{"id":448,"date":"2012-11-09T01:02:24","date_gmt":"2012-11-08T23:02:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/?page_id=448"},"modified":"2013-02-23T22:34:07","modified_gmt":"2013-02-23T20:34:07","slug":"erstveroffentlichungen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/autoren\/ruis\/erstveroffentlichungen\/","title":{"rendered":"Erstver\u00f6ffentlichungen"},"content":{"rendered":"<p>NATURWESEN FOTOGRAFIEREN?<br \/>\nVon Margot Ruis<\/p>\n<p>Wieder einmal ist diese Frage an uns herangetragen worden.<\/p>\n<p>Ist es m\u00f6glich, soll man, m\u00f6gen sie es \u2026&#8230;?<\/p>\n<p>F\u00fcr uns war das nie ein Thema; wir haben uns einfach nicht dazu hingezogen gef\u00fchlt, es auch nur zu versuchen. Als \u201eBeweis\u201c f\u00fcr die Existenz der Naturwesen schienen uns selbst gelungene Aufnahmen ungeeignet, angesichts der grenzenlosen M\u00f6glichkeiten, derlei mittels Computertechnik zu tricksen. Es hat sich auch noch nie ein Elfenwesen daran interessiert gezeigt, f\u00fcr ein Portr\u00e4t zu posieren, obwohl die Kamera meist im Rucksack dabei ist.<br \/>\nF\u00fcr unseren lieben \u201eElfenfreund\u201c und Herrn L. aus Frankfurt, den Fragesteller, wollten wir nun eine Meinung zum Thema aus berufenem \u2013 feinstofflichem \u2013 Munde einholen:<\/p>\n<p>Sonntag, 13. 01. 2013, Vormittag. In S\u00fcdspanien, an unserer geliebten wilden K\u00fcste. Nach der  Bew\u00e4ltigung eines Schwindelfreiheit erfordernden Ziegenpfades entlang einer steilen Bergflanke, etwa 30 senkrechte Meter \u00fcber dem Meer, \u00f6ffnet sich der Blick auf eine breit ausladende Felszunge, die ins Meer hinaus vorst\u00f6\u00dft. Wir kraxeln hinunter \u2013 und befinden uns auf einem fabelhaften Platz! Auf drei Seiten vom Meer umgeben, aufgebaut aus phantasievoll abgewitterten Felsformationen, mit einem Panoramaausblick der Sonderklasse. Hier wollen wir versuchen, Antwort auf unsere  Frage zu bekommen.<br \/>\nIch beginne mit OM (lautlos) und sende dann die Bitte aus, jemand m\u00f6ge sich f\u00fcr ein  Gespr\u00e4ch zum Thema melden. \u00dcberraschend schnell h\u00f6re ich eine sonore, m\u00e4nnliche Stimme, kann aber niemanden sehen. Die beeindruckend klangvolle Stimme erkl\u00e4rt sich bereit, sich zu meiner Frage zu \u00e4u\u00dfern. \u201eKann ich dich sehen?\u201c frage ich; schlie\u00dflich bin ich das so gewohnt. \u201eNein,\u201c kommt die Antwort, \u201eich bin sehr weit entfernt von dir und in gro\u00dfer Tiefe.\u201c Was auch kein Hindernis ist, normalerweise, sofern die Wesenheit das m\u00f6chte. Er m\u00f6chte offenbar nicht.<br \/>\n\u201eWenn du so weit entfernt bist, wieso meldest du dich denn?\u201c  \u201eNun, du hast irgendwie meine Schwingung erreicht.\u201c Sozusagen seine Telefonnummer gew\u00e4hlt. \u201eUnd wenn du in gro\u00dfer Tiefe bist, interessiert dich dennoch meine Frage,  die Oberfl\u00e4che betreffend?\u201c frage ich weiter. \u201eEs geht um meine Schutzbefohlenen.\u201c<br \/>\n\u201eKann man Naturwesen fotografieren?\u201c, komme ich zum Thema.<br \/>\n\u201eMan kann Feinstoffliches nicht mit grobstofflichen Mitteln festhalten.