{"id":246,"date":"2012-10-06T09:31:22","date_gmt":"2012-10-06T07:31:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/?page_id=246"},"modified":"2018-07-10T14:42:44","modified_gmt":"2018-07-10T13:42:44","slug":"literatur","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/literatur\/","title":{"rendered":"Literatur"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"Lit1 Oktober 2013\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Literaturempfehlung 1 &#8211;<a title=\"Freude, Freude, Freude!\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/freude\/\"> Oktober 2013<\/a><\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Kapitel III: Eine typische Elfe<\/p>\n<p>(&#8230;) Wenn wir eine Rose betrachten, sehen wir den Stiel, die Bl\u00e4tter und Bl\u00fcten.<\/p>\n<p>Ganz anders die Elfen. Aus einigen Metern Entfernung nehmen sie die Rosenknospen als leuchtendes Objekt wahr, das gr\u00f6\u00dfer ist als die physische Rose unserer Wahrnehmung.<\/p>\n<p>Die Rose erscheint der Elfe nicht als etwas, das Licht reflektiert, sondern als Quelle phosphorzierenden Lichtes eigener Sch\u00f6pfung. N\u00e4hert sich die Elfe der Rose, bemerkt sie viele Einzelheiten. An der Stelle, die wir als das Herz der Rose bezeichnen, sieht sie einen Lichtpunkt, von dem zarte Linien farbigen Lichtes ausstrahlen, die offensichtlich mit der physischen Struktur der Bl\u00fctenbl\u00e4tter \u00fcbereinstimmen. Vom Herz der Rose weg bewegt sich ein best\u00e4ndiger Lichtstrom entlang der Konturen der Bl\u00fcte. Es gibt zwei Hauptstr\u00f6me. Die Pflanze bezieht ihre N\u00e4hrstoffe, das Wasser sowie Energie, aus dem Erdreich und all diese Stoffe steigen in einem sogenannten \u201eVerdauungsprozess\u201c im Stiel hoch. Gleichzeitig nehmen Bl\u00e4tter und Bl\u00fcten Sonnenenergie und Kohlendioxyd auf, wodurch der zweite Strom entsteht. Diese beiden Str\u00f6me sind mit auf- und abflie\u00dfenden Lichtspiralen im Stiel des Rosenstrauches vergleichbar, und infolgedessen erscheint der Rosenstrauch der Elfe als Quelle leuchtenden, farbige Lichtes &#8211; zarte Linien, welche heller sind als die gew\u00f6hnlichen braunen, gr\u00fcnen und wei\u00dfen Strukturen des Strauches. Das Herz der Rose stellt das Energiezentrum der Bl\u00fcte dar. (&#8230;)<\/p>\n<p>Beim Energieaustausch zwischen Sonne und Pflanze sowie Erde und Pflanze spielt die Elfe eine entscheidende Rolle. Sie vermag beide Str\u00f6me zu beeinflussen, besonders den Energiestrom der Sonne. Sie ist in der Lage, sie zu verz\u00f6gern und zu beschleunigen und kann dort Energien hinzuf\u00fcgen, wo sie es f\u00fcr notwendig erachtet. Sie versetzt sich zun\u00e4chst mit der Pflanze in Gleichklang, indem sie ihren Herzrhythmus der Pflanze anpasst. Sie verharrt und beurteilt, was sie zu tun hat. Dann begibt sie sich ans Werk. Sie springt und h\u00fcpft um die Pflanze und ber\u00fchrt sie mit ihren Lichtstrahlen, welche aus ihren H\u00e4nden in die Energiestr\u00f6me der Pflanze flie\u00dfen. Auf diese Weise tr\u00e4gt sie zum Pflanzenwachstum bei. Obwohl sie vorgenannten Aspekt im Auge beh\u00e4lt, liegt ihre Hauptpflicht darin, der Pflanze unter den bestehenden Bedingungen zum gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Wohlbefinden zu verhelfen.<\/p>\n<p>Nachdem sie die ihrer Meinung harte Arbeit beendet hat, entfernt sie sich von der Pflanze, schl\u00e4gt vor lauter Lebensfreude einen oder zwei Saltos in die Luft und vertreibt sich auf angenehme Weise die Zeit. Danach nimmt sie erneut ihre Arbeit auf.<\/p>\n<p>(&#8230;) Sie f\u00fchlt sich f\u00fcr die Entwicklung der Pflanze verantwortlich und versp\u00fcrt fast so etwas wie m\u00fctterlichen Stolz \u00fcber ihre Leistung. Au\u00dferdem ist sie verpflichtet, Ergebnisse vorzuweisen, welche von einer ihr h\u00f6her stehenden Elfe beurteilt werden, die in Zeitabst\u00e4nden erscheint, um festzustellen, wie die Dinge sich entwickeln.<\/p>\n<p>Es ist erstaunlich, wie vielseitig diese Arbeit ist. Ich sah sogar in Treibh\u00e4usern Elfen, welche sich um die ganz winzigen Pflanzen bem\u00fchten. Es handelte sich um eine viel kleinere Art, doch die von ihnen verrichtete Arbeit entspricht der gleichen Ordnung.<\/p>\n<p>Elfen verbringen viel Zeit beim Spiel und zwischen Spiel und Arbeit l\u00e4sst sich schwer eine Grenze ziehen. Die Pflege einer Pflanze beinhaltet f\u00fcr die Elfe viel Spielerisches. Sie betrachtet das Ganze weniger im Licht der Pflicht als unter dem Aspekt des Spielerischen, was nat\u00fcrlich die Ernsthaftigkeit nicht mindert. Es gibt Varianten des Spiels im Elfenreich. Selbst w\u00e4hrend des Spiels ist sie aufgrund der von ihr ausgestrahlten Gl\u00fcckseligkeit f\u00fcr ihre Umgebung von Nutzen, was unter den Menschen und Lebewesen innerhalb ihres Einflussbereiches ein spontanes Gl\u00fccksgef\u00fchl hervorruft, selbst bei denen, die nichts von Elfen wissen.<\/p>\n<p>Ihr Spiel umfasst H\u00fcpfen, Springen, neugieriges Hineingucken in Vogelnester und ein Interesse an allen Erscheinungen des Lebens. Elfen kennen die V\u00f6gel und Tiere der Nachbarschaft und nehmen regen Anteil an ihrem Leben. Ihr \u00dcbermut ist sehr ausgepr\u00e4gt und ihr Mutwillen kennt keine Grenzen. Zum Beispiel mag sich eine Elfe in das Gebiet einer anderen stehlen und man trifft sie dabei an, wie sie voller Ernst die ihrer Nachbarin zustehende Arbeit verrichtet, nur um \u00fcberm\u00fctig von ihr vertrieben zu werden. Sie besitzt die Macht hypnotischer Suggestion \u00fcber Tiere, was Kaninchen oder Eichh\u00f6rnchen das Futter vermissen l\u00e4sst, das sie sich gerade suchen wollten. Dabei handelt es sich stets um Spa\u00df, und die Tiere f\u00fchlen sich nie ver\u00e4rgert. Gruppen von Elfen verm\u00f6gen auf \u00e4hnliche Art in W\u00e4ldern, in geringerem Ma\u00dfe, Einfluss auf den Menschen auszu\u00fcben, doch im allgemeinen k\u00fcmmern sie sich nicht um ihn. Sie treffen sich in gewissen Zeitabst\u00e4nden und erz\u00e4hlen einander lustige Geschichten,und einzelne Gruppen veranstalten Darbietungen zur gegenseitigen Unterhaltung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Kapitel VI: Gartenelfen<\/p>\n<p>(&#8230;) Wie bereits erkl\u00e4rt, nehmen Elfen in der Morgend\u00e4mmerung ihre Arbeit wieder auf. Sie beginnen den Tag mit einer Zusammenkunft, anl\u00e4sslich welcher sie \u00fcber ihre Arbeit sprechen und ihre Freude in die Welt verstr\u00f6men. Sie sind so gl\u00fccklich, und alles erscheint ihnen voller Herrlichkeit. Sie m\u00f6gen die Schwingung, die der Tau auf den Bl\u00e4ttern von den Pflanzen empf\u00e4ngt und sehen wie die Gr\u00e4ser und Blumen dem anbrechenden Tag mit Freude entgegen. Jede Elfe h\u00e4lt sich in der N\u00e4he der Pflanze auf, deren Pflege ihnen obliegt und ist bem\u00fcht, jegliches \u201eUnwohlsein\u201c sofort zu entdecken und Abhilfe zu schaffen, so wie ein Arzt, der nach seinen Patienten schaut. Diese Betreuung erfolgt nicht mit ernster Miene. Elfen umschweben die Blumen, wenn diese gut gedeihen und sie mehr als zufrieden mit ihnen sind. Sie tun ihre Gef\u00fchle kund und verweilen oft bei einer Blume, umhegen und pflegen sie, als ob sie ihr Baby w\u00e4re und schenken ihnen viel Zuneigung. Es ist bezaubernd, dies anzusehen. Selbstverst\u00e4ndlich sind sie nicht den ganzen Tag damit besch\u00e4ftigt, da sich sich ab und zu gerne von der Arbeit zur\u00fcckziehen.<\/p>\n<p>Wenn sie Lust dazu versp\u00fcren, unterbrechen sie ihre Arbeit und veranstalten Zusammenk\u00fcnfte, die vom Gef\u00fchl der Lebensfreude getragen sind.<\/p>\n<p>Sie befinden sich st\u00e4ndig in\u00a0 Bewegung. Um die Mittagszeit legen sie eine kurze Pause ein und entfernen sich; erst am Abend ruhen sie sich von der Arbeit aus. Dann versammeln sie sich oft, und diese Zusammenk\u00fcnfte sind getragen von einem Gef\u00fchl der Freude. Manchmal ruhen sie in der N\u00e4he einer ihrer Lieblingsblumen &#8211; sie ruhen ohne zu schlafen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p><\/blockquote>\n<p>(Aus: Dora van Gelder, Im Reich der Naturgeister. Aquamarin Verlag, 3. Auflage 1995, S. 43ff. und 80f. Mit freundlicher Genehmigung des Verlages.)