{"id":82,"date":"2012-09-26T19:31:17","date_gmt":"2012-09-26T17:31:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/?page_id=82"},"modified":"2021-12-05T12:30:43","modified_gmt":"2021-12-05T11:30:43","slug":"zitat","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/autoren\/abd-ru-shin\/zitat\/","title":{"rendered":"Gralsbotschaft"},"content":{"rendered":"<p><strong>&#8230;lautet der Untertitel zu dem Werk &#8222;Im Lichte der Wahrheit&#8220;, durch das sein Autor <a title=\"Abd-ru-shin\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/autoren\/abd-ru-shin\/\">Abd-ru-shin<\/a> (Oskar Ernst Bernhardt, 1875-1941) dem <a title=\"Der Elfenfreund\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/autoren\/elfenfreund\/\">Elfenfreund<\/a> die Welt der Naturwesen erschlossen hat. <\/strong><\/p>\n<p>Es ist dabei weniger der Reichtum an Details in den Schilderungen, der die besondere Bedeutung seiner Aussagen f\u00fcr das Thema ausmacht, als vielmehr die allumfassende Weite in der Behandlung dieses Begriffes &#8222;Wesen&#8220;.<\/p>\n<p>Besucher, die das Werk noch nicht kennen und sich daf\u00fcr interessieren, finden \u00fcber folgenden Link n\u00e4here Informationen: \u00a0<a href=\"http:\/\/www.gralsbotschaft.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Die Gralsbotschaft<\/a><\/p>\n<p>Hinweis: Das Buch &#8222;Im Lichte der Wahrheit&#8220; ist ein sehr umfangreiches Werk und vermittelt dem Suchenden Wissen \u00fcber den geistigen Aufbau der Sch\u00f6pfung und der Welt. Es wird empfohlen, beim Studium die vorgegebene Reihenfolge der Vortr\u00e4ge einzuhalten.<\/p>\n<p>Wenn auf dieser Seite im folgenden einzelne Stellen aus dem Werk herausgegriffen werden, bitten wir unvorbereitete Leser\/innen um Verst\u00e4ndnis, falls verschiedene Begriffe zun\u00e4chst vielleicht ungewohnt erscheinen.<\/p>\n<p><a name=\"Zitat April 2017\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Zitat des Monats <a title=\"Wesen und Kind\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wesen-und-kind\/\">April 2017<\/a><\/strong><\/p>\n<blockquote><p>DAS KIND<\/p>\n<p>Wenn sich die Menschen fragen, wie sie ihre Kinder <i>recht <\/i>erziehen k\u00f6nnen, so m\u00fcssen sie in erster Linie <i>das Kind <\/i>betrachten und <i>darnach <\/i>sich richten. Eigene W\u00fcnsche des Erziehers m\u00fcssen dabei ganz zur Seite treten. Das Kind soll <i>seinen <\/i>Weg auf Erden gehen, nicht aber den Weg des Erziehers.<\/p>\n<p>(&#8230;)<\/p>\n<p>Die Kinder dieser Erdenmenschen empfinden <i>vorwiegend <\/i>bis zu den Jahren ihrer Reife, wo erst der Geist zum Durchbruch kommt, <i>nur wesenhaft! <\/i>Nat\u00fcrlich innerlich bereits durchgl\u00fcht vom Geiste. Also nicht etwa nur wie ein edles Tier in dessen H\u00f6chstentwickelung, sondern schon sehr viel mehr, doch ist dabei immerhin <i>Wesenhaftes <\/i>vorherrschend und deshalb ma\u00dfgebend. Das mu\u00df jeder Erzieher unbedingt im Auge behalten, <i>darnach <\/i>mu\u00df die Grundlage einer Erziehung streng gerichtet sein, wenn der Erfolg vollkommen werden soll und ohne Schaden f\u00fcr ein Kind. Dem Kinde soll zuerst volles Verstehen werden in dem gro\u00dfen Wirken alles Wesenhaften, dem es zu dieser Zeit noch mehr ge\u00f6ffnet ist als Geistigem. Dadurch wird sich sein Auge freudevoll und rein er\u00f6ffnen den Natursch\u00f6nheiten, die es um sich sieht!<\/p>\n<p>Die Wasser, Berge, W\u00e4lder, Wiesen, Blumen, und dann auch die Tiere werden jedem Kind vertraut, und es wird fest verankert in der Welt, die f\u00fcr sein Erdensein das Wirkungsfeld ihm bieten soll. Das Kind steht dann ganz fest und voll bewu\u00dft in der Natur, in allem wesenhaften Wirken, verst\u00e4ndnisvoll, damit wohlausger\u00fcstet und bereit, mit seinem Geiste nun zu wirken, auch alles das, was um es her ist wie ein gro\u00dfer Garten, noch zu heben und zu f\u00f6rdern! Nur <i>so <\/i>kann es ein wahrer G\u00e4rtner in der Sch\u00f6pfung werden.<\/p>\n<p>So und nicht anders mu\u00df ein jedes der heranwachsenden Kinder stehen, wenn der Geist zum Durchbruch kommt. Gesund der K\u00f6rper und die Seele! Froh entwickelt und bereitet auf <i>dem <\/i>Boden, wohin jedes Kind geh\u00f6rt. Es darf nicht das Gehirn einseitig \u00fcberlastet sein mit Dingen, die es in dem Erdenleben gar nicht braucht, und die ihm doch viel M\u00fche kosten, sie aufzunehmen, womit es Kraft verschwenden mu\u00df, die den K\u00f6rper und die Seele schw\u00e4cht!<\/p>\n<p>Wenn aber Vorerziehung schon die ganze Kraft verschlingt, bleibt einem Menschen nichts mehr f\u00fcr das eigentliche Wirken \u00fcbrig!<\/p>\n<p>Bei <i>rechter <\/i>Ausbildung und Vorbereitung f\u00fcr das eigentliche Leben wird die Arbeit nur zur Freude, zum Genu\u00df, da dabei alles in der Sch\u00f6pfung ganz harmonisch mitzuschwingen f\u00e4hig ist und dadurch f\u00f6rdernd, st\u00e4rkend das Heranwachsen der Jugend unterst\u00fctzt.<\/p><\/blockquote>\n<p>(Abd-ru-shin, Im Lichte der Wahrheit. Gralsbotschaft. Aus dem Vortrag: Das Kind. Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart)<\/p>\n<p><a name=\"Zitat M\u00e4rz 2016\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Zitat des Monats <a title=\"Tr\u00fcbe Aussichten\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/trube-aussichten\/\">M\u00e4rz 2016<\/a><\/strong><\/p>\n<blockquote><p><strong>GROBSTOFFLICHKEIT, FEINSTOFFLICHKEIT, STRAHLUNGEN, RAUM UND ZEIT<\/strong><\/p>\n<p>Es kamen viele Anfragen \u00fcber den Begriff meiner Ausdr\u00fccke Grobstofflichkeit und Feinstofflichkeit. Die Grobstofflichkeit ist alles das, was der Mensch mit seinen <i>irdischen <\/i>Augen sehen kann, was er <i>irdisch <\/i>f\u00fchlt und h\u00f6rt. Dazu geh\u00f6rt auch jenes, was er durch Vermittelung irdischer Hilfsmittel sieht und bei weiteren Erfindungen noch sehen wird. Wie zum Beispiel alles durch das Mikroskop Gesehene. Es ist das Grobstoffliche nur eine <i>bestimmte <\/i>Art der Stofflichkeit.<\/p>\n<p>Das gro\u00dfe Gebiet der <i>gesamten <\/i>Stofflichkeit umfa\u00dft aber <i>mehrere <\/i>Arten, die unter sich von Grund aus ganz verschieden sind, und deshalb sich <i>nie miteinander vermischen.<\/i><\/p>\n<p>Die verschiedenen Arten der Stofflichkeit liegen ganz unten am Grunde oder Ende der Sch\u00f6pfung. Wieder wie in der ganzen Sch\u00f6pfung oben mit der leichtesten Art beginnend, und abw\u00e4rtsgehend mit der schwersten und dichtesten aufh\u00f6rend. Diese s\u00e4mtlichen Arten der Stofflichkeit dienen lediglich als Hilfsmittel zur Entwickelung alles Geistigen, das darein wie in einen fruchtbaren Ackerboden als Keim taucht. Genau so, wie ein Samenkorn die Erde zum Keimen und Wachsen ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Die Stofflichkeit selbst ist in den einzelnen Schichten f\u00fcr sich allein unt\u00e4tig, hilflos. Erst dann, wenn sie durch das \u00fcber ihr ruhende Wesenhafte durchdrungen und gebunden wird, erh\u00e4lt sie W\u00e4rme und Lebendigkeit, dient zu H\u00fcllen oder K\u00f6rpern der verschiedensten Formen und Arten.<\/p>\n<p>Wie ich schon sagte, lassen sich die verschiedenen Arten der Stofflichkeit <i>nicht vermischen, <\/i>wohl aber durch das Wesenhafte binden und auch mehrfach verbinden. In dieser Bindung und Verbindung entstehen nun W\u00e4rmen und Ausstrahlungen. Jede einzelne Stofflichkeitsart erzeugt dabei ihre bestimmte, eigene Ausstrahlung, welche sich mit den Ausstrahlungen der anderen mit ihr verbundenen Arten vermischt und zusammen einen Strahlungskranz ergibt, den man heute schon kennt und Od oder auch Ausstrahlung nennt.<\/p>\n<p>So hat jeder Stein, jede Pflanze, jedes Tier seine Ausstrahlung, die man beobachten kann, und die je nach dem <i>Zustande <\/i>des K\u00f6rpers, also der H\u00fclle oder Form, ganz verschieden ist. Deshalb lassen sich auch St\u00f6rungen in dem Strahlungskranze beobachten und daran Krankheitspunkte der H\u00fclle erkennen.<\/p>\n<p>Der Strahlungskranz gibt also jeder Form eine besondere Umgebung, die einen Schutz in der Abwehr, gleichzeitig aber auch eine Br\u00fccke zu der weiteren Umgebung bildet. Auch schl\u00e4gt er au\u00dferdem noch auf das Innere, um teilzunehmen an der Entwickelung des Wesenskernes, im <i>gr\u00f6bsten <\/i>Sinne; denn in Wirklichkeit kommen noch viele Dinge zum eigentlichen Wirken in der Sch\u00f6pfung hinzu, die ich nur ganz langsam schrittweise aufrollen darf, um ernsthaft Suchenden das Eindringen in die Sch\u00f6pfungsgesetze leicht zu machen.<\/p>\n<p>Ohne von dem Wesenhaften durchdrungen zu sein, ist die Stofflichkeit nichts. Was wir jetzt betrachteten, war aber nur die Verbindung des Wesenhaften mit den verschiedenen Arten der Stofflichkeit. Und das wiederum gibt erst den <i>Ackerboden <\/i>f\u00fcr den <i>Geist! <\/i>Das Wesenhafte bindet, verbindet und belebt das Stoffliche, der Geist aber beherrscht das Stoffliche <i>mit <\/i>dem Wesenhaften. Sobald der Geist, also Geistiges, in die durch das Wesenhafte belebte Verbindung zu seiner Entwickelung eintaucht, ist diese ihm ohne weiteres aus der Natur der Sache heraus untergeordnet, also auch das Wesenhafte mit.<\/p>\n<p>Die Herrschaft wird dem Geiste damit auf die nat\u00fcrlichste Weise angetragen. Traurig, wenn er sie schlecht oder falsch ben\u00fctzt! <i>Das eigentliche R\u00fcstzeug des Geistes <\/i>zu seiner Entwickelung in der Stofflichkeit <i>ergeben nun die Ausstrahlungen, <\/i>die wir soeben besprochen haben. Der Boden f\u00fcr die Entwickelung des Geistes ist vor seinem Eintauchen durch das Wesenhafte schon sorglich bereitet. Die H\u00fcllen schlie\u00dfen sich selbstt\u00e4tig sch\u00fctzend um ihn, und seine Aufgabe ist es, das ihm damit verliehene R\u00fcstzeug richtig zu gebrauchen, zu seinem Wohle und Aufstiege, nicht aber zu seinem Schaden und Absturze.<\/p>\n<p>Es ist nicht schwer, zu verstehen, da\u00df <i>die <\/i>Art der Stofflichkeit von der Umh\u00fcllung des Geistes, welche am st\u00e4rksten vertreten ist, auch ausschlaggebend sein mu\u00df f\u00fcr die Art der Strahlungsmischung; denn darin wird die Ausstrahlung der vorhandenen st\u00e4rksten Stofflichkeitsart nat\u00fcrlich immer vorherrschen. Das Vorherrschende dabei ist aber auch wiederum das Einflu\u00dfreichste nach innen und nach au\u00dfen.<\/p>\n<p>Die Strahlungsmischung nun hat aber eine viel gr\u00f6\u00dfere Bedeutung, als die Menschheit bisher erforschen konnte. Es ist von deren eigentlicher Aufgabe noch nicht der zehnte Teil geahnt!<\/p>\n<p>Die Beschaffenheit des Strahlungskranzes ist ausschlaggebend f\u00fcr die Wellenst\u00e4rke, welche Schwingungen aus dem Strahlungssysteme des gesamten Weltalls aufzunehmen hat. Der H\u00f6rer und Leser gehe hier nicht leicht dar\u00fcber hinweg, sondern vertiefe sich in den Gedanken, und er wird damit ganz pl\u00f6tzlich alle Nervenstr\u00e4nge in der Sch\u00f6pfung vor sich liegen sehen, die er anzuschlagen, zu ben\u00fctzen lernen soll.<\/p>\n<p>Er denke sich die Urkraft strahlend ausgegossen auf das Sch\u00f6pfungswerk! Sie str\u00f6mt hindurch, durch jeden Teil und jede Art. Und jeder Teil und jede Art davon wird sie ver\u00e4ndert strahlend weitergeben. Die verschiedenartige Beschaffenheit der Sch\u00f6pfungsteile bringt damit in der Urstrahlung Ver\u00e4nderung hervor, die auch die Farbe dieser Strahlung \u00e4ndert.<\/p>\n<p>So zeigt die ganze Sch\u00f6pfung ein wundervolles Bild herrlichster Farbenstrahlungen, wie sie kein Maler wiedergeben k\u00f6nnte. Und jeder Sch\u00f6pfungsteil an sich, und jeder Stern, sogar ein jeder Einzelk\u00f6rper, sei er auch noch so klein und winzig, kommt einem feingeschliffenen Prisma gleich, das jeden Strahl, den es empf\u00e4ngt, vielf\u00e4ltig andersfarbig strahlend weitergibt.<\/p>\n<p>Die Farben wieder tragen t\u00f6nendes Klingen in sich, das wie ein rauschender Akkord erschallt.<\/p>\n<p>Diesem gewaltigen Strahlungsreiche steht nun der Menschengeist mit seinem R\u00fcstzeuge der Ausstrahlungen der ihm gegebenen H\u00fcllen gegen\u00fcber. Bis zum Erwachen der Sexualkraft ist der Vorgang wie bei einem S\u00e4ugling. Die stofflichen H\u00fcllen saugen durch ihre Ausstrahlungen nur das auf, was sie zum Reifen ben\u00f6tigen. Mit Eintreten der Sexualkraft aber steht der Geist vollger\u00fcstet da, die Tore zu ihm sind damit aufgesto\u00dfen, die unmittelbare Verbindung geschaffen. Er erh\u00e4lt nun vielf\u00e4ltig verst\u00e4rkt Kontakt mit den Gewalten der Strahlungen in dem gro\u00dfen All!<\/p>\n<p>Wie nun der Mensch, also der Geist, die Farben seiner eigenen Ausstrahlungen entwickelt und regiert, so stellt er wie beim Radio auch seine Wellen auf die gleichen Farben ein und nimmt diese dann aus dem Weltall auf. Das Aufnehmen kann ebensogut auch bezeichnet werden mit Heranziehen oder mit Anziehungskraft der Gleichart. Gleichviel, wie es benannt wird, der Vorgang bleibt an sich derselbe. Die Farben bezeichnen ja nur die Art, und die Art gibt die Farbe.<\/p>\n<p>Hierin liegt nun auch der verlorengegangene Schl\u00fcssel zu der <i>wahren, <\/i>k\u00f6niglichen Kunst der Astrologie, sowie der Schl\u00fcssel zur Heilkunde der Kr\u00e4uter, ebenso auch zu der umstrittenen Kunst des Heilmagnetismus, der Schl\u00fcssel zur Lebenskunst, wie auch zur Stufenleiter des geistigen Aufstieges. Denn mit der Stufenleiter, also der sogenannten Himmelsleiter, ist nichts anderes als ein einfaches <i>Werkzeug <\/i>gemeint, dessen man sich bedienen soll. Die Maschen dieses Strahlungsnetzes in der Sch\u00f6pfung sind die Sprossen dieser Leiter. <i>Alles <\/i>liegt darin, das ganze Wissen und das letzte Geheimnis in der Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Suchende, greift in die Maschen dieses Strahlungsnetzes! Bewu\u00dft, aber mit <i>gutem <\/i>Wollen und in demutsvoller Anerkennung Eures Gottes, welcher diese wundervolle Sch\u00f6pfung gab, die Ihr zu Eurem Gl\u00fccke n\u00fctzen k\u00f6nnt wie in kindlichem Spiele, wenn Ihr nun endlich einmal <i>ehrlich <\/i>wollt und allen Wissensd\u00fcnkel abwerft. Erst mu\u00df die falsche Last herab von Euren Schultern, Eurem Geiste, sonst k\u00f6nnt Ihr Euch nicht straff und frei erheben.<\/p>\n<p>Auch in der Strahlungsmischung des menschlichen K\u00f6rpers mu\u00df unbedingt Harmonie herrschen, um dem Geiste zum Schutze, zur Entwickelung und zum Aufstiege vollwertige Mittel zu geben, die ihm in der normalen Sch\u00f6pfungsentwickelung bestimmt sind. Gerade durch die Wahl der Kost, der K\u00f6rperbet\u00e4tigung, wie \u00fcberhaupt die ganzen Lebensverh\u00e4ltnisse in vielen Dingen sind diese Strahlungen einseitig verschoben worden, was nach einem Ausgleiche verlangt, wenn ein Aufstieg m\u00f6glich werden soll. <i>Heute krankt dabei alles. <\/i>Nichts ist gesund zu nennen.\u00a0&#8211;<\/p>\n<p>Der Mensch kann sich nun vorstellen, welche Einwirkung allein die Wahl der Speisen schon auf dieses Strahlensystem hat. Durch die Wahl der Speisen zur Ern\u00e4hrung des K\u00f6rpers vermag er ausgleichend nachzuhelfen, st\u00e4rkend, manches schw\u00e4chend, und das Vorherrschende auch verschiebend, wenn es ung\u00fcnstig oder hemmend wirkt, so da\u00df <i>die <\/i>Strahlung f\u00fchrend wird, die <i>g\u00fcnstig <\/i>f\u00fcr ihn ist, und damit auch normal; denn allein das G\u00fcnstige ist ein normaler Zustand.<\/p>\n<p>Doch dies alles kann nicht etwa den Aufstieg selbst bedingen, noch herbeif\u00fchren, sondern es bietet nur gesunden Boden f\u00fcr die volle T\u00e4tigkeit des Geistes, <i>dessen Wollen <\/i>vorbehalten ist, den Weg nach oben, den zur Seite, oder auch den Weg nach unten zu bestimmen.<\/p>\n<p>Der K\u00f6rper mu\u00df aber erstarken wie der Geist, sobald man f\u00e4hig ist, darauf zu achten. Jetzt aber wird fast \u00fcberall in Unwissenheit schwer darin ges\u00fcndigt.\u00a0&#8211;<\/p>\n<p>Wenn ich von Grobstofflichkeit und von Feinstofflichkeit spreche, so darf also nicht angenommen werden, da\u00df die Feinstofflichkeit die Verfeinerung des Grobstofflichen bedeuten soll. Das Feinstoffliche ist vollkommen <i>anderer <\/i>Art, von anderer Beschaffenheit. Es wird nie zu Grobstofflichem werden k\u00f6nnen, sondern es bildet eine \u00dcbergangsstufe nach oben zu. Auch ist unter Feinstofflichkeit genau so wie bei der Grobstofflichkeit nur eine <i>H\u00fclle <\/i>zu verstehen, die mit dem Wesenhaften verbunden werden mu\u00df, um von ihm belebt werden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Sobald ich nun auf diese Gebiete \u00fcbergehe, mu\u00df ich erw\u00e4hnen, da\u00df die Einteilungen damit noch lange nicht ersch\u00f6pft sind. Deshalb will ich heute schon bekannt geben, da\u00df au\u00dfer dem bewu\u00dften und dem unbewu\u00dften Geistigen und Wesenhaften zu der Belebung der Stofflichkeitsarten auch noch <i>Kraftstr\u00f6mungen <\/i>der verschiedenen Arten die Sch\u00f6pfung durchziehen und nach ihren Arten ebenso verschieden zur Entwickelung und F\u00f6rderung beitragen.<\/p>\n<p>Die Kraftstr\u00f6mungen sind wieder auch nur das N\u00e4chste, was sich der T\u00e4tigkeit des Geistigen und des Wesenhaften anschlie\u00dft, oder besser, ihnen vorausgehend, das Feld ihrer Wirksamkeit bereitet. Es kommt dann mehr, viel mehr, je weiter wir zergliedern und auf Einzelheiten eingehen werden.<\/p>\n<p>Eins reiht sich weitergehend an das andere, um in Verbindung mit vor ihm Bestehendem auch immer neue Abstufungen zu erzeugen. Alles aber l\u00e4\u00dft sich folgerichtig auch erkl\u00e4ren; denn es konnte nach der ersten Sch\u00f6pfung nur erstehen, was folgerichtig war. Anderes ist nicht vorhanden. Und diese Tatsache gibt unbedingt auch die Gew\u00e4hr f\u00fcr eine l\u00fcckenlose L\u00f6sung, f\u00fcr einen klaren \u00dcberblick. In meinen Vortr\u00e4gen biete ich nun den <i>Schl\u00fcssel! <\/i>Erschlie\u00dfen kann sich dann ein jeder H\u00f6rer die gesamte Sch\u00f6pfung selbst.<\/p>\n<p>Alles auf einmal aber m\u00fc\u00dfte ein Werk ergeben, dessen Vielseitigkeit die Menschen verwirren k\u00f6nnte. Lasse ich jedoch wie bisher eines ruhig aus dem anderen hervorgehen, im Laufe kommender Jahrzehnte, so ist es leicht, zu folgen und zuletzt auch alles ruhig und bewu\u00dft ganz klar zu \u00fcberblicken. Leicht f\u00fcr den, der mir bis dahin folgen will. Im Anfang will ich erst einmal die st\u00e4rksten Grundfesten der Sch\u00f6pfung kl\u00e4ren, bevor ich alle Feinheiten ber\u00fchre.<\/p>\n<p>Dem H\u00f6rer und dem Leser wird es wohl ergehen wie einem Gesch\u00f6pf, dem ich zuerst das Skelett eines Menschen zeige und dann einen lebendigen Menschen in seiner Vollkraft und T\u00e4tigkeit danebenstelle. Wenn es noch keine Ahnung von dem Menschen h\u00e4tte, so w\u00fcrde es in dem lebenden Menschen das Skelett nicht wiedererkennen, vielleicht sogar sagen, da\u00df das gar nicht zusammengeh\u00f6rt, oder doch nicht dasselbe ist.