\u201c<br \/>\nAls ich Kirlianfotografie, Aurafotografie etc. erw\u00e4hne, stellt er klar, da\u00df derlei nicht zu unserem Thema geh\u00f6rt: \u201eWir sprechen hier von Wesenheiten!\u201c  Und nicht von der Vitalenergieausstrahlung einer Menschenhand oder eines H\u00fchnereis, klar.<br \/>\n\u201eUnd wenn es einmal m\u00f6glich w\u00e4re, mit verfeinerten Apparaten?\u201c<br \/>\n\u201eWir haben kein Interesse daran, die Menschen \u00fcber ihre technischen Hilfsmittel zu erreichen. Wir wollen sie \u00fcber ihre Herzen erreichen!\u201c<br \/>\nDas sollte uns als Antwort gen\u00fcgen. Keine Sensationshascherei, kein neues Habenwollen, Marke: \u201eIch habe das ultimative Elfenfoto!\u201c, sondern den Naturwesen zugewandte, offene, liebevolle Herzen \u2013 das w\u00fcnschen sie sich von uns. Wie ein Gro\u00dfer Elf  es einmal formulierte:  \u201cDas Herz ist wichtig! Nur das Herz ist wichtig!\u201c<br \/>\nAls ich Gerhard frage, wie es ihm ergangen ist, berichtet er: \u201cIch habe mit OM begonnen und nach einiger Zeit ert\u00f6nte eine feste, tiefe Stimme, die aus der Tiefe kam. Ich konnte den Sprecher nicht sehen, bemerkte aber, da\u00df die Naturwesen gro\u00dfen Respekt vor diesem Wesen hatten. Seine Antwort auf meine Frage war:<br \/>\n`Nicht mit technischem Ger\u00e4t sollt ihr uns sehen! Ihr m\u00fc\u00dft euer Bewu\u00dftsein ver\u00e4ndern, Liebende werden, dann k\u00f6nnt ihr uns sehen!\u00b4\u201c<br \/>\nFasziniert blicke ich Gerhard an. Eine sonore Stimme aus der Tiefe, eine Wesenheit, die sich nicht sehen l\u00e4\u00dft (f\u00fcr uns ungew\u00f6hnlich), die gleiche Aussage wie bei mir \u2026. Wir hatten offenbar beide die \u201eNummer\u201c des beeindruckenden Herrn gew\u00e4hlt!<br \/>\nSo ist Leben mit der Anderswelt eben \u2013 voller \u00dcberraschungen, immer wieder neu und begl\u00fcckend. Kann man darauf anders antworten als mit Liebe und Dankbarkeit?<br \/>\n<a name=\"Text Kogoj Januar 2013\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Spanien, La Isleta, 09.01.2013<\/strong><\/p>\n<p>DIE VERSTORBENE<\/p>\n<p>Wir sa\u00dfen am felsigen Ufer an einer sch\u00f6nen windgesch\u00fctzten Stelle, ganz nahe am Meer.<br \/>\nMein innerer Ruf hallte aufs Meer hinaus:\u201cWo seid ihr, Wasserm\u00e4dchen? Kommt doch!\u201c Sie kamen, es waren 9 Wasserelfen. Sie waren irgendwie erwartungsvoll, angespannt:<br \/>\nIch sp\u00fcrte, da war eine Wesenheit rechts neben mir. Ich schaute und sah eine Verstorbene, eine junge Frau, die aufs Meer hinausschaute. Sie wirkte traurig und blickte unentwegt aufs Meer, als ob sie jemanden erwarte.<br \/>\nIch sprach sie an:\u201cWartest du auf jemanden?\u201c<br \/>\nNach einer Weile antwortete sie:\u201cIch warte, aber ich wei\u00df nicht mehr, auf wen.\u201c<br \/>\n\u201eWarum bist du noch hier, du solltest doch l\u00e4ngst zu Hause sein!\u201c<br \/>\nSie mi\u00dfverstand das \u201ezu Hause\u201c und dachte an das Haus, in dem sie einst lebte. \u201eDorthin gehe nicht mehr, es sieht ganz anders aus, es sieht schrecklich aus.