<\/p>\n<p><a name=\"Lit2 Oktober 2013\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Literaturempfehlung 2 &#8211; <a title=\"Freude, Freude, Freude!\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/freude\/\">Oktober 2013<\/a><\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Kinderg\u00e4rten\u201c der Elementarwesen<\/p>\n<p>Inzwischen habe ich entdeckt, dass es geomantisch feststellbare Pl\u00e4tze gibt, wo Elementarwesen in gro\u00dfen Scharen die erw\u00e4hnte \u201eKindheitsphase\u201c verbringen. Genauer gesagt, handelt es sich um den letzten Abschnitt ihrer Regenerationsphase. Solche Pl\u00e4tze kann man nur in besonders entlegenen Landschaften finden, zum Beispiel mitten in Moorlandschaften, in Gebirgen, oder in der W\u00fcste. Sie m\u00f6chten in Ruhe gelassen werden.<\/p>\n<p>Eine \u201eKinderstube der Elementargeister\u201c, wie man das Ph\u00e4nomen nennen k\u00f6nnte, ist ein erstaunlicher Ort. Man meint dort, Ger\u00e4usche von Gel\u00e4chter und Tanz zu h\u00f6ren, aber gleichzeitig herrscht in der Gegend eine unbeschreibliche Stille. Es sind Pl\u00e4tze, die einem besonders alt vorkommen, wie zum Beispiel die bergige W\u00fcste des Sinai oder die uralten Gebirgskuppen der Grampain Mountains in Schottland &#8211; beide stellen gro\u00dfr\u00e4umige \u201eKinderstuben der Elementarwesen\u201c dar. Und doch schwingt dort eine besondere Leichtigkeit in der Atmosph\u00e4re, die durch das Gef\u00fchl, an der Quelle des Lebens zu stehen, durchzogen ist.<\/p>\n<p>In menschlichen Worten hei\u00dft das, Kinderstuben der Elementarwesen sind nicht nur Spielpl\u00e4tze. Vielmehr geht es darum, sich erneut an die Schwingungsstruktur der Erdoberfl\u00e4che zu gew\u00f6hnen und sich auf die bevorstehenden Aufgaben im Lebensgewebe der Natur einzustimmen. Es ist der letzte Abschnitt der Regenerationsphase, nach der die Elementarwesen in die Lebenswelt der Natur hineingeboren werden, um die von der Erdseele und ihren Meisterintelligenzen vorgesehenen Aufgaben zu \u00fcbernehmen.<\/p><\/blockquote>\n<p>(Aus: Marko Pogacnik, Elementarwesen &#8211; Begegnungen mit der Erdseele. AT-Verlag, 2. Auflage, 2009, S. 182. Mit freundlicher Genehmigung des Autors.)<\/p>\n<p><a name=\"Lit3 Oktober 2013\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Literaturempfehlung 3 &#8211; <a title=\"Freude, Freude, Freude!\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/freude\/\">Oktober 2013<\/a><\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Mit Freunden hatte ich eine Ansammlung riesiger Granitbl\u00f6cke (Anm.: in Traunstein im \u00f6sterreichischen Waldviertel, d.E.) aufgesucht, die in der N\u00e4he des Orts wie willk\u00fcrlich \u00fcbereinandergestapelt liegen. Ich lie\u00df mich damals zu einer Schlucht zwischen den Steinbl\u00f6cken f\u00fchren, um mehr \u00fcber den Ursprung der gigantischen Steinkomposition zu erfahren. Als Antwort auf meine Frage stand pl\u00f6tzlich ein Riese vor mir! Gleichzeitig wurde mir dazu erl\u00e4utert, dass diese Riesen die Baumeister der wundersamen Granitwerke waren, was \u00fcbrigens auch durch die lokalen Sagen best\u00e4tigt wird. Sie geh\u00f6ren einer fr\u00fcheren Epoche der Erdentwicklung an. Seit langem schon seien sie verschwunden, nur der Vertreter, den ich gesehen hatte, sei als H\u00fcter des Orts \u00fcbriggeblieben.<\/p>\n<p>Die Erfahrung kam mir irgendwie unheimlich vor. Sie beunruhigte mich, weil ich den Begriff des Riesen in meinem logisch noch einigerma\u00dfen verst\u00e4ndlichen System der Elementarreiche nicht einzuordnen vermochte. Insgeheim kam mir der Gedanke, ich k\u00f6nne mir da etwas eingebildet haben, was es gar nicht gibt. Dieser Verdacht wurde aber dadurch widerlegt, dass ich sp\u00e4ter bei Paracelsus las, dass auch er an die Existenz von Riesen glaubte. Erst im Sommer 1993, als ich mich ausgiebig mit dem Venush\u00fcgel, einem Naturtempelbezirk der Elementarwesen auf der Insel Srakane, befasste, sollte ich in der Entzifferung des Geheimnisses einen Schritt weiterkommen. (&#8230;)<\/p>\n<p>Telepathisch wurde ich zu einer Stelle am s\u00fcdlichen Hang des H\u00fcgels gef\u00fchrt, wo ich einen Riesen wahrnahm. Gemessen an unserer Raumvorstellung w\u00e4re er mindestens vierzig Meter hoch. Seine nackte Gestalt war muskul\u00f6s gebaut und so vollkommen gestaltet wie der K\u00f6rper eines antiken Athleten. V\u00f6llig regungslos stand er da und starrte weit, weit in die Ferne. (&#8230;)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p><\/blockquote>\n<p>(Aus: Marko Pogacnik, Elementarwesen &#8211; Begegnungen mit der Erdseele. AT Verlag, Baden und M\u00fcnchen, 2. Auflage, 2009. Mit freundlicher Genehmigung des Autors)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Lit1 September 2013\"><\/a><br \/>\n<strong>Literaturempfehlung 1 &#8211; <a title=\"Von Elfen und Riesen\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/von-elfen-und-riesen-2\/\">September 2013<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p><strong>Ororun, der letzte K\u00f6nig von Atlantis, berichtet:<\/strong><\/p>\n<p>Wir waren ganz naturverbunden und verstanden nicht nur die Sprache der Wesenhaften, sondern verkehrten mit ihnen, als seien wir gleicher Art. Frei und stolz f\u00fchlten wir uns als Herren der Erde und des Meeres.<\/p>\n<p>Die Wesenhaften waren uns Helfer, die Tiere dienten uns. (&#8230;) Wir lebten in enger Verbindung mit den wesenhaften Riesen, die wir Risuner nannten.<\/p>\n<p>Die Riesen sahen uns als die \u00dcberlegenen an, da wir f\u00fcr das Leben auf der Erde besser geeignet waren als sie. Wir trugen \u00fcber unserer wesenhaften Gestalt noch H\u00fcllen, die der Erde angepasst waren. Doch dieses Erdenkleid lie\u00df sich leicht abstreifen. Frei konnte sich das den Riesen Gleichartige bewegen und mit Riesen und Tieren verkehren, ihre Ausdrucksweise verstehen und ben\u00fctzen.<\/p>\n<p>Zwerge kannten wir nicht. Jede Menschenrasse hat die Wesenhaften als Helfer, die zu ihr passen. Unsere Risuner waren ungeschlacht, auch im Denken. Sie waren nicht so fein und zierlich, aber auch nicht so klug wie die Zwerge, die sp\u00e4terhin\u00a0 die Gef\u00e4hrten der Menschen wurden. Kindergleich taten die Riesen, was wir von ihnen verlangten; kindergleich war ihr Vertrauen, das wir sp\u00e4terhin so oft get\u00e4uscht haben. Wehe uns!<\/p>\n<p>Aber lange trug die Zusammenarbeit mit den Wesenhaften herrliche Fr\u00fcchte. Die ungeheure Kraft der Riesen half uns zu vollbringen, was sonst unm\u00f6glich gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Mit ihrer Hilfe wurden auch Kultst\u00e4tten errichtet. Wir h\u00e4tten allein nie vermocht, die riesigen Steine aufzustellen. Sie taten es besonders gern, da sie glaubten, damit Gott zu dienen.<\/p>\n<p>Als Dank f\u00fcr die Hilfe, die sie uns leisteten, durften sie an den Gottesdiensten teilnehmen. Sie bekamen den Ring hinter den Umgrenzungssteinen angewiesen, und ihre Andacht war so gro\u00df, dass sie sich wie eine unsichtbare Kuppel \u00fcber die ganze Kultst\u00e4tte w\u00f6lbte. Ich kannte es schon nicht anders, wei\u00df mich aber wohl eines Tages zu erinnern, als die Risuner, grollend \u00fcber irgend etwas, der Andacht ferngeblieben waren.<\/p>\n<p>An jenem Tag wurden die Reigen und Ges\u00e4nge durch Kreischen gro\u00dfer V\u00f6gel gest\u00f6rt, St\u00fcrme bliesen \u00fcber die St\u00e4tte, und im Inneren der Erde donnerte es. Wir waren froh, als die Risuner wieder kamen.<\/p>\n<p>Neben dem Erd-Reich gab es noch ein Wasser-Reich, \u00fcber das mein Bruder Orokun herrschte. Sein K\u00f6nigspalast stand auf einer Insel und war weit pr\u00e4chtiger als der meine.<\/p>\n<p>Unter den Wesenhaften des Wassers gab es sowohl Riesen als auch liebliche Wasserfrauen und Wasserm\u00e4nner in Meeren, Fl\u00fcssen und Teichen. Jeder hatte seine besondere Aufgabe.