentempel&#8220;, wie in der Dokumentation mehrmals wiederholt wird. Demnach stammen die heute noch markant sichtbaren Sarsensteine aus der Bauphase 3 II (ca. 2500 v. Chr.). Mit Hilfe der Steine soll es nicht nur m\u00f6glich gewesen sein, die Tage der Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen zu bestimmen, sondern sogar <a href=\"http:\/\/www.scinexx.de\/dossier-detail-383-11.html\">Mondfinsternisse zu berechnen und vorauszusagen<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1280px-Stonehenge_render.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2778\" alt=\"1280px-Stonehenge_render\" src=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1280px-Stonehenge_render.jpg\" width=\"1280\" height=\"958\" srcset=\"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1280px-Stonehenge_render.jpg 1280w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1280px-Stonehenge_render-300x224.jpg 300w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1280px-Stonehenge_render-1024x766.jpg 1024w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1280px-Stonehenge_render-600x449.jpg 600w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1280px-Stonehenge_render-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/a><\/p>\n<blockquote><p>Eine moderne Rekonstruktion des Steinkreises. Abbildung: Wikipedia<\/p><\/blockquote>\n<p>Dass zur Frage, wie Steinzeitmenschen eine derartige Leistung vollbringen konnten<span style=\"color: #333333; font-style: normal; line-height: 24px;\">, verschiedenste Spekulationen existieren, ist nachvollziehbar: A<\/span>llein die erforderliche Zeit f\u00fcr die Bearbeitung der Steine f\u00fcr Stonehenge 3 wird auf 20 Millionen Arbeitsstunden gesch\u00e4tzt!<\/p>\n<p><strong>Im Rahmen unseres Weblogs kann daher nicht unerw\u00e4hnt bleiben, dass bereits Abbildungen aus dem Mittelalter Riesen als Helfer am Bau und zur Unterst\u00fctzung der menschlichen Bauherren zeigen!<\/strong>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/BLEgerton3028Fol30rStonehengeCropped.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2779\" alt=\"BLEgerton3028Fol30rStonehengeCropped\" src=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/BLEgerton3028Fol30rStonehengeCropped.jpg\" width=\"613\" height=\"645\" srcset=\"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/BLEgerton3028Fol30rStonehengeCropped.jpg 613w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/BLEgerton3028Fol30rStonehengeCropped-285x300.jpg 285w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/BLEgerton3028Fol30rStonehengeCropped-600x631.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 613px) 100vw, 613px\" \/><\/a><\/p>\n<blockquote><p>Ein Riese hilft Merlin, Stonehenge zu errichten. \u00c4lteste bekannte Abbildung von Stonehenge, aus einem Manuskript von Waces &#8222;Roman de Brut&#8220; (Anm: eine Geschichte Britanniens in Versen in normannischer Sprache), British Library (Egerton 3028). Quelle: Wikipedia<\/p><\/blockquote>\n<p>F\u00fcr Neulinge auf unserer Seite sei zur Vermeidung von Missverst\u00e4ndnissen an dieser Stelle eine Begriffserkl\u00e4rung eingeflochten: Unser &#8222;Elfenwirken&#8220;-Blog befasst sich mit Hinweisen auf die Existenz von Naturwesen, auch Elementarwesen genannt, also mit elementaren Kr\u00e4ften, Naturkr\u00e4ften, die von Anbeginn an in der Materie t\u00e4tig sind und deren T\u00e4tigkeit uns Menschen unter anderem als die Wirkung der Naturgesetze begreifbar wird. Diese Kr\u00e4fte wurden und werden aber von hellsichtigen Personen, die in der Lage sind, sie wahrzunehmen, vielfach als pers\u00f6nlich-bewusst erlebt und beschrieben und in vielf\u00e4ltiger Gestaltung wahrgenommen.