\u201c<br \/>\nSie war sch\u00f6n angezogen, in einer alten b\u00e4uerlichen Tracht. Wie lange sie schon tot \u2013 ohne grobstofflichen K\u00f6rper war? Ich habe sie nicht gefragt.<br \/>\n\u201eIch meinte mit `zu Hause\u00b4 ein anderes, das wirkliche zu Hause.\u201c Sie verstand mich nicht.<br \/>\n\u201eGlaubst du an Gott? Hast du gebetet?\u201c Da wurde sie heftig.<br \/>\n\u201eEr hat mir nie geholfen, es gibt ihn nicht!\u201c Sie wandte sich von mir ab. Also mit Religion, Gott, Christus und Gebet, das war mir klar, komme ich bei ihr nicht weiter.<br \/>\nHinter uns standen ein paar Felsenwesen, kleinere Naturwesen (ca. 90cm gro\u00df), die mich und die Verstorbene beobachteten. Ich hatte das Gef\u00fchl, da\u00df sie neugierig waren, wie wir miteinander `sprechen`.<br \/>\nWie konnte ich dieser junge Frau helfen, sich von der grobstofflichen Welt zu l\u00f6sen?<br \/>\nEs war 14h und Margot begann OM zu singen, ich sang mit. Ich deutete der Frau und sagte, sie solle sich zu mir setzen, ganz nahe und sich an mich anlehnen. Sie tat es, ich sp\u00fcrte nur eine ganz leichte Ber\u00fchrung. Ich hoffte, da\u00df sie auch die Vibration des OM sp\u00fcren w\u00fcrde.<br \/>\nIch fragte sie:\u201cMagst du Licht? Ja, dann schlie\u00dfe die Augen.\u201c<br \/>\nSie schlo\u00df die Augen. Wir sangen OM OM OM&#8230;&#8230;..<br \/>\nNach nur kurzer Zeit \u00f6ffnete sie die Augen.<br \/>\n\u201eHast du Licht gesehen? Wie ist es?\u201c<br \/>\nSie sagte:\u201cJa, es ist sch\u00f6n!\u201c<br \/>\n\u201eSchlie\u00dfe wieder die Augen und la\u00df dich vom Licht anziehen!\u201c<br \/>\nWir sangen OM OM OM OM&#8230;..<br \/>\nIch sp\u00fcrte, da\u00df sie sich von mir l\u00f6ste und langsam wurde ihre Energie leichter und leichter \u2026..sie flog ins Licht!<br \/>\n\u201eOM OM OM&#8230;.\u201c<br \/>\nOM, der g\u00f6ttliche Laut und das Licht sind EINS!!<\/p>\n<p>Gerhard Kogoj<br \/>\n<a name=\"Text Ruis November\"><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Spanien, Herbst 2012<\/strong><\/p>\n<p>Urlaub in S\u00fcdspanien,\u00a0an unserer geliebten wilden K\u00fcste mit den sanften Buchten. Das Meer ist so unglaublich klar und sauber! Ich schwimme gerne weit hinaus, wo mich nichts ablenkt von dem wunderbaren Gef\u00fchl, eins zu sein mit Mutter Meer. Manchmal sp\u00fcre ich die Pr\u00e4senz von Wasserm\u00e4dchen um mich und h\u00f6re ihr Kichern; dann freue ich mich sehr, da\u00df sie noch fr\u00f6hlich sind. W\u00e4hrend des Schwimmens wiederhole ich eine Weile den starken Wunsch \u201eM\u00f6gen die Wesen des Meeres gl\u00fccklich sein, m\u00f6gen die Wesen \u2026..\u201c\u00a0 Da\u00df ich im Meer gl\u00fccklich bin, steht au\u00dfer Frage! Also dauern meine Ausfl\u00fcge immer etwas l\u00e4nger, was Gerhard auf einer Ansichtskarte an liebe Freunde so geschildert hat: \u201eLeider ist das Meer schon etwas k\u00fchl, sonst w\u00fcrde Margot drinnen wohnen; so mu\u00df sie doch immer wieder heraus \u2026.