<\/p>\n<p>Wir, in denen\u00a0 der Funke von oben gl\u00fchte, der g\u00f6ttliche Funke, wie wir vermeinten, d\u00fcnkten uns den Wesenhaften weit \u00fcberlegen. Sie waren f\u00fcr uns nichts anderes als kluge Tiere! Wir aber, wir stammten ja aus anderen Reichen!<\/p>\n<p>Das ging nur eine Zeitlang gut. Als sich unserem Verhalten gegen die flei\u00dfigen Helfer in unserer \u00dcberheblichkeit Verachtung zugesellte, b\u00e4umten sie sich auf. Nicht mehr willig verrichteten sie ihre Arbeit. Zwang aber brachte Emp\u00f6rung. Es kam zu K\u00e4mpfen, in denen wir, die Erarier, zun\u00e4chst siegreich waren. Aber wie lange noch? Unsere Sterndeuter weissagten uns, es werde ein Tag kommen, der alle Erarier vernichten werde. Wir meinten, den Sieg der Riesen daraus lesen zu sollen, und wappneten uns.<\/p>\n<p>Wie wir \u00fcberhaupt mit den Wesenhaften k\u00e4mpfen konnten, das k\u00f6nnt Ihr nicht verstehen. Aber Ihr werdet begreifen, dass unsere K\u00e4mpfe mit den Risunern wesenhafter Art waren.<\/p><\/blockquote>\n<p>(Aus: Verwehte Zeit erwacht, Band II, Kapitel \u201eAtlantis\u201c. Verlag Maria Bernhardt, 2. Auflage, 1958)<\/p>\n<p><em>(Anmerkung: Naturwesen werden hier mit dem \u00dcberbegriff \u201eWesenhafte\u201c bezeichnet)<\/em><br \/>\n<a name=\"Lit2 September 2013\"><\/a><br \/>\n<strong>Literaturempfehlung 2 &#8211; <a title=\"Von Elfen und Riesen\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/von-elfen-und-riesen-2\/\">September 2013<\/a><\/strong><\/p>\n<blockquote><p><strong>Die grosse Pyramide enth\u00fcllt ihr Geheimnis<\/strong><\/p>\n<p>Als Pyramon zum Bauplatz kam, blickte er \u00fcberrascht auf das riesenhafte Quadrat aus Steinbl\u00f6cken. Gestern waren nur die Ecksteine zu sehen und heute standen schon die vier Grundmauern da. Er ging n\u00e4her, um zu sehen, wie die Bl\u00f6cke nebeneinander gereiht waren, denn die Mauer sah aus, als best\u00fcnde sie nur aus einem einzigen Stein. Nur bei ganz genauer Betrachtung konnte er feststellen, wo die Steine aneinandergef\u00fcgt waren. Und auch das war nur m\u00f6glich, weil er die genauen Ma\u00dfe der Bl\u00f6cke kannte.<\/p>\n<p>Pyramon sah, wie un\u00fcbertrefflich die Arbeit der Riesen war. Er blickte sich suchend um, denn er wollte ihnen zeigen, wie sehr er ihre Arbeit sch\u00e4tzte und bewunderte. Die Riesen, die ihn aus einiger Entfernung beobachteten, waren sichtlich erfreut, als sie merkten, was in ihm vorging. Der Menschenmann war noch so, wie eben ein Menschenmann sein sollte.<\/p>\n<p>Als Pyramon die Riesen nicht sah, ging er an einer Seitenwand entlang, dann weiter bis zu dem Platz, wo die fertigen Steinbl\u00f6cke aufgestapelt lagen. Diese Bl\u00f6cke waren f\u00fcr ihn ein R\u00e4tsel. Sie sahen aus, als w\u00e4ren sie mit einem Messer und nicht mit einem Steinhauerwerkzeug zerteilt worden. Wie war das m\u00f6glich? W\u00e4hrend er noch dar\u00fcber nachsann, kam einer der Riesen, es war Enak, und hieb von einem n\u00e4chstliegenden Steinblock ein St\u00fcck ab. Das Werkzeug, das er dazu benutzte, sah tats\u00e4chlich wie ein langes, feingeschliffenes Messer aus.<\/p>\n<p>Der Riese legte das abgeschnittene St\u00fcck Stein beiseite und forderte Pyramon auf, die Schnittstelle zu bef\u00fchlen. Pyramon tat das auch, doch gleich darauf zog er verbl\u00fcfft seine Hand zur\u00fcck. Die Schnittstelle f\u00fchlte sich glatt und \u00f6lig an. Das Verbl\u00fcffende war jedoch, da\u00df der Stein nicht die sonst \u00fcbliche H\u00e4rte besa\u00df. Er schien weicher und nachgiebiger. Und Pyramon dachte, da\u00df so eine Steinmasse nat\u00fcrlich mit exakter Genauigkeit zugeschnitten werden konnte. Das R\u00e4tsel war gel\u00f6st.<\/p>\n<p>Er wollte jedoch ganz sicher sein, da\u00df er sich nicht irrte, deshalb schlug er mit beiden F\u00e4usten fest gegen den Steinblock. Triumphierend sah er Enak an, w\u00e4hrend er ihm seine unverletzten F\u00e4uste entgegenhielt. Der Stein mu\u00dfte von anderer Beschaffenheit sein, sonst h\u00e4tte er sich verletzt\u2026<\/p>\n<p>Enak, der Riese, nickte zufrieden. Der Menschenbaumeister hatte die erste Lehre \u00fcber die Steinmaterie bekommen. Seiner Menschenart entsprechend w\u00fcrde ihm diese Lehre noch viel zu denken geben. Enak ging weg, doch Pyramon konnte sich noch nicht von dem Steinblock trennen. Er betrachtete die vielen Bl\u00f6cke, die sich wie ein Gebirge auft\u00fcrmten. Je l\u00e4nger er die Steine betrachtete, desto bewu\u00dfter wurde ihm, da\u00df er etwas \u00fcbersehen oder nicht richtig begriffen hatte. Etwas, das von Wichtigkeit war. Er dachte dar\u00fcber nach, doch sein Kopf schien nicht mitarbeiten zu wollen.<\/p>\n<p>Bevor er ging, schlug er noch einmal mit beiden F\u00e4usten auf den Stein. Gleich darauf sprang er mit einem Schmerzenslaut zur\u00fcck. Er hatte auf harten Stein geschlagen und sich dabei die Kn\u00f6chel so verletzt, da\u00df ihm das Blut \u00fcber beide H\u00e4nde rann. Pyramon blieb wie erstarrt vor dem Stein stehen. War das m\u00f6glich? Hatte er sich vorhin get\u00e4uscht? Nein, denn seine Kn\u00f6chel waren unverletzt geblieben. Er begriff nicht, was geschehen war, noch, was er denken sollte\u2026<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich erscholl ringsherum in den L\u00fcften ein Lachen, das sich mehr wie das Grollen von Donner anh\u00f6rte. Pyramon hob rasch den Kopf, und da sah er sie, die lachenden Riesen, die ihn schon eine ganze Weile erheitert beobachtet hatten. Er hob die blutenden H\u00e4nde hoch, um ihnen zu zeigen, da\u00df es eigentlich nichts zum Lachen gab. Sie nahmen jedoch keine Notiz von seinen H\u00e4nden; im Gegenteil; sie schienen sich noch dar\u00fcber zu freuen.<\/p>\n<p>Doch nicht nur die Riesen belustigten sich auf seine Kosten. Pl\u00f6tzlich sah er, da\u00df Erd- und Steingnome und auch einige Fl\u00f6tenspieler lachend um ihn herum h\u00fcpften. Sogar die Wind-dschedjins schienen sich \u00fcber den dummen Menschenmann lustig zu machen. Sie zerrten derart an seinem Gewand, da\u00df er sich lachend zwischen zwei Steinbl\u00f6cke klemmte, um ihnen zu entgehen. Als sie nach einiger Zeit von ihm ablie\u00dfen, ging er weg und drohte ihnen spielerisch mit den F\u00e4usten.<\/p>\n<p>Er blieb bei der Mauer stehen und suchte nach den Riesen. Sie waren nirgends zu sehen. Auch ihr grollendes Lachen war nicht mehr zu h\u00f6ren. Die ausgelassenen, frohsinnigen kleinen Dschedjins schienen ebenfalls von einem Moment zum anderen verschwunden zu sein. Still war es um ihn herum. So still, da\u00df er zusammenschrak, als ein Schwarm Falken kr\u00e4chzend \u00fcber ihn hinweg flog. Er schwang sich auf die Mauer und begann, \u00fcber das R\u00e4tsel der Steine nachzudenken.<\/p>\n<p>Ihm war ganz klar, da\u00df die Riesen ihn durch das Erlebnis auf die verschiedenen Dichten der Materie aufmerksam machen wollten. Sonst h\u00e4tten sie niemals zugelassen, da\u00df er sich seine H\u00e4nde verletzte.<\/p>\n<p>Pyramon hatte gesehen, wie Enak einen schweren Steinblock aufhob und auf eine andere Stelle trug. Wie konnte das geschehen? Enak besa\u00df nicht die gleiche Dichte wie der Stein. Die Steinbl\u00f6cke, welche die Riesen f\u00fcr den Pyramidenbau vorbereitet hatten, waren aus weicherem Material. Das hatte er mit seinen eigenen H\u00e4nden festgestellt. Gleichzeitig waren sie auch hart wie Stein. Auch das hatte er \u00bbeigenh\u00e4ndig\u00ab erlebt. Pyramon blickte auf seine Handr\u00fccken. Das Blut verkrustete bereits\u2026 bald w\u00fcrde nichts mehr zu sehen sein.<\/p>\n<p>Die Riesen w\u00fcnschten, so sann er weiter, da\u00df er ihre Arbeitsweise genau begriff. Er als Baumeister mu\u00dfte \u00bbwissend\u00ab mit ihnen zusammenarbeiten. Ihre Arbeit durfte kein Geheimnis f\u00fcr ihn bleiben. Doch so sehr er dar\u00fcber nachdachte, er fand die L\u00f6sung des R\u00e4tsels nicht. Vielleicht kam ihm auch diese L\u00f6sung, wie schon so oft, w\u00e4hrend des Schlafes.<\/p>\n<p>Timagens kam auf den Bauplatz und blieb ebenso \u00fcberrascht vor der Mauer stehen wie Pyramon, als dieser sie in der Fr\u00fche gesehen hatte.