<\/p>\n<p>Unter dem Begriff &#8222;Riesen&#8220; w\u00e4ren also laut dieser Definition dem Element Erde verbundene, wesenhafte Kr\u00e4fte zu verstehen, die aus Bereichen &#8222;jenseits&#8220; der groben Erdenstofflichkeit sch\u00f6pferisch und formend auf die Materie einwirken und sich unter anderem mit Gesteinsbildung sowie der Formung und Entwicklung von Gebirgen besch\u00e4ftigen. Da diese Wesen in ihrer feinerstofflichen Gestalt unseren k\u00f6rperlichen Sinnesorganen verborgen bleiben, w\u00e4re es grundfalsch, bei dem Begriff an Monster wie King Kong, den Bigfoot, Grawp aus &#8222;Harry Potter&#8220; oder \u00e4hnliche phantastische Fabelwesen zu denken, die laut manchen abenteuerlichen oder m\u00e4rchenhaften Erz\u00e4hlungen dem Menschen auf grobstofflicher Ebene physisch gegen\u00fcbertreten &#8211; deren irdische Nichtexistenz soll durch unser Weblog in keinster Weise angezweifelt werden! N\u00e4here Informationen entnehmen Sie bitte vorangegangenen Artikeln, wie z.B. dem Artikel\u00a0<a title=\"Wesen und Mensch\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/von-wesen-und-menschen\/\">&#8222;Wesen und Mensch&#8220; vom September 2014<\/a>, oder auch\u00a0unserem Artikel\u00a0<a title=\"Von Elfen und Riesen\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/von-elfen-und-riesen-2\/\">&#8222;Von Elfen und Riesen&#8220; vom September 2013<\/a>. &#8211;<\/p>\n<p>20 Millionen Arbeitsstunden allein f\u00fcr die Bearbeitung der Steine, dann noch einmal 1,75 Millionen f\u00fcr Transport und Aufrichtung der bis zu 50 To\bnnen schweren Sandsteinbl\u00f6cke &#8211; man fragt sich unwillk\u00fcrlich, was Menschen dazu motiviert haben mag, so gro\u00dfe M\u00fchen auf sich zu nehmen, wenn etwa mit Holzpf\u00e4hlen der gleiche Zweck der Markierung bestimmter Himmelsregionen mit ungleich geringerem Aufwand h\u00e4tte erreicht werden k\u00f6nnen&#8230;<a href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1280px-Stonehenge_back_wide1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2780\" alt=\"1280px-Stonehenge_back_wide\" src=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1280px-Stonehenge_back_wide1.jpg\" width=\"1280\" height=\"874\" srcset=\"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1280px-Stonehenge_back_wide1.jpg 1280w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1280px-Stonehenge_back_wide1-300x204.jpg 300w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1280px-Stonehenge_back_wide1-1024x699.jpg 1024w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1280px-Stonehenge_back_wide1-600x409.jpg 600w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1280px-Stonehenge_back_wide1-439x300.jpg 439w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/a><\/p>\n<blockquote><p>Die \u00dcberreste des Steinkreises von Stonehenge, wie sie sich heute dem Besucher darbieten. Foto: Wikipedia<\/p><\/blockquote>\n<p>Es gibt aber auch Hinweise, dass bereits Jahrhunderte vor Stonehenge 3 ein wesentlich gr\u00f6\u00dferer Steinkreis am selben Ort existiert haben k\u00f6nnte, der aber sp\u00e4testens 3000 v. Chr. aus unbekanntem Grund wieder abgebaut wurde. In diesem Fall w\u00e4re <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/neudatierung-stonehenge-koennte-aelter-sein-als-aegyptens-pyramiden-a-582978.html\">Stonehenge sogar \u00e4lter als die Pyramiden<\/a>.