<\/p>\n<p>Genau so wird es denen ergehen, die mir in meinen Ausf\u00fchrungen nicht ruhig bis zum Ende folgen. Wer nicht von Beginn an mit ernstem Eifer zu begreifen sucht, kann <i>dann <\/i>die ganze Sch\u00f6pfung nicht erfassen, wenn ich bis zu den letzten Kl\u00e4rungen gekommen bin. Er <i>mu\u00df <\/i>darin nur Schritt f\u00fcr Schritt zu folgen suchen.\u00a0&#8211;<\/p>\n<p>Da ich in groben Z\u00fcgen sprechen mu\u00dfte, leite ich nun <i>langsam <\/i>\u00fcber auf die <i>neuen <\/i>Dinge. Ich w\u00fcrde sonst zu sprunghaft sein. Es ist mir ohnedies schon oft gesagt worden, da\u00df ich in allem nur Extrakt biete, der einer gro\u00dfen Allgemeinheit nicht so leicht verst\u00e4ndlich wird. Ich kann jedoch nicht anders, wenn ich alles das noch bringen will, was ich zu sagen habe. Wir w\u00fcrden sonst im vierten Teile enden m\u00fcssen, da bei breiterem Erkl\u00e4ren eine Erdenzeit kaum ausreicht f\u00fcr noch mehr. Es werden andere kommen, die aus jedem meiner Vortr\u00e4ge ein und auch mehrere B\u00fccher schreiben k\u00f6nnen. Ich vermag mich jetzt nicht damit aufzuhalten.<\/p>\n<p>Da nun die Feinstofflichkeit, wie ich sagte, <i>anderer <\/i>Art ist als die Grobstofflichkeit, so folgert hieraus etwas, was ich bisher noch nicht ber\u00fchrte. Um nicht zu verwirren, gebrauchte ich bisher in manchen Dingen volkst\u00fcmliche Ausdr\u00fccke, die ich nunmehr erweitern mu\u00df. Dazu geh\u00f6rt zum Beispiel auch der Ausdruck: \u00bb <i>\u00dcber Zeit und Raum stehend! \u00ab<\/i><\/p>\n<p>Das betraf stets das \u00dcberirdische. Im Hinblick auf ein Weitergehen m\u00fcssen wir von heute an nun sagen: Das Leben in der Feinstofflichkeit ist \u00bb\u00fcber irdischen Begriffen von Raum und Zeit stehend\u00ab; denn auch in der Feinstofflichkeit gibt es einen Raum- und Zeitbegriff, doch wieder <i>anderer Art, <\/i>der Feinstofflichkeit angepa\u00dft. Der Raum- und Zeitbegriff liegt sogar in der ganzen Sch\u00f6pfung, doch ist er stets an die bestimmte Art gebunden! Die Sch\u00f6pfung selbst hat ihre Grenzen, damit gilt auch f\u00fcr diese noch ein Raumbegriff.<\/p>\n<p>Auch alle Grundgesetze, die sich einheitlich durch die gesamte Sch\u00f6pfung ziehen, sind in ihren <i>Auswirkungen <\/i>immer von der jeweiligen Sch\u00f6pfungsart beeinflu\u00dft, von deren Eigenheiten abh\u00e4ngig! Deshalb m\u00fcssen sich die Folgen <i>eines bestimmten Gesetzes <\/i>in den verschiedenen Sch\u00f6pfungsabteilungen auch <i>verschieden <\/i>zeigen, was zu gro\u00dfen Mi\u00dfverst\u00e4ndnissen, Widerspr\u00fcchen, Zweifel an der Einheitlichkeit der Sch\u00f6pfungsgesetze oder des g\u00f6ttlichen Willens, und auch zu dem Glauben an Willk\u00fcrakte des Sch\u00f6pfers f\u00fchrte. Im Grunde aber lag und liegt doch alles nur an der Unwissenheit des Menschen \u00fcber die Sch\u00f6pfung selbst.<\/p>\n<p>Auf diese Dinge komme ich jedoch viel sp\u00e4ter erst ausf\u00fchrlicher zu sprechen, da sie heute die Aufmerksamkeit der H\u00f6rer und der Leser ablenken und tr\u00fcben m\u00fc\u00dften. Ich bringe es, sobald es n\u00f6tig wird zu weiterem Verstehen. Es wird keine L\u00fccke bleiben.<\/p><\/blockquote>\n<p>(Abd-ru-shin, Im Lichte der Wahrheit. Gralsbotschaft. Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart.)<\/p>\n<p><a name=\"Zitat Oktober 2015\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Zitat des Monats <a title=\"Herbstzeitlos\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/herbstzeitlos\/\">Oktober 2015<\/a><\/strong><\/p>\n<blockquote><p>DIE WELT<\/p>\n<p>Die Welt! Wenn der Mensch dieses Wort benutzt, spricht er es oft gedankenlos dahin, ohne sich ein Bild davon zu machen, <i>wie <\/i>diese von ihm genannte Welt eigentlich ist.<\/p>\n<p>Viele aber, die versuchen, sich etwas Bestimmtes dabei vorzustellen, sehen im Geiste zahllose Weltenk\u00f6rper verschiedenster Beschaffenheit und Gr\u00f6\u00dfe in Sonnensysteme geordnet im Weltall ihre Bahnen ziehen. Sie wissen, da\u00df immer neue und mehr Weltenk\u00f6rper zu sehen sind, je sch\u00e4rfer und weitreichender die Instrumente geschaffen werden. Der Durchschnittsmensch findet sich dann mit dem Worte \u00bbUnendlichkeit\u00ab ab, womit bei ihm der Irrtum einer <i>falschen <\/i>Vorstellung einsetzt.<\/p>\n<p>Die Welt ist nicht unendlich. Sie ist die stoffliche Sch\u00f6pfung, also das <i>Werk <\/i>des Sch\u00f6pfers. Dieses Werk steht wie jedes Werk <i>neben <\/i>dem Sch\u00f6pfer und ist als solches begrenzt.<\/p>\n<p>Sogenannte Fortgeschrittene sind oft stolz darauf, die Erkenntnis zu haben, da\u00df Gott in der ganzen Sch\u00f6pfung ruht, in jeder Blume, jedem Gestein, da\u00df die treibenden Naturkr\u00e4fte Gott sind, also alles das Unerforschliche, was sich f\u00fchlbar macht, aber nicht wirklich erfa\u00dft zu werden vermag. Eine dauernd wirkende Urkraft, die ewig sich selbst neu entwickelnde Kraftquelle, das wesenlose Urlicht. Sie d\u00fcnken sich gewaltig vorgeschritten in dem Bewu\u00dftsein, Gott als eine immer auf das eine Ziel der Fortentwicklung zur Vollkommenheit hinwirkende, alles durchdringende Triebkraft \u00fcberall zu finden, ihm \u00fcberall zu begegnen.<\/p>\n<p>Das ist aber nur in einem gewissen Sinne richtig. Wir begegnen in der ganzen Sch\u00f6pfung nur seinem Willen, und damit seinem Geiste, seiner Kraft. Er selbst steht weit \u00fcber der Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Die stoffliche Sch\u00f6pfung wurde schon mit dem Entstehen an die unab\u00e4nderlichen Gesetze des Werdens und Zerfallens gebunden; denn das, was wir Naturgesetze nennen, ist der Sch\u00f6pfungswille Gottes, der sich auswirkend andauernd Welten formt und aufl\u00f6st. Dieser Sch\u00f6pfungswille ist <i>einheitlich <\/i>in der ganzen Sch\u00f6pfung, zu der die feinstoffliche und die grobstoffliche Welt als <i>eins <\/i>geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Die unbedingte und unverr\u00fcckbare Einheitlichkeit der Urgesetze, also des Urwillens, bringt es mit sich, da\u00df sich in dem kleinsten Vorgange der grobstofflichen Erde stets genau das abspielt, wie es bei jedem Geschehen, also auch in den gewaltigsten Ereignissen der ganzen Sch\u00f6pfung, vor sich gehen mu\u00df, und wie in dem Erschaffen selbst.<\/p>\n<p>Die straffe Form des Urwillens ist schlicht und einfach. Wir finden sie, einmal erkannt, in allem leicht heraus. Die Verwicklung und Unbegreiflichkeit so mancher Vorg\u00e4nge liegt nur in dem vielfachen Ineinandergreifen der durch der Menschen verschiedenes Wollen gebildeten Um- und Nebenwege.<\/p>\n<p>Das Werk Gottes, die Welt, ist also als Sch\u00f6pfung den sich in allem gleichbleibenden und vollkommenen g\u00f6ttlichen Gesetzen unterworfen, auch daraus entstanden, und somit begrenzt.<\/p>\n<p>Der K\u00fcnstler ist zum Beispiel auch in seinem Werke, geht in diesem auf und steht doch pers\u00f6nlich neben ihm. Das Werk ist begrenzt und verg\u00e4nglich, das K\u00f6nnen des K\u00fcnstlers deshalb noch nicht. Der K\u00fcnstler, also der Sch\u00f6pfer des Werkes, kann sein Werk vernichten, in dem sein Wollen liegt, ohne da\u00df er selbst davon ber\u00fchrt wird. Er wird trotzdem immer noch der K\u00fcnstler bleiben.<\/p>\n<p>Wir erkennen und finden den K\u00fcnstler in seinem Werke, und er wird uns vertraut, ohne da\u00df wir ihn pers\u00f6nlich gesehen zu haben brauchen. Wir haben seine Werke, sein Wollen liegt darin und wirkt auf uns, er tritt uns darin entgegen und kann doch selbst weit von uns f\u00fcr sich leben.<\/p>\n<p>Der selbstsch\u00f6pferische K\u00fcnstler und sein Werk geben einen matten Abglanz wieder von dem Verh\u00e4ltnisse der Sch\u00f6pfung zu dem Sch\u00f6pfer.<\/p>\n<p>Ewig und ohne Ende, also unendlich, ist nur der <i>Kreislauf <\/i>der Sch\u00f6pfung in dem dauernden Werden, Vergehen und sich wieder Neubilden.<\/p>\n<p>In diesem Geschehen erf\u00fcllen sich auch alle Offenbarungen und Verhei\u00dfungen. Zuletzt wird sich darin f\u00fcr die Erde auch das \u00bbJ\u00fcngste Gericht\u00ab erf\u00fcllen!<\/p>\n<p>Das j\u00fcngste, das hei\u00dft, das <i>letzte <\/i>Gericht kommt einmal f\u00fcr <i>jeden <\/i>stofflichen Weltenk\u00f6rper, aber es geschieht nicht gleichzeitig in der ganzen Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Es ist ein notwendiger Vorgang in jenem jeweiligen Teile der Sch\u00f6pfung, der in seinem Kreislaufe den Punkt erreicht, an dem seine Aufl\u00f6sung beginnen mu\u00df, um auf dem weiteren Wege wieder neu sich bilden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mit diesem ewigen Kreislaufe ist nicht der Lauf der Erde und anderer Sterne um ihre Sonnen gemeint, sondern der gro\u00dfe, gewaltigere Kreis, den wiederum alle Sonnensysteme gehen m\u00fcssen, w\u00e4hrend sie in sich besonders noch ihre eigenen Bewegungen ausf\u00fchren.<\/p>\n<p>Der Punkt, an dem die Aufl\u00f6sung eines jeden Weltenk\u00f6rpers zu beginnen hat, ist genau festgesetzt, auch wieder auf Grund der Folgerichtigkeit nat\u00fcrlicher Gesetze. Ein ganz bestimmter Platz, an dem der Vorgang der Zersetzung sich entwickeln <i>mu\u00df, <\/i>unabh\u00e4ngig von dem Zustande des betreffenden Weltenk\u00f6rpers und seiner Bewohner.<\/p>\n<p>Unaufhaltsam treibt der Kreislauf jeden Weltenk\u00f6rper darauf zu, ohne Aufschub wird die Stunde des Zerfallens sich erf\u00fcllen, das wie bei allem in der Sch\u00f6pfung in Wirklichkeit nur eine Wandlung, die Gelegenheit zu einer Fortentwicklung bedeutet. Dann ist die Stunde des \u00bbEntweder &#8211; Oder\u00ab da f\u00fcr jeden Menschen. Entweder er wird hochgehoben dem Lichte zu, wenn er dem Geistigen zustrebt, oder er bleibt an die Stofflichkeit gekettet, an der er h\u00e4ngt, wenn er aus \u00dcberzeugung nur Materielles f\u00fcr Wertvolles erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>In solchem Falle kann er sich in der gesetzm\u00e4\u00dfigen Folge seines eigenen Wollens nicht von der Stofflichkeit erheben und wird mit ihr dann auf der letzten Strecke Weges in die Aufl\u00f6sung gezogen. Das ist dann der geistige Tod! Gleichbedeutend mit dem Ausl\u00f6schen aus dem Buche des Lebens.<\/p>\n<p>Dieser an sich ganz nat\u00fcrliche Vorgang wird auch mit der ewigen Verdammnis bezeichnet, weil der so in die Zersetzung mit Hineingezogene \u00bbaufh\u00f6ren mu\u00df, pers\u00f6nlich zu sein\u00ab. Das Furchtbarste, was den Menschen treffen kann. Er gilt als \u00bbverworfener Stein\u00ab, der zu einem geistigen Bau nicht zu gebrauchen ist und deshalb zermahlen werden mu\u00df.<\/p>\n<p>Diese auch auf Grund ganz nat\u00fcrlicher Vorg\u00e4nge und Gesetze erfolgende Scheidung des Geistes von der Materie ist das sogenannte \u00bbJ\u00fcngste Gericht\u00ab, das mit gro\u00dfen Umw\u00e4lzungen und Wandlungen verbunden ist.<\/p>\n<p>Da\u00df diese Aufl\u00f6sung nicht an <i>einem <\/i>Erdentage erfolgt, ist wohl f\u00fcr jeden leicht verst\u00e4ndlich; denn in dem Weltgeschehen sind tausend Jahre wie ein Tag.<\/p>\n<p>Aber wir sind mitten in dem Anfange dieses Zeitabschnittes. Die Erde kommt jetzt an den Punkt, an dem sie abweicht von der bisherigen Bahn, was sich auch grobstofflich sehr f\u00fchlbar machen mu\u00df. Dann setzt die Scheidung unter allen Menschen sch\u00e4rfer ein, die in der letzten Zeit schon vorbereitet wurde, sich aber bisher nur in \u00bbMeinungen und \u00dcberzeugungen\u00ab kundgab.<\/p>\n<p>Jede Stunde eines Erdenseins ist deshalb kostbar, mehr als je. Wer ernsthaft sucht und lernen will, der rei\u00dfe sich mit aller Anstrengung heraus aus niederen Gedanken, die ihn an das Irdische ketten m\u00fcssen. Er l\u00e4uft sonst Gefahr, an der Stofflichkeit h\u00e4ngen zu bleiben und mit ihr der vollst\u00e4ndigen Aufl\u00f6sung entgegengezogen zu werden.<\/p>\n<p>Nach dem Lichte Strebende aber werden von der Stofflichkeit nach und nach gelockert und zuletzt emporgehoben zu der Heimat alles Geistigen.<\/p>\n<p>Dann ist die Spaltung zwischen Licht und Dunkel endgiltig vollbracht und das Gericht erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>\u00bbDie Welt\u00ab, also die ganze Sch\u00f6pfung, geht dabei nicht zugrunde, sondern die Weltenk\u00f6rper werden erst dann in den Aufl\u00f6sungsproze\u00df hineingezogen, sobald ihr Lauf den Punkt erreicht, an dem die Aufl\u00f6sung und damit auch die vorherige Scheidung einzusetzen hat.<\/p>\n<p>Die Vollziehung bricht hervor durch naturgem\u00e4\u00dfe Auswirkung der g\u00f6ttlichen Gesetze, die von Urbeginn der Sch\u00f6pfung an in ihr ruhten, die die Sch\u00f6pfung selbst bewirkten und auch heute und in Zukunft unentwegt den Willen des Sch\u00f6pfers tragen. In ewigem Kreislaufe ist es ein dauerndes Erschaffen, S\u00e4en, Reifen, Ernten und Zergehen, um in dem Wechsel der Verbindung frisch gest\u00e4rkt wieder andere Formen anzunehmen, die einem n\u00e4chsten Kreislaufe entgegeneilen.<\/p>\n<p>Bei diesem Kreislaufe der Sch\u00f6pfung kann man sich einen Riesentrichter oder eine Riesenh\u00f6hle vorstellen, aus der im unaufhaltsamen Strome dauernd Ursamen herausquillt, der in kreisenden Bewegungen neuer Bindung und Entwicklung zustrebt. Genau so, wie es die Wissenschaft schon kennt und richtig aufgezeichnet hat.<\/p>\n<p>Dichte Nebel formen sich durch Reibung und Zusammenschlu\u00df, aus diesen wieder Weltenk\u00f6rper, die sich durch unverr\u00fcckbare Gesetze in sicherer Folgerichtigkeit zu Sonnensystemen gruppieren und, in sich selbst kreisend, geschlossen dem gro\u00dfen Kreislaufe folgen m\u00fcssen, der der ewige ist.<\/p>\n<p>Wie in dem dem irdischen Auge sichtbaren Geschehen aus dem Samen die Entwicklung, das Formen, die Reife und Ernte oder der Verfall folgt, was ein Verwandeln, ein Zersetzen zur weiteren Entwicklung nach sich zieht, bei Pflanzen-, Tier- und Menschenk\u00f6rpern, genau so ist es auch in dem gro\u00dfen Weltgeschehen. Die grobstofflich sichtbaren Weltenk\u00f6rper, die eine weitaus gr\u00f6\u00dfere feinstoffliche, also dem irdischen Auge nicht sichtbare Umgebung mit sich f\u00fchren, sind demselben Geschehen in ihrem ewigen Umlauf unterworfen, weil dieselben Gesetze in ihnen t\u00e4tig sind.<\/p>\n<p>Das Bestehen des Ursamens vermag selbst der fanatischste Zweifler nicht abzuleugnen, und doch kann er von keinem irdischen Auge geschaut werden, weil er andersstofflich ist, \u00bbjenseitig\u00ab. Nennen wir es ruhig wieder feinstofflich.<\/p>\n<p>Es ist auch nicht schwer zu verstehen, da\u00df naturgem\u00e4\u00df die sich <i>zuerst <\/i>davon bildende Welt ebenso feinstofflich und mit den irdischen Augen nicht erkennbar ist. Erst der dann <i>sp\u00e4ter <\/i>sich daraus weiter ergebende <i>gr\u00f6bste <\/i>Niederschlag formt, abh\u00e4ngig von der feinstofflichen Welt, nach und nach die grobstoffliche Welt mit ihren grobstofflichen K\u00f6rpern, und <i>das erst <\/i>ist aus den kleinsten Anf\u00e4ngen heraus mit den irdischen Augen und allen dazukommenden grobstofflichen Hilfsmitteln zu beobachten.<\/p>\n<p>Nicht anders ist es mit der Umh\u00fcllung des eigentlichen Menschen in seiner geistigen Art, auf den selbst ich noch zu sprechen komme. Bei seinen Wanderungen durch die verschiedenartigen Welten mu\u00df sein Gewand, Mantel, Schale, K\u00f6rper oder Werkzeug, gleichviel, wie man die Umh\u00fcllung nennen will, stets von der gleichen Stoffart der jeweiligen Umgebung werden, in die er tritt, um sich deren als Schutz und als notwendiges Hilfsmittel zu bedienen, wenn er die M\u00f6glichkeit haben will, sich <i>direkt <\/i>wirksam darin zu bet\u00e4tigen.<\/p>\n<p>Da nun die grobstoffliche Welt abh\u00e4ngig von der feinstofflichen Welt ist, folgt daraus auch das R\u00fcckwirken alles Geschehens in der grobstofflichen Welt nach der feinstofflichen Welt.<\/p>\n<p>Diese gro\u00dfe feinstoffliche Umgebung ist aus dem Ursamen mit erschaffen worden, l\u00e4uft den ewigen Kreislauf mit und wird zuletzt auch mit in die R\u00fcckseite des schon erw\u00e4hnten Riesentrichters saugend getrieben, wo die Zersetzung vor sich geht, um an der anderen Seite als Ursamen wieder zu neuem Kreislaufe ausgesto\u00dfen zu werden.<\/p>\n<p>Wie bei der T\u00e4tigkeit des Herzens und des Blutumlaufes, so ist der Trichter wie das Herz der stofflichen Sch\u00f6pfung. Der Zersetzungsproze\u00df trifft also die gesamte Sch\u00f6pfung, auch den feinstofflichen Teil, da <i>alles <\/i>Stoffliche sich wieder in Ursamen aufl\u00f6st, um sich neu zu bilden. Nirgends ist eine Willk\u00fcr dabei zu finden, sondern alles entwickelt sich aus selbstverst\u00e4ndlicher Folgerichtigkeit der Urgesetze, die einen anderen Weg nicht zulassen.<\/p>\n<p>An einem gewissen Punkte des gro\u00dfen Kreislaufes kommt daher f\u00fcr alles Erschaffene, grob- oder feinstofflich, der Augenblick, wo der Zersetzungsproze\u00df aus dem Erschaffenen heraus sich selbst\u00e4ndig vorbereitet und zuletzt hervorbricht.<\/p>\n<p>Diese feinstoffliche Welt nun ist der Durchgangsaufenthalt irdisch Abgeschiedener, das sogenannte Jenseits. Es ist innig mit der grobstofflichen Welt verbunden, die zu ihr geh\u00f6rt, eins mit ihr ist. In dem Augenblick des Abscheidens tritt der Mensch mit seinem feinstofflichen K\u00f6rper, den er mit dem grobstofflichen K\u00f6rper tr\u00e4gt, in die gleichartig feinstoffliche Umgebung der grobstofflichen Welt, w\u00e4hrend er den grobstofflichen K\u00f6rper auf dieser zur\u00fcckl\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>Diese feinstoffliche Welt nun, das Jenseits, zur Sch\u00f6pfung geh\u00f6rend, ist den gleichen Gesetzen der dauernden Entwicklung und des Zersetzens unterworfen. Mit dem Einsetzen des Zerfalles erfolgt nun ebenfalls wieder auf ganz nat\u00fcrlichem Wege eine Scheidung des Geistigen von dem Stofflichen. Je nach dem geistigen Zustande des Menschen in der grobstofflichen wie auch in der feinstofflichen Welt mu\u00df sich der geistige Mensch, das eigentliche \u00bbIch\u00ab, entweder nach oben zu bewegen oder an die Stofflichkeit gekettet bleiben.<\/p>\n<p>Der ernste Drang nach Wahrheit und Licht wird jeden durch seine damit verbundene Ver\u00e4nderung geistig reiner und damit lichter machen, so da\u00df dieser Umstand ihn naturgem\u00e4\u00df von der dichten Stofflichkeit mehr und mehr lockern und seiner Reinheit und Leichtigkeit entsprechend in die H\u00f6he treiben mu\u00df.