<\/p>\n<p>\u00bbWir w\u00fcrden viele Jahre brauchen, was die Riesen in einer Nacht beginnen und vollenden\u00ab, sagte er nachdenklich. \u00bbIch kann nicht fassen, wie die Riesen die Steinbl\u00f6cke so glatt, gleichm\u00e4\u00dfig und gerade ausgemei\u00dfelt haben. Es handelt sich ja nicht nur um ein paar Steine, sondern um ein ganzes Gebirge davon. Ich bin oft hier drau\u00dfen gewesen und habe davor gestanden. Manchmal habe ich ein Poltern und Klirren geh\u00f6rt, so da\u00df ich wu\u00dfte, da\u00df die Viermal-Gro\u00dfen bei der Arbeit waren. Doch wie sie dabei verfuhren, habe ich nie entdecken k\u00f6nnen.\u00ab<\/p>\n<p>Timagens schwieg und blickte fragend Pyramon an.<\/p>\n<p>\u00bbDu, Pyramon, m\u00fc\u00dftest eigentlich das Geheimnis kennen!\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbIch bem\u00fche mich, es zu ergr\u00fcnden, ohne da\u00df es mir bisher gelungen w\u00e4re. Doch die erste Lektion habe ich vor kurzem erhalten. Vielleicht folgt die L\u00f6sung bald nach.\u00ab Als Timagens fragte, wo er sich seine H\u00e4nde verletzt h\u00e4tte, sagte er nur l\u00e4chelnd, da\u00df die L\u00f6sung des R\u00e4tsels damit zusammenh\u00e4nge.<\/p>\n<p>Pyramon hatte den Arbeitsplan so weit festgelegt, da\u00df er mit dem Bau beginnen konnte. An Hand der Baukl\u00f6tzchen konnte er den Arbeitern anschaulich zeigen, welche Formen die verschiedenen Steine des Innenaufbaues der Pyramide haben mu\u00dften. Die Ma\u00dfe in nat\u00fcrlicher Gr\u00f6\u00dfe w\u00fcrde er selbst genau angeben und st\u00e4ndig w\u00e4hrend der Arbeit kontrollieren. Denn gerade die Ma\u00dfe waren von gr\u00f6\u00dfter Wichtigkeit! Doch er mu\u00dfte wissen, mit wieviel Arbeitern er f\u00fcr den Anfang rechnen konnte. Deshalb fragte er Timagens, ob er schon in Erfahrung gebracht h\u00e4tte, welche von den M\u00e4nnern die Riesen sehen konnten.<\/p>\n<p>\u00bbIch m\u00f6chte nur solche Arbeiter beim Bau verwenden, welche die \u203aGro\u00dfen\u2039, mit denen sie zusammenarbeiten m\u00fcssen, schon kennen. Diese k\u00f6nnen sich bei Sonnenaufgang des n\u00e4chsten Tages auf dem Bauplatz einfinden.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbMehr als die H\u00e4lfte der M\u00e4nner haben sich nur deshalb zur Arbeit gemeldet, weil sie die Riesen gesehen hatten\u00ab, antwortete Timagens.<\/p>\n<p>\u00bbZusammen mit anderen Lasten werden morgen auch Me\u00dfschn\u00fcre kommen. Du wirst sie sofort brauchen!\u00ab<\/p>\n<p>Pyramon hatte diese Me\u00dfschn\u00fcre im Lagerhaus des Hauses des Lebens schon gesehen und auf ihre St\u00e4rke gepr\u00fcft. Sie bestanden aus den Fasern einer bestimmten Kakteenart, die ein Mukarib auf Anordnung Sunrids von weit hergeholt hatte.<\/p>\n<p>\u00bbDas Herbeischaffen des M\u00f6rtelstaubes wird l\u00e4nger dauern\u00ab, gab Timagens zu bedenken. \u00bbSunrid hat schon vor l\u00e4ngerer Zeit den jungen Miebis beauftragt, sich darum zu k\u00fcmmern. Die Karawane, die er ausgesendet hat, wird mit der ersten Last bald eintreffen. Wir kennen nur eine Region, in der man diese Stauberde findet. Sie ist von hier weit entfernt. Vor langen Zeiten hat es dort feuerspeiende Berge gegeben.<\/p>\n<p>Doch la\u00df uns gehen, Pyramon! Salum hat ein Mahl aus Fischen f\u00fcr uns bereitet. Beinahe h\u00e4tte ich vergessen, da\u00df ich nur kam, um Dich zu holen. Die Fische kommen nicht aus dem Flu\u00df, sondern aus einem See. Der Fischer, der sie brachte, sagte, da\u00df der See s\u00fcdlich von hier liegt. Und da\u00df sein Wasser so klar sei, da\u00df sogar hin und wieder eine Nixe in dem klaren Wasser zu sehen sei.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbFischer?\u00ab fragte Pyramon belustigt. \u00bbUnsere Ankunft mu\u00df ja schon meilenweit bekannt sein.\u00ab<\/p>\n<p>Salum kam ihnen schon auf halbem Weg entgegen. Er hatte das Essen bereitgestellt, nun wollte er bis zur D\u00e4mmerung die Gegend auskundschaften. Vielleicht fand er e\u00dfbare Wurzeln und Bl\u00e4tter oder sonst etwas f\u00fcr seine K\u00fcche. Er kochte gerne und war dankbar, da\u00df Sunrid ihn daf\u00fcr ausgew\u00e4hlt hatte.<\/p>\n<p>Pyramon und Timagens setzten sich sofort an den massiven Tisch in der K\u00fcche. Sie hatten Hunger und Durst. Die gebratenen Fische und die Brotfladen, die auf zwei flachen Kupfertellern lagen, rochen einladend. Salum hatte auch einen Korb mit Fr\u00fcchten und einen Krug mit einem hei\u00dfen Getr\u00e4nk aus Kr\u00e4utern und Beeren hingestellt. Ebenfalls zwei Kupfergef\u00e4\u00dfe mit Wasser zum H\u00e4ndewaschen fehlten nicht.<\/p>\n<p>In Akeru a\u00df man nur einmal am Tage, ungef\u00e4hr um drei Uhr, eine warme Mahlzeit. Au\u00dfer dieser Zeit kochte niemand. Es gab aber viele Nahrungsmittel, die sehr kr\u00e4ftig und gesund waren und die nicht gekocht zu werden brauchten. Das ganze Jahr hindurch gab es z.\u00a0B. verschiedene Sorten von K\u00e4se und Milch, Kokosn\u00fcsse und andere Nu\u00dfarten, auch eine Art Kastanie fehlte niemals. Die verschiedenen N\u00fcsse wurden mit rohen Weizenk\u00f6rnern zu einem Brei zerstampft, der von jung und alt gegessen wurde. Viele Fr\u00fcchte wurden getrocknet und zu Fruchtbroten verarbeitet, die sich das ganze Jahr hindurch hielten. Auch Honig wurde viel gegessen\u2026<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Timagens a\u00df, dachte er an das Lagerhaus, das sofort gebaut werden mu\u00dfte, damit er Vorr\u00e4te an Lebensmitteln aufspeichern konnte. K\u00f6che hatte er schon. Drei von den M\u00e4nnern hatten sich angeboten, die Arbeiten in der K\u00fcche zu \u00fcbernehmen. Vorl\u00e4ufig konnte er nicht viel von ihnen verlangen, denn es fehlten noch die richtigen Ziegel\u00f6fen, und das ganze K\u00fcchenhaus bestand nur aus einem Schilfdach\u2026<\/p>\n<p>Pyramon und Timagens verlie\u00dfen sofort nach dem Essen das K\u00fcchenhaus. Timagens ging noch einmal in das Dorf der Arbeiter, w\u00e4hrend Pyramon die Richtung zum Flu\u00df einschlug. Schon nach kurzer Zeit kam er wieder zur\u00fcck. Das R\u00e4tsel der Steine lie\u00df ihm keine Ruhe. Er ging in das Wohnhaus und lie\u00df sich auf der Bank nieder, die vor dem Sockel mit dem angefangenen Pyramidenmodell stand.<\/p>\n<p>Er begann an die Entstehung der Berge zu denken; dabei erinnerte er sich an eine Reise, die er vor Jahren mit seinem Vater gemacht hatte. Ihre Karawane hatte in der N\u00e4he eines Berges gelagert, der schon das Alter erreicht hatte, wo die Zersetzung der Materie begann. Wie erstaunt war er jedoch gewesen, als er sah, da\u00df dieses gro\u00dfe Felsmassiv nicht aus einem Block bestand, sondern aus ungez\u00e4hlten Teilst\u00fccken, die sich nun voneinander l\u00f6sten. W\u00e4hrend er interessiert die auseinanderklaffenden Ritzen betrachtete, die in geraden, senkrechten und waagrechten Linien verliefen, begriff er pl\u00f6tzlich, warum er immer dachte, da\u00df jedes Gebirge aus einem St\u00fcck geformt w\u00e4re. Die Riesen f\u00fcgten die Steine, die ein Gebirge bilden sollten, so genau zusammen, da\u00df nirgends die Zusammensetzstellen zu sehen waren. Erst wenn die Zersetzung begann und der Stein zerbr\u00f6ckelte, um sich wieder in die Urstoffe aufzul\u00f6sen, war genau zu erkennen, wie die Riesen die Steine zusammengesetzt und aufget\u00fcrmt hatten. Je l\u00e4nger er, in seiner R\u00fcckerinnerung, das vor ihm liegende Felsmassiv betrachtete, desto mehr bewunderte er die Arbeit der Riesen. Selbst im Zerfall war noch zu erkennen, wie gerade und glatt die aneinandergef\u00fcgten Steinfl\u00e4chen zugeschnitten waren.<\/p>\n<p>Pyramon hatte von klein auf die Riesen bewundert. Auf den Gedanken, da\u00df er einmal mit ihnen zusammenarbeiten w\u00fcrde, w\u00e4re er allerdings nie gekommen.