<\/p>\n<p>Auch die Pyramiden gelten bekanntlich als Weltwunder, man z\u00e4hlte sie zu den <strong>7 Weltwundern der Antike<\/strong>. Einen besonderen Platz unter diesen Riesen-Bauwerken nimmt die sogenannte\u00a0Cheops-Pyramide ein, die die gr\u00f6\u00dfte und vollkommenste unter allen Pyramiden ist. Auch und speziell zur Cheops-Pyramide gibt es zahlreiche Spekulationen, und da sie vermutlich niemals als Grab gedient hat und auch nicht als solches konstruiert worden ist, ist ihre eigentliche Funktion bis heute ungekl\u00e4rt.<a href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1280px-Kheops-coupe.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2785\" alt=\"1280px-Kheops-coupe\" src=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1280px-Kheops-coupe.jpg\" width=\"1280\" height=\"969\" srcset=\"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1280px-Kheops-coupe.jpg 1280w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1280px-Kheops-coupe-300x227.jpg 300w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1280px-Kheops-coupe-1024x775.jpg 1024w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1280px-Kheops-coupe-600x454.jpg 600w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/1280px-Kheops-coupe-396x300.jpg 396w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/a><\/p>\n<div>\n<blockquote><p>Querschnitt durch die Cheops-Pyramide: 1. urspr\u00fcnglicher Eingang 2. Al-Ma\u02bemun-Tunnel (heutiger Zugang) 3. Verbindung zwischen ab- und aufsteigendem Korridor 4. absteigender Korridor 5. Felsenkammer 6. aufsteigender Korridor 7. K\u00f6niginnenkammer mit \u201eLuftsch\u00e4chten\u201c 8. horizontaler Gang 9. Gro\u00dfe Galerie 10. K\u00f6nigskammer mit \u201eLuftsch\u00e4chten\u201c 11. Korridor zur Sarkophagkammer und Blockiersteinkammer 12. Luft- oder Fluchtschacht mit \u201eGrotte\u201c &#8211; Quelle: Wikipedia<\/p><\/blockquote>\n<\/div>\n<p>Auch zur Cheops-Pyramide k\u00f6nnen Sie den einen oder anderen interessanten Gedanken im Zusammenhang mit der Naturwesen-Thematik unseres Weblogs nachlesen in unserem oben bereits erw\u00e4hnten Artikel <a title=\"Von Elfen und Riesen\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/von-elfen-und-riesen-2\/\">&#8222;Von Elfen und Riesen&#8220; vom September 2013<\/a>.<\/p>\n<p>Vom Propheten Jesaja sind im Alten Testament der Bibel u.a. folgende prophetische Zeilen \u00fcberliefert:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Zu der Zeit\u00a0<em>(Anm.: des Gerichtes)\u00a0<\/em>wird f\u00fcr den HERRN ein Altar mitten in \u00c4gyptenland sein und ein Steinmal f\u00fcr den HERRN an seiner Grenze;<\/p>\n<p>das wird ein Zeichen und Zeugnis sein f\u00fcr den HERRN Zebaoth in \u00c4gyptenland. Wenn sie zum HERRN schreien vor den Bedr\u00e4ngern, so wird der ihnen einen Retter senden; der wird ihre Sache f\u00fchren und sie erretten.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>(Jes. 19, 19 u. 20)<\/p>\n<p>Auf diese Zeilen bezieht sich die \u00f6sterreichisch-brasilianische Autorin <em>Roselis von Sass<\/em> in ihrem Buch &#8222;Die gro\u00dfe Pyramide enth\u00fcllt ihr Geheimnis&#8220; (Ordem do Graal na terra, 1994), in dem sie die ihren Angaben nach wahre Geschichte von der Entstehung der sogenannten &#8222;Cheops-Pyramide&#8220; schildert, wie sie sie aus \u00fcbersinnlichen Quellen erschaut haben will.<\/p>\n<p>Demnach w\u00e4re die &#8222;Gro\u00dfe Pyramide&#8220;, wie sie auch genannt wird, als &#8222;Tempel Gottes&#8220; errichtet worden und als &#8222;Steinerne Offenbarung&#8220; f\u00fcr die Nachwelt zur Zeit des in der Bibel verhei\u00dfenen &#8222;J\u00fcngsten Gerichts&#8220;.<\/p>\n<p>Und zwar wurde sie &#8211; nach dieser Quelle &#8211; <a href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/riesen-ratsel\/#comment-803\">keineswegs von Pharao Cheops errichtet<\/a>, der f\u00e4lschlich im Nachhinein sich selbst als Urheber des Riesen-Bauwerks vor sp\u00e4teren Generationen darstellen wollte und nach dem sie heute auch benannt ist, sondern bereits viel fr\u00fcher, 4500 v Chr., von chald\u00e4ischen Weisen als Bauherren, die bei ihrer uneigenn\u00fctzigen Mission im Auftrag Gottes von Riesen unterst\u00fctzt worden seien.<\/p>\n<p>In diesem Buch findet sich die einzige mir bekannte anschauliche Schilderung, wie man sich die Mithilfe von Riesen bei der Errichtung von Megalithbauten, von der in der einschl\u00e4gigen Literatur ja \u00f6fter die Rede ist, konkret vorstellen kann. Im oben erw\u00e4hnten Artikel d\u00fcrfen wir diese zentrale Stelle f\u00fcr unsere Leserschaft zitieren.<\/p>\n<p>Pyramon, so der Name des Pyramiden-Baumeisters im Buch, erlebt sich darin kurzfristig der gr\u00f6bsten Stofflichkeit entr\u00fcckt und auf eine astrale Ebene versetzt, sodass er die T\u00e4tigkeit der Riesen aus deren eigener Perspektive erfahren kann:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Als Pyramon zum Bauplatz kam, blickte er \u00fcberrascht auf das riesenhafte Quadrat aus Steinbl\u00f6cken. (&#8230;) Er ging n\u00e4her, um zu sehen, wie die Bl\u00f6cke nebeneinander gereiht waren, denn die Mauer sah aus, als best\u00fcnde sie nur aus einem einzigen Stein. Nur bei ganz genauer Betrachtung konnte er feststellen, wo die Steine aneinandergef\u00fcgt waren. Und auch das war nur m\u00f6glich, weil er die genauen Ma\u00dfe der Bl\u00f6cke kannte.<\/p>\n<p>(&#8230;) Diese Bl\u00f6cke waren f\u00fcr ihn ein R\u00e4tsel. Sie sahen aus, als w\u00e4ren sie mit einem Messer und nicht mit einem Steinhauerwerkzeug zerteilt worden. Wie war das m\u00f6glich? W\u00e4hrend er noch dar\u00fcber nachsann, kam einer der Riesen, es war Enak, und hieb von einem n\u00e4chstliegenden Steinblock ein St\u00fcck ab. Das Werkzeug, das er dazu benutzte, sah tats\u00e4chlich wie ein langes, feingeschliffenes Messer aus.<\/p>\n<p>Der Riese legte das abgeschnittene St\u00fcck Stein beiseite und forderte Pyramon auf, die Schnittstelle zu bef\u00fchlen. Pyramon tat das auch, doch gleich darauf zog er verbl\u00fcfft seine Hand zur\u00fcck. Die Schnittstelle f\u00fchlte sich glatt und \u00f6lig an. Das Verbl\u00fcffende war jedoch, da\u00df der Stein nicht die sonst \u00fcbliche H\u00e4rte besa\u00df. Er schien weicher und nachgiebiger. Und Pyramon dachte, da\u00df so eine Steinmasse nat\u00fcrlich mit exakter Genauigkeit zugeschnitten werden konnte. Das R\u00e4tsel war gel\u00f6st.<\/p>\n<p>Er wollte jedoch ganz sicher sein, da\u00df er sich nicht irrte, deshalb schlug er mit beiden F\u00e4usten fest gegen den Steinblock. Triumphierend sah er Enak an, w\u00e4hrend er ihm seine unverletzten F\u00e4uste entgegenhielt. Der Stein mu\u00dfte von anderer Beschaffenheit sein, sonst h\u00e4tte er sich verletzt\u2026&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>(Aus: Roselis von Sass, Die gro\u00dfe Pyramide enth\u00fcllt ihr Geheimnis. Ordem do Graal na terra, 1994. Die ganze Stelle finden Sie unter <a title=\"Literatur\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/literatur\/#Lit2 September 2013\">Literaturempfehlung 2, September 2013.