<\/p>\n<p>Bei einem dieser \u201eWohnversuche\u201c hatte ich ein \u00fcberraschendes Erlebnis, das mich noch immer besch\u00e4ftigt. Ich hatte gerade beschlossen, wegen akuter G\u00e4nsehaut wieder Land anzupeilen und begann, in Richtung Strand zu schwimmen. Da h\u00f6rte ich, ohne eine Pr\u00e4senz bemerkt zu haben, pl\u00f6tzlich die Stimme eines Wasserm\u00e4dchens: \u201eWarum singst du nicht den ganzen Tag OM ?\u201c Wie bitte?? In meiner Verbl\u00fcffung antwortete ich etwas in der Art von \u201eWei\u00dft du, ich habe halt sonst auch noch etwas zu tun.\u201c Was nat\u00fcrlich eine faule Ausrede ist, besonders im Urlaub. Dies erkennend f\u00fcgte ich hinzu, da\u00df ich bestimmt \u00fcber ihre Anregung nachdenken w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Das Versprechen habe ich jedenfalls gehalten. Was dabei herausgekommen ist? Nun, den ganzen Tag OM zu singen, wie es der Wasserelfe \u2013 und nicht nur ihr! \u2013 gefallen\u00a0 w\u00fcrde, ist zweifellos ein hoher Anspruch. Auch den Naturwesen freundlich Gesinnte k\u00f6nnten auf dieses Ansinnen mit Vokabeln wie unrealistisch, \u00fcberzogen, unm\u00f6glich \u2026&#8230; reagieren. Anderseits haben wir alle noch nicht unsere Kapazit\u00e4ten ausgesch\u00f6pft, was die Unterst\u00fctzung der Naturwesen betrifft. Was immer wir schon tun, es ist noch nicht genug! Und mit Sicherheit gibt es in unserem Tagesablauf zahlreiche T\u00e4tigkeiten (Z\u00e4hneputzen, Gehen, Erd\u00e4pfelsch\u00e4len, Stiegensteigen \u2026..) und\u00a0 Unt\u00e4tigkeiten (Warten auf die Stra\u00dfenbahn, an der Supermarktkassa, beim Arzt \u2026.), die wir mit OM \u2013 Singen sogar energetisch aufwerten k\u00f6nnen! (Nat\u00fcrlich wird dabei meist das innere, lautlose Wiederholen von OM praktikabel sein.)<\/p>\n<p>Tatsache ist, nicht nur die Naturwesen, denen wir das OM in Liebe und\u00a0 Dankbarkeit widmen, haben etwas davon: Wenn wir z.B. bei den oben erw\u00e4hnten Gelegenheiten unser feinstoffliches Sein mit OM f\u00fcllen statt mit den meist nicht extrem hochwertigen Alltagsgedanken, profitieren wir davon mehr, als wir zun\u00e4chst ahnen. Bald merkt man den Unterschied&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>\u201eWarum singst du nicht den ganzen Tag OM?\u201c fragte das Wasserm\u00e4dchen.<\/p>\n<p>Auch eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt! Eine gro\u00dfe Aufgabe kann man in viele kleine zerlegen, das ist sehr\u00a0 praktisch. Den \u201eganzen Tag\u201c vergessen wir\u00a0 jetzt einmal und konzentrieren unsere Aufmerksamkeit auf die kleinen Aufgaben, die wir uns vornehmen. Also z.B. OM in der U-Bahn, beim Zahnarzt, beim Gem\u00fcseputzen \u2026..<\/p>\n<p>Macht jemand mit?<\/p>\n<p>Mehr Information \u00fcber \u201eOM in der Natur\u201c und das \u201eOM \u2013 Netzwerk\u201c gibt es auf unserer Webseite\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.danamudra.org\/\">www.danamudra.org<\/a> und in meinem neuen Buch \u201eNaturwesen und Erdheilung\u201c.<\/p>\n<div>Margot Ruis<\/div>\n<div><\/div>\n<p><a name=\"Text Kogoj November\"><\/a><strong><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Las Negras, 26.09.2012<\/strong><\/p>\n<p>Ich rief die Wasserelfen und bat sie, mir zu sagen, was wir tun k\u00f6nnen, damit es der Erde wieder besser geht.<\/p>\n<p>\u201eIhr sollt weniger werden.\u201c<\/p>\n<p>G.: \u201eDas wird nicht gehen, aber wir bem\u00fchen uns, nicht zu schnell noch mehr zu werden:\u201c<\/p>\n<p>Nachdenkpause. \u201eBenutzt weniger, ihr braucht zu viel, ihr werft zu viel weg.\u201c<\/p>\n<p>Die Meere sind verschmutzt, das Land ist verschmutzt. Wir rauben die Erde aus. Wir wollen immer mehr und mehr und werfen das, was wir nicht brauchen, weg.<\/p>\n<p>Die Wasserelfe weiter: \u201eIhr habt viel zu wenig freie Zeit.\u201c<\/p>\n<p>Ich war erstaunt, denn so viel Freizeit wie jetzt hatten wir noch nie.<\/p>\n<p>Die Wasserelfe weiter: \u201eIhr tut immer etwas. Arbeiten, fernsehen, telefonieren, lesen sprechen&#8230;.. immer seid ihr besch\u00e4ftigt. Frei sein vom Tun, einfach <strong>sein<\/strong>!\u201c<\/p>\n<p>Wir Menschen sind rastlos geworden, immer m\u00fcssen wir etwas tun, oder zumindest ununterbrochen denken. Das rastlose Gewirr der Gedanken macht unser Bewu\u00dftsein klein.<\/p>\n<p>Wir blieben nur noch wenige Tage, unser Urlaub ging zu Ende. Ich fragte die Wasserelfe: \u201eWenn wir wieder zu Hause sind, wie kann ich mit euch in Kontakt bleiben?\u201c<\/p>\n<p>\u201eKonzentration, Einsgerichtetsein, auf einen Punkt, auf eine Gegend ganz konzentriert sein, dann ist dein Bewu\u00dftsein dort und du nimmst alles was &#8218;dort&#8216; ist wahr! Dann gibt es keine Entfernung. So kannst du uns jederzeit besuchen!\u201c<\/p>\n<p>Gerhard Kogoj<\/p>\n<p><a name=\"Text Ruis Dezember 2012\"><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Beim Nilpferdfelsen<\/strong><\/p>\n<p>Spanien, 23. 09. 2012<\/p>\n<p>Wir Menschen beschr\u00e4nken uns auf unsere 5 Sinne. Ja, diese Welt ist sch\u00f6n, aber es gibt viel, viel mehr zu erfahren als wir mit unseren 5 Sinnen wahrnehmen k\u00f6nnen. Zu sagen, fr\u00fcher einmal, da konnten die Menschen mehr wahrnehmen, aber heute geht das nicht mehr, wir haben diese F\u00e4higkeiten nicht mehr: Ich meine, da\u00df das eine faule Ausrede ist. \u00d6ffne dich, freue dich, strahle, lache. Die anderen Welten sind immer da, wir leben mitten in ihnen. Stille sein, sich \u00f6ffnen, da sein, im Augenblick sein, es zulassen \u2013 das Neue, das Andere. Nicht denken, nichts wollen, staunend da sein. Dein Bewu\u00dftsein wartet auf diesen Augenblick. La\u00df es geschehen. Eines ist noch wichtig: Stimme dich auf das Lichte, auf die Liebe ein. Diese Einstimmung ist wie ein Wegweiser f\u00fcr das Helle. La\u00df dich nicht vom Geplapper deiner Gedanken ablenken, bleibe offen, la\u00df es geschehen, rufe die lichten Welten, das Feine, das Liebevolle. Rufe die Welt der Elfen.<\/p>\n<p>Ich hatte mich so in diese Worte beim Schreiben vertieft, da\u00df ich in einem anderen Zustand war. Mit offenen Augen sah ich diese Welt, das Meer, die Felsen. Aber wenn ich die Augen schlo\u00df, war ich in einer \u201eAnderen Welt\u201c, in der Welt der Elfen. Sie standen vor mir und schauten mich mit ihren gro\u00dfen Augen an&#8230;&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>Gerhard Kogoj<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Am Felsensitz<\/strong><\/p>\n<p>Spanien, September 2012<\/p>\n<p>Es ist Ebbe, die Wellen schlagen an das Felsufer, das sehr zerkl\u00fcftet ist. Ich lausche dem Wellenschlag, sehe den Wellen zu, schwinge mit, innerlich und auch mit dem K\u00f6rper. Ich sehe 8 bis 12 kleine Wasserelfen, die ca. 30 bis 40 cm gro\u00df sind. Sie formen sich aus den Wellen, tauchen auf, lassen sich von den Wellen auf die Felsplatten\u00a0 hinauftragen und bleiben ein bi\u00dfchen auf den Felsen. Dann gleiten wieder ins Wasser. Bei der n\u00e4chsten Welle das gleiche Spiel. Ja, es ist ein Spiel und sie sind so voller Freude, sie singen mit den Wellen. Ich h\u00f6re den Gesang innerlich und singe ohne Stimme mit. Ich h\u00f6re die Kl\u00e4nge, die die Wellen erzeugen, wenn sie an die Felsen anschlagen und wieder zur\u00fcckflie\u00dfen. Es ist ein Hin und Her der Bewegungen, ein Auf und Ab der T\u00f6ne. Dunkle T\u00f6ne, helle T\u00f6ne und viele Obert\u00f6ne. Das Meeresorchester spielt und die kleinen Elfen singen, ich lausche und lasse es in mir klingen. Ein Motorboot f\u00e4hrt vorbei. Die Wellen schlagen an, das Orchester spielt nicht mehr, die Elfen verstummen. Ich frage die Elfen, was ist geschehen? \u201eDer Klang der Maschinen zerschneidet uns, es schmerzt\u201c. Und sie ziehen sich zur\u00fcck in das tiefe Wasser \u2026..und das Boot f\u00e4hrt mit Vollgas vor dem Felsenturm und in der gro\u00dfen und kleinen Bucht herum.<\/p>\n<p>\u201eHallo, ihr Wesen der Luft, was bringt ihr mir?\u201c Motorenl\u00e4rm vom offenen Meer. Ein paar Boote weit drau\u00dfen, aber der L\u00e4rm der Motoren durchdringt die Luft. Den L\u00e4rm bringen sie mir und den Duft des Salzwassers, den Geruch der Algen.<\/p>\n<p>Sonnenuntergang, die Berge und der Felsenturm werden mit rotem Licht \u00fcberflutet.<\/p>\n<p>Eine Seem\u00f6we fliegt ger\u00e4uschlos vorbei und hinaus aufs weite Meer.<\/p>\n<p>Dunkel und silbern zugleich schwingen die Wellen.<\/p>\n<p>Ich rufe:\u201cWo seid ihr, meine Elfenfreunde?\u201c \u201eDort wo es stille ist, wo es dunkel ist scheint unser Licht und erklingen unsere Stimmen.\u201c Ich schlie\u00dfe meine Augen und lasse mein Bewu\u00dftsein hinabtauchen in die Tiefe des Meeres. Hell ist es dort, es scheint eine andere \u201eSonne\u201c, alles ist bunt, voller Farben, \u00e4hnliche Farben wie bei uns im Menschenreich und doch anders, strahlender. Es ist wie Energie, es ist lebende Freude. Aus dieser Freude heraus wird von den Meereswesen geformt, geheilt, geschaffen. Wenn es diese Ebene nicht g\u00e4be, w\u00e4ren die Meere l\u00e4ngst tot, zerst\u00f6rt von uns Menschen. Das Lebendige im Meer\u00a0 h\u00e4lt das Meer am Leben, korrigiert das, was wir dem Meer zuf\u00fcgen. Das Meer ist Leben, das Wasser lebt.<\/p>\n<div>Gerhard Kogoj<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>NATURWESEN FOTOGRAFIEREN? Von Margot Ruis Wieder einmal ist diese Frage an uns herangetragen worden. Ist es m\u00f6glich, soll man, m\u00f6gen sie es \u2026&#8230;? 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