<\/p>\n<p>Ein Ger\u00e4usch aus dem K\u00fcchenhaus brachte ihn wieder in die Gegenwart zur\u00fcck. Salum hantierte drau\u00dfen herum. Er hatte auf seinem Erkundigungsgang e\u00dfbare Knollen gefunden und Schotenfr\u00fcchte, die er noch nicht kannte. Nun ging er ordnend in der K\u00fcche herum. Als er fertig war, kam er in das Wohnhaus und stellte auf einen Tisch, der noch klobiger als der in der K\u00fcche war, zwei Kr\u00fcge und einen Holzteller mit Datteln, getrockneten Weinbeeren und K\u00e4se. Dann schlo\u00df er die Fenster\u00f6ffnungen und ging wieder hinaus. Als Salum sich entfernt hatte, stand auch Pyramon auf. Er war so in Gedanken versunken gewesen, da\u00df er gar nicht bemerkt hatte, da\u00df es schon d\u00e4mmerte. Er ging in das Badehaus und nahm ein Bad. Die Absch\u00fcrfungen an seinen Kn\u00f6cheln begannen schon zu heilen. Er hoffte, da\u00df er das R\u00e4tsel, das ihm die Riesen aufgaben, ebenso rasch zu l\u00f6sen vermochte, wie seine Hand heilte. Bei Einbruch der Dunkelheit streckte sich Pyramon auf seinem Lager aus und fiel bald darauf in eine Art Halbschlaf. Er h\u00f6rte noch, wie Timagens kam und sich auf seinem Lager niederlie\u00df. Auch die Schreie und der Gesang der verschiedenen Tiere und Nachtv\u00f6gel drangen noch bis zu seinem Bewu\u00dftsein. Doch bald darauf wu\u00dfte er nicht mehr, was auf Erden um ihn herum vorging. Seine Seele hatte sich vom Erdenk\u00f6rper gel\u00f6st und wanderte nun eigene Wege in der feineren Umgebung der Erde. Infolgedessen konnte er nur noch Begebenheiten wahrnehmen, die sich in dieser Welt zutrugen.<\/p>\n<p>\u00bbPyramon! Pyramon!\u00ab Wer hatte seinen Namen gerufen? Als Antwort h\u00f6rte er ein langanhaltendes, melodisches Klingen, das von weit her zu kommen schien. Ein Windhauch brachte Duftwolken mit sich, die ihn an Vergangenes erinnerten. W\u00e4hrend er den herrlichen Duft tief einatmete, h\u00f6rte er direkt neben sich ein Lachen, das ihn vor Freude zusammenzucken lie\u00df.<\/p>\n<p>Thisbe! Ja, es war Thisbe. Sie stand neben ihm, fremd und sch\u00f6n, und doch auch wieder vertraut. Wie immer verlieh ihr die Lebensfreude, die sie ausstrahlte, einen besonderen Glanz. Pyramon konnte sich der Freude des Wiedersehens nicht lange hingeben, denn fast im gleichen Moment, da er sie sah, hob sie gr\u00fc\u00dfend die Hand und entschwand seinen Blicken.<\/p>\n<p>Gleich darauf sah er eine hohe M\u00e4nnergestalt, die sich ihm langsam n\u00e4herte. Bei jeder Bewegung, die dieser N\u00e4herkommende machte, leuchteten zwei goldene Stirnreifen auf, die sein wei\u00dfes Kopftuch festhielten. Er schien von einer Reise zu kommen, denn er trug den wei\u00dfen Wollumhang, den alle die trugen, die l\u00e4ngere Zeit unterwegs waren.<\/p>\n<p>Der Fremde, der Pyramon an Gr\u00f6\u00dfe noch \u00fcberragte, kam ihm merkw\u00fcrdig bekannt vor. das Gesicht desselben war jedoch von dem Kopftuch bedeckt, so da\u00df Pyramon es erst sehen konnte, als der Fremde wenige Schritte vor ihm stehenblieb. Pl\u00f6tzlich erkannte er die Augen; Augen, die ihn ernst und doch g\u00fctig anblickten.<\/p>\n<p>\u00bbSargon, bist Du es wirklich? Du bist zu mir gekommen? Du bist so jung, da\u00df ich Dich nicht gleich erkannte!\u00ab rief Pyramon mit vor Freude leuchtenden Augen, w\u00e4hrend er das sch\u00f6ne, ebenm\u00e4\u00dfige Gesicht des Priesterk\u00f6nigs betrachtete.<\/p>\n<p>Pyramon wu\u00dfte zu dieser Stunde noch nicht, da\u00df es gerade umgekehrt war. Nicht Sargon war zu ihm gekommen, sondern er, Pyramon, war im selben Moment, in dem seine Seele den schlafenden Erdenk\u00f6rper verlassen hatte, in die Niederlassung Sargons geeilt. Es hatte ihn unbewu\u00dft dorthin gezogen, wo er stets Antwort auf alle seine Fragen bekommen hatte. Wo er auch jetzt hoffte, die L\u00f6sung des R\u00e4tsels, das ihm die Riesen aufgegeben hatten, zu finden.<\/p>\n<p>\u00bbDie L\u00f6sung des R\u00e4tsels ist einfach\u00ab, sagte Sargon l\u00e4chelnd, als er das erstaunte Gesicht Pyramons sah. \u00bbDu staunst, da\u00df ich auch jetzt noch, wenn ich Dich sehe, wei\u00df, was in Dir vorgeht.\u00ab<\/p>\n<p>Pyramon war \u00fcberrascht, aber auch von tiefstem Herzen dankbar, da\u00df der Priesterk\u00f6nig trotz der Trennung wu\u00dfte, welche Fragen ihn besch\u00e4ftigten.<\/p>\n<p>\u00bbDort dr\u00fcben steht ein Riese. Sieh ihn Dir genau an\u00ab, sagte Sargon, w\u00e4hrend er in eine bestimmte Richtung deutete. Pyramon blickte in die angegebene Richtung und betrachtete den Riesen.<\/p>\n<p>\u00bbEr sieht kompakt und dicht aus. Er erinnert mich an Steine\u00ab, sagte Pyramon nach einer Weile etwas z\u00f6gernd. \u00bbDie Baum-, Blumen- und Wasserdschedjins kommen mir weniger schwer und dicht vor.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbDu hast recht gesehen, Pyramon. Die Riesen und auch ein Volk der Erdgnomen sind dichter und schwerer und stehen der Erde viel n\u00e4her, als die anderen Dschedjins.<\/p>\n<p>Die Riesen und Erdgnomen, die sich auf Erden besch\u00e4ftigen, leben in einer Region, die sehr eng mit der grobstofflichen Erde verbunden ist. <em>(Anmerkung:\u00a0Diese Region befindet sich zwischen der irdischen Grobstofflichkeit und der mittleren Grobstofflichkeit.)<\/em><\/p>\n<p>Alle anderen Dschedjins leben in der feineren Erdumgebung <em>(Anmerkung: mittlere Grobstofflichkeit)<\/em>\u00a0und haben dort ihren Ausgangspunkt zum Einwirken auf die Erde.\u00ab<\/p>\n<p>Als Sargon schwieg, rief Pyramon, der sehr aufmerksam zugeh\u00f6rt hatte, erfreut aus:<\/p>\n<p>\u00bbDie Riesen und die Gnomen, die in dieser erdnahen Region leben, tragen beide Arten in sich. Etwas von der Erde und etwas von der Region, in der sie leben!\u00ab<\/p>\n<p>Sargon nickte zustimmend. Er war sichtlich erfreut, da\u00df Pyramon so schnell begriffen hatte.<\/p>\n<p>\u00bbBeide Arten wirken in den Riesen und auch in einem Teil der Erdgnomen. Sie tragen au\u00dfer der Art, die der Region entspricht, in der sie leben, noch etwas von der dichten Materie in sich, aus der die Erdenk\u00f6rper bestehen. Diese Beschaffenheit erm\u00f6glicht es ihnen, den Menschen sichtbar zu helfen. Du entsinnst Dich sicher an die weiten Felder, die an der Nordseite unserer Siedlung liegen\u00ab, sagte Sargon, w\u00e4hrend er fragend auf Pyramon blickte.<\/p>\n<p>Pyramon bejahte. Gewi\u00df erinnerte er sich. \u00bbGnomen hatten \u00fcber Nacht die Felder so gut umgegraben und gegl\u00e4ttet, da\u00df die Feldarbeiter sofort mit dem S\u00e4en und Pflanzen beginnen konnten\u2026\u00ab<\/p>\n<p>Sargon nickte zufrieden und fuhr mit seinen Erkl\u00e4rungen fort: \u00bbAuch an dem Stein, der Dir weich vorkam, ist nichts R\u00e4tselhaftes. Im Naturgeschehen gibt es keine R\u00e4tsel! Auch die Steine bestehen aus zwei verschiedenen Arten von Materie. Beide Arten sind im selben Stein vereint.<\/p>\n<p>Die Steine bestehen aus harter Erdmaterie und aus Materie, die der Region, in der die Riesen leben, entspricht. Die letztere Art f\u00fchlt sich weicher und nachgiebiger an.<\/p>\n<p>Als Du den Stein das erste Mal ber\u00fchrtest, hattest Du die weichere, nachgiebigere Materie ber\u00fchrt. Und zwar mit der Hand Deines feinstofflichen K\u00f6rpers, der ungef\u00e4hr dieser Materie entspricht. Dein grober irdischer Tastsinn war w\u00e4hrenddessen ausgeschaltet.<\/p>\n<p>Wie Du ja wei\u00dft, f\u00fchlt, h\u00f6rt und sieht der feinere K\u00f6rper des Menschen nur dann, wenn er frei ist. Das hei\u00dft, wenn der Erdenk\u00f6rper schl\u00e4ft\u2026 doch es gibt auch Ausnahmen. Enak hat gew\u00fcnscht, da\u00df Du die Art und die Beschaffenheit des Steines kennenlernst, den sie bearbeiten und zurechtschneiden. Die weichere Materie des Steines, die sie bearbeiten, ist etwas gr\u00f6\u00dfer, doch das gleicht sich aus, denn durch das Einwirken der Riesen verdichtet sich der Stein, wird h\u00e4rter und verliert dadurch etwas vom Umfang\u2026\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbIch verstehe\u00ab, rief Pyramon aufgeregt. \u00bbDer Vorgang ist wie beim Tonziegel. Die weiche Masse wird geformt und gegl\u00e4ttet. Doch das gen\u00fcgt nicht. Der Ziegel wird erst brauchbar, wenn er durch das Feuer geh\u00e4rtet wurde! Die Ziegelmasse ist jedoch die gleiche geblieben!