<\/a>)<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Riesen das Gestein in diesem &#8222;astralen&#8220; Zustand, der ihrer eigenen Beschaffenheit nahekommt, bearbeiten und auch bewegen, verm\u00f6gen sie (laut Roselis von Sass) aber auch, dessen Beschaffenheit zu ver\u00e4ndern und das astral Bearbeitete sodann in einen grob-materiellen Zustand zu \u00fcberf\u00fchren. Ob ich Elfenfreund diesen Vorgang gedanklich mitvollziehen kann, bin ich mir selbst nicht ganz sicher, und ich m\u00f6chte es daher jedem Leser und jeder Leserin selbst \u00fcberlassen, sich dar\u00fcber ein Urteil zu bilden.<\/p>\n<p>Man kann die Schilderungen vom Bau der Cheops-Pyramide im genannten Buch nat\u00fcrlich einfach als phantastische Hirngespinste abtun, zumal die historischen Zuordnungen durch Roselis von Sass teilweise im Widerspruch stehen zu Erkenntnissen der Arch\u00e4ologie.<\/p>\n<p>Andererseits m\u00fcssen wir eingestehen, dass auch die moderne Arch\u00e4ologie keinesfalls in der Lage ist, genau zu erkl\u00e4ren, auf welche Weise manche der Megalithbauten fr\u00fcher Hochkulturen mit deren vergleichsweise primitiven M\u00f6glichkeiten realisiert worden sind.<\/p>\n<p>Um diesen Umstand deutlich zu machen, begeben wir uns nun noch an einen dritten Schauplatz und besuchen nach Europa und Afrika zum Abschluss S\u00fcdamerika.<\/p>\n<p>Auch der S\u00fcdamerikanische Kontinent besitzt seine Bewunderung erweckenden Megalithbauten. Weltber\u00fchmt sind etwa die Mauern aus tonnenschweren Bl\u00f6cken, welche die alten Inkas mit unvergleichlicher Pr\u00e4zision &#8211; vielleicht schon vor Jahrtausenden &#8211; zusammenf\u00fcgten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Inka_mauern_cuzco.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2796\" alt=\"Inka_mauern_cuzco\" src=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Inka_mauern_cuzco.jpg\" width=\"600\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Inka_mauern_cuzco.jpg 600w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Inka_mauern_cuzco-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Inka_mauern_cuzco-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<blockquote><p>Inka-Mauern in Cuzco. Foto: Wikipedia<\/p><\/blockquote>\n<p>Charakteristisch f\u00fcr diese Art von Inka-Mauern ist &#8211; abgesehen von der schier unglaublichen Passgenauigkeit &#8211; der verzahnte Baustil, der die Mauern besonders widerstandsf\u00e4hig macht gegen Erdbeben, die in den Anden ja h\u00e4ufig vorkommen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/sachsaihuamanmauer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2801\" alt=\"sachsaihuamanmauer\" src=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/sachsaihuamanmauer.jpg\" width=\"400\" height=\"264\" srcset=\"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/sachsaihuamanmauer.jpg 400w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/sachsaihuamanmauer-300x198.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #000000;\">Die Festungsmauer von Sachsaihuaman oberhalb von Cusco. Foto:\u00a0www.pacal.de\/inka.html<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Die Monolithen im unteren Bereich der abgebildeten Mauer sind wahrscheinlich wesentlich \u00e4lter als die weiter oben aufgesetzten. Sie sind bis zu 9 Meter hoch und 300 Tonnen schwer. Sie zu transportieren, erscheint schon schwierig genug, &#8211; aber wie hat man sie nur so passgenau bearbeitet und zusammengef\u00fcgt?<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Ollantaytambo_Monolithen-klein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2795\" alt=\"Ollantaytambo_Monolithen klein\" src=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Ollantaytambo_Monolithen-klein.jpg\" width=\"1066\" height=\"678\" srcset=\"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Ollantaytambo_Monolithen-klein.jpg 1066w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Ollantaytambo_Monolithen-klein-300x190.jpg 300w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Ollantaytambo_Monolithen-klein-1024x651.jpg 1024w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Ollantaytambo_Monolithen-klein-600x381.jpg 600w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Ollantaytambo_Monolithen-klein-471x300.jpg 471w\" sizes=\"auto, (max-width: 1066px) 100vw, 1066px\" \/><\/a><\/p>\n<blockquote><p>Inka-Monolithen in Ollantaitambo. Foto: Wikipedia<\/p><\/blockquote>\n<p>Deutlich unterscheidet sich die alte, stabile Bauweise von der neueren, die nach Erdbeben immer wieder erneuert werden muss, w\u00e4hrend die Fundamente aus Inka-Monolithen alle Erdst\u00f6\u00dfe \u00fcberdauert haben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Mur_Inca_D\u00e9cembre_2007.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2791\" alt=\"Mur_Inca_D\u00e9cembre_2007\" src=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Mur_Inca_D\u00e9cembre_2007.jpg\" width=\"1920\" height=\"814\" srcset=\"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Mur_Inca_D\u00e9cembre_2007.jpg 1920w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Mur_Inca_D\u00e9cembre_2007-300x127.jpg 300w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Mur_Inca_D\u00e9cembre_2007-1024x434.jpg 1024w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Mur_Inca_D\u00e9cembre_2007-600x254.jpg 600w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Mur_Inca_D\u00e9cembre_2007-500x211.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><\/p>\n<blockquote><p>Inkamauer in Cusco. Foto: Wikipedia<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/altar.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2798\" alt=\"B1\" src=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/altar.jpg\" width=\"400\" height=\"270\" srcset=\"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/altar.jpg 400w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/altar-300x202.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><\/p>\n<blockquote><p>Gesteinsformation bei\u00a0Sachsaihuaman.\u00a0Quelle: www.pacal.de\/inka.html<\/p><\/blockquote>\n<p>Wie hat man diese pr\u00e4zisen Einschnitte in das harte Gestein ausgef\u00fchrt? Sie sehen aus, als w\u00e4ren sie mit einem Messer herausgeschnitten&#8230;<\/p>\n<p><strong>Und hier noch zum Abschluss ein besonders interessantes Detail aus der Ruinenstadt Macchu Picchu\u00a0<\/strong>(f\u00fcr dieses sowie auch die beiden anderen kleinerformatigen Fotos weiter oben danke ich besonders den Betreibern der Webseite <em>www.pacal.de\/inka.html<\/em>\u00a0f\u00fcr die Genehmigung zur Ver\u00f6ffentlichung):<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/machupichustein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2800\" alt=\"machupichustein\" src=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/machupichustein.jpg\" width=\"314\" height=\"471\" srcset=\"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/machupichustein.jpg 314w, https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/machupichustein-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 314px) 100vw, 314px\" \/><\/a><\/p>\n<blockquote><p>L\u00fccke zwischen zwei Steinen, die vermutlich durch ein Erdbeben entstanden ist. Foto: www.pacal.de\/inka.html<\/p><\/blockquote>\n<p>Infolge eines Erdbebens ist offensichtlich zwischen diesen Steinen eine Spalte entstanden, sodass man dazwischen hineinsehen kann. Die glatten Seitenfl\u00e4chen der Steine sind in sich verformt, aber passen v\u00f6llig nahtlos ineinander. Wie hat man die parallele Drehung der beiden Steinbl\u00f6cke realisiert, und warum? Selbst im heutigen Computerzeitalter w\u00e4re es f\u00fcr einen Bauingenieur ein schwieriges Unterfangen, zwei exakt parallel in sich verdrehte Fl\u00e4chen zu berechnen und dann aus Stein zu herauszuarbeiten. &#8211;<\/p>\n<p><strong>Sieht es nicht vielmehr so aus, als w\u00e4ren die beiden Steine weich gewesen, als man sie zusammenf\u00fcgte, und h\u00e4tten sich darum so aneinander angepasst?<\/strong><\/p>\n<p>Zu diesem Schluss kommt auch der renommierte Arch\u00e4ologe und S\u00fcdamerika-Spezialist Professor Edwin Barnart. In seinem H\u00f6rbuch &#8222;Lost Worlds of Southern America&#8220; sagt er mit Bezug auf die Inka-Mauern:<\/p>\n<blockquote><p>\u201e&#8230;Wenn man diese Mauern und die L\u00fccke zwischen den Steinen ganz genau betrachtet, dann sehen sie, zumindest f\u00fcr mich, miteinander verschmolzen aus. Manche (und ich habe in ganz Cuzco Nahaufnahmen von diesen Spalten gemacht, um zu verstehen, wie diese Steine zusammengef\u00fcgt wurden), manche haben kristalline Einschl\u00fcsse. Wenn man die Naht zwischen den Steinen ansieht, kann man tats\u00e4chlich sehen, wie diese Kristalle zwischen den Steinen verschr\u00e4nkt sind. Ich denke, sie sind verschmolzen. Ich pers\u00f6nlich glaube, dass sie (die Inka) diese Steine auf irgendeine Weise geschmolzen haben, vielleicht mit einer S\u00e4ure, aber das kann ich nicht beweisen. W\u00e4hrend meiner letzten Reise nach Cuzco habe ich den Palast von Inka Roca im Hinblick auf diese Theorie noch einmal gr\u00fcndlich untersucht. An einer Stelle, wo die Steine durch ein Erdbeben leicht von einander entfernt waren, habe ich ein interessantes Beweisst\u00fcck gefunden: ein Vorsprung, eine Vorw\u00f6lbung an einem Stein, die aussah, als h\u00e4tte der obere Steinblock in den unteren Block gepresst, wie ein Schuh, der einen Abdruck in Schlamm hinterl\u00e4sst. Es sah aus, als w\u00e4re der obere Block in den unteren hineingepresst worden.<\/p>\n<p>Mein Vater ist Chemieingenieur. Ich habe diese Theorie mit ihm schon oft diskutiert, aber er sagt, das ist nicht machbar. Stein, der so hart ist wie Andesit, kann man nicht schmelzen&#8230;\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #333333; font-style: normal; line-height: 24px;\">(Edwin Barnhart,\u00a0<\/span><span style=\"color: #333333; font-style: normal; line-height: 24px;\">The Great Courses:\u00a0<\/span><span style=\"color: #333333; font-style: normal; line-height: 24px;\">Lost Worlds of Southern America, Ausschnitt aus Kapitel 18: Cuzco und das Reich von Tawantinsuyu.\u00a0<\/span>The Teaching Company LCC)<\/p>\n<p>Nein, in der Tat, bei aller technischen Rafinesse k\u00f6nnen wir Menschen Steine heute nicht dazu bringen, weich und formbar zu werden &#8230; <span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>aber vielleicht k\u00f6nnen das diejenigen Naturkr\u00e4fte, die sich von Anbeginn an mit der Entstehung der Gesteine und der Formung der Gebirge besch\u00e4ftigten?<\/strong><\/span> &#8211;<\/p>\n<p>Was Professor Barnart wohl sagen w\u00fcrde zu der These, dass bei der Errichtung der Megalithbauten Riesen, also Elementarkr\u00e4fte, mitgewirkt haben k\u00f6nnten? Wahrscheinlich w\u00fcrde er eine solche M\u00f6glichkeit nicht ernsthaft in Erw\u00e4gung ziehen wollen und lieber weiterhin \u00fcber chemische Methoden nachgr\u00fcblen, so unwahrscheinlich sie auch sein m\u00f6gen. Aber, wer wei\u00df?<\/p>\n<p>Ich Elfenfreund kann mir jedenfalls nicht helfen, ich musste bei Professor Barnarts Ausf\u00fchrungen sofort an Enak, den Riesen denken:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Der Riese legte das abgeschnittene St\u00fcck Stein beiseite und forderte Pyramon auf, die Schnittstelle zu bef\u00fchlen. Pyramon tat das auch, doch gleich darauf zog er verbl\u00fcfft seine Hand zur\u00fcck. Die Schnittstelle f\u00fchlte sich glatt und \u00f6lig an. Das Verbl\u00fcffende war jedoch, da\u00df der Stein nicht die sonst \u00fcbliche H\u00e4rte besa\u00df. Er schien weicher und nachgiebiger. Und Pyramon dachte, da\u00df so eine Steinmasse nat\u00fcrlich mit exakter Genauigkeit zugeschnitten werden konnte. Das R\u00e4tsel war gel\u00f6st.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>(Aus: Roselis von Sass, Die gro\u00dfe Pyramide enth\u00fcllt ihr Geheimnis. Ordem do Graal na terra, 1994, s.o.)<\/p>\n<p>Nun, heute ist das alles noch Spekulation, aber einmal wird das R\u00e4tsel tats\u00e4chlich gel\u00fcftet werden und dann wird man wissen, wie fr\u00fchere Kulturen ihre erstaunlichen Riesen-Bauwerke bewerkstelligen konnten.<\/p>\n<p>Wenn es beispielsweise heute schon eine englische \u00dcbersetzung g\u00e4be vom &#8222;Elfenwirken&#8220;, wie eine Leserin j\u00fcngst einmal angeregt hat, oder wenigstens von einzelnen Artikeln daraus, dann k\u00f6nnte man Professor Barnart und anderen aufgeschlossenen Damen und Herren der Wissenschaft, die ja meist englisch kommunizieren, diesen Denkansto\u00df \u00fcbermitteln&#8230; Aber wer w\u00e4re bereit, sich ehrenamtlich eine solche Arbeit anzutun? Und allein schaffe ich Elfenfreund das leider nicht.<\/p>\n<p>Somit bleibt das Feld vorderhand Privatangelegenheit einzelner (Hobby-)Forscher und (Hobby-)Arch\u00e4ologen &#8211; die dunkle Jahreszeit ist schlie\u00dflich wie geschaffen daf\u00fcr, \u00fcber ferne L\u00e4nder und Kulturen zu lernen und von alten Zeiten zu tr\u00e4umen&#8230;<\/p>\n<p>Aber bitte, liebe Leserin, lieber Leser: Zergr\u00fcbeln Sie sich dabei nicht die K\u00f6pfe! Freuen wir uns lieber der Natur, die uns zu jeder Jahreszeit so viel Sch\u00f6nes und Lebendiges bietet &#8211; \u00a0und fr\u00fcher oder sp\u00e4ter wird die Wahrheit bestimmt ans Licht kommen&#8230;!<\/p>\n<p>Der Elfenfreund<span style=\"color: #333333; font-style: normal; line-height: 24px;\">\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 im Sp\u00e4therbst 2014<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stonehenge ist wieder in aller Munde&#8230; Grund daf\u00fcr ist ein neues Forschungsprojekt, welches unter Beteiligung des Ludwig-Boltzmann-Institutes (Wien) unter der Leitung von W. Neubauer unter dem Arbeitststitel &#8222;hidden landscape&#8220; weitgespannte Untersuchungen der gesamten Umgebung von Stonehenge durchf\u00fchrte. 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