<\/p>\n<p>Der aber nur an die Stofflichkeit Glaubende h\u00e4lt sich selbst durch seine \u00dcberzeugung an die Stofflichkeit gebunden und bleibt daran gekettet, wodurch er nicht aufw\u00e4rts getrieben werden kann. Durch selbstgewollten Entschlu\u00df jedes einzelnen erfolgt deshalb eine Scheidung zwischen den nach dem Lichte Strebenden und den dem Dunkel Verbundenen, nach den bestehenden nat\u00fcrlichen Gesetzen der geistigen Schwere.<\/p>\n<p>Es wird somit klar, da\u00df es auch f\u00fcr die Entwicklungsm\u00f6glichkeit irdisch Abgeschiedener in dem L\u00e4uterungsprozesse des sogenannten Jenseits einmal ein <i>wirkliches Ende <\/i>gibt. Eine letzte Entscheidung! Die Menschen in beiden Welten sind entweder so weit veredelt, da\u00df sie emporgehoben werden k\u00f6nnen zu den Gebieten des Lichtes, oder sie bleiben in ihrer niederen Art nach eigenem Wollen gebunden und werden dadurch zuletzt hinabgest\u00fcrzt in die \u00bbewige Verdammnis\u00ab, das hei\u00dft, sie werden mit der Stofflichkeit, von der sie nicht los k\u00f6nnen, der Zersetzung entgegengerissen, erleiden die Zersetzung selbst schmerzhaft mit und h\u00f6ren damit auf, pers\u00f6nlich zu sein.<\/p>\n<p>Sie werden wie Spreu im Winde zerflattern, zerst\u00e4ubt und damit aus dem goldenen Buche des Lebens gestrichen!<\/p>\n<p>Dieses sogenannte \u00bbJ\u00fcngste Gericht\u00ab, das hei\u00dft: das letzte Gericht, ist also ebenfalls ein Vorgang, der sich in Auswirkung der die Sch\u00f6pfung tragenden Gesetze auf ganz nat\u00fcrliche Weise vollzieht, derart, da\u00df es nicht anders kommen k\u00f6nnte. Der Mensch erh\u00e4lt auch hierbei immer nur die Fr\u00fcchte dessen, was er selbst gewollt hat, was er also durch seine \u00dcberzeugung herbeif\u00fchrt.<\/p>\n<p>Das Wissen, da\u00df alles in der Sch\u00f6pfung Vorsichgehende in strengster Folgerichtigkeit sich selbst auswirkt, der Leitfaden f\u00fcr der Menschen Schicksale immer nur von diesen selbst gegeben wird durch ihr W\u00fcnschen und Wollen, da\u00df der Sch\u00f6pfer nicht beobachtend eingreift, um zu lohnen oder zu strafen, verkleinert die Gr\u00f6\u00dfe des Sch\u00f6pfers nicht, sondern kann nur Anla\u00df dazu geben, ihn noch weit erhabener zu denken.<\/p>\n<p>Die Gr\u00f6\u00dfe liegt in der <i>Vollkommenheit <\/i>seines Werkes, und diese zwingt zu ehrfurchtsvollem Aufblick, da die gr\u00f6\u00dfte Liebe und unbestechlichste Gerechtigkeit in dem gewaltigsten wie in dem kleinsten Geschehen ohne Unterschied liegen mu\u00df.<\/p>\n<p>Gro\u00df ist auch der Mensch, als solcher in die Sch\u00f6pfung hineingestellt, als Herr seines eigenen Schicksales! Er vermag sich durch seinen Willen herauszuheben aus dem Werke, dabei zu dessen h\u00f6herer Entfaltung beizutragen; oder aber es herabzuzerren und sich darin zu verstricken, so da\u00df er nicht mehr loskommt und mit ihm der Aufl\u00f6sung entgegengeht, sei es nun in der grobstofflichen oder in der feinstofflichen Welt.<\/p>\n<p>Darum ringt Euch frei von allen Banden niederen Gef\u00fchls; denn es ist hohe Zeit! Die Stunde naht, wo die Frist dazu abgelaufen ist! Erweckt in Euch das Sehnen nach dem Reinen, Wahren, Edlen!\u00a0&#8211;<\/p>\n<p>Weit \u00fcber dem ewigen Kreislaufe der Sch\u00f6pfung schwebt wie eine Krone in der Mitte eine \u00bbBlaue Insel\u00ab, die Gefilde der Seligen, der gereinigten Geister, die schon in den Gebieten des Lichtes weilen d\u00fcrfen! Diese Insel ist von der Welt getrennt. Sie macht den Kreislauf deshalb auch nicht mit, sondern bildet trotz ihrer H\u00f6he \u00fcber der kreisenden Sch\u00f6pfung den Halt und den Mittelpunkt der ausgehenden geistigen Kr\u00e4fte. Es ist das Eiland, das auf seiner H\u00f6he die viel ger\u00fchmte Stadt der goldenen Gassen tr\u00e4gt. Hier ist nichts mehr der Ver\u00e4nderung unterworfen. Kein \u00bbJ\u00fcngstes Gericht\u00ab mehr zu bef\u00fcrchten. Die dort weilen k\u00f6nnen, sind in der \u00bbHeimat\u00ab.<\/p>\n<p>Als Letztes aber auf dieser Blauen Insel, als H\u00f6chstes, steht, unnahbar den Schritten Unberufener, die &#8230; Gralsburg, die in Dichtungen so viel genannt!<\/p>\n<p>Sagenumwoben, als Sehnsucht Ungez\u00e4hlter, steht sie dort im Lichte der gr\u00f6\u00dften Herrlichkeit und birgt das heilige Gef\u00e4\u00df der reinen Liebe des Allm\u00e4chtigen, den Gral!<\/p>\n<p>Als H\u00fcter sind der Geister Reinste bestellt. Sie sind Tr\u00e4ger der g\u00f6ttlichen Liebe in ihrer reinsten Form, die wesentlich anders aussieht, als sie von den Menschen auf Erden gedacht ist, trotzdem diese sie t\u00e4glich und st\u00fcndlich erleben.<\/p>\n<p>Durch Offenbarungen kam die Kunde von der Burg in vielen Staffeln den weiten Weg herab von der Blauen Insel durch die feinstoffliche Welt, bis sie zuletzt in vertiefter Eingebung durch einige Dichter auch unter die Menschen der grobstofflichen Erde drang. Von Stufe zu Stufe weiter abw\u00e4rts gegeben, erlitt dabei das Wahre auch ungewollt verschiedene Entstellungen, so da\u00df die letzte Wiedergabe nur ein mehrfach getr\u00fcbter Abglanz bleiben konnte, der zu vielen Irrungen Anla\u00df wurde.<\/p>\n<p>Steigt nun aus einem Teil der gro\u00dfen Sch\u00f6pfung in arger Bedr\u00e4ngnis Leid und hei\u00dfes Flehen zu dem Sch\u00f6pfer auf, so wird ein Diener des Gef\u00e4\u00dfes ausgesandt, um als ein Tr\u00e4ger dieser Liebe helfend einzugreifen in die geistige Not. Was nur als Sage und Legende in dem Sch\u00f6pfungswerke schwebt, tritt dann lebendig in die Sch\u00f6pfung ein!<\/p>\n<p>Solche Sendungen geschehen aber nicht oft. Jedesmal sind sie begleitet von einschneidenden Ver\u00e4nderungen, gro\u00dfen Umw\u00e4lzungen. Die so Gesandten bringen Licht und Wahrheit den Verirrten, Frieden den Verzweifelnden, reichen mit ihrer Botschaft allen Suchenden die Hand, um ihnen neuen Mut und neue Kraft zu bieten und sie durch alle Dunkelheit hinaufzuf\u00fchren zu dem Licht.<\/p>\n<p>Sie kommen nur f\u00fcr die, die Hilfe aus dem Licht ersehnen, nicht aber f\u00fcr die Sp\u00f6tter und Selbstgerechten.<\/p><\/blockquote>\n<p>(Abd-ru-shin, Im Lichte der Wahrheit. Gralsbotschaft. Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart.)<\/p>\n<p><a name=\"Zitat Oktober 2014\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Zitat des Monats <a title=\"Saat und Ernte\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/saat-und-ernte\/\">Oktober 2014<\/a><\/strong><\/p>\n<blockquote><p><strong>VERANTWORTUNG<\/strong><\/p>\n<p>Diese Frage ist immer eine der ersten, da die weitaus gr\u00f6\u00dfte Zahl der Menschen zu gern jede Verantwortung von sich abw\u00e4lzen und auf irgend etwas anderes als auf sich selbst b\u00fcrden m\u00f6chte. Da\u00df dies an sich eine Selbstentwertung ist, spielt ihnen dabei keine Rolle. Hierin sind sie wirklich recht dem\u00fctig und bescheiden, aber nur, um umso lustiger und skrupelloser daraufzuleben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re ja so sch\u00f6n, alle seine W\u00fcnsche erf\u00fcllen und alle seine Gel\u00fcste auch anderen Menschen gegen\u00fcber ruhig unges\u00fchnt austoben lassen zu d\u00fcrfen. Die irdischen Gesetze lassen sich im Notfalle umgehen und Konflikte vermeiden. Geschicktere k\u00f6nnen sogar unter deren Deckmantel ganz erfolgreiche Fischz\u00fcge vornehmen und so manches tun, was keiner moralischen Pr\u00fcfung standhalten w\u00fcrde. Sie genie\u00dfen dabei sogar noch oft den Ruf ganz besonders t\u00fcchtiger Menschen.<\/p>\n<p>Es lie\u00dfe sich also mit einiger Klugheit eigentlich recht gem\u00fctlich seinen eigenen Ansichten entsprechend leben, wenn &#8230; nicht irgendwo irgend etwas w\u00e4re, das ein unbehagliches Empfinden weckte, eine zeitweise aufsteigende Unruhe sich zeigte dar\u00fcber, da\u00df manches doch schlie\u00dflich etwas anders sein k\u00f6nnte, als das eigene W\u00fcnschen es sich formt.<\/p>\n<p>Und so ist es auch! Die Wirklichkeit ist ernst und unerbittlich. Die W\u00fcnsche der Menschen k\u00f6nnen in dieser Beziehung keinerlei Abweichung herbeif\u00fchren. Ehern bleibt das Gesetz bestehen: \u00bbWas der Mensch s\u00e4et, das wird er vielfach ernten!\u00ab<\/p>\n<p>Diese wenigen Worte bergen und sagen viel mehr, als so mancher sich dabei denkt. Haarscharf und genau entsprechen sie dem wirklichen Vorgange der in der Sch\u00f6pfung ruhenden Wechselwirkung. Es k\u00f6nnte kein treffenderer Ausdruck daf\u00fcr gefunden werden. Genau wie die Ernte das Vielfache einer Saat ergibt, so trifft den Menschen stets vervielf\u00e4ltigt das wieder, was er in seinen eigenen Empfindungen erweckt und ausschickt, je nach der Art seines Wollens.<\/p>\n<p>Der Mensch tr\u00e4gt also geistig die Verantwortung f\u00fcr alles, was er tut. Diese Verantwortung setzt schon bei dem Entschlusse ein, nicht erst bei der vollbrachten Tat, die ja nur eine Folge des Entschlusses ist. Und der Entschlu\u00df ist das Erwachen eines ernsten Wollens!<\/p>\n<p>Es gibt keine Trennung zwischen dem Diesseits und dem sogenannten Jenseits, sondern alles ist nur ein einziges gro\u00dfes Sein. Die ganze gewaltige, den Menschen sichtbare und unsichtbare Sch\u00f6pfung greift wie ein erstaunlich geschicktes, nie versagendes Getriebe ineinander, geht nicht nebeneinander. <i>Einheitliche <\/i>Gesetze tragen das Ganze, die Nervenstr\u00e4ngen gleich alles durchdringen, zusammenhalten und sich gegenseitig in steter Wechselwirkung ausl\u00f6sen!<\/p>\n<p>Wenn die Schulen und Kirchen nun dabei von Himmel und H\u00f6lle sprechen, von Gott und dem Teufel, so ist das richtig. Falsch aber ist eine Erkl\u00e4rung von guten und b\u00f6sen Kr\u00e4ften. Das mu\u00df jeden ernsthaft Suchenden sofort in Irrt\u00fcmer und Zweifel st\u00fcrzen; denn wo <i>zwei <\/i>Kr\u00e4fte sind, m\u00fc\u00dften logisch auch zwei Herrscher, in diesem Falle also zwei G\u00f6tter sein, ein guter und ein b\u00f6ser.<\/p>\n<p><i> Und das ist nicht der Fall!<\/i><\/p>\n<p>Es gibt nur <i>einen <\/i>Sch\u00f6pfer, einen Gott, und deshalb auch nur <i>eine <\/i>Kraft, die alles Seiende durchstr\u00f6mt, belebt und f\u00f6rdert!<\/p>\n<p>Diese reine, sch\u00f6pferische Gotteskraft durchflie\u00dft fortw\u00e4hrend die ganze Sch\u00f6pfung, liegt in ihr, ist untrennbar von ihr. \u00dcberall ist sie zu finden: in der Luft, in jedem Wassertropfen, in dem wachsenden Gestein, der strebenden Pflanze, dem Tier und nat\u00fcrlich auch dem Menschen. Es gibt nichts, wo sie nicht w\u00e4re.<\/p>\n<p>Und wie sie alles durchflutet, so durchstr\u00f6mt sie auch ohne Unterla\u00df den Menschen. Dieser ist nun derart beschaffen, da\u00df er einer Linse gleicht. Wie eine Linse die sie durchstr\u00f6menden Sonnenstrahlen sammelt und konzentriert weiterleitet, so da\u00df die w\u00e4rmenden Strahlen auf einen Punkt vereinigt sengen und z\u00fcndend Feuer entflammen, so sammelt der Mensch durch seine besondere Beschaffenheit die durch ihn str\u00f6mende Sch\u00f6pfungskraft durch seine Empfindung und leitet sie konzentriert weiter durch seine Gedanken.<\/p>\n<p>Je nach der Art dieses Empfindens und der damit zusammenh\u00e4ngenden Gedanken <i>lenkt <\/i>er also die selbstt\u00e4tig wirkende sch\u00f6pferische Gotteskraft zu guter oder zu b\u00f6ser Auswirkung!<\/p>\n<p><i>Und das ist die Verantwortung, die der Mensch tragen mu\u00df! <\/i>Darin liegt auch sein freier Wille!<\/p>\n<p>Ihr, die Ihr oft so krampfhaft sucht, den rechten Weg zu finden, warum macht Ihr es Euch so schwer? Stellt Euch in aller Einfachheit das Bild vor, wie die reine Kraft des Sch\u00f6pfers durch Euch flie\u00dft und Ihr sie lenkt mit Eueren Gedanken nach der guten oder nach der schlechten Richtung. Damit habt Ihr ohne M\u00fche und ohne Kopfzerbrechen alles!<\/p>\n<p>\u00dcberlegt, da\u00df es an Euerem einfachen Empfinden und Denken liegt, ob diese gewaltige Kraft nun Gutes oder \u00dcbles hervorrufen wird. Welche f\u00f6rdernde oder verderbenbringende Macht ist Euch damit gegeben!<\/p>\n<p>Ihr braucht Euch dabei nicht anzustrengen, da\u00df der Schwei\u00df auf die Stirne tritt, braucht Euch nicht an eine sogenannte okkulte \u00dcbung anzukrampfen, um durch alle m\u00f6glichen und unm\u00f6glichen k\u00f6rperlichen und geistigen Verkr\u00fcmmungen irgendeine f\u00fcr Eueren wahren geistigen Aufschwung v\u00f6llig nichtssagende Stufe zu erreichen!<\/p>\n<p>La\u00dft ab von dieser zeitraubenden Spielerei, die schon so oft zur peinigenden Qu\u00e4lerei geworden ist, die nichts anderes bedeutet als die fr\u00fcheren Selbstgei\u00dfelungen und Kasteiungen in den Kl\u00f6stern. Es ist nur eine andere Form derselben, die Euch ebensowenig Gewinn zu bringen vermag.<\/p>\n<p>Die sogenannten okkulten Meister und Sch\u00fcler sind moderne Pharis\u00e4er! In dem wahrsten Sinne des Wortes. Sie geben das getreue Spiegelbild der Pharis\u00e4er zu der Zeit Jesu von Nazareth.<\/p>\n<p>Mit reiner Freude denkt daran, da\u00df Ihr m\u00fchelos durch Euer einfaches, gutwollendes Empfinden und Denken die einzige und gewaltige Sch\u00f6pfungskraft zu lenken verm\u00f6gt. Genau in der Art Eueres Empfindens und Euerer Gedanken wirkt sich die Kraft dann aus. <i>Sie arbeitet allein, <\/i>Ihr braucht sie nur zu lenken.<\/p>\n<p>Das geschieht in aller Einfachheit und Schlichtheit! Dazu bedarf es keiner Gelehrsamkeit, nicht einmal des Lesens und des Schreibens. Es ist <i>jedem <\/i>von Euch in gleichem Ma\u00dfe gegeben! Darin besteht kein Unterschied.<\/p>\n<p>Wie ein Kind spielend an dem Schalter einen elektrischen Strom einzuschalten vermag, der ungeheuere Wirkungen aus\u00fcbt, so ist es Euch geschenkt, durch Euere einfachen Gedanken g\u00f6ttliche Kraft zu lenken.<\/p>\n<p>Ihr k\u00f6nnt Euch dar\u00fcber freuen, k\u00f6nnt darauf stolz sein, sobald Ihr es ben\u00fctzt zum Guten! Aber zittert, wenn Ihr es nutzlos vergeudet oder gar zu Unreinem verwendet! Denn den in der Sch\u00f6pfung ruhenden Gesetzen der Wechselwirkung k\u00f6nnt Ihr nicht entgehen. Und h\u00e4ttet Ihr Fl\u00fcgel der Morgenr\u00f6te, die Hand des Herrn, dessen Kraft Ihr damit mi\u00dfbrauchet, w\u00fcrde Euch durch diese selbstt\u00e4tig arbeitende Wechselwirkung treffen, wo Ihr Euch auch verbergen wolltet.<\/p>\n<p>Das B\u00f6se wird mit der gleichen reinen, g\u00f6ttlichen Kraft bewirkt wie das Gute!<\/p>\n<p>Und diese jedem freigestellte Art der Verwendung dieser einheitlichen Gotteskraft birgt die Verantwortung in sich, der niemand zu entgehen vermag. Deshalb rufe ich jedem Suchenden zu:<\/p>\n<p>\u00bbHalte den Herd Deiner Gedanken rein, Du stiftest damit Frieden und bist gl\u00fccklich!\u00ab<\/p>\n<p>Frohlocket, Ihr Unwissenden und Schwachen; denn Euch ist dieselbe Macht gegeben wie den Starken! Macht es Euch also nicht zu schwer! Verge\u00dft nicht, da\u00df die reine, selbstschaffende Gotteskraft auch durch Euch str\u00f6mt, und da\u00df auch Ihr als Menschen bef\u00e4higt seid, dieser Kraft eine bestimmte Richtung zu geben durch die Art Euerer inneren Empfindungen, also Eueres Wollens, zum Guten wie zum B\u00f6sen, verheerend oder aufbauend, Freude oder Leid bringend!<\/p>\n<p>Da es nur diese eine Gotteskraft gibt, kl\u00e4rt sich auch damit das Geheimnis, warum das Dunkel dem Lichte, das \u00dcbel dem Guten in jedem ernsten Endkampfe weichen mu\u00df. Lenkt Ihr die Gotteskraft zum Guten, so bleibt sie in ihrer urspr\u00fcnglichen Reinheit ungetr\u00fcbt und entwickelt dadurch eine viel st\u00e4rkere Kraft, w\u00e4hrend mit der Tr\u00fcbung ins Unreine gleichzeitig eine Schw\u00e4chung vor sich geht. So wird in einem Endkampfe die <i>Reinheit <\/i>der Kraft immer durchschlagend wirken und ausschlaggebend sein.<\/p>\n<p>Was gut ist und was b\u00f6se, das f\u00fchlt ein jeder bis in die Fingerspitzen, unausgesprochen. Dar\u00fcber zu gr\u00fcbeln w\u00fcrde nur verwirren. Dumpfes Gr\u00fcbeln ist Kraftverschwendung, wie ein Sumpf, z\u00e4her Morast, der alles Erreichbare l\u00e4hmend umklammert und erstickt. Frische Fr\u00f6hlichkeit jedoch zerrei\u00dft den Bann des Gr\u00fcbelns. Ihr habt es nicht n\u00f6tig, traurig und gedr\u00fcckt zu sein!<\/p>\n<p>Jeden Augenblick k\u00f6nnt Ihr den Weg zur H\u00f6he beginnen und Vergangenes gutmachen, was es auch sei! Macht weiter nichts, als an den Vorgang der Euch stets durchstr\u00f6menden reinen Gotteskraft zu denken, dann scheut Ihr selbst davor zur\u00fcck, diese Reinheit in schmutzige Kan\u00e4le \u00fcbler Gedanken zu leiten, weil Ihr ohne jede Anstrengung auf gleiche Weise das H\u00f6chste und Edelste erreichen k\u00f6nnt. Ihr braucht ja nur zu <i>lenken, <\/i>die Kraft wirkt dann allein in der von Euch gewollten Richtung.<\/p>\n<p>Ihr habt damit das Gl\u00fcck oder das Ungl\u00fcck in eigener Hand. Hebt deshalb stolz das Haupt und frei und k\u00fchn die Stirn. Das \u00dcbel kann nicht nahen, wenn Ihr es nicht ruft! Wie Ihr es <i>wollt,<\/i> so wird es Euch geschehen!<\/p><\/blockquote>\n<p>(Abd-ru-shin, Im Lichte der Wahrheit. Gralsbotschaft. Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart.)<\/p>\n<p><a name=\"Zitat September 2014\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Zitat des Monats <a title=\"Von Wesen und Menschen\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/von-wesen-und-menschen\/\">September 2014<\/a><\/strong><\/p>\n<blockquote><p><strong>DER KREISLAUF DER STRAHLUNGEN<\/strong><\/p>\n<p>(&#8230;) Ihr wi\u00dft, da\u00df Strahlungen sich spalten und in ganz bestimmte Unterarten trennen. In jeder weiteren Ebene nach unten zu wird in der Abk\u00fchlung immer wieder eine neue Unterart gel\u00f6st, also abgesondert, die unter dem bis an diese jeweilige Grenze noch vorhandenen st\u00e4rkeren Drucke sich nicht l\u00f6sen konnte und erst durch diese weitere Abk\u00fchlung und den damit verminderten Druck oder Hitzegrad sich zu lockern und selbst\u00e4ndig zu machen vermochte.<\/p>\n<p>Eine jede derartige Absonderung oder Losl\u00f6sung ergibt gleichzeitig auch eine neue Formung der abgel\u00f6sten Art in einer entsprechenden wesenhaften Gestalt. Das ist ein Vorgang, der sich dem Sch\u00f6pfungsgesetz entsprechend selbstt\u00e4tig vollzieht. So entsteht eine ganze Kette mit ihren verschiedenen Seitengliederungen der helfenden und bauenden Wesenhaften, von denen ich zu Euch sprach.<\/p>\n<p>Und alle sind miteinander verbunden, so da\u00df gesagt werden kann: sie reichen sich die H\u00e4nde.<\/p>\n<p>Diese ganze Kette der <i>Wesenhaften <\/i>steht nur in dem Gotteswillen. Sie sind Verk\u00f6rperungen, Knotenpunkte der Strahlungen <i>selbst, <\/i>die weiterleiten und in ihren ganz bestimmten Arten immer die <i>Spendenden <\/i>in der Sch\u00f6pfung sind, welche derart wirkend <i>abw\u00e4rts strahlend <\/i>die ganze Sch\u00f6pfung durchziehen.<\/p>\n<p>Also wohlgemerkt, die Wesenhaften sind die <i>Spendenden <\/i>der Strahlungskr\u00e4fte der g\u00f6ttlichen Ausstrahlung, welche dem Drucke gehorchend oder in dem Drucke <i>von oben herab <\/i>stehend <i>immer abw\u00e4rts strahlen!<\/i><\/p>\n<p>Den Gegenstrom geben die verk\u00f6rperten Geistigen, welche von diesen Strahlungen empfangen und sie <i>verwertend aufw\u00e4rts strahlen!<\/i><\/p>\n<p><i>Darin liegt der Kreislauf der Strahlungen durch die Sch\u00f6pfung!\u00a0<\/i><\/p>\n<p>(&#8230;)<\/p>\n<p>Die Ausstrahlung der Wesenhaften ist <i>spendend, weitergebend, vermittelnd, <\/i>wie ich betonte.<\/p>\n<p>(&#8230;)<\/p>\n<p>Das Geistige ist <i>fordernd <\/i>durch die F\u00e4higkeit der <i>Anziehung. <\/i>Und in dieser Anziehungsbet\u00e4tigung liegt eigentlich auch allein der sogenannte freie Wille des Entschlusses verankert, wenn Ihr es Euch einmal recht \u00fcberlegt. Sogar noch mehr als das, es liegt darin auch noch die unbedingt gerechte Verteilung des Lohnes oder der Strafe, die als Folge des Entschlusses auf den Betreffenden kommt!<\/p>\n<p>Denkt einmal ruhig dar\u00fcber nach und stellt Euch die Vorg\u00e4nge in allen Einzelheiten bildhaft vor. Ihr werdet darin die erstaunliche <i>Einfachheit <\/i>der Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit in der Sch\u00f6pfung pl\u00f6tzlich vor Euch sehen, die unbedingte Klarheit darin, und trotz des gew\u00e4hrten freien Entschlu\u00dfwollens f\u00fcr das Geistige auch dessen damit verkn\u00fcpfte, sich in <i>demselben <\/i>Gesetz auswirkende Gebundenheit an die Folgen.<\/p>\n<p>Eine <i>einzige <\/i>F\u00e4higkeit des Geistigen wirkt also Vielseitiges aus, <i>so <\/i>gerecht, <i>so <\/i>folgerichtig, da\u00df Ihr staunend davor stehen m\u00fc\u00dft, sobald Ihr es richtig erkennt.<\/p>\n<p>Es ist doch ganz verst\u00e4ndlich, da\u00df diese magnetartige Anziehungsf\u00e4higkeit des Geistigen im Gesetz der Anziehung der Gleichart immer nur <i>das <\/i>anzieht, was in der Entschlu\u00dff\u00e4higkeit <i>gewollt <\/i>wird, nichts anderes. Und zwar ganz genau, mit allen feinsten Schattierungen und Abt\u00f6nungen des Guten wie des \u00dcblen! Denkt Euch nur gr\u00fcndlich hinein. Es ist nicht schwer. Ein <i>jeder <\/i>Mensch mu\u00df so viel Vorstellungsverm\u00f6gen entwickeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Diesem Anziehungsverm\u00f6gen des Geistigen ist als Gegengewicht beigegeben die Entschlu\u00dff\u00e4higkeit, die dem Wesenhaften nicht n\u00f6tig ist, welches nur immer in der ihm jeweils eigenen Art spendet! Das Geistige zieht nat\u00fcrlich auch immer nur das seinem jeweiligen Wollen Entsprechende an, weil jedes Wollen sofort den ganzen Geist erfa\u00dft, durchleuchtet oder durchgl\u00fcht, worin die Anziehungsf\u00e4higkeit erst ausgel\u00f6st wird und jeweils entsprechend ersteht.<\/p>\n<p>Die Anziehungsf\u00e4higkeit vermag der Geist nicht abzusch\u00fctteln; denn sie ist sein eigen oder deutlicher gesagt, das Eigentum oder ein Teil seiner Art. Davon kommt er nicht los. Und als ein anderer Teil der geistigen Art ist bestimmend beigegeben die Entschlu\u00dff\u00e4higkeit, die das Verlangen oder Wollen ist, welches ebenfalls nicht abzusch\u00fctteln ist, weil es <i>helfend <\/i>wirken soll; denn sonst w\u00fcrde ja das Geistige einfach <i>alles <\/i>anziehen, was es gibt, in wirrem Durcheinander und w\u00fcrde schwer belastet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Derartige Fehler sind aber in der Sch\u00f6pfung ausgeschlossen durch das gerechte Gesetz der Anziehung der gleichen Art, das in seiner Wirkung wie ein gro\u00dfer unbestechlicher Ordnungsw\u00e4chter ist. Verbindet dies nun alles einmal, la\u00dft es vor Euren Augen in Bildern lebendig werden, und Ihr habt viel dabei f\u00fcr Euer Wissen gewonnen. Ihr m\u00fc\u00dft Euch aber schon die M\u00fche nehmen und Euch wenn n\u00f6tig stunden- und tagelang gr\u00fcndlich damit befassen, so lange, bis Ihr es richtig erfa\u00dft habt. Dann ist Euch damit wiederum ein Schl\u00fcssel in die Hand gegeben, der viele, fast alle Tore in der Sch\u00f6pfung zum Verstehen \u00f6ffnet!<\/p>\n<p>Vers\u00e4umt dies also nicht!<i> <\/i>Es ist wichtig zu tun; denn <i>geistig <\/i>ist ja auch <i>Euer <\/i>innerster Kern und <i>Euer <\/i>eigentliches Sein wie Euer <i>Ursprung, <\/i>und deshalb seid Ihr diesen F\u00e4higkeiten Eures Geistes unterworfen. Diesen Vorgang bezeichneten wir bisher als ein Gesetz.<\/p>\n<p>In Wirklichkeit ist es aber eine einfache F\u00e4higkeit, ein Bestandteil des Geistes, der sich selbstt\u00e4tig auswirkt und deshalb als Gesetz erscheint!<\/p>\n<p>Streng genommen gibt es \u00fcberhaupt keine eigentlichen Gesetze in der Sch\u00f6pfung, sondern lediglich F\u00e4higkeiten, die sich der jeweiligen Art entsprechend selbstt\u00e4tig auswirken und dadurch, aber auch nur dadurch als unverbiegbare Gesetze erscheinen!<\/p>\n<p>Lernt deshalb Eure <i>eigenen <\/i>F\u00e4higkeiten kennen, wie auch die der anderen Sch\u00f6pfungsteile, und Ihr kennt damit die Gesetze, die sich in Wirklichkeit zu einem <i>einzigen <\/i>Gesetz zusammenschlie\u00dfen, das nur vielseitig in der Wirkung ist. Sobald Ihr tief genug in Euren Erkenntnissen vorgeschritten seid, wird es Euch pl\u00f6tzlich wie Schuppen von den Augen fallen, und Ihr steht ersch\u00fcttert vor der Einfachheit!<\/p>\n<p>Dadurch gibt es zuletzt f\u00fcr Euch \u00fcberhaupt keine Gesetze mehr, sobald das wahre Wissen eingesetzt hat, sondern mit dem Wissen wird alles nur zu einer <i>weisen Benutzung s\u00e4mtlicher F\u00e4higkeiten, <\/i>und damit werdet Ihr dann frei; denn es ist genau so wie Erf\u00fcllung s\u00e4mtlicher Gesetze.<\/p>\n<p>(&#8230;)<\/p>\n<p>Und wohlgemerkt, immer nur das <i>verarbeitete <\/i>Gute wird angezogen nach oben zu, und zwar nur die <i>Strahlungen <\/i>an sich, die man ja auch das Ergebnis des geistigen Wirkens nennen kann.<\/p>\n<p>Nun fehlt Euch der Begriff f\u00fcr die notwendige <i>Verarbeitung. <\/i>Die Verarbeitung geschieht <i>allein im Wollen <\/i>des Geistigen, das ihm zu eigen ist, und das deshalb gar nicht anders kann als unbedingt und stets etwas zu wollen, sei es auch nur in einem inneren Dr\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Und dieser Vorgang oder die T\u00e4tigkeit, wir k\u00f6nnen es auch <i>Bewegung <\/i>des Wollens nennen, zieht im Ergl\u00fchen das der jeweiligen Art des Wollens Gleichartige aus den von dem Wesenhaften gespendeten Strahlungen an.<\/p>\n<p>In der <i>Vereinigung <\/i>der Wollensausstrahlung des Geistigen mit der diesem Wollen gleichartigen Spende aus dem Wesenhaften wird beides wiederum verst\u00e4rkt durchgl\u00fcht, und das durch dieses Ergl\u00fchen noch enger Verbundenwerdende ergibt eine neue Ausstrahlung anderen und auch st\u00e4rkeren Inhalts.<\/p>\n<p>Darin liegt die sogenannte <i>Verarbeitung. <\/i>Und die derart <i>in neuer Verbindung umge\u00e4nderten Strahlungen <\/i>werden angezogen von der n\u00e4chst<i>h\u00f6heren <\/i>Ebene aus und damit emporgehoben, gehen also aufw\u00e4rts.<\/p>\n<p>Dieser Vorgang wiederholt sich andauernd von Ebene zu Ebene aufw\u00e4rts gehend, wenn &#8230; nicht durch \u00fcbles Wollen oder durch Lauheit des Geistigen das Aufw\u00e4rtsstreben unterbunden und abgeschnitten wird, da nur das gute Wollen aufw\u00e4rtsf\u00fchrend ist.<\/p>\n<p>Lauheit ist Hemmung, da sie nicht die n\u00f6tige Bewegung aufrecht erh\u00e4lt. Es erfolgt dann ein Stocken in der ganzen Sch\u00f6pfung. Und <i>das <\/i>ist es, worin die Erdenmenschheit so ges\u00fcndigt hat, ges\u00fcndigt gegen die gesamte Sch\u00f6pfung, und damit gegen den Willen Gottes, gegen den Heiligen Geist!<\/p>\n<p>Sie brachte ein Stocken in den Kreislauf, der nun erst wieder in die richtige, sogar verst\u00e4rkte Bewegung gebracht wird und damit alles niederrei\u00dft, was sich ihm hemmend bisher entgegenstellte.\u00a0&#8211;<\/p>\n<p>Nicht die Strahlungen des Geistigen von sich aus allein sind es also, die emporf\u00fchren, dar\u00fcber m\u00fc\u00dft Ihr Euch zuerst klar zu werden suchen. Diese einfachen Eigenausstrahlungen sind ja bereits der betreffenden Ebene <i>angepa\u00dft, <\/i>in der sich das Geistige in seinen Menschheitsverk\u00f6rperungen jeweils befindet, und deshalb sind sie auch entsprechend abgek\u00fchlt und m\u00fc\u00dften dauernd in der gleichen Ebene verbleiben, wenn nicht das dr\u00e4ngende Wollen des Geistigen wesenhafte Spenden oder Strahlungen anziehen und damit gleichzeitig verarbeiten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Auch das geht alles selbstt\u00e4tig vor sich. Es tritt eine entsprechende Strahlungsverbindung ein, die in der geistigen Bewegung des Wollens einen st\u00e4rkeren W\u00e4rmegrad erh\u00e4lt und dadurch die Anschlu\u00dfm\u00f6glichkeit der Anziehung aus der h\u00f6heren Ebene gibt, die sich sofort auswirkt.<\/p>\n<p>Das Strahlungskreisen k\u00f6nnt Ihr Euch ungef\u00e4hr <i>so <\/i>vorstellen wie den Blutumlauf im Menschenk\u00f6rper, der ja ein ungef\u00e4hres Abbild des Vorganges in der Sch\u00f6pfung gibt.<\/p>\n<p>Die Strahlungsbewegung in der Sch\u00f6pfung ist also ganz einfach und doch scharf bedingt: Das Wesenhafte strahlt nur abw\u00e4rts und ist immer nur <i>spendend, <\/i>gebend. Das Geistige strahlt ebenfalls von sich aus abw\u00e4rts, ist aber trotzdem aufw\u00e4rtsstrebend wirkend nach der Schilderung, wie ich sie Euch soeben gab.<\/p>\n<p>Das betrifft selbstverst\u00e4ndlich wieder nur die <i>Strahlungen <\/i>an sich, nicht etwa die <i>pers\u00f6nlich <\/i>gewordenen Geister, die Menschengeister. Diese finden ihren Weg nach oben oder abw\u00e4rts durch oder in dem Gesetz der Schwere, das in Wirklichkeit eng mit dem Gesetz der Anziehung der Gleichart verbunden ist und die sich so gut wie ein Gesetz auswirken.<\/p>\n<p>Geht das Streben, also das Wollen und W\u00fcnschen eines Menschengeistes nach oben, so bilden die von ihm verarbeiteten Strahlungen, die stets von oben aus angezogen werden, <i>den Weg, <\/i>die Stra\u00dfe f\u00fcr ihn selbst nach oben zu, auf der er aufw\u00e4rts schreitet in ganz gesetzm\u00e4\u00dfiger Weise. Er zieht dabei auch vom Wesenhaften die immer h\u00f6her und h\u00f6her gelegenen Strahlungen an, die ihm wie Seile oder F\u00e4den aufsteigen helfen; denn in deren Verarbeitung erh\u00e4lt auch seine geistige Form selbst immer mehr W\u00e4rme, die ihn aufw\u00e4rts steigen, dauernd lichter und leichter, durchgl\u00fchter werden l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>Es sind trotz des engen Zusammenhanges aller Vorg\u00e4nge immer noch zahlreiche, besondere Nebenvorg\u00e4nge, die allerdings einer aus dem anderen heraus folgernd bedingt bleiben und miteinander verwoben sind.<\/p>\n<p>Wenn ich Euch das Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr aber nicht erschweren will, darf ich die Nebenvorg\u00e4nge noch nicht ber\u00fchren. Aber was ich heute sagte, gen\u00fcgt, um Euch schon einen festen Halt zu bieten f\u00fcr das weitere Voranschreiten und sp\u00e4tere eigene Forschen.<\/p>\n<p>Es ist also das Wesenhafte stets nur in dem Willen Gottes <i>spendend, <\/i>w\u00e4hrend alles Geistige durch seine F\u00e4higkeit der Anziehung im Wollen stets das eigentlich nur Fordernde und Nehmende verblieb.<\/p>\n<p>Wie ich schon sagte, nimmt der Mensch als geistig seiend immer nur als Gast von dem durch Wesenhafte schon gedeckten Tische dieser Sch\u00f6pfung. Er nimmt es aber leider eigenwillig fordernd, anstatt freudig dankend in dem Aufblicke zu Dem, der ihm das alles bietet. Und <i>darin <\/i>mu\u00df er sich nun \u00e4ndern.\u00a0(&#8230;)<\/p><\/blockquote>\n<p>(Abd-ru-shin, Im Lichte der Wahrheit. Gralsbotschaft. Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart. Aus dem Vortrag: Der Kreislauf der Strahlungen)<\/p>\n<p><a name=\"Zitat Juli 2014\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Zitat des Monats <a title=\"Wesen und Geist\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wesen-und-geist\/\">Juli 2014<\/a><\/strong><\/p>\n<blockquote><p><strong>DAS WESENHAFTE<\/strong><\/p>\n<p>In meiner Botschaft sprach ich oft vom Wesenhaften in der Sch\u00f6pfung. Ich sprach von seiner Art und seinem Wirken, auch von der Bedeutung f\u00fcr den Menschengeist, dem es die Wege in der Sch\u00f6pfung ebnet zu seiner Entwickelung bis zur Vervollkommnung.<\/p>\n<p>Das alles ist Euch schon bekannt.<\/p>\n<p>Trotzdem halte ich es f\u00fcr n\u00f6tig, noch einmal jetzt ausf\u00fchrlicher von allem Wesenhaften zu sprechen, damit der Mensch das ganze Bild des Wirkens in sich aufzunehmen die Gelegenheit erh\u00e4lt.\u00a0&#8211;<\/p>\n<p>Das \u00bbWesenhafte\u00ab ist ein Ausdruck, den ich selbst Euch gab, weil er am besten\u00a0<i>das\u00a0<\/i>ausdr\u00fcckt, was Euch eine bestimmte Form zu geben f\u00e4hig ist f\u00fcr Euere Begriffe von dem Wirken und auch von der Art dieses f\u00fcr jedes Schaffen wichtigen Bestandteiles der Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Das \u00bbWesenhafte\u00ab, nennen wir es einmal auch das f\u00fcr die\u00a0<i>Sch\u00f6pfung\u00a0<\/i>\u00bbWesentliche\u00ab, oder besser noch: das in der Sch\u00f6pfung \u00bbsichtbar Hervortretende\u00ab, dann wird Euch vielleicht noch verst\u00e4ndlicher, was ich eigentlich unter dem Ausdrucke das \u00bbWesenhafte\u00ab sagen will.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen auch noch andere Begriffe Eures Sprachschatzes verwenden, um es noch besser zu gestalten. Es geh\u00f6rt dazu der Ausdruck: das \u00bbVerbindende\u00ab oder nur kurz: das \u00bbBindende\u00ab und damit selbst \u00bbGebundene\u00ab.<\/p>\n<p>Nach allen diesen \u00dcbergangsausdr\u00fccken kann ich auch nun ruhig sagen: das \u00bbFormenbildende\u00ab, ohne da\u00df Ihr dabei denkt, da\u00df das Wesenhafte aus\u00a0<i>eigenem\u00a0<\/i>Wollen heraus die Formen schaffen w\u00fcrde; denn das w\u00e4re falsch, weil das Wesenhafte nur Formen bilden kann, wenn hinter ihm der Gotteswille treibend steht, das lebende Sch\u00f6pfungsurgesetz.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen das Wesenhafte ebensogut auch die ausf\u00fchrende und erhaltende Triebkraft der Formgestaltung nennen! Damit wird es Euch vielleicht am leichtesten, Eurem Denkverm\u00f6gen den ann\u00e4hernd\u00a0<i>richtigen\u00a0<\/i>Begriff zu geben.<\/p>\n<p>(&#8230;)<\/p>\n<p>Es fallen darunter alle die Wesen, welche sich mit\u00a0<i>dem\u00a0<\/i>befassen, was die Menschen in sehr oberfl\u00e4chlicher Weise die\u00a0<i>Natur\u00a0<\/i>nennen, zu der also Meere, Berge, Fl\u00fcsse, W\u00e4lder, Wiesen und Felder z\u00e4hlen, Erde, Steine, Pflanzen geh\u00f6ren, w\u00e4hrend die Seele des Tieres wieder etwas anderes ist, aber auch aus dieser Region des Nur-Wesenhaften kommt.<\/p>\n<p>Das alles ist ganz richtig bezeichnet mit dem Ausdrucke \u00bbWesen\u00ab. Elfen, Nixen, Gnomen, Salamander sind also\u00a0<i>Wesen,\u00a0<\/i>die sich\u00a0<i>lediglich mit der Stofflichkeit\u00a0<\/i>befassen in ihrem Wirken.\u00a0<i>Darin\u00a0<\/i>finden wir nun auch die eigentliche Einteilungsm\u00f6glichkeit.<\/p>\n<p>(&#8230;)<\/p>\n<p>Zwischen den Kreaturen Geist und Wesen ist an sich\u00a0<i>in der Sch\u00f6pfung\u00a0<\/i>kein Wertunterschied. Ein Unterschied besteht nur in der verschiedenen Art und der dadurch gegebenen andersartigen Notwendigkeit ihres Wirkens! Der Geist (&#8230;) kann Wege seiner eigenen Wahl gehen und entsprechend in der Sch\u00f6pfung wirken. Das Wesen aber steht unmittelbar im Drang des Gotteswillens, hat also keine eigene Entschlu\u00dfm\u00f6glichkeit oder, wie es der Mensch ausdr\u00fcckt, nicht seinen eigenen, freien Willen.<\/p>\n<p>Die Wesenhaften sind die Erbauer und Verwalter des Hauses Gottes, also der Sch\u00f6pfung. Die Geister sind die G\u00e4ste darin.<\/p>\n<p>Zur Zeit stehen in der Nachsch\u00f6pfung aber alle Wesen\u00a0<i>h\u00f6her\u00a0<\/i>als die Menschengeister, weil die Menschengeister sich nicht freiwillig in den Willen Gottes stellten, wohin der\u00a0<i>normale\u00a0<\/i>Entwickelungsgang von selbst gef\u00fchrt haben w\u00fcrde, sondern ihrem eigenen Willen eine andere Richtung gaben und ihn deshalb harmonie- und aufbaust\u00f6rend dazwischen schoben und andere Wege gingen als die gottgewollten.<\/p>\n<p>Die\u00a0<i>Art des Wirkens\u00a0<\/i>ist also die einzige Wertbemessung einer Kreatur in der Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Unter dieser st\u00f6renden Arbeit der Menschengeister mit ihrem falschen Wollen litten aber die in der Stofflichkeit wirkenden kleineren Wesen sehr. Doch jetzt sch\u00f6pfen diese eifrig aus dem lebendigen Kraftquell (&#8230;), und alles durch die Menschengeister angerichtete Unheil w\u00e4lzt sich nun auf diese Urheber zur\u00fcck.<\/p>\n<p>(&#8230;)<\/p>\n<p>Alle Wesen stehen in dem Dienste Gottes, wozu sich Geister erst freiwillig selbst bekennen m\u00fcssen, wenn sie segenbringend in der Sch\u00f6pfung wirken wollen. Gehen sie den Weg, der ihnen darin genau vorgezeichnet ist und den sie leicht erkennen k\u00f6nnen, wenn sie es nur wollen, so ist ihnen ein Weg des Gl\u00fcckes und der Freude vorbehalten; denn sie schwingen dann gemeinsam\u00a0<i>mit\u00a0<\/i>den Wesen, die ihnen die Wege ebnen helfen.<\/p>\n<p>Zu jedem falschen Wege aber m\u00fcssen sich die Geister zwingen durch einen ganz besonderen Entschlu\u00df. Sie wirken damit aber dann nur Unsegen und schaffen sich das Leid, zuletzt den Sturz und das Hinausgesto\u00dfenwerdenm\u00fcssen aus der Sch\u00f6pfung, in den Trichter der Zersetzung, als untauglich f\u00fcr die gottgewollte und gesetzm\u00e4\u00dfig bedingte Fortentwickelung alles bisher Entstandenen.<\/p>\n<p>(&#8230;)<\/p>\n<p>So bist Du, Mensch, der einzige, der\u00a0<i>st\u00f6rend\u00a0<\/i>wirkt in der gewollten Sch\u00f6nheit dieser Sch\u00f6pfung, wenn sie nun gehoben werden soll zu ihrer notwendigen Wende in den Zustand eines grobstofflichen Paradieses. Eilt Euch; denn in dem\u00a0<i>Wissen\u00a0<\/i>nur k\u00f6nnt Ihr Euch noch emporschwingen, Ihr Menschen! Die Kraft dazu erhaltet Ihr, sobald Ihr Eure Seelen dazu \u00f6ffnet.<\/p><\/blockquote>\n<p>(Abd-ru-shin, Im Lichte der Wahrheit. Gralsbotschaft. Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart. Aus\u00a0dem Vortrag: Das Wesenhafte)<\/p>\n<p><a name=\"Zitat Mai 2014\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Zitat des Monats <a title=\"Wesen und Wahrnehmung\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wesen-und-wahrnehmung\/\">Mai 2014<\/a><\/strong><\/p>\n<p><a title=\"The Grail Message\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/autoren\/abd-ru-shin\/the-grail-message\/\">For English visitors<\/a><\/p>\n<blockquote><p>\u00a0<strong>IST OKKULTE SCHULUNG ANZURATEN?<\/strong><\/p>\n<p>Diese Frage mu\u00df mit einem absoluten \u00bbNein\u00ab beantwortet werden. Okkulte Schulung, zu der im allgemeinen die \u00dcbungen zur Erlangung von Hellsehen, Hellh\u00f6ren usw. z\u00e4hlen, ist ein Hemmnis zur inneren freien Entwicklung und zum wirklichen geistigen Aufschwunge. Was damit gro\u00dfgezogen werden kann, darunter verstand man in der Vorzeit sogenannte Magier, sobald die Schulung einigerma\u00dfen g\u00fcnstig verlaufen war.<\/p>\n<p>Es ist ein einseitiges Vorw\u00e4rtstasten von unten nach oben, wobei der sogenannte Erdenbann nie \u00fcberschritten werden kann. Es wird sich bei allen diesen unter Umst\u00e4nden zu erreichenden Vorkommnissen immer nur um Dinge niederer und niederster Art handeln, die die Menschen an sich innerlich nicht h\u00f6her zu bringen verm\u00f6gen, wohl aber irref\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der Mensch vermag damit nur in die ihm zun\u00e4chstliegende feinstoffliche Umgebung zu dringen, deren Intelligenzen oft noch unwissender sind als die Erdenmenschen selbst. Alles, was er damit erreicht, ist, da\u00df er sich ihm unbekannten Gefahren \u00f6ffnet, vor denen er gerade durch Nicht\u00f6ffnen gesch\u00fctzt bleibt.<\/p>\n<p>Ein durch Schulung hellsehend oder hellh\u00f6rend Gewordener wird in dieser niederen Umgebung oft auch Dinge sehen oder h\u00f6ren, die den Anschein des Hohen und Reinen haben und doch weit davon entfernt sind. Dazu kommt noch die eigene, durch \u00dcbungen noch mehr gereizte Phantasie, die ebenfalls eine Umgebung erzeugt, die der Sch\u00fcler dann tats\u00e4chlich sieht und h\u00f6rt, und die Verwirrung ist da.<\/p>\n<p>So ein durch k\u00fcnstliche Schulung auf unsicheren F\u00fc\u00dfen stehender Mensch kann nicht unterscheiden, kann mit dem besten Willen keine scharfe Grenze ziehen zwischen Wahrheit und T\u00e4uschung, sowie der tausendf\u00e4ltigen Gestaltungskraft im feinstofflichen Leben. Zuletzt kommen noch die niederen, f\u00fcr ihn unbedingt sch\u00e4dlichen Einfl\u00fcsse dazu, denen er sich selbst freiwillig mit vieler M\u00fche ge\u00f6ffnet hat, denen er nicht eine h\u00f6here Kraft entgegenstellen kann, und so wird er bald ein steuerloses Wrack auf unbekannter See, das f\u00fcr alles, was mit ihm zusammentrifft, gef\u00e4hrlich werden kann.<\/p>\n<p>Es ist genau so, als wenn ein Mensch nicht schwimmen kann. Er ist vollkommen f\u00e4hig, in einem Kahne ganz geborgen durch das ihm nicht vertraute Element zu fahren. Dem irdischen Leben vergleichbar. Zieht er aber w\u00e4hrend der Fahrt aus dem ihn sch\u00fctzenden Kahne eine Planke fort, so rei\u00dft er in den Schutz eine L\u00fccke, durch die das Wasser eindringt, ihn seines Schutzes beraubt und hinabzieht. Dieser Mensch, des Schwimmens unkundig, wird dadurch nur ein Opfer des ihm unvertrauten Elementes.<\/p>\n<p><i> So ist der Vorgang der okkulten Schulung. <\/i>Der Mensch zieht damit nur eine Planke seines ihn sch\u00fctzenden Schiffes fort, <i>lernt aber nicht schwimmen!<\/i><\/p>\n<p>Es gibt aber auch Schwimmer, die sich Meister nennen. Schwimmer auf diesem Gebiete sind solche, die eine schon fertige Veranlagung in sich tragen und dieser durch einige Schulung die Hand reichten, um sie zur Geltung zu bringen, sie auch immer mehr zu erweitern suchen. In solchen F\u00e4llen wird sich also eine mehr oder weniger fertige Veranlagung mit k\u00fcnstlicher Schulung verbinden. Doch auch bei dem besten Schwimmer sind stets ziemlich enge Grenzen gesetzt. Wagt er sich zu weit hinaus, so erlahmen ihm die Kr\u00e4fte, und er ist zuletzt ebenso verloren wie ein Nichtschwimmer, wenn &#8230; ihm, wie auch dem Nichtschwimmer, nicht Hilfe kommt.<\/p>\n<p>Solche Hilfe kann aber in der feinstofflichen Welt nur aus der lichten H\u00f6he kommen, aus dem reinen Geistigen. Und diese Hilfe wiederum kann nur dann heran, wenn der in Gefahr Befindliche in seiner seelischen Entwicklung eine bestimmte Stufe der Reinheit erreicht hat, mit der sie sich zu einem Halt verbinden kann. Und solche Reinheit wird nicht durch okkulte Schulung f\u00fcr Versuche erreicht, sondern kann nur kommen durch Hebung der inneren echten Moral in dauerndem Aufblick zu der Reinheit des Lichtes.<\/p>\n<p>Ist ein Mensch nun <i>diesem <\/i>Wege gefolgt, der ihn mit der Zeit zu einem gewissen Grade innerer Reinheit bringt, die sich naturgem\u00e4\u00df dann auch in seinen Gedanken, Worten und Werken widerspiegelt, so erh\u00e4lt er nach und nach Verbindung mit den reineren H\u00f6hen und von dort in Wechselwirkung auch verst\u00e4rkte Kraft.<\/p>\n<p>Er hat damit eine Verbindung durch alle Zwischenstufen hindurch, die ihn h\u00e4lt und an die er sich halten kann. Es w\u00e4hrt dann nicht lange, so wird ihm alles das ohne eigene M\u00fche gegeben, was die Schwimmer vergebens zu erreichen strebten. Aber mit einer Sorgfalt und Vorsicht, die in den straffen Gesetzen der Wechselwirkung liegt, da\u00df er immer gerade nur so viel davon bekommt, wie er in mindestens gleicher St\u00e4rke Gegenkraft zu geben vermag, womit jede Gefahr von vornherein beseitigt ist.<\/p>\n<p>Zuletzt wird die trennende Schranke, die mit den Planken eines Kahnes zu vergleichen ist, d\u00fcnner und d\u00fcnner und f\u00e4llt schlie\u00dflich ganz. Das ist dann aber auch der Augenblick, wo er wie der Fisch im Wasser sich in der feinstofflichen Welt bis hinauf zu lichten H\u00f6hen ganz zu Hause f\u00fchlt. Dies ist der einzig richtige Weg.<\/p>\n<p>Alles durch k\u00fcnstliche Schulung Verfr\u00fchte ist dabei verfehlt. Nur dem Fisch im Wasser ist das Wasser wirklich ungef\u00e4hrlich, weil es \u00bbsein Element\u00ab ist, f\u00fcr das er jede Ausr\u00fcstung in sich tr\u00e4gt, die auch ein geschulter Schwimmer <i>nie erreichen <\/i>kann.<\/p>\n<p>Nimmt ein Mensch die Schulung vor, so geht dem Anfang ein freiwilliger Entschlu\u00df voraus, dessen Folgen er dann unterworfen ist. Deshalb kann er auch nicht damit rechnen, da\u00df ihm Hilfe werden <i>mu\u00df.<\/i> Er hatte vorher seinen freien Willensentschlu\u00df.<\/p>\n<p>Ein Mensch aber, der zu solchen Schulungen andere veranla\u00dft, die dann dadurch Gefahren verschiedenster Art preisgegeben sind, hat einen gro\u00dfen Teil der Folgen als Schuld von jedem einzelnen auf sich zu nehmen. Er wird an alle feinstofflich gekettet. Unwiderruflich mu\u00df er nach seinem irdischen Ableben hinab zu den Vorausgegangenen, die den Gefahren unterlagen, bis zu dem, der dabei am tiefsten sank.<\/p>\n<p>Nicht eher vermag er selbst emporzusteigen, als bis er jedem einzelnen von denen wieder hinaufgeholfen hat, der Irrweg ausgel\u00f6scht und au\u00dferdem auch das dadurch Vers\u00e4umte nachgeholt ist. Das ist der Ausgleich in der Wechselwirkung und gleichzeitig der Gnadenweg f\u00fcr ihn, das Unrecht gutzumachen und emporzukommen.<\/p>\n<p>Hat ein solcher Mensch nun darin nicht nur durch das Wort, sondern auch durch die Schrift gewirkt, so trifft es ihn noch schwerer, weil diese Schrift auch nach seinem eigenen irdischen Ableben weiterhin Unheil anrichtet. Er mu\u00df dann im feinstofflichen Leben abwarten, bis keiner mehr hin\u00fcberkommt, der durch die Schrift sich irref\u00fchren lie\u00df, dem er deshalb wieder aufzuhelfen hat. Jahrhunderte k\u00f6nnen dabei vergehen.<\/p>\n<p>Damit ist aber nicht gemeint, da\u00df das Gebiet der feinstofflichen Welt im irdischen Leben unber\u00fchrt und unerschlossen bleiben soll!<\/p>\n<p>Innerlich Gereiften wird es stets zu rechter Stunde zufallen, da\u00df sie sich zu Hause f\u00fchlen, was f\u00fcr andere Gefahren birgt. Sie d\u00fcrfen die Wahrheit schauen und sie weitergeben. Aber dabei werden sie auch die Gefahren klar \u00fcberblicken, die denen drohen, die durch okkulte Schulung einseitig hineinreichen wollen in die Niederungen ihnen unbekannten Landes. Sie werden niemals zu okkulten Schulungen Veranlassung geben.<\/p><\/blockquote>\n<p>(Abd-ru-shin, Im Lichte der Wahrheit. Gralsbotschaft.\u00a0Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart.\u00a0Aus Band II, Vortrag Nr. 11)<\/p>\n<p><a name=\"Zitat Jaenner 2014\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Zitat des Monats <a title=\"Die Welt im Wandel\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/die-welt-im-wandel\/\">J\u00e4nner 2014<\/a><\/strong><\/p>\n<blockquote><p><b>DER GROSSE KOMET<\/b><\/p>\n<p>Wissende sprechen schon seit Jahren von dem Kommen dieses besonders bedeutungsvollen Sternes. Die Zahl derer, welche ihn erwarten, vermehrt sich dauernd; mehr und mehr verdichten sich die Andeutungen, so, da\u00df er in Wirklichkeit wohl auch bald zu erwarten ist. Doch <i>was <\/i>er eigentlich bedeutet, was er bringt, woher er kommt, das ist noch nicht so recht erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Man will wissen, da\u00df er Umw\u00e4lzungen bringt von einschneidender Art. Doch dieser Stern bedeutet mehr.<\/p>\n<p>Bethlehemstern <i>kann <\/i>er genannt werden, weil er von ganz gleicher Art ist, wie dieser es war. Seine Kraft saugt Wasser hoch empor, bringt Wetterkatastrophen und noch mehr. Die Erde bebt, wenn seine Strahlen sie umfangen.<\/p>\n<p>Seit dem Geschehen in Bethlehem ist Gleiches nicht dagewesen. Wie der Bethlehemstern l\u00f6ste sich auch dieser von dem ewigen Reiche des Urgeistigen zu einer Zeit, da\u00df er auf dieser Erde genau zum Wirken kommt, wenn die Jahre geistiger Erleuchtung \u00fcber alle Menschheit gehen sollen.<\/p>\n<p>Der Stern hat seinen Weg in <i>gerader <\/i>Linie von dem ewigen Reiche bis zu diesem Weltenteile. Sein Kern ist mit hoher, geistiger Kraft gef\u00fcllt; er umh\u00fcllt sich mit der Stofflichkeit und wird dadurch auch den Erdenmenschen sichtbar werden. Sicher und unentwegt verfolgt der Komet seine Bahn und wird zu rechter Stunde auf dem Plane sein, wie schon Jahrtausende vorher bestimmt gewesen ist.<\/p>\n<p>Die ersten, unmittelbaren Einwirkungen haben in den letzten Jahren bereits begonnen. Wer das nicht sehen und nicht h\u00f6ren will, wer alles schon geschehene <i>Au\u00dfergew\u00f6hnliche <\/i>noch als allt\u00e4glich hinzustellen nicht als l\u00e4cherlich empfindet, dem ist nat\u00fcrlich nicht zu helfen. Er will entweder Vogel Strau\u00df spielen aus Furcht, oder er ist belastet mit \u00e4rgster Beschr\u00e4nkung. Beide Arten mu\u00df man ruhig ihre Wege gehen lassen, kann \u00fcber ihre leicht widerlegbaren Behauptungen nur l\u00e4cheln.<\/p>\n<p>Wissenden aber k\u00f6nnte auch gesagt werden, wohin die ersten <i>starken <\/i>Strahlen treffen. Doch da die Strahlen nach und nach die ganze Erde mit umfassen, so hat es keinen Zweck, ausf\u00fchrlicher dar\u00fcber zu berichten. Es dauert Jahre bis zu diesem Punkt und Jahre, ehe er die Erde wieder aus dem Einflusse entl\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>Und <i>dann <\/i>ist sie <i>gereinigt <\/i>und <i>erfrischt <\/i>in <i>jeglicher Beziehung, <\/i>zum Segen und zur Freude der Bewohner. Nie war sie sch\u00f6ner, als sie dann sein wird. Deshalb soll jeder Gl\u00e4ubige mit ruhigem Vertrauen in die Zukunft blicken, nicht erschrecken, was auch in den n\u00e4chsten Jahren kommen mag. Wenn er vertrauensvoll zu Gott aufblicken kann, wird ihm kein Leid geschehen.<\/p><\/blockquote>\n<div>(Abd-ru-shin, Im Lichte der Wahrheit. Gralsbotschaft.\u00a0Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart.\u00a0Aus Band I, Vortrag Nr. 30.)<\/div>\n<p><a name=\"Zitat Oktober 2013\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Zitat des Monats <a title=\"Freude, Freude, Freude!\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/freude\/\">Oktober 2013<\/a><\/strong><\/p>\n<blockquote><p><b>DIE KLEINEN WESENHAFTEN<\/b><\/p>\n<p>Ich gehe weiter mit meinen Erkl\u00e4rungen \u00fcber das Wesenhafte und sein Wirken in der Sch\u00f6pfung. Es ist notwendig, da\u00df ich dabei erst einmal einen kleinen Ausblick gebe in die dem Erdenmenschen <i>n\u00e4here <\/i>Umgebung, was dem irdischen Begreifen leichter ist, bevor ich von oben ausgehend abw\u00e4rts das gro\u00dfe Bild alles Geschehens vor Euren Blicken lebendig werden lasse.<\/p>\n<p>Deshalb nehmen wir zuerst einmal <i>die <\/i>Wesenhaften, welche sich mit der Grobstofflichkeit befassen. Diese bestehen in sich aus vielen besonderen Abteilungen, gebildet durch die Art ihrer T\u00e4tigkeit. Da gibt es zum Beispiel Abteilungen, die von den Menschengeistern ganz unabh\u00e4ngig wirken und, nur von oben gef\u00fchrt, sich mit der andauernden Entwickelung neuer Weltenk\u00f6rper besch\u00e4ftigen. Sie f\u00f6rdern deren Erhaltung sowie deren Lauf, ebenso auch deren Zersetzung dort, wo es sich in der \u00dcberreife n\u00f6tig macht, um wieder neugestaltet erstehen zu k\u00f6nnen nach den Sch\u00f6pfungsurgesetzen, und so fort. Das sind aber nicht <i>die <\/i>Abteilungen, mit denen wir uns heute befassen wollen.<\/p>\n<p>Es sind die <i>Kleinen, <\/i>denen wir uns zuwenden wollen. Von den Elfen, Nixen, Gnomen, Salamandern habt Ihr oft geh\u00f6rt, die sich mit der Euch sichtbaren Grobstofflichkeit der Erde hier besch\u00e4ftigen, wie auch in gleicher Art auf allen anderen grobstofflichen Weltenk\u00f6rpern. Sie sind die dichtesten von allen und deshalb auch f\u00fcr Euch am leichtesten zu schauen.<\/p>\n<p>Ihr <i>wi\u00dft<\/i> von ihnen, aber Ihr kennt noch nicht ihre tats\u00e4chliche Besch\u00e4ftigung. Ihr glaubt wenigstens schon zu wissen, <i>womit<\/i> sie sich befassen; es fehlt Euch aber jede Kenntnis dar\u00fcber, in welcher Weise deren T\u00e4tigkeit erfolgt und wie diese sch\u00f6pfungsgesetzm\u00e4\u00dfig bedingt sich allezeit vollzieht.<\/p>\n<p>Es ist ja \u00fcberhaupt noch alles das, was Ihr schon Wissen nennt, kein wirkliches und unantastbares Erkennen, sondern nur ein ungewisses Tasten, wobei gro\u00dfes Geschrei erhoben wird, wenn einmal hier und da etwas dabei gefunden wird, wenn die an sich planlosen und f\u00fcr die Sch\u00f6pfung so winzigen Greifversuche einmal auf ein St\u00e4ubchen sto\u00dfen, dessen Vorhandensein oft eine \u00dcberraschung ist.<\/p>\n<p>Aber auch dieses will ich Euch heute noch nicht enth\u00fcllen, sondern einmal erst von <i>dem <\/i>erz\u00e4hlen, was <i>mit Euch pers\u00f6nlich <\/i>eng zusammenh\u00e4ngt, mit Eurem Denken und mit Eurem Tun verbunden ist, damit Ihr wenigstens in <i>solchen <\/i>Dingen nach und nach sorgf\u00e4ltig zu beobachten die F\u00e4higkeit erlangt.<\/p>\n<p>Es geh\u00f6ren diese Abteilungen, von denen ich Euch heute spreche, auch mit zu den <i>kleinen <\/i>Wesenhaften. Doch Ihr d\u00fcrft dabei nicht vergessen, da\u00df jedes Kleinste darunter au\u00dferordentlich <i>wichtig <\/i>ist und in seinem Wirken zuverl\u00e4ssiger als ein Menschengeist.<\/p>\n<p>Mit gro\u00dfer Genauigkeit, die Ihr Euch nicht einmal denken k\u00f6nnt, erfolgt die Ausf\u00fchrung der zugeteilten Arbeit, weil auch das anscheinend Winzigste unter den Wesenhaften <i>eins <\/i>ist mit dem Ganzen und deshalb auch die Kraft des Ganzen durch dieses wirkt, hinter dem der <i>eine <\/i>Wille steht, f\u00f6rdernd, st\u00e4rkend, sch\u00fctzend, f\u00fchrend: der Gotteswille!<\/p>\n<p>So ist es in dem ganzen Wesenhaften \u00fcberhaupt, und so k\u00f6nnte es, so <i>m\u00fc\u00dfte <\/i>es auch schon lange bei Euch sein, bei den zum Ichbewu\u00dftsein entwickelten Geistern der Nachsch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Dieser festgef\u00fcgte Zusammenhang hat zur selbstt\u00e4tigen Folge, da\u00df jedes dieser Wesenhaften, das einmal irgendwie versagen w\u00fcrde, sofort durch die Wucht des Ganzen ausgesto\u00dfen wird und damit abgeschnitten bleibt. Es mu\u00df dann verk\u00fcmmern, weil ihm keine Kraft mehr zuflie\u00dft.<\/p>\n<p>Alles Schwache wird in solcher Art schnell abgesch\u00fcttelt und kommt gar nicht dazu, sch\u00e4dlich werden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Von diesen anscheinend nur Kleinen und in ihrem Wirken doch so Gro\u00dfen will ich nun sprechen, die Ihr noch gar nicht kennt, von deren Bestehen Ihr bisher nichts wu\u00dftet.<\/p>\n<p>Aber von ihrem <i>Wirken <\/i>h\u00f6rtet Ihr bereits in meiner Botschaft. Ihr werdet es allerdings nicht mit dem Wesenhaften zusammengebracht haben, weil ich selbst nicht darauf hinwies, da es damals noch verfr\u00fcht gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Was ich damals in kurzen S\u00e4tzen <i>sachlich <\/i>zeigte, gebe ich Euch nun in seinem tats\u00e4chlichen Wirken.<\/p>\n<p>Ich sagte fr\u00fcher einmal, da\u00df die kleinen Wesenhaften um Euch beeinflu\u00dfbar vom Menschengeiste sind und darnach Gutes oder sogar \u00dcbles wirken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Diese Beeinflussung erfolgt aber nicht in <i>dem <\/i>Sinne, wie Ihr es Euch denkt. Nicht, da\u00df Ihr <i>Herren <\/i>\u00fcber diese Wesen zu sein verm\u00f6gt, da\u00df Ihr sie lenken k\u00f6nnet!<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte es in gewissem Grade allerdings so nennen, ohne damit etwas Falsches zu sagen; denn f\u00fcr <i>Euere <\/i>Begriffe und in Eurer Sprache ist es damit richtig ausgedr\u00fcckt, weil Ihr alles <i>von Euch aus <\/i>seht und darnach auch urteilt. Deshalb mu\u00dfte ich in meiner Botschaft sehr oft in der gleichen Weise zu Euch sprechen, damit Ihr mich versteht. Ich konnte es auch <i>hierbei <\/i>tun, weil es f\u00fcr Euer rechtes Handeln in diesem Falle keinen Unterschied ausmacht.<\/p>\n<p>Verstandesm\u00e4\u00dfig lag es Euch damals viel n\u00e4her, weil es der Einstellung Eures Verstandes mehr entsprach, wenn ich Euch sagte, da\u00df Ihr stets mit Eurem Wollen alles Wesenhafte um Euch stark beeinflu\u00dft und da\u00df sich dieses auch nach Eurem Denken, Eurem Handeln richtet, weil Ihr geistig seid!<\/p>\n<p>Das bleibt an sich buchst\u00e4blich wahr, aber der Grund dazu ist anders; denn die eigentliche F\u00fchrung aller Kreaturen, welche im Gesetze dieser Sch\u00f6pfung stehen, also in dem Gotteswillen leben, geht allein <i>von oben aus! <\/i>Und dazu geh\u00f6ren <i>alle <\/i>Wesenhaften.<\/p>\n<p>Sie sind nie fremdem Wollen untertan, auch nicht vor\u00fcbergehend. Auch dort nicht, wo es so f\u00fcr Euch erscheint.<\/p>\n<p>Die kleinen Wesenhaften, die ich nannte, richten sich in ihrem Wirken wohl nach Eurem <i>Wollen <\/i>und nach Eurem <i>Tun, <\/i>Ihr Menschengeister, doch ihr Handeln steht trotzdem allein im Gotteswillen!<\/p>\n<p>Das ist ein anscheinendes R\u00e4tsel, dessen L\u00f6sung aber nicht so schwerf\u00e4llt; denn ich brauche Euch dazu nur einmal jetzt die andere Seite zu zeigen als die, von der aus <i>Ihr <\/i>alles betrachtet.<\/p>\n<p>Von Euch aus geschaut, beeinflu\u00dft Ihr die kleinen Wesenhaften! Vom Lichte aus geschaut, aber erf\u00fcllen diese nur den Willen Gottes, das Gesetz! Und da jede Kraft zum Handeln \u00fcberhaupt nur vom Lichte aus kommen kann, so ist diese f\u00fcr Euch <i>andere <\/i>Seite die <i>richtige!<\/i><\/p>\n<p>Nehmen wir aber trotzdem des besseren Verstehens halber die T\u00e4tigkeit zuerst einmal <i>von Euch aus <\/i>geschaut an. Mit Eurem Denken und mit Eurem Tun beeindruckt Ihr die kleinen Wesenhaften nach dem Gesetz, da\u00df der Geist hier in der Stofflichkeit mit jedem Wollen einen Druck aus\u00fcbt, auch auf das kleine Wesenhafte. Diese kleinen Wesenhaften formen dann in der <i>feinen Grobstofflichkeit <\/i>alles das, was dieser Druck ihnen \u00fcbertr\u00e4gt. Sagen wir also, von Euch aus betrachtet, f\u00fchren sie alles das aus, was Ihr wollt!<\/p>\n<p>In <i>erster <\/i>Linie das, was Ihr <i>geistig <\/i>wollt. Geistiges Wollen aber ist <i>Empfinden! <\/i>Die kleinen Wesenhaften formen es in der feinen Grobstofflichkeit, genau dem vom Geiste ausgegangenen Wollen entsprechend. Sie nehmen sofort den Faden auf, der aus Eurem Wollen und Tun heraus entspringt, und formen am Ende des Fadens <i>das <\/i>Gebilde, das diesem Willensfaden genau entspricht.<\/p>\n<p>Solcher Art ist die T\u00e4tigkeit der kleinen Wesenhaften, die Ihr noch nicht kennt in ihrem eigentlichen Wirken.<\/p>\n<p>In dieser Weise schaffen sie oder, besser gesagt, <i>formen <\/i>sie die Ebene der feinen Grobstofflichkeit, die Eurer harrt, wenn Ihr hin\u00fcbergehen sollt in die feinstoffliche Welt! Es ist <i>die Schwelle <\/i>dazu f\u00fcr Eure Seele, wo sie sich nach Eueren Ausdr\u00fccken nach dem Erdentode erst \u00bbl\u00e4utern\u00ab mu\u00df, bevor sie in die Feinstofflichkeit eintreten kann.<\/p>\n<p>Der Aufenthalt der Seele ist dort von l\u00e4ngerer oder k\u00fcrzerer Dauer, je nach ihrer inneren Art, und je nachdem, ob sie st\u00e4rker oder schw\u00e4cher mit ihren verschiedenen H\u00e4ngen und Schw\u00e4chen dem Grobstofflichen zustrebte.<\/p>\n<p>Diese Ebene der feineren Grobstofflichkeit wurde bisher schon von vielen Menschen geschaut. Sie geh\u00f6rt also noch zur Grobstofflichkeit und ist geformt von den Wesenhaften, welche \u00fcberall den Weg des Menschengeistes bereiten.<\/p>\n<p>Das ist sehr wichtig f\u00fcr Euch zu wissen: Die Wesenhaften bereiten dem Menschengeiste, also damit auch der Menschenseele und ebenso dem Erdenmenschen, den Weg, den er gehen mu\u00df, ob er will oder nicht!<\/p>\n<p>Diese Wesenhaften werden von dem Menschen beeinflu\u00dft und anscheinend auch gelenkt. Anscheinend aber nur; denn der <i>eigentliche <\/i>Lenker hierbei ist nicht der Mensch, sondern <i>der Gotteswille, <\/i>das eherne Sch\u00f6pfungsgesetz, welches diese Abteilung der Wesenhaften an die Stelle setzte und in dem Schwingen des Gesetzes deren Wirken leitet.<\/p>\n<p>Durch \u00e4hnliche T\u00e4tigkeit der Wesenhaften entstehen auch alle Gedankenformen. Hierbei ist aber wieder eine andere Abteilung und eine andere Art der Wesenhaften am Werke, die ebenfalls neben den ersteren in der feinen Grobstofflichkeit eine besondere Ebene entwickeln.<\/p>\n<p>So entstehen dabei auch Landschaften, D\u00f6rfer und St\u00e4dte. Sch\u00f6nes und Unsch\u00f6nes. Aber immer die verschiedenen Arten genau zusammengef\u00fcgt. Also das Unsch\u00f6ne zum Unsch\u00f6nen, das Sch\u00f6ne zum Sch\u00f6nen, der Gleichart entsprechend.<\/p>\n<p>Das sind die Orte, die Ebenen, in denen Ihr Euch noch bewegen m\u00fc\u00dft nach Eurem Erdentode, <i>bevor <\/i>Ihr in die Feinstofflichkeit eintreten k\u00f6nnt. Das Gr\u00f6bste, irdisch Eurer Seele noch Anh\u00e4ngende wird hier abgesto\u00dfen und zur\u00fcckgelassen. Nicht ein St\u00e4ubchen davon k\u00f6nnt Ihr mit in die Feinstofflichkeit nehmen. Es w\u00fcrde Euch zur\u00fcckhalten, bis es abgefallen, also von Euch abgelebt ist im Erkennen.<\/p>\n<p>So mu\u00df die Seele nach dem Erdentode langsam weiterwandern, Stufe um Stufe, also Ebene um Ebene erklimmen in andauerndem Erkennen durch das eigene Erleben dessen, was sie sich erwarb.<\/p>\n<p>M\u00fchsam ist der Weg, wenn Euch die Wesenhaften dunkle oder tr\u00fcbe Orte bauen mu\u00dften, je nach Eurem Wollen auf der Erde hier. Ihr selbst gebt immer die Veranlassung dazu.\u00a0&#8211;<\/p>\n<p>Nun wi\u00dft Ihr, was und wie die kleinen Wesenhaften f\u00fcr Euch unter Eurem Einflusse wirken: Es ist in dem Gesetz der Wechselwirkung! Die kleinen Wesenhaften weben damit Euer Schicksal! Sie sind die kleinen Webmeister, die f\u00fcr Euch schaffen, weil sie immer nur <i>so <\/i>weben, wie <i>Ihr <\/i>wollt durch Euer inneres Empfinden, ebenso durch Euer Denken und auch Euer Tun!<\/p>\n<p>Doch sie sind deshalb trotzdem nicht in Eurem Dienst!\u00a0&#8211;<\/p>\n<p>Es sind allein drei Arten solcher Wesenhaften, die dabei besch\u00e4ftigt sind. Die eine Art webt alle F\u00e4den Eueres Empfindens, die zweite Art die F\u00e4den Eures Denkens und die dritte Art die F\u00e4den Eurer Handlungen.<\/p>\n<p>Es ist dies nicht etwa nur <i>ein <\/i>Gewebe, sondern drei; aber sie sind verbunden miteinander und auch wiederum verbunden mit noch vielen anderen Geweben. Ein ganzes Heer ist dabei an der Arbeit. Und diese F\u00e4den haben Farben, je nach ihrer Art. Aber so weit darf ich bei den Erkl\u00e4rungen noch gar nicht gehen, sonst kommen wir in f\u00fcr Euch noch Unfa\u00dfbares und w\u00fcrden nie ein Ende finden. Damit k\u00f6nntet Ihr kein klares Bild erhalten.<\/p>\n<p>Bleiben wir also vorl\u00e4ufig noch bei dem Einzelmenschen. Von ihm aus gehen au\u00dfer anderen Dingen <i>drei <\/i>Gewebe von verschiedenen Arten, weil sein Empfinden nicht auch immer gleich ist mit dem Denken, das Denken wiederum nicht immer in genauem Einklang steht mit seinem Tun! Au\u00dferdem sind die F\u00e4den des Empfindens von ganz anderer Art; denn diese reichen in das Feinstoffliche und in das Geistige hinein und werden <i>dort <\/i>verankert, w\u00e4hrend die F\u00e4den des Denkens <i>nur <\/i>in der <i>feinen <\/i>Grobstofflichkeit bleiben und <i>dort <\/i>abgelebt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die F\u00e4den des Handelns aber sind <i>noch <\/i>dichter und schwerer, sie werden deshalb dem Erdensein am n\u00e4chsten stehend verankert, m\u00fcssen also nach Abscheiden von der Erde <i>zuerst <\/i>durchwandelt und abgelebt werden, bevor eine Seele \u00fcberhaupt weitergehen kann.<\/p>\n<p>Ihr ahnt gar nicht, wie weit der Weg so mancher Seele schon ist, um nur erst in die Feinstofflichkeit zu gelangen! Vom Geistigen gar nicht zu sprechen.<\/p>\n<p>Das alles nennt der Mensch in seiner Oberfl\u00e4chlichkeit kurz Jenseits und gibt sich auch damit zufrieden. Er sch\u00fcttet in seiner Tr\u00e4gheit alles in einen Topf.<\/p>\n<p>Es sind viele Seelen lange Zeit noch erdgebunden, weil sie an F\u00e4den h\u00e4ngen, die dicht bei dieser schweren Grobstofflichkeit fest verankert sind. Die Seele kann erst davon loskommen, wenn sie sich darin freigelebt hat, das hei\u00dft, wenn sie in dem Durchwandernm\u00fcssen zur Erkenntnis kam, da\u00df alle diese Dinge gar nicht den Wert oder die Wichtigkeit besitzen, die sie ihnen beigelegt hatte, und da\u00df es nichtig und falsch gewesen war, f\u00fcr sie einst auf der Erde so viel Zeit zu verschwenden. Es dauert oft sehr lange, und es ist manchmal sehr bitter.<\/p>\n<p>Viele Seelen werden unterdessen wieder aus der schweren Grobstofflichkeit angezogen, kommen abermals und immer wieder hier zur Erdeninkarnierung, ohne inzwischen in der Feinstofflichkeit gewesen zu sein. Sie mu\u00dften in der feinen Grobstofflichkeit bleiben, weil sie sich davon nicht so schnell l\u00f6sen konnten. Die F\u00e4den hielten sie zu fest darin. Und ein Hindurchschl\u00fcpfen in Schlauheit gibt es dabei nicht.<\/p>\n<p>Es ist so vieles hier auf Erden f\u00fcr den Menschen m\u00f6glich, was er nach seinem Abscheiden nicht mehr vermag. Er h\u00e4ngt dann fester im Gesetze dieser Sch\u00f6pfung, alles unmittelbar erlebend, ohne da\u00df eine schwerf\u00e4llige grobstoffliche H\u00fclle verz\u00f6gernd dazwischen steht. <i>Verz\u00f6gern <\/i>kann die Erdenh\u00fclle in ihrer dichten Schwerf\u00e4lligkeit und Undurchl\u00e4ssigkeit, niemals aber verhindern. Es ist dadurch so manches f\u00fcr die Ausl\u00f6sung nur aufgeschoben, niemals aber etwas aufgehoben.<\/p>\n<p><i>Alles <\/i>wartet seiner, was der Mensch auf Erden hier empfand und dachte, auch die streng gerechten Folgen seines Tuns.<\/p>\n<p>Wenn der Mensch empfindet, so werden die dabei entstehenden F\u00e4den, welche wie kleine, der Erde entsprie\u00dfende Saat erscheinen, von den kleinen Wesenhaften aufgenommen und gepflegt. Dabei hat, wie in der schweren Grobstofflichkeit, das Unkraut genau dieselbe sorgf\u00e4ltige Pflege wie die Edelsprossen. Sie entfalten sich und werden an der Grenze der feinen Grobstofflichkeit zum ersten Male verankert, um dann weitergehen zu k\u00f6nnen in die H\u00e4nde andersartiger Wesenhafter, die sie durch die Feinstofflichkeit leiten. An deren Grenze wiederholt sich die Verankerung und Weiterleitung in das Wesenhafte, aus dem heraus sie dann das Geistige erreichen, wo sie von wieder anderer Art Wesenhaften ihre Endverankerung erhalten.<\/p>\n<p>So ist der Weg des <i>guten <\/i>Wollens, welches <i>aufw\u00e4rts <\/i>f\u00fchrt. Der Weg des \u00fcblen Wollens wird in der gleichen Weise <i>abw\u00e4rts <\/i>geleitet.<\/p>\n<p>Bei jeder Grenzverankerung verlieren diese F\u00e4den eine bestimmte Artschicht, die sie zur\u00fccklassen, um in die andere Art weitergehen zu k\u00f6nnen. Auch das geht gesetzm\u00e4\u00dfig und den jeweiligen Arten der Ebenen genau entsprechend vor sich. Und alle diese Entwickelungen unterstehen der T\u00e4tigkeit der Wesenhaften!<\/p>\n<p>Da das Empfinden guten Wollens seinen Ursprung in der Beweglichkeit des <i>Geistes <\/i>hat, werden dessen F\u00e4den auch in das Geistige getragen. Sie ziehen von dort aus an der Seele, oder <i>halten <\/i>sie wenigstens, wenn diese noch in der feinen Grobstofflichkeit manches zu durchleben, abzul\u00f6sen hat. Dadurch kann sie, wenn viele solcher F\u00e4den im Geistigen verankert sind, nicht so schnell sinken und fallen wie eine Seele, die nur F\u00e4den f\u00fcr die feine Grobstofflichkeit an sich tr\u00e4gt, weil sie geistig auf der Erde tr\u00e4ge war, sich nur an die Grobstofflichkeit gebunden hatte und deren Gen\u00fcsse als allein erstrebenswert betrachtete.<\/p>\n<p>Die Seele, die von den F\u00e4den ihres Wollens gezogen wird, sieht diese F\u00e4den selbst ebensowenig wie der Mensch hier auf Erden, da sie immer etwas feiner geartet sind als die \u00e4u\u00dferste H\u00fclle, in der sich die Seele jeweils noch bewegt. In dem Augenblicke aber, wo diese H\u00fclle durch Ableben im Erkennen die gleiche Feinheit der dichtesten unter den noch bestehenden F\u00e4den erreicht, und sie diese dadurch in der Gleichart der \u00e4u\u00dferen H\u00fclle sehen k\u00f6nnte, sind sie auch bereits abgefallen als gel\u00f6st, so da\u00df ein wirkliches Schauen solcher F\u00e4den von der mit ihnen verbundenen Seele niemals eintritt.\u00a0&#8211;<\/p>\n<p>So stehen diese kleinen Wesenhaften <i>irdisch <\/i>gedacht im Dienst des Menschengeistes, weil sie nach der Art des bewu\u00dften oder unbewu\u00dften Wollens der Menschen ihre Ausf\u00fchrungen richten, und doch handeln sie in Wirklichkeit nur nach dem Gotteswillen, dessen Gesetz sie damit erf\u00fcllen!<\/p>\n<p>Es liegt also lediglich eine <i>scheinbare <\/i>Beeinflussung durch den Menschengeist in dieser T\u00e4tigkeit. Der Unterschied zeigt sich nur darin, von welcher Seite aus es betrachtet wird.<\/p>\n<p>Wenn ich bei den Vortr\u00e4gen \u00fcber die Wechselwirkung einst von F\u00e4den sprach, die von Euch ausgehend abgesto\u00dfen und angezogen werden, so sahet Ihr bisher wohl nur ein Gewirr von F\u00e4den bildhaft vor Euch. Es war aber nicht anzunehmen, da\u00df diese F\u00e4den W\u00fcrmern gleich allein weiterlaufen w\u00fcrden, sondern sie m\u00fcssen durch H\u00e4nde gehen, gef\u00fchrt werden, und diese H\u00e4nde geh\u00f6ren den darin wirkenden kleinen Wesenhaften, von denen Ihr bisher noch nichts wissen konntet.<\/p>\n<p>Nun aber stehet das Bild lebendig geworden vor Euch. Stellt Euch vor, da\u00df Ihr dauernd umgeben seid von diesen Wesenhaften, die Euch beobachten, jeden Faden sofort aufnehmen und dahin leiten, wohin er geh\u00f6rt. Doch nicht nur das, sondern sie verankern ihn und pflegen ihn bis zum Aufgehen der Saat, ja bis zur Bl\u00fcte und zur Frucht, genau, wie in der schweren Grobstofflichkeit hier von Wesenhaften alle Pflanzensamen aufgezogen werden, bis Ihr dann die Fr\u00fcchte davon haben k\u00f6nnt.<\/p>\n<p>Es ist dasselbe Grundgesetz, dasselbe Wirken, nur von anderen Arten der Wesenhaften ausgef\u00fchrt, die, wie wir irdisch sagen w\u00fcrden, Spezialisten darin sind. Und so durchzieht das gleiche Weben, das gleiche Wirken, Saat, Aufgehen, Wachsen, Bl\u00fchen und Fr\u00fcchte bringend, unter der Aufsicht und Pflege der Wesenhaften f\u00fcr <i>alles <\/i>die ganze Sch\u00f6pfung, gleichviel, was und welcher Art es ist. F\u00fcr jede Art ist auch das wesenhafte Wirken da, und ohne das wesenhafte Wirken w\u00fcrde es wiederum keine Arten geben.<\/p>\n<p>So erstand aus dem Wirken der Wesenhaften heraus unter dem Antriebe des niedrigen Wollens der Menschen in der Verankerung der daraus entstandenen F\u00e4den auch die sogenannte H\u00f6lle. Die F\u00e4den des schlechten Wollens kamen dort zur Verankerung, zum Wachsen, Bl\u00fchen, und trugen zuletzt auch entsprechende Fr\u00fcchte, die <i>die <\/i>Menschen entgegennehmen mu\u00dften, welche die Saat zeugten.<\/p>\n<p>Deshalb herrscht in diesen Niederungen verzehrende Wollust mit ihren entsprechenden St\u00e4tten, Mordlust, Streit und alle Ausw\u00fcchse menschlicher Leidenschaften. Alles aber entspringt durch dasselbe Gesetz, in dessen Erf\u00fcllung die kleinen Wesenhaften auch das m\u00e4rchenhaft <i>Sch\u00f6ne <\/i>der lichteren Reiche formen!<\/p>\n<p>So lasse ich nun Bild auf Bild erstehen aus der Sch\u00f6pfung, bis Ihr einen einheitlichen, gro\u00dfen \u00dcberblick erhaltet, der Euch nimmer wanken lassen wird auf Euren Wegen und Euch nicht verirren l\u00e4\u00dft, weil Ihr dann wissend seid. Es m\u00fc\u00dfte derjenige schon von Grund aus ganz verdorben und verwerfenswert sich zeigen, welcher <i>dann <\/i>noch seinen Weg <i>nicht <\/i>nach den lichten H\u00f6hen richten wollte.<\/p><\/blockquote>\n<p>(Abd-ru-shin, Im Lichte der Wahrheit. Gralsbotschaft.\u00a0Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart.\u00a0Aus Band III)<\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><br \/>\n<a name=\"Zitat September 2013\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Zitat des Monats <a title=\"Von Elfen und Riesen\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/von-elfen-und-riesen-2\/\">September 2013<\/a><\/strong><\/p>\n<blockquote><p>&#8220; (&#8230;) Nun wollen wir endlich von Wesens<i>keimen <\/i>sprechen, die wir uns als Ziel genommen hatten. Dem Geistkeime der Erdenmenschen in ihrem Werden nahe verwandt sind zuerst die kleinen Blumenelfen der Erde!<\/p>\n<p>Diese erwachen f\u00fcr Euch gesehen in Erdenblumenkelchen. Doch es ist nicht so, wie Ihr es Euch denkt. Sie befinden sich zwar in den Blumenknospen, welche ihre gr\u00f6bste Schutzh\u00fclle bis zu ihrem Erwachen bilden, aber es ist doch noch etwas anderes dabei.<\/p>\n<p>In Wirklichkeit liegen sie weich gebettet in einer Euch irdisch nicht sichtbaren Schicht feiner, zarter Grobstofflichkeit. Gleichzeitig aber auch in einer Erdenblumenknospe. Die zarte, grobstoffliche Schicht durchzieht Euch unsichtbar nicht nur die Knospe, sondern die ganze Erde und deren Umgebung.<\/p>\n<p>In dieser Schicht geht die eigentliche Entwickelung zum Bewu\u00dftwerden der Blumenelfen vor sich, w\u00e4hrend die irdische Blumenknospe nur der gr\u00f6bste, <i>\u00e4u\u00dfere <\/i>Schutz verbleibt, von dem die Blumenelfen trotz einer gewissen Verbindung ziemlich <i>unabh\u00e4ngig <\/i>sind.<\/p>\n<p>Sie vergehen auch nicht mit dem Absterben der Blumen, sondern die Entwickelung geht f\u00fcr sie weiter in der helfenden Betreuung neuer Erdenblumen und zum Teil auch neuer Elfenkinder. Ihre Kraft erstarkt mit ihrem K\u00f6nnen.<\/p>\n<p>So geht es weiter, immer weiter, einem Punkte zu, der sie in Vollreife sich heben l\u00e4\u00dft zu einem anderen und neuen Wirkungsfelde; denn es ergeht dem Wesenskeime wie dem Geistkeime &#8230; beide stehen unter <i>einem <\/i>einheitlich sich auswirkenden <i>Gottgesetze <\/i>der Entwickelung!<\/p>\n<p>Die kleinen Elfen sind auch nicht in ihrem Werden schutzlos der Gefahr preisgegeben, da\u00df ihre Wohnungen schon als Knospe von Tieren gefressen oder von r\u00fccksichtsloser Menschenhand vernichtet werden k\u00f6nnten, wie es den grobstofflichen Anschein hat.<\/p>\n<p>Wohl werden die Blumen von entwickelten Elfen <i>betreut, <\/i>aber nicht in jeder Blume wohnt ein Elfenkind, sondern nur in solchen, die besonders gesch\u00fctzt und den Gefahren unzug\u00e4nglich sind, soweit man von Unzug\u00e4nglichkeit sprechen kann. Auch werden sie bei nahender Gefahr sofort hinweggetragen, solange sie noch nicht bewu\u00dft geworden sind.<\/p>\n<p>Ich erw\u00e4hne die Blumenelfen zuerst, weil diese stets in den Schwingungen des Gotteswillens standen und noch stehen. Sie k\u00f6nnen von dem Menschenwillen <i>nicht <\/i>beeinflu\u00dft werden, sondern weben und atmen immer in den Schwingungen des Lichtes!<\/p>\n<p>In dieser Tatsache ruht das Geheimnis, da\u00df <i>jede <\/i>Blume, auch die einfachste, von Sch\u00f6nheit durchstrahlt ist; denn die Blumenelfen stehen im Licht! Sie haben in ihrer Zartheit weibliche Formen, und, weil sie im Lichte stehen, sind sie von m\u00e4rchenhafter Sch\u00f6nheit.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<div><\/div>\n<p>(Abd-ru-shin, Im Lichte der Wahrheit. Gralsbotschaft. Aus dem Vortrag &#8222;Wesenskeime&#8220;)<\/p>\n<p><a name=\"Zitat April 2013\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Zitat des Monats <a title=\"M\u00e4rchen, Mythen, G\u00f6ttersagen\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/marchen-mythen-gottersagen\/\">April 2013<\/a><\/strong><\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Erst wenn ein Volk in der<i> <\/i>Entwickelung so weit gekommen war, da\u00df es von dem Wirken alles Wesenhaften wu\u00dfte, dann konnte es vom Geistigen erfahren, (&#8230;) und zuletzt auch von Gott!<\/p>\n<p>Doch immer nur in einer Form, die es verst\u00e4ndnisvoll hinausf\u00fchrte in <em>h\u00f6heres<\/em> Begreifen durch dazu berufene Propheten, welche nie das Alte dabei st\u00fcrzten. <em>Sie bauten auf!<\/em> Genau, wie es auch Christus Jesus selbst dann tat\u00a0(&#8230;)<\/p>\n<p>Auch die Germanen waren damals eng verbunden mit den Wesenhaften. Viele von ihnen vermochten sie zu schauen, zu erleben, so da\u00df ihnen an deren wirklichem Bestehen keine Zweifel bleiben konnten, ebensowenig auch an deren Wirken. Sie <i>sahen <\/i>es und <i>wu\u00dften <\/i>es darum.<\/p>\n<p>Es war ihnen die reinste \u00dcberzeugung, deshalb heilig.<\/p>\n<p>Und an diesem damaligen Heiligtum r\u00fcttelte Bonifazius mit roher Faust! Er wollte den Germanen die Wahrheit solchen Wissens abstreiten und es als falsch erkl\u00e4ren. An dessen Stelle wollte er ihnen die Formen seiner Christenlehre aufzwingen. Solche unwissende Art mu\u00dfte den Germanen schon von vornherein den Zweifel bringen \u00fcber die Wahrheit dessen, was <i>er <\/i>ihnen k\u00fcndete, mu\u00dfte ihnen jedes Vertrauen dazu nehmen.<\/p>\n<p>Er h\u00e4tte ihnen die Wahrheit ihres Wissens best\u00e4tigen sollen und sie dann erkl\u00e4rend weiter f\u00fchren in die h\u00f6heren Erkenntnisse! Aber da fehlte es ihm selbst am Sch\u00f6pfungswissen. Er zeigte dieses Unwissen \u00fcber das Weben in der Sch\u00f6pfung nur zu deutlich, wenn er Wotan und die anderen von den Germanen als wirkende G\u00f6tter angesehenen Wesenhaften mit Irrglauben und als nicht bestehend bezeichnete. Wenn sie auch keine G\u00f6tter sind, so sind sie doch bestehend durch Gottes Kraft und in der Sch\u00f6pfung wirkend.<\/p>\n<p>(&#8230;)<\/p>\n<p>Ein Mensch, der in Reinheit nur im Wesenhaften wissend steht und lebt, ist in der Sch\u00f6pfung h\u00f6her einzusch\u00e4tzen als einer, der in nur angelerntem Christenglauben steht und \u00fcber das Wesenhafte l\u00e4chelt als M\u00e4rchen oder Sagen, der also unwissend dar\u00fcber ist und dadurch niemals wahren Halt bekommt, w\u00e4hrend der andere noch seine vollen Aufstiegsm\u00f6glichkeiten hat in starker, ungetr\u00fcbter und nicht untergrabener Aufstiegssehnsucht.<\/p>\n<p>Er kann bei gutem Wollen innerhalb weniger Tage lebendig hineinwachsen in die geistigen Erkenntnisse und das geistige Erleben, weil er unter sich den festen Boden nicht verlor.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<div>(Abd-ru-shin, Im Lichte der Wahrheit. Gralsbotschaft.\u00a0Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart.\u00a0Aus dem Vortrag &#8222;Das Gotterkennen&#8220;)<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div>Zur\u00fcck zum Elfentagebuch:\u00a0<a title=\"M\u00e4rchen, Mythen, G\u00f6ttersagen\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/marchen-mythen-gottersagen\/\">M\u00e4rchen, Mythen, G\u00f6ttersagen (April 2013)<\/a><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<p><a name=\"Zitat Februar 2013\"><\/a><br \/>\n<strong>Zitat des Monats <a title=\"Naturwesen und Naturkatastrophen\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/naturkatastrophen\/\">Februar 2013<\/a><\/strong><\/p>\n<blockquote><p><b>INSTINKT DER TIERE<\/b><\/p>\n<p>Bewundernd stehen die Menschen oft vor den instinktiven Handlungen der Tiere. Sie schreiben den Tieren einen besonderen Sinn zu, der den Menschen entweder vollst\u00e4ndig abgeht oder den sie verk\u00fcmmern lie\u00dfen.<\/p>\n<p>Unerkl\u00e4rlich ist den Menschen, wenn sie zum Beispiel beobachten, da\u00df ein Pferd, ein Hund oder auch irgendein anderes Tier bei einem gewohnten, vielleicht t\u00e4glich genommenen Wege pl\u00f6tzlich an einer bestimmten Stelle sich str\u00e4ubt weiterzugehen, und wenn sie dann erfahren m\u00fcssen, da\u00df kurz darauf gerade an dieser Stelle ein Ungl\u00fcck geschah.<\/p>\n<p>Oft schon ist dadurch einem oder mehreren Menschen das Leben gerettet worden. Es gibt deren so viele F\u00e4lle, die allgemein bekanntgegeben wurden, da\u00df hier nicht besonders darauf eingegangen zu werden braucht.<\/p>\n<p>Instinkt, unbewu\u00dftes Vorempfinden hat die Menschheit diese Eigenschaften des Tieres benannt. Sobald sie einmal einen Namen f\u00fcr eine Sache hat, so ist sie dann im allgemeinen schon befriedigt, denkt sich irgend etwas dabei und findet sich damit ab, gleichviel, ob ihr Denken dar\u00fcber nun richtig ist oder nicht. So auch hier.<\/p>\n<p>Der Grund f\u00fcr derartige Handlungen des Tieres ist aber ein ganz anderer. Das Tier besitzt weder die Eigenschaft noch die F\u00e4higkeit dessen, was der Mensch unter Instinkt versteht! Es gehorcht bei diesen Vorg\u00e4ngen lediglich einer Warnung, die ihm gegeben wird. Diese Warnungen vermag das Tier ganz gut <i>zu schauen, <\/i>w\u00e4hrend sie aber nur von wenigen der Menschen beobachtet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wie ich schon in einem fr\u00fcheren Vortrage erkl\u00e4rte, kommt die Tierseele nicht aus dem Geistigen wie der Mensch, sondern aus dem Wesenhaften. Aus dem wesenhaften Teile der Sch\u00f6pfung kommen auch die Elementarwesen: Gnomen, Elfen, Nixen usw., die ihr Wirken in dem Teile haben, den die Menschen durchweg Natur nennen, also Wasser, Luft, Erde, Feuer. Ebenso solche, die sich mit der Entwickelung und dem Wachsen der Steine, Pflanzen und anderem mehr besch\u00e4ftigen. Diese alle sind aber aus einer anderen Abteilung des Wesenhaften als die Tierseelen. Doch ihre beiderseitige verwandtschaftliche Gleichart des Ursprunges bringt die gr\u00f6\u00dfere gegenseitige Erkennungsm\u00f6glichkeit mit sich, so da\u00df ein Tier diese wesenhaften Kreaturen unbedingt besser erkennen mu\u00df, als es der Mensch vermag, dessen Ursprung im Geistigen liegt.<\/p>\n<p>Die Elementarwesen wissen nun genau, wo und wann eine Ver\u00e4nderung in der Natur erfolgt, wie Erdrutsche, Bergst\u00fcrze, Umbrechen eines Baumes, Nachgeben des Erdbodens durch Unterw\u00fchlung des Wassers, Dammbr\u00fcche, Hervorbrechen des Wassers, Ausbrechen des Feuers aus der Erde, Sturmfluten, Erdbeben und was alles sonst noch dazu geh\u00f6rt, da sie selbst damit besch\u00e4ftigt sind und diese Ver\u00e4nderungen, die von den Menschen Ungl\u00fccksf\u00e4lle und Katastrophen genannt werden, vorbereiten und herbeif\u00fchren.<\/p>\n<p>Ist nun ein derartiger Vorgang unmittelbar zu erwarten, so kann es geschehen, da\u00df ein daherkommendes Tier oder ein Mensch von diesen Elementarwesen gewarnt wird. Sie stellen sich ihm in den Weg und suchen durch Schreien und heftige Bewegungen oder auch durch pl\u00f6tzliche Gef\u00fchlseinwirkungen zur Umkehr zu veranlassen; das Tier erschrickt, str\u00e4ubt die Haare und weigert sich energisch, weiterzugehen, ganz gegen seine sonstige Gewohnheit, so da\u00df oft selbst das bestgezogene Tier seinem Herrn ausnahmsweise den Gehorsam versagt. Aus <i>diesem <\/i>Grunde das auffallende Benehmen des Tieres in solchen F\u00e4llen. Der Mensch aber sieht diese Elementarwesen nicht und geht dadurch oft in die Gefahr hinein, in der er umkommt oder schwer besch\u00e4digt wird.<\/p>\n<p>Deshalb sollte der Mensch die Tiere mehr beachten, damit er sie verstehen lernt. Dann wird das Tier wirklich ein Freund des Menschen werden; denn es vermag L\u00fccken auszuf\u00fcllen und sich dadurch dem Menschen noch viel n\u00fctzlicher zu machen als bisher.<\/p><\/blockquote>\n<p>(Abd-ru-shin, Im Lichte der Wahrheit. Gralsbotschaft.\u00a0Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart.\u00a0Aus Band III)<\/p>\n<p><a name=\"Zitat Januar 2013\"><\/a><strong>Zitat des Monats <a title=\"Einen Blick in die Kristallkugel\u2026\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/einen-blick-in-die-kristallkugel\/\">Januar 2013<\/a><\/strong><\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Es gibt viele Menschen, die zum Wissen vom <em>Bestehen<\/em> der sogenannten astralen Dinge gekommen sind. Aber sie kennen weder deren tats\u00e4chlichen Zweck noch den wirklichen Vorgang des Entstehens.<br \/>\nDie bisher von astralen Dingen Wissenden betrachteten alles wiederum nur von sich aus gesehen und deshalb als von der schweren Grobstofflichkeit ausgehend erstanden. In den meisten F\u00e4llen sehen sie darin Abbilder der schweren Grobstofflichkeit, weil auch jede Pflanze, jeder Stein, \u00fcberhaupt <em>alles<\/em> schwere Grobstoffliche in der Astralwelt anscheinend sein Abbild hat.<br \/>\nEs sind dies aber nicht <em>Ab<\/em>bilder, sondern <em>Vorbilder<\/em> der Dinge in der schweren Grobstofflichkeit, ohne die sich in der schweren Grobstofflichkeit \u00fcberhaupt nichts formen w\u00fcrde noch k\u00f6nnte! Darin liegt der Unterschied.<br \/>\nMan k\u00f6nnte dieses Feld der mittleren Grobstofflichkeit nach irdischen Begriffen am besten die Werkstatt der Modelle nennen. Wie ein K\u00fcnstler vorher ein Modell formt, so ersteht der sogenannte Astralk\u00f6rper vor dem schweren Erdenk\u00f6rper. Nun ist in der Sch\u00f6pfung nichts, was wie bei dem Erdenmenschen <em>nur<\/em> einem derartigen Zwecke dienen w\u00fcrde, um dann zur Seite gestellt zu werden, sondern alles, auch das anscheinend Geringste, hat in der Sch\u00f6pfung einen vielseitigen Notwendigkeitswert.<br \/>\nJedes einzelne geh\u00f6rt im Wirken der Wesenhaften als notwendiges St\u00fcck zum Ganzen. Es wird auch <em>einheitlich<\/em> vom Ganzen und mit dem Ganzen durchflutet und durchpulst.<br \/>\nSo hat also jedes St\u00fcck auf der Erde, sogar die Erde selbst, ein mitwirkendes Modell. Manche Sehend\u00fcrfende nennen es den \u00bbSchatten\u00ab, andere, wie schon gesagt, \u00bbAstralk\u00f6rper\u00ab. Es gibt daf\u00fcr auch noch weitere weniger bekannte Bezeichnungen, die alle aber dasselbe benennen. Keine davon trifft jedoch das Richtige, weil es wieder von der falschen Seite aus betrachtet wurde, w\u00e4hrend von der Entstehung \u00fcberhaupt kein Wissen vorhanden ist.<br \/>\nEs gibt nichts auf der Erde, was die kleinen Wesenhaften nicht schon vorher in der mittleren Grobstofflichkeit bereits und noch viel sch\u00f6ner, vollendeter geformt h\u00e4tten!<br \/>\nAlles, was in der schweren Grobstofflichkeit geschieht, sogar die Fertigkeit der Handwerker, das Schaffen der K\u00fcnstler usw. ist nur der schon vorausgegangenen T\u00e4tigkeit der kleinen Wesenhaften <em>entnommen<\/em>, die das und noch viel mehr bereits in der mittleren und feineren Grobstofflichkeit fertig haben. Es ist dies alles dort sogar noch weit formvollendeter, weil die Wesenhaften unmittelbar in den Gesetzen des Gotteswillens wirken, der vollkommen ist und deshalb auch nur Formvollendetes zum Ausdruck bringen kann.<br \/>\nJede Erfindung, selbst die \u00fcberraschendste, ist nur <em>Entlehnung<\/em> von bereits in anderen Ebenen durch die Wesenhaften betriebenen Dingen, deren noch sehr viele zum Sch\u00f6pfen f\u00fcr die Menschen bereitstehen, um sie hier auf Erden in die schwere Grobstofflichkeit \u00fcbertragen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nUnd doch ist trotz der f\u00fcr ernste, aber nur demutsvolle Sucher so leicht erreichbaren Vorbilder hier auf Erden durch den Verstand wieder viel verbogen worden, weil bei den dazu Begnadeten in den meisten F\u00e4llen die zu reinem Sch\u00f6pfen erforderliche Demut fehlte, und au\u00dferdem die Erdbewohner in ihrem alles hemmenden D\u00fcnkel die Gottgesetze in der Sch\u00f6pfung bisher nicht beachteten. Erst in genauer Kenntnis derselben wird das Erfinden oder, richtiger ausgedr\u00fcckt, das Finden in den anderen Ebenen und damit auch das richtige \u00dcbertragen in die schwere Grobstofflichkeit dieser Erde viel leichter und genauer werden als bisher, auch viel weitgehender.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>(Abd-ru-shin, Im Lichte der Wahrheit. Gralsbotschaft.\u00a0Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart.\u00a0Aus dem Vortrag &#8222;In der grobstofflichen Werkstatt der Wesenhaften&#8220;)<\/p>\n<p><a name=\"Zitat Dezember 2012\"><\/a><strong>Zitat des Monats <a title=\"Alle Jahre wieder\u2026\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/alle-jahre-wieder\/\">Dezember 2012<\/a><\/strong><\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Wie sonderbar ist es doch, da\u00df ein jeder Mensch, welcher das Weihnachtsfest so richtig ausnahmsweise einmal auf sich wirken lassen will, versucht, sich dabei in die Kindheit zu versetzen!<br \/>\nDas ist doch deutlich genug als ein Zeichen <em>daf\u00fcr<\/em> anzusehen, da\u00df er gar nicht f\u00e4hig ist, als ein <em>Erwachsener<\/em> das Weihnachtsfest mit der <em>Empfindung<\/em> zu erleben! Es ist Beweis daf\u00fcr, da\u00df er etwas <em>verloren<\/em> hat, was er als Kind <em>besa\u00df<\/em>! Warum gibt das den Menschen nicht zu denken!<br \/>\nWieder ist es Geistestr\u00e4gheit, die sie daran hindert, sich mit diesen Dingen ernstlich zu befassen. \u00bbDas ist f\u00fcr Kinder\u00ab, denken sie, und die Erwachsenen haben dazu gar keine Zeit! Sie m\u00fcssen <em>Ernsteres<\/em> durchdenken.<br \/>\nErnsteres! Mit diesem Ernsteren meinen sie nur die Jagd nach Erdendingen, also Arbeit des Verstandes! Der Verstand dr\u00e4ngt schnell Erinnerungen weit zur\u00fcck, um nicht den Vorrang zu verlieren, wenn der Empfindung einmal Raum gegeben wird!<br \/>\nIn allen diesen anscheinend so kleinen Tatsachen w\u00fcrden die<em> gr\u00f6\u00dften<\/em> Dinge zu erkennen sein, wenn der Verstand nur Zeit dazu gew\u00e4hrt. Aber er hat die Oberhand und k\u00e4mpft darum mit aller List und T\u00fccke. Das hei\u00dft, nicht er, sondern in Wirklichkeit k\u00e4mpft das, was ihn als Werkzeug n\u00fctzt und hinter ihm sich birgt: das Dunkel!<br \/>\nEs will das Licht nicht finden lassen in Erinnerungen. Und <em>wie<\/em> der Geist darnach verlangt, das Licht zu finden, neue Kraft aus ihm zu sch\u00f6pfen, erkennt Ihr daran, da\u00df mit den Erinnerungen an des Kindes Weihenacht auch eine unbestimmte, fast wehe Sehnsucht erwacht, die viele Menschen vor\u00fcbergehend weich zu stimmen f\u00e4hig ist.<br \/>\nDieses Weichstimmen k\u00f6nnte der beste Boden zum <em>Erwachen<\/em> werden, wenn er gen\u00fctzt w\u00fcrde, sofort und auch mit aller Kraft! Aber leider kommen die Erwachsenen dabei nur noch in Tr\u00e4umereien, wobei die aufsteigende Kraft vergeudet wird, verspielt. Und in den Tr\u00e4umereien geht auch die Gelegenheit vor\u00fcber, ohne Nutzen bringen zu k\u00f6nnen oder verwendet worden zu sein.<br \/>\nSelbst wenn so mancher Mensch dabei einige Tr\u00e4nen flie\u00dfen l\u00e4\u00dft, er sch\u00e4mt sich derer, sucht sie zu verbergen, rafft sich auf mit einem k\u00f6rperlichen Ruck, in dem so oft ein unbewu\u00dfter Trotz erkennbar wird.<br \/>\nWie vieles k\u00f6nnten Menschen bei dem allem lernen. Nicht umsonst webt sich in die Erinnerungen an die Kindheit eine leise Wehmut mit hinein. Es ist das unbewu\u00dfte Nachempfinden, da\u00df etwas verloren ist, was eine Leere hinterlassen hat, Unf\u00e4higkeit, noch kindlich zu empfinden.<br \/>\nIhr aber habt doch sicher oft bemerkt, wie herrlich und erfrischend jeder Mensch allein durch seine Gegenwart im stillen wirkt, dem aus den Augen hier und da ein <em>kindlich<\/em> Leuchten springt.<br \/>\nDer Erwachsene darf nicht vergessen, da\u00df das Kindliche nicht kindisch ist. Nun wi\u00dft Ihr aber nicht, woher das Kindliche so wirken kann, was es \u00fcberhaupt ist! Und warum Jesus sagte: \u00bbWerdet wie die Kinder!\u00ab<br \/>\nUm zu ergr\u00fcnden, was kindlich ist, m\u00fc\u00dft Ihr erst klar dar\u00fcber sein, da\u00df das Kindliche durchaus nicht an das Kind an sich gebunden ist. Ihr kennt doch sicherlich selbst Kinder, denen das eigentlich sch\u00f6ne Kindliche fehlt! Es gibt also Kinder ohne Kindlichkeit! Ein boshaftes Kind wird nie kindlich wirken, ebensowenig ein ungezogenes, eigentlich un<em>er<\/em>zogenes!<br \/>\nDaraus ergibt sich klar, da\u00df Kindlichkeit und Kind zwei f\u00fcr sich selbst\u00e4ndige Dinge sind.<br \/>\nDas, was auf Erden kindlich hei\u00dft, ist ein Zweig der Wirkung aus der <em>Reinheit<\/em>! Reinheit in h\u00f6herem, nicht nur irdisch-menschlichem Sinne. Der Mensch, welcher im Strahl g\u00f6ttlicher Reinheit lebt, welcher dem Strahl der Reinheit in sich Raum gew\u00e4hrt, hat damit auch das Kindliche erworben, sei es nun noch im Kindesalter oder schon als ein Erwachsener.<br \/>\nKindlichkeit ist Ergebnis der inneren Reinheit, oder das Zeichen, da\u00df sich ein solcher Mensch der Reinheit ergeben hat, ihr dient. Das sind ja alles nur verschiedene Ausdrucksarten, in Wirklichkeit aber immer dasselbe.<br \/>\nAlso nur ein in sich reines Kind kann kindlich wirken, und ein Erwachsener, der Reinheit in sich hegt. Deshalb wirkt er <em>erfrischend<\/em> und belebend, erweckt auch Vertrauen!<br \/>\nUnd wo die wahre Reinheit ist, kann auch die echte Liebe Einzug halten; denn die Gottesliebe wirkt im Strahl der Reinheit. Der Strahl der Reinheit ist ihr Weg, auf dem sie schreitet. Sie w\u00e4re nicht imstande, einen anderen zu gehen.<br \/>\nWer nicht den Strahl der Reinheit in sich aufgenommen hat, zu dem kann sich niemals der Strahl der Gottesliebe finden!<br \/>\nSeid dessen immer eingedenk und bringt als Weihnachtsgabe <em>Euch<\/em> den festen Vorsatz, der Reinheit sich zu \u00f6ffnen, da\u00df zum Feste des Strahlenden Sternes, das das Fest der Rose in der Gottesliebe ist, der Strahl der Liebe auf dem Weg der Reinheit zu Euch dringen kann!<br \/>\n<em>Dann<\/em> habt Ihr dieses Fest der Weihenacht so <em>recht<\/em> gefeiert, wie es nach dem Willen Gottes ist! Ihr bringt damit den wahren Dank f\u00fcr Gottes unfa\u00dfbare Gnade, die er mit der Weihenacht der Erde immer wieder gibt!&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>(Abd-ru-shin, Im Lichte der Wahrheit. Gralsbotschaft.\u00a0Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart.\u00a0Aus dem Vortrag &#8222;Weihnachten&#8220;)<\/p>\n<p><a name=\"Zitat November\"><\/a><strong>Zitat des Monats <a title=\"Willkommen im Netz\u2026.!\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/willkommen-im-netz\/\">November 2012<\/a><\/strong><\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Es gibt nur einen Sch\u00f6pfer, einen Gott, und deshalb auch nur eine Kraft, die alles Seiende durchstr\u00f6mt, belebt und f\u00f6rdert!<br \/>\nDiese reine, sch\u00f6pferische Gotteskraft durchflie\u00dft fortw\u00e4hrend die ganze Sch\u00f6pfung, liegt in ihr, ist untrennbar von ihr. \u00dcberall ist sie zu finden: in der Luft, in jedem Wassertropfen, in dem wachsenden Gestein, der strebenden Pflanze, dem Tier und nat\u00fcrlich auch dem Menschen. Es gibt nichts, wo sie nicht w\u00e4re.<br \/>\nUnd wie sie alles durchflutet, so durchstr\u00f6mt sie auch ohne Unterla\u00df den Menschen. Dieser ist nun derart beschaffen, da\u00df er einer Linse gleicht. Wie eine Linse die sie durchstr\u00f6menden Sonnenstrahlen sammelt und konzentriert weiterleitet, so da\u00df die w\u00e4rmenden Strahlen auf einen Punkt vereinigt sengen und z\u00fcndend Feuer entflammen, so sammelt der Mensch durch seine besondere Beschaffenheit die durch ihn str\u00f6mende Sch\u00f6pfungskraft durch seine Empfindung und leitet sie konzentriert weiter durch seine Gedanken.<br \/>\nJe nach der Art dieses Empfindens und der damit zusammenh\u00e4ngenden Gedanken lenkt er also die selbstt\u00e4tig wirkende sch\u00f6pferische Gotteskraft zu guter oder zu b\u00f6ser Auswirkung!<br \/>\n(&#8230;)<br \/>\nDas geschieht in aller Einfachheit und Schlichtheit! Dazu bedarf es keiner Gelehrsamkeit, nicht einmal des Lesens und des Schreibens. Es ist jedem von Euch in gleichem Ma\u00dfe gegeben! Darin besteht kein Unterschied.<br \/>\nWie ein Kind spielend an dem Schalter einen elektrischen Strom einzuschalten vermag, der ungeheuere Wirkungen aus\u00fcbt, so ist es Euch geschenkt, durch Euere einfachen Gedanken g\u00f6ttliche Kraft zu lenken.<br \/>\nIhr k\u00f6nnt Euch dar\u00fcber freuen, k\u00f6nnt darauf stolz sein, sobald Ihr es ben\u00fctzt zum Guten! Aber zittert, wenn Ihr es nutzlos vergeudet oder gar zu Unreinem verwendet! Denn den in der Sch\u00f6pfung ruhenden Gesetzen der Wechselwirkung k\u00f6nnt Ihr nicht entgehen. Und h\u00e4ttet Ihr Fl\u00fcgel der Morgenr\u00f6te, die Hand des Herrn, dessen Kraft Ihr damit mi\u00dfbrauchet, w\u00fcrde Euch durch diese selbstt\u00e4tig arbeitende Wechselwirkung treffen, wo Ihr Euch auch verbergen wolltet.<br \/>\nDas B\u00f6se wird mit der gleichen reinen, g\u00f6ttlichen Kraft bewirkt wie das Gute!<br \/>\nUnd diese jedem freigestellte Art der Verwendung dieser einheitlichen Gotteskraft birgt die Verantwortung in sich, der niemand zu entgehen vermag. Deshalb rufe ich jedem Suchenden zu:<br \/>\n\u00bbHalte den Herd Deiner Gedanken rein, Du stiftest damit Frieden und bist gl\u00fccklich!\u00ab<br \/>\n(&#8230;)<br \/>\nJeden Augenblick k\u00f6nnt Ihr den Weg zur H\u00f6he beginnen und Vergangenes gutmachen, was es auch sei! Macht weiter nichts, als an den Vorgang der Euch stets durchstr\u00f6menden reinen Gotteskraft zu denken, dann scheut Ihr selbst davor zur\u00fcck, diese Reinheit in schmutzige Kan\u00e4le \u00fcbler Gedanken zu leiten, weil Ihr ohne jede Anstrengung auf gleiche Weise das H\u00f6chste und Edelste erreichen k\u00f6nnt. Ihr braucht ja nur zu lenken, die Kraft wirkt dann allein in der von Euch gewollten Richtung.<br \/>\nIhr habt damit das Gl\u00fcck oder das Ungl\u00fcck in eigener Hand. Hebt deshalb stolz das Haupt und frei und k\u00fchn die Stirn. Das \u00dcbel kann nicht nahen, wenn Ihr es nicht ruft! Wie Ihr es wollt, so wird es Euch geschehen!&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>(Abd-ru-shin, Im Lichte der Wahrheit. Gralsbotschaft.\u00a0Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart.\u00a0Aus dem Vortrag \u201e<a title=\"Verantwortung\" href=\"http:\/\/www.gralsbotschaft.org\/de\/im-lichte-der-wahrheit-gralsbotschaft-201.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Verantwortung<\/a>\u201c)<\/p>\n<p><a name=\"Zitat Oktober\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Zitat des Monats <a title=\"Ernte(ge)danken 2012\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/erntegedanken\/\">Oktober 2012<\/a><\/strong><\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Ich will versuchen, hier einmal ein klares Bild zu geben. Ein Mensch <em>empfindet <\/em>zum Beispiel Neid. Gew\u00f6hnlich sagt man: \u00bbEs steigt Neid in ihm auf!\u00ab Das ist zuerst ein Allgemeinempfinden, dem Menschengeiste oft sogar nicht klar bewu\u00dft. Diese Empfindung aber, noch gar nicht in bestimmte Gedanken gekleidet, also noch nicht bis zum Gehirn \u00bbaufgestiegen\u00ab, ist es schon, welche <em>den Schl\u00fcssel <\/em>in sich tr\u00e4gt, der <em>allein <\/em>die F\u00e4higkeit hat, den Anschlu\u00df an die <em>\u00bblebendige Kraft\u00ab <\/em>zu geben, die Br\u00fccke dahin zu bilden.<\/p>\n<p>Sofort flie\u00dft dann soviel von der in der Sch\u00f6pfung ruhenden \u00bblebendigen Kraft\u00ab in die betreffende Empfindung \u00fcber, wie deren Aufnahmef\u00e4higkeit ist, die durch die jeweilige St\u00e4rke der Empfindung bedingt wird. <em>Dadurch <\/em>erst wird die <em>menschliche, <\/em>das hei\u00dft <em>\u00bbdurchgeistete\u00ab <\/em>Empfindung in sich selbst lebendig und erh\u00e4lt die gewaltige Zeugungsf\u00e4higkeit (nicht Erzeugungskraft) in der feinstofflichen Welt, die den Menschen zum Herrn unter allen Kreaturen macht, zur obersten Kreatur in der Sch\u00f6pfung. Dieser Vorgang l\u00e4\u00dft ihn aber auch einen riesenhaften Einflu\u00df auf die ganze <em>Nachsch\u00f6pfung <\/em>aus\u00fcben und bringt damit &#8230; pers\u00f6nliche Verantwortung, die au\u00dfer ihm keine Kreatur in der Nachsch\u00f6pfung haben kann, da nur der Mensch die daf\u00fcr ma\u00dfgebende F\u00e4higkeit besitzt, die in der Beschaffenheit des <em>Geistes <\/em>ruht.<\/p>\n<p>Und nur er allein tr\u00e4gt in der ganzen Nachsch\u00f6pfung in seinem innersten Kerne Geist und erh\u00e4lt <em>als solcher <\/em>deshalb auch allein Verbindung mit der in der Nachsch\u00f6pfung ruhenden <em>obersten lebendigen <\/em>Kraft. (&#8230;)<\/p>\n<p>Doch zur\u00fcck zu der Empfindung. Die so erstarkte Empfindung eines Menschen zeugt nun in weiterer Abstufung unmittelbar selbstt\u00e4tig ein Gebilde, das <em>die Art <\/em>der Empfindung ganz genau verk\u00f6rpert! In diesem Falle also den Neid. Das Gebilde steht im Anfang in, dann neben seinem Erzeuger, mit diesem durch einen Ern\u00e4hrungsstrang verbunden. Gleichzeitig aber nimmt es selbstt\u00e4tig sofort unter der Wirkung des Gesetzes der Anziehung der Gleichart F\u00fchlung mit dem Sammelorte gleicher Arten von Gebilden und erh\u00e4lt von dort starken Zustrom, der mit dem jungen Gebilde nunmehr die feinstoffliche Umgebung des betreffenden Menschen gibt.<\/p>\n<p>Unterdessen steigt die Empfindung h\u00f6her bis zu dem Gehirn und erregt hier gleichartige <em>Gedanken, <\/em>die sich das Ziel scharf pr\u00e4gen. So werden die Gedanken zu Kan\u00e4len oder Stra\u00dfen, auf denen die Gebilde einem ganz bestimmten Ziele zutreiben, um dort zu schaden, wenn sie Boden dazu finden.<\/p>\n<p>Hat aber der Mensch, der als Ziel davon betroffen werden soll, in sich nur reinen Boden, also reines Wollen, so bietet er f\u00fcr diese Gebilde keine Angriffsfl\u00e4che, keinen Verankerungsgrund. Aber damit werden sie nicht etwa wieder unsch\u00e4dlich, sondern irren einzeln weiter oder vereinigen sich mit den Gleicharten in deren Sammelstellen, die man \u00bbEbenen\u00ab nennen kann, da sie ja dem Gesetze ihrer geistigen Schwere unterworfen sind und deshalb <em>bestimmte <\/em>Ebenen bilden m\u00fcssen, die immer nur gleiche Arten zulassen und festhalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Damit bleiben sie aber allen den Menschengeistern unbedingt gef\u00e4hrlich, die nicht gen\u00fcgend Reinheit starken Wollens zu dem Guten in sich tragen, und bringen schlie\u00dflich auch ihren Erzeugern zuletzt das Verderben, da sie stets mit diesen in Verbindung bleiben und durch den Ern\u00e4hrungsstrang dauernd neue Neid-Energien auf sie zur\u00fcckflie\u00dfen lassen, die die Gebilde selbst aus der Ansammlung der Zentralen erhalten.<\/p>\n<p>Dadurch hat es ein solcher Erzeuger nicht leicht, sich wieder reineren Empfindungen hinzugeben, weil er durch das auf ihn Zur\u00fcckflie\u00dfen von Neid-Energien daran sehr stark behindert bleibt. Es rei\u00dft ihn immer wieder davon ab. Er wird gezwungen, f\u00fcr den Aufstieg weit mehr Anstrengungen aufzubringen als ein Menschengeist, der nicht solcherart behindert ist. Und nur durch dauernd reines Wollen verk\u00fcmmert ein Ern\u00e4hrungsstrang des \u00dcbels nach und nach, bis er zuletzt vertrocknend kraftlos abf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Das ist Befreiung des Erzeugers solchen \u00dcbels, vorausgesetzt, da\u00df sein Gebilde bis dahin keinen Schaden angerichtet hat; denn <em>dann <\/em>treten sofort <em>neue <\/em>Bindungen in Kraft, die auch gel\u00f6st sein wollen.<\/p>\n<p>Zu einer L\u00f6sung solcher F\u00e4den bedarf es dann unbedingt einer nochmaligen Wegkreuzung im Diesseits oder Jenseits mit den von dem \u00dcbel gesch\u00e4digten Personen, bis dabei die Erkenntnis und Verzeihung kommt. Die Folge ist, da\u00df ein Aufstieg des Erzeugers solcher Gebilde nicht vor dem Aufstiege der dadurch Betroffenen vor sich gehen kann. Die Verbindungs- oder Schicksalsf\u00e4den halten ihn zur\u00fcck, solange keine L\u00f6sung durch Wiedergutmachung und Verzeihung sich ergibt.<\/p>\n<p>Doch das ist noch nicht alles! Dieses Empfindungswollen hat unter der Verst\u00e4rkung der lebenden \u00bbKraft\u00ab noch eine weitaus gr\u00f6\u00dfere Auswirkung; denn es bev\u00f6lkert nicht nur die feinstoffliche Welt, sondern es greift auch in die Grobstofflichkeit ein. Aufbauend oder verheerend!<\/p>\n<p>Dabei sollte der Mensch endlich erkennen, was er schon Unsinniges angerichtet hat, anstatt zum Segen dieser Nachsch\u00f6pfung und aller Kreaturen seine Pflichten zu erf\u00fcllen, die ihm die F\u00e4higkeiten seines Geistes geben. Der Mensch fragt oft, warum der Kampf in der Natur sich zeigt, und doch richtet sich in der Nachsch\u00f6pfung das Wesenhafte &#8230; nach der Art der Menschen! (&#8230;) &#8211; Gehen wir aber weiter:<\/p>\n<p>Die Erzeugnisse des Empfindungswollens menschlichen Geistes, die vorerw\u00e4hnten Gebilde, h\u00f6ren aber nach der Losl\u00f6sung von ihrem Erzeuger nicht auf zu sein, sondern bestehen <em>selbst\u00e4ndig <\/em>weiter, solange sie Nahrung von den ihrer Art gleichgesinnten Menschengeistern erhalten! Es braucht nicht ihr Erzeuger selbst zu sein. Sie suchen Gelegenheit, sich diesem oder jenem dazu bereiten Menschen oder auch nur in der Abwehr schwachen Menschen anzuh\u00e4ngen. Sie sind in \u00fcblem Sinne <em>die D\u00e4monen, <\/em>entstanden aus Neid, Ha\u00df und allem \u00c4hnlichen. In gutem Sinne sind es aber wohlt\u00e4tige Wesen, die nur liebend Frieden stiften und den Aufstieg f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Bei allen diesen Vorg\u00e4ngen ist eine irdisch sichtbare Handlung der Menschen durchaus nicht notwendig, sie f\u00fcgt nur weitere Ketten oder F\u00e4den hinzu, die auf der grobstofflichen Ebene abgel\u00f6st werden m\u00fcssen und eine Wiederinkarnierung n\u00f6tig machen, wenn die Abl\u00f6sung in einem Erdenleben nicht geschehen kann.<\/p>\n<p>Diese Gebilde des menschlichen Empfindungswollens haben <em>in sich <\/em>Kraft, weil sie aus <em>geistigem <\/em>Wollen in der Verbindung mit der \u00bbneutralen Hauptkraft\u00ab erstehen und, was das Wichtigste ist, weil sie <em>dadurch <\/em>bei ihrer Bildung von dem <em>Wesenhaften <\/em>mit in sich aufnehmen, das ist <em>die <\/em>Beschaffenheit, aus der die Gnomen usw. sich entwickeln.<\/p>\n<p>Das Wollen eines Tieres kann das nicht vollbringen, weil die Tierseele nichts Geistiges in sich hat, sondern nur Wesenhaftes. Es ist also ein Vorgang, der <em>nur <\/em>bei den Gebilden des menschlichen Empfindungswollens sich vollzieht, der deshalb starken Segen bringen mu\u00df bei <em>gutem <\/em>Wollen, aber unberechenbares Unheil durch ein \u00fcbles Wollen, da ein wesenhafter Kern solcher Gebilde <em>eigene Triebkraft <\/em>in sich tr\u00e4gt, verbunden mit Einwirkungsf\u00e4higkeit auf alles Grobstoffliche. Und damit w\u00e4chst nun die Verantwortung des Menschengeistes in das Ungeheuere. Sein Empfindungswollen schafft je nach seiner Art die <em>gutwollenden Wesen <\/em>wie auch die <em>D\u00e4monen.<\/em><\/p>\n<p>Beides sind lediglich Produkte der F\u00e4higkeit des Menschengeistes in der Nachsch\u00f6pfung. Ihr selbstt\u00e4tig treibender und damit unberechenbar wirkender Kern entstammt aber <em>nicht der Wesenhaftigkeit mit Willensf\u00e4higkeit, <\/em>aus der die Tierseelen kommen, sondern <em>einer Abstufung <\/em>davon, <em>die keine eigene Willensf\u00e4higkeit besitzt. (&#8230;)<\/em><\/p>\n<p>So weit also greift das Wirken des Menschengeistes. Seht Euch die Menschen nun einmal heute daraufhin richtig beobachtend an, und Ihr k\u00f6nnt Euch denken, welches Unheil sie schon angerichtet haben. Namentlich wenn dabei die weiteren Folgen der T\u00e4tigkeit dieser lebendigen Gebilde bedacht werden, die ja auf alle Kreaturen losgelassen sind! Es ist wie mit dem Stein, der, einmal aus der Hand geflogen, der Kontrolle und dem Willen des Schleuderers entzogen ist.\u00a0-&#8222;<\/p><\/blockquote>\n<p>(Abd-ru-shin, Im Lichte der Wahrheit. Gralsbotschaft.\u00a0Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart.\u00a0Aus dem Vortrag &#8222;Im Reiche der D\u00e4monen und Phantome&#8220;)<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Deshalb mu\u00df allen wahrhaft Suchenden immer wieder zugerufen werden: \u00bbAchtet auf die Reinheit Euerer Gedanken!\u00ab Setzt Euere ganzen Kr\u00e4fte daf\u00fcr ein. Ihr k\u00f6nnt nicht ahnen, was Ihr damit schafft. Es liegt etwas Gewaltiges darin! Wie starke K\u00e4mpfer k\u00f6nnt Ihr damit wirken, Bahnbrecher f\u00fcr das Licht und damit f\u00fcr Befreiung Euerer Mitmenschen aus den Schlinggew\u00e4chsen der Giftfelder in der Welt der Gedankenformen.<\/p>\n<p>Wenn einem Menschen jetzt die Binde von den Augen genommen w\u00fcrde, so da\u00df er in die n\u00e4chste feinstoffliche Umgebung schauen kann, w\u00fcrde er zuerst erschreckt ein wildes Durcheinander sehen, das ihm bange machen k\u00f6nnte. Aber nur so lange, bis er die Kraft erkennt, die in ihm ruht, mit der er wie mit einem scharfen Schwert sich freie Bahn zu schaffen f\u00e4hig ist. M\u00fchelos, nur durch sein Wollen.<\/p>\n<p>In hunderttausenden Verschiedenheiten sieht er die Gedankenformen, alle m\u00f6glichen und f\u00fcr irdische Augen oft unm\u00f6glichen Gestaltungen. Jede einzelne aber scharf ausgepr\u00e4gt genau das zeigend und lebend, was das eigentliche Wollen bei Zeugung des Gedankens gewesen ist. Ungeschminkt, aller k\u00fcnstlichen Bem\u00e4ntelung bar.<\/p>\n<p>Aber trotz der tausenderlei Arten erkennt man mit der Zeit sofort das Wesen jeder Gedankenform, das hei\u00dft, man wei\u00df, wohin sie trotz verschiedener Gestaltungen geh\u00f6ren. Genau wie man einen Menschen vom Tier durch das Gesicht zu unterscheiden vermag oder auch sogar die verschiedenen Menschenrassen an bestimmten Merkmalen des Gesichtes erkennt, genau so haben die Gedankenformen ganz bestimmte Ausdr\u00fccke, die klar darauf hinweisen, ob die Form zum Ha\u00df, zum Neid, zur L\u00fcsternheit oder zu irgendeiner anderen Grundklasse geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Jede dieser Grundklassen hat ihren bestimmten Stempel, der den einzelnen Gedankenformen als Grundlage ihrer von ihnen verk\u00f6rperten Eigenschaften aufgedr\u00fcckt ist, gleichviel, welche \u00e4u\u00dfere Gestaltung diese Formen durch den zeugenden Gedanken angenommen haben. So ist also trotz groteskester Verunstaltungen einer Form zu gr\u00e4\u00dflichsten Mi\u00dfbildungen sofort zu erkennen, zu welcher Grundart sie geh\u00f6rt. Mit dieser Erkenntnis h\u00f6rt auch das anscheinend wilde Durcheinander auf, als solches zu erscheinen.<\/p>\n<p>Man sieht die unverr\u00fcckbare Ordnung und Strenge der die ganze Sch\u00f6pfung durchstr\u00f6menden Grundgesetze, die, wenn man sie kennt und sich ihrem Lauf anschmiegend f\u00fcgt, unabsehbaren Schutz gew\u00e4hren und gro\u00dfen Segen bringen.<\/p>\n<p>Wer sich diesen Gesetzen aber entgegenstellt, der wird nat\u00fcrlich angegriffen und erf\u00e4hrt, wenn er nicht umgeworfen und zermalmt wird, mindestens scharfe Abschleifungen, die ihn unter Schmerzen und bitteren Erfahrungen selbst so lange umformen, bis er in die Str\u00f6mung dieser Gesetze pa\u00dft und kein Hindernis mehr bedeutet. Erst dann kann er mit emporgetragen werden.<\/p>\n<p>Diese Gedankenformen senden ihre Wirkungen nicht nur auf die Menschheit zur\u00fcck, sondern sie greifen weiter; denn in die gleiche feinstoffliche Welt der n\u00e4heren Umgebung geh\u00f6rt auch der gr\u00f6\u00dfte Teil der Naturwesen. Wer sich einmal mit der Tatsache abgefunden hat, da\u00df alles lebt und damit auch alles in Formen ist, ob es irdisch sichtbar oder nicht sichtbar erscheint, dem wird es kein schwerer Schritt sein, sich vorzustellen, da\u00df auch Elementarkr\u00e4fte geformt sind.<\/p>\n<p>Zu diesen geh\u00f6ren die schon von vielen &#8211; fr\u00fcher mehr als jetzt &#8211; geschauten Gnomen, Elfen, Sylphen, Nixen usw., Erd-, Luft-, Feuer- und Wasserwesen. Sie werden beeinflu\u00dft von den Gedankenformen, wodurch auch wiederum viel Heil oder Unheil entsteht. Und so geht es weiter. Eins greift in das andere, wie bei dem R\u00e4derwerk eines bis zur h\u00f6chsten Kunst vollendeten Mechanismusses.<\/p>\n<p>Inmitten all dieses Getriebes aber steht der Mensch! Ausger\u00fcstet mit den Mitteln, die Art der Gewebe anzugeben, die aus dem Wirken in der Sch\u00f6pfung hervorgehen sollen, das R\u00e4derwerk nach verschiedenen Richtungen hin einzustellen.<\/p>\n<p>Seid Euch dieser unerme\u00dflichen Verantwortung bewu\u00dft; denn alles spielt sich nur in dem eigenen Kreise Eueres Erdenbannes ab. Dar\u00fcber hinaus geht nach der weisen Einrichtung des Sch\u00f6pfers nichts, sondern es kommt nur auf Euch selbst zur\u00fcck. Ihr verm\u00f6gt das Dies- und Jenseits der Erde zu vergiften durch Euer W\u00fcnschen, Denken und Wollen, oder auch reinigend emporzuheben, dem Lichte zu. Deshalb werdet Lenker des Geschickes, das nach oben f\u00fchrt, durch Reinheit Euerer Gedanken!&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>(Abd-ru-shin, Im Lichte der Wahrheit. Gralsbotschaft.\u00a0Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart.\u00a0Aus dem Vortrag &#8222;Gedankenformen&#8220;)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;lautet der Untertitel zu dem Werk &#8222;Im Lichte der Wahrheit&#8220;, durch das sein Autor Abd-ru-shin (Oskar Ernst Bernhardt, 1875-1941) dem Elfenfreund die Welt der Naturwesen erschlossen hat. 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