\u00ab<\/p>\n<p>Pyramon war von dem neuen Wissen wie geblendet. Er begriff nun den ganzen Vorgang. Das R\u00e4tsel war gel\u00f6st. Er konnte sich jetzt genau vorstellen, wie die Steine, welchen die Riesen vorher die notwendigen Formen gegeben hatten, durch eine Art Feuer die der Erde angepa\u00dfte Dichte und H\u00e4rte erhielten. Die Riesen, die ebenfalls einen Teil der gleichen irdischen Dichte in sich trugen, konnten mit dem geh\u00e4rteten irdischen Stein genauso umgehen, wie vorher mit dem ungeh\u00e4rteten.<\/p>\n<p>\u00bbDie Riesen, die unerm\u00fcdlichen Diener des Weltenherrschers, haben fr\u00fcher den Erdenmenschen, zu denen sie sich stets hingezogen f\u00fchlten, in vieler Hinsicht geholfen\u00ab, sagte Sargon erkl\u00e4rend. \u00bbManche Bauten, die sie auf die Bitten der ihnen wohlgesinnten Menschen errichteten, sind heute von Wasser bedeckt. Es gibt aber herrliche Tempelbauten, die nicht versanken. Sie werden wohl bis zum Ende der Zeit Ruinen sein. Die Menschen, die dann auf Erden leben, werden staunend vor den Ruinen stehen und die gigantischen Steinbl\u00f6cke der Mauern betrachten. Steinbl\u00f6cke, die zu bewegen menschliche Kr\u00e4fte niemals ausgereicht h\u00e4tten.\u00ab<\/p>\n<p>Sargon schwieg. Ein Schatten von Trauer \u00fcberzog wie ein Schleier seine leuchtenden Augen\u2026 Als er dann endlich Pyramon anblickte, wu\u00dfte er, da\u00df dieser noch mehr Fragen hatte, und dar\u00fcber freute sich Sargon. Pyramon mu\u00dfte frei und wissend seine Arbeit beginnen. Es durfte keine ungel\u00f6sten R\u00e4tsel in seinem Leben geben. Diese w\u00fcrden ihn nur behindern.<\/p>\n<p>Und Sargon hatte recht. Pyramon hatte noch weitere Fragen, auf die er keine Antwort wu\u00dfte:<\/p>\n<p>\u00bbWarum k\u00f6nnen wir die Riesen und Erdgnomen, die uns und der Erde so nahe sind, nicht dauernd sehen? Und warum gibt es Menschen, die \u00fcberhaupt keine Dschedjins sehen? Ich h\u00f6rte von Magog, da\u00df es viele gibt, welche die Naturwesen nicht mehr wahrnehmen k\u00f6nnen.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbDauernd k\u00f6nnen die Naturwesen nicht gesehen werden. Das w\u00fcrde f\u00fcr sie selbst und f\u00fcr die Menschen ablenkend und st\u00f6rend wirken. Selbst die Erdgnomen und Riesen, die der Erde und den Menschen n\u00e4her stehen als die anderen, haben es nicht gerne, wenn sie bei den Arbeiten, die sie f\u00fcr die Menschen ausf\u00fchren, beobachtet werden. Es gen\u00fcgt, wenn der Mensch sie manchmal sieht und ihre T\u00e4tigkeit kennt. W\u00e4hrend des Pyramidenbaus wirst Du die Riesen nat\u00fcrlich oft sehen k\u00f6nnen. Trotzdem nehme ich an, da\u00df sie ihre Arbeit haupts\u00e4chlich nachts, wenn Du und die anderen schlafen, verrichten werden. F\u00fcr die Riesen und die anderen Dschedjins gibt es keine Nacht. Nur die auf Erden lebenden Menschen und Tiere kennen Tag und Nacht. Die stoffliche Gleichart, welche die Riesen mit der Erde haben, bindet sie in keiner Weise an dieselbe. Selbst wenn das Gegenteil der Fall w\u00e4re, w\u00fcrde es f\u00fcr sie keine Nacht geben. Die irdische Dunkelheit existiert f\u00fcr die Naturwesen nicht, ganz gleich, welcher Art sie auch sind, f\u00fcr sie ist es immer Tag.<\/p>\n<p>Trotz der stofflichen Art, welche die Riesen in sich tragen, und die sie auch bef\u00e4higt, f\u00fcr die Menschen sichtbar zu arbeiten, bleiben sie von den auf Erden herrschenden grobstofflichen Naturgesetzen unber\u00fchrt.\u00ab<\/p>\n<p>Sargon machte eine Pause und blickte Pyramon an. Als er sah, da\u00df dieser seine Erkl\u00e4rungen verstanden hatte, kam er zur n\u00e4chsten Frage: \u00bbWarum gibt es Menschen, die \u00fcberhaupt keine Dschedjins sehen?\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbJa, warum?\u00ab Diese Frage interessierte Pyramon besonders.<\/p>\n<p>\u00bbUrspr\u00fcnglich konnten alle Erdenmenschen die gro\u00dfen und kleinen Dschedjins sehen. Sie waren die ersten Lehrmeister der Menschheit und standen als solche in st\u00e4ndigem Kontakt mit ihren Menschensch\u00fclern. Das ist schon lange her.\u00ab Sargons Augen verschleierten sich wieder vor Trauer, als er fortfuhr:<\/p>\n<p>\u00bbDu fragst warum, Pyramon. Ich nehme an, da\u00df es an den Sinnesorganen liegt. Die menschlichen Sinnesorgane tr\u00fcben sich und werden gr\u00f6ber. Da\u00df dies so ist, konnten wir an den vielen, vielen Menschen feststellen, die hilfesuchend in unsere Niederlassungen kamen. Unsere Seher, welche die Zukunft ergr\u00fcndeten, sind der Meinung, da\u00df zur Zeit des Gerichtes das Wissen von den Naturwesen, die wir Dschedjins nennen, unter den Menschen ganz ausgel\u00f6scht sein wird.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbNein!\u00ab rief Pyramon. \u00bbDie Seher m\u00fcssen sich geirrt haben! Ich wei\u00df, da\u00df auf die Menschen dann nur noch der offene Sarg wartet. Denn bis dahin wird ihre S\u00fcndenlast so schwer sein, da\u00df sie ihren Blick nicht mehr zum Licht erheben k\u00f6nnen. Trotzdem wird es den Erdenmenschen nicht m\u00f6glich sein, die Dschedjins zu vergessen!\u00ab<\/p>\n<p>Als Sargon keine Einwendung machte, sprach Pyramon erregt weiter.<\/p>\n<p>\u00bbWie k\u00f6nnten die Menschen die Naturwesen vergessen, solange sie auf Erden weilen? Jeder Baum, jeder Berg, jeder Flu\u00df, jeder Halm und jede Blume mu\u00df sie doch daran erinnern! Nein, niemals kann das Wissen von den Dschedjins ausgel\u00f6scht werden! Jeder Windhauch, jeder Sonnenstrahl und jeder Regentropfen zeugt von ihrem unerm\u00fcdlichem Wirken!\u00ab<\/p><\/blockquote>\n<div>( Roselis von Sass, Die gro\u00dfe Pyramide enth\u00fcllt ihr Geheimnis. Ordem do Graal na Terra, Brasilien, 3. Auflage 1996, S. 150 &#8211; 162. Mit freundlicher Genehmigung des Verlages.)<\/div>\n<p><a name=\"Literatur April 2013\"><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Literaturempfehlung April 2013<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Dornr\u00f6schen, die kleine Prinzessin, war die gro\u00dfe Freude ihrer k\u00f6niglichen Eltern. (&#8230;) K\u00f6nntet ihr euer wahres Selbst sehen, ihr w\u00e4ret erstaunt, denn euer wahres Selbst ist so wundersch\u00f6n wie die M\u00e4rchenprinzessin. Jenseits der Materie, auf einer h\u00f6heren Ebene wohnt die Prinzessin &#8211; euer h\u00f6heres Selbst. In den meisten Menschen wurde die &#8222;Prinzessin&#8220; in einer fr\u00fcheren Inkarnation &#8222;verletzt&#8220; und fiel in einen Zauberschlaf. Manchmal braucht es lange Zeit, um das h\u00f6here Selbst zu erwecken, und nur die Liebe hat die Macht, die Prinzessin zu erl\u00f6sen.<\/p>\n<p>So schl\u00e4ft das h\u00f6here Selbst, bis die Zeit reif ist. Im Dornr\u00f6schen-M\u00e4rchen schl\u00e4ft die Prinzessin in einem Schloss, das von einer hohen Dornenhecke umgeben ist. Ist das nicht ein anschauliches Bild f\u00fcr die Zust\u00e4nde in eurer Welt? Eure materielle Welt scheint tats\u00e4chlich die schlafende Seele vollst\u00e4ndig zu umschlie\u00dfen. (&#8230;)<\/p>\n<p>Der Wald, in dem Schneewittchen umherirrt, steht symbolhaft f\u00fcr die Wildnis, durch die die erschrockene Seele in unserer Welt wandert. Dann gelangt die Seele, das Kind, zu den freundlichen Zwergen (Symbole f\u00fcr die Eigenschaften der Seele).<\/p>\n<p>Dann aber kommen b\u00f6se M\u00e4chte, dunkle Kr\u00e4fte und versuchen Leib und Seele zu zerst\u00f6ren &#8211; zu vergiften. Ist es nicht interessant, dass dasselbe Symbol des Apfels wie in der Genesis verwendet wird? Die kleine Prinzessin wird verf\u00fchrt, einen Apfel zu essen, und das ist ihr Verderben. (&#8230;) Das B\u00f6se kann die Seele nicht g\u00e4nzlich t\u00f6ten. Vielmehr bleibt sie in einem Zustand der Gefangenschaft, dem Tode \u00e4hnlich, bis die Zeit f\u00fcr das Kommen des Prinzen reif ist. In diesem Zustand verharrt die Seele nicht nur \u00fcber eine Zeitspanne von einigen Monaten oder Jahren, sondern vielleicht w\u00e4hrend vieler Leben. Die Seele schl\u00e4ft in einem gl\u00e4sernen Sarg &#8211; im Wartezustand. Dann kommt im rechten Moment der Prinz, um die schlafende Prinzessin zu wecken. (&#8230;) Es ist der Kuss des Prinzen, des g\u00f6ttlichen Sohnes &#8211; das Erwachen der Liebe &#8211; der Christusgeist in des Menschen Herz.<\/p><\/blockquote>\n<p>(White Eagle, Naturgeister und Engel. Aquamarin Verlag, 1981. S. 70 ff.)<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum Elfentagebuch:\u00a0<a title=\"M\u00e4rchen, Mythen, G\u00f6ttersagen\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/marchen-mythen-gottersagen\/\">M\u00e4rchen, Mythen, G\u00f6ttersagen (April 2013)<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Literatur Februar 2013\"><\/a><strong>Literaturempfehlung <a title=\"Naturwesen und Naturkatastrophen\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/naturkatastrophen\/\">Februar 2013<\/a><\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Der Hurrikan<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>(&#8230;) Wie ich vorher schon beschrieben habe, befinden sich in jedem von Meeresengeln beherrschten Gebiet &#8211; wie in der Bucht &#8211; Strudel, die den Hauptsitz des Bewusstseins jedes Engels (Anmerkung: Dora van Gelder bezeichnet die hohen Naturwesen als Engel) verk\u00f6rpern. Solch ein Ort stellt einen festgesetzten Punkt dar und darf als das Herz des entsprechenden Gebietes bezeichnet werden. Es gibt \u00e4hnliche Strudel in der Luft, zwar nicht so zahlreich, die den Engeln der Luft auf gleiche Weise dienen. Das Ausstr\u00f6men der Energie zwischen einem Luft &#8211; und einem Meeresstrudel ruft verschiedene Arten von St\u00fcrmen hervor. So gibt es einen best\u00e4ndigen Energieaustausch zwischen den Engeln des Meeres und denen der Luft. Tats\u00e4chlich liegt das Energiegleichgewicht in den H\u00e4nden des daf\u00fcr zust\u00e4ndigen Engels.<\/p>\n<p>Ihre K\u00f6rper sind der Ort der Energie und beeinflussen den Fluss und das Ausstr\u00f6men der Energie. Eine gewisse &#8211; wahrscheinlich kleine &#8211; Anzahl von h\u00f6heren Engeln lenkt auf diese Art das Naturgeschehen auf der ganzen Welt und h\u00e4lt die Naturkr\u00e4fte im Gleichgewicht. Unser Freund, der Engel der Bucht von Biscayne, bildet so Teil einer Einheit im gewaltigen Netzwerk der h\u00f6heren und niederen Wesen. Die allerh\u00f6chsten R\u00e4nge verf\u00fcgen \u00fcber die Macht, weit im Voraus die Zukunft zu planen. Sie kennen die kleinsten Geschehnisse, die der Mensch immer Gott zugeschrieben hat. Es w\u00fcrde kein Spatz vom Himmel fallen, ohne dass sie es merkten.<\/p>\n<p>Zu bestimmten Zeiten scheint sich zuviel Energie, sagen wir in der tropischen Zone, anzustauen, und dann ist es notwendig, die Energie zu verteilen. Es entsteht ein Hurrikan oder es kommt zu einer anderen Form von Naturkatastrophe. Dies vollzieht sich jedoch nicht blindlings oder auf das Geratewohl, sondern richtet sich nach einer wunderbaren Ordnung, die ich n\u00e4her erl\u00e4utern will, indem ich auf das Beispiel von Miami zur\u00fcckkomme. Es liegt mir daran zu betonen, dass ich vom Standpunkt und aus der Sicht eines Meeresengels berichte. Die folgenden Ausf\u00fchrungen \u00fcber die Entstehung und den Ausbruch des Hurrikans entsprechen meinem Verst\u00e4ndnis seiner Beschreibung.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfen Engel, die das Gleichgewicht in der Natur aufrecht erhalten, entschieden, dass \u00fcber dem Land eine Energieentladung in Form eines Sturmes stattfinden sollte. Sie bestimmten den Ausgangspunkt und das Gebiet und ernannten dann einen Engel, der den Sturm \u00fcberwachen, die Einzelheiten vorbereiten und die Entwicklung des Sturmes bis zu dessen Ende verfolgen sollte.<\/p>\n<p>Der Sturm begann damit, dass ein gewisser Punkt etwas aus dem Gleichgewicht geriet und sofortige Aufmerksamkeit erforderte. Der Engel des Hurrikans, der f\u00fcr diese Aufgabe ausgew\u00e4hlt worden war, besa\u00df eine Gr\u00f6\u00dfe von etwa sechs Metern und man konnte meinen, er sei von Blitzen umgeben, in elektrische Kleidung geh\u00fcllt. Er entsprach etwa dem Bild des Zeus mit dem Donnerkeil aus der griechischen Mythologie. Er hatte ein machtvolles von blondem Haar umrahmtes Gesicht mit leuchtenden grauen Augen, das herrlich anzuschauen war und man versp\u00fcrte in seiner Anwesenheit angesichts soviel Macht ein Gef\u00fchl der Ehrfurcht. Diese Sturmengel sind selten, da sie keinen bestimmten Bereich \u00fcberwachen, sondern mit den St\u00fcrmen \u00fcber die Erde brausen. Sie sind hochstehende Wesenheiten und besitzen vollkommene Unersch\u00fctterlichkeit und einen Scharfsinn von mathematischer Genauigkeit. Selbst der Engel der Bucht von Biscayne steht ihm mit Ehrfurcht gegen\u00fcber und gab dies unumwunden zu. Der Engel des Hurrikans begann sein Werk, indem er einige Engel ausw\u00e4hlte, die ihn darin unterst\u00fctzen sollten; sie \u00e4hnelten ihm von der Erscheinung her, waren aber kleiner und noch nicht so hoch entwickelt. Weiterhin wurde er von einigen anderen Engeln begleitet, die ich nur als Engel des Lebens und des Todes zu bezeichnen vermag. Sie begleiteten den Engel des Hurrikans, um den menschlichen Aspekt des Sturmes zu \u00fcberwachen, d.h. die Wirkungen des Hurrikans auf die Menschheit.<\/p>\n<p>Der Engel der Bucht war, wie bereits gesagt, von dem bevorstehenden Ereignis in Kenntnis gesetzt worden.<\/p>\n<p>Das Bild, das er von der Versammlung der Engel \u00fcbermittelte, war ziemlich erheiternd. Es zeigte die Engel, die \u00fcber den kommenden Sturm sprachen und sich fragten, inwieweit er jeden einzelnen von ihnen betreffen w\u00fcrde. Der Engel der Bucht besitzt k\u00fcnstlerisches Empfinden und einen gewissen ausgelassenen Humor, vergleichbar mit irdischem Humor, und seine Portraits dieser diskutierenden Konferenz waren herrlich lebensnah und malerisch.<\/p>\n<p>Die offiziellen Bekanntmachungen verhie\u00dfen Schlimmes. Der Engel des Hurrikans warnte zuerst die Engel der Luft und des Meeres, die sich an der Stelle des Sturmausbruches befanden. Er erteilte Anweisungen , alle Energien zur\u00fcckzuhalten, um zu gegebener Zeit bereit zu sein, diese zu entladen. Er nannte ihnen eine bestimmte Zeit, die er einige Stunden zuvor festgelegt hatte. Anschlie\u00dfend an diese Anweisung verk\u00fcndete er eine Bekanntmachung an alle Engel entlang der Verlaufslinie des Hurrikans, die er und seine \u201eKollegen\u201c festgesetzt hatten. Dieser Vorgang vollzog sich derma\u00dfen, indem die Engel des Ausgangspunktes die Nachricht an ihre Nachbarn entlang der Verlaufslinie weitergaben, bis schlie\u00dflich der Engel der Bucht sie ebenfalls vernahm. Er begann sofort mit seinen Vorbereitungen, die von \u201eGebietsvorgesetzten\u201c \u00fcberwacht wurden. Er berief eine Zusammenkunft seiner Elfen ein und erkl\u00e4rte ihnen, soweit sie es verstanden, was passieren w\u00fcrde. Dann begann er, seinen Strudel mit Energie zu versorgen, um eine Energieballung hervorzurufen. Da er sich am Rande des betroffenen Gebietes befand, hatte er eine wichtige Position inne.<\/p>\n<p>Selbst seine Nachbarn versorgten ihn mit Energie. Als die Stunde des Sturmausbruches n\u00e4her r\u00fcckte, beschleunigte er seine Vorbereitungen, um einen h\u00f6heren Grad der Kraft zu erreichen. Ich unterbreche hier die Ausf\u00fchrungen und begebe mich erneut zum Entstehungsort zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Zur festgelegten Stunde erschien der Engel des Hurrikans mit seinen Begleitern. Er lie\u00df einen Aufruf ert\u00f6nen, der wie ein Schlachtruf einer alten Trompete erklang. Bei diesem Ton lief durch die Reihen der Engel, angefangen beim Ausgangspunkt bis zum Endpunkt, eine Ersch\u00fctterung. Alle Engel entlang der Sturmlinie vereinigten sich und verschmolzen mit dem Bewusstsein des Hurrikanengels. Unter den Luftelfen gibt es bestimmte Sturmelfen, und der Aufruf des Engels des Hurrikans bewirkten, dass Hunderte von ihnen aus allen Richtungen herbeifegten. Mit seinem Aufruf entlud der Engel Energie in Richtung des vorgesehenen Sturmes und leistete so seinen pers\u00f6nlichen Beitrag zum Geschehen. Dieser Vorgang wurde gleichzeitig von einer Entladung \u00fcbersch\u00fcssiger Luftenergie durch die Engel des Wassers begleitet. Dann nahm der Sturm, wie ein riesiger Flammenball, in dem sich Engel und Elfen &#8211; der Engel des Hurrikans in der Mitte &#8211; eingeschlossen befanden, seinen vorgezeichneten Weg. Die \u00f6rtlichen Vorbereitungen n\u00e4herten sich ihrem H\u00f6hepunkt, da der Feuerball auf jeden Luft- und Wasserstrudel zusteuerte.<\/p>\n<p>Mit der Ankunft des Engels der Hurrikans entlud sich die gespeicherte Strudelenergie in das Sturmzentrum, und der Sturm nahm von Strudel zu Strudel an St\u00e4rke zu. Die Elfen, welche unter der Leitung des Engels der Bucht arbeiteten, trugen ebenfalls ihren Teil dazu bei. Der gesamte Vorgang gestaltete sich f\u00fcr sie recht vergn\u00fcglich. Sie schossen in die Luft, wenn der Sturm ihren eigenen Strudel erreichte und versuchten, sich vom Sturm tragen zu lassen, w\u00e4hrend sie ihren eigenen kleinen Energiebeitrag leisteten. Danach taumelten sie ins Wasser zur\u00fcck. Einigen gelang es, sich von Sturm weitertragen zu lassen. Sie fanden erst nach einiger Zeit wieder zum richtigen Ort zur\u00fcck. Selbstverst\u00e4ndlich hatten sie nach Beruhigung des Sturmes Extraarbeit zu leisten, doch sie genossen die durch den Hurrikan hervorgerufenen Empfindungen \u00fcber alles.<\/p>\n<p>Als der Sturm den Engel der Bucht erreichte, war dieser bereit. Seine Aufgabe lag, wie bereits erw\u00e4hnt, darin, seine Energien zur\u00fcckzuhalten. Des weiteren war er mit der Leitung seiner Aufgaben st\u00e4rker als sonst besch\u00e4ftigt, da der Hurrikan an dieser Stelle das Land erreichte. Als der Engels des Hurrikans eintraf, vollzog sich die Energieentladung unter Einbeziehung des Meeres in \u00fcberw\u00e4ltigender Weise.Der Aufprall an der K\u00fcste rief einen solchen Schock hervor, dass die gesamte Organisation des Engels der Bucht kurz unterbrochen wurde. Die Elfen hatten dieses Ereignis bereits erwartet und waren bereit, sich vom Sturm davontragen zu lassen. Doch als es soweit war, war die Wucht des Aufpralls so gewaltig, dass sie zur\u00fcckgeworfen wurden und vor\u00fcbergehend aus der Bahn des Hurrikans gerieten. Sie kamen jedoch wieder schnell zur Besinnung und folgten dem Sturm, indem sie ihre Energien einf\u00fcgten und mit ihm das Land erreichten.<\/p>\n<p>Der Engel des Festlandes an der K\u00fcste von Miami wusste, was bevorstand, doch er verhielt sich passiv, da er nichts zu tun vermochte, um den Sturm zu vermeiden, und nahm ihn als sein Schicksal auf sich. Er war nicht gerade erfreut, da die Engel des Festlandes die Vernichtung von Pflanzen und B\u00e4umen missbilligen und hier auch noch Menschen unter der Katastrophe zu leiden hatten. Wir sollten nicht vergessen, dass ein Sturm auf dem Meer fast keinen Schaden anrichtet, er aber Unheil bringt, wenn er \u00fcber das Festland hinwegfegt. Im Laufe der Zeit erholen sich die Pflanzen und alles andere Leben unter der F\u00fcrsorge der Elfen. Nachdem der Sturm das Festland ber\u00fchrte, nahm sich der Engel des Hurrikans voller Aufmerksamkeit der Leitung des Sturmgeschehens an, da viele komplizierte Lebensformen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die ihn begleitenden Engel des Lebens und des Todes waren bereit, denn der Sturm forderte seinen Tribut unter den Menschen. Es scheint unglaublich, es sei denn, man sieht es auf den inneren Ebenen, dass in solch einem Aufruhr Ordnung herrscht. Wir sollten daran denken, dass nicht nur der Engel des Hurrikans \u00fcber gro\u00dfe Intelligenz verf\u00fcgt, sondern dass sich alle Engel hinsichtlich Zusammenarbeit, Organisation und Ordnung auszeichnen. Nat\u00fcrlich war der Engel des Festlands bem\u00fcht, soviel wie nur m\u00f6glich zu retten, vor allem B\u00e4ume und Tiere. Seine Elfen unterst\u00fctzten ihn darin, indem sie ihren Einfluss auf verirrte Tiere und V\u00f6gel aus\u00fcbten, so deren Instinkt verst\u00e4rkten und die Tiere sich mit ungew\u00f6hnlicher Klugheit in Sicherheit brachten. Was die B\u00e4ume anbetrifft, ist alles, was die Elfen zu tun verm\u00f6gen, sie darin zu best\u00e4rken auszuhalten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Sturmes strahlte der Engel des Gebietes um Miami Festigkeit und St\u00e4rke aus, was sich auf die Menschen und Elfen \u00fcbertrug. Er ist eine gro\u00dfe, ruhige Pers\u00f6nlichkeit mit viel Lebensfreude, die durch das von im beh\u00fctete Land und dessen Klima noch gef\u00f6rdert wird. Er bringt Miami viel Zuneigung entgegen und wei\u00df dessen Ausdehnung sehr zu sch\u00e4tzen. Dies bedeutet indirekt mehr Farmen und Obstanbau, was ihm und seinen Elfen die Gelegenheit zu neuem Wirken und zu neuem Experiment gibt. Er missbilligt jegliche unechte Hochkonjunktur oder unkontrollierte Bodenbebauung, da dies mutwillige Zerst\u00f6rung des Landes bedeutet. Solches, wozu auch die mutwillige Zerst\u00f6rung der W\u00e4lder im Nordwesten geh\u00f6rt, erf\u00fcllt ihn mit \u00c4rger. Die Engel haben nichts gegen das weise Lichten der W\u00e4lder einzuwenden. Hierbei handelt es sich um einen konstruktiven, dem Leben f\u00f6rderlichen Vorgang, so sehr der einzelne Baum auch unter seinem Absterben leiden mag. Der Hurrikan bedeutete f\u00fcr den Engel von Miami eine Mischung zwischen unkluger Zerst\u00f6rung seitens des Menschen und der geordneten Entwicklung in der Natur. Da er von seinem Vorgesetzten kam, nahm er alles hin.<\/p>\n<p>Die Meereselfen st\u00fcrmten aufgrund der ihnen \u00fcbertragenen Aufgaben dem Festland entgegen. Der physische Aufprall zerst\u00f6rte ganze Gebietsabschnitte, welche unter Sand und Schutt begraben wurden. Folglich gab es f\u00fcr die Meereselfen viel zu tun. Es sei zugegeben, dass es sie freute, da es f\u00fcr sie Abwechslung bedeutete. Das hie\u00df, dass es in einigen Gebieten viel zu tun gab, in anderen weniger, und so f\u00fcr Abwechslung gesorgt war.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Dauer des Sturmes wurden die Elfen von ihm \u00fcber Land getragen und entfernten sich mehrere Kilometer von der K\u00fcste, ein ungew\u00f6hnlicher Zustand, den sie besondere Erfahrung werteten. Nach einigen Stunden, als der Hurrikan von Miami landeinw\u00e4rts zog und das Meer sich fast beruhigt hatte, begaben sie sich wieder zur\u00fcck. Als die Elfen sich nach einigen Tagen erholt hatten, kehrten viele von ihnen zur K\u00fcste zur\u00fcck, um den Engel des Festlandes bei der Arbeit zu unterst\u00fctzen. Die Energien des Engels von Miami hatten sich einigerma\u00dfen ersch\u00f6pft, und so halfen ihm die Meereselfen nach besten Kr\u00e4ften. Ihnen ist der gewohnte Zustand auch lieber, obwohl ihnen der Aufruhr des Sturmes nicht unangenehm war.<\/p>\n<p>Der Hurrikan nahm seinen vorgezeichneten Weg und beruhigte sich allm\u00e4hlich. Der Sturmengel und die Sturmelfen zogen sich zur\u00fcck, bis in Zukunft sowohl seine als auch ihre Dienste wieder ben\u00f6tigt w\u00fcrden. Langsam wurde wieder alles in dem vom Hurrikan heimgesuchten Gebiet hergestellt. Es dauert nat\u00fcrlich Jahre, bis ein solcher Schaden wieder beseitigt ist. Der Mensch mag jetzt unvermeidlich denken, dass die Meereselfen, die Engel des Meeres und vor allem der Engel des Hurrikans selbst schlecht oder b\u00f6se sind, da sie Leben zerst\u00f6rt haben. Dem ist nicht so. Sie haben Formen zerst\u00f6rt, doch nicht das Leben innerhalb der Form, denn Leben endet nicht. Mehr noch, diese Wesenheiten haben ihre Aufgabe in \u00dcbereinstimmung mit den Naturgesetzen vollbracht. Menschen zerst\u00f6ren Eigentum, t\u00f6ten sich gegenseitig und vernichte die Natur in Kriegszeiten um des pers\u00f6nlichen Gewinnes wegen, und sie projizieren ihre eigenen Motive auf die Natur.<\/p>\n<p>Doch die Natur kennt keine pers\u00f6nlichen Gef\u00fchle. Die gesamte Zerst\u00f6rung vollzieht sich auf unpers\u00f6nlicher Ebene und, mag es auch seltsam klingen, mit einem Gef\u00fchl der Liebe, denn der oberste der Engel und die Elfen denken nicht an Vernichtung und suchen soviel wie m\u00f6glich zu retten. Dies ist weit entfernt vom Krieg, wo der Mensch alles zu vernichten sucht. Die Engel sind gezwungen, den Naturgesetzen zu folgen, ob sie wollen oder nicht. Es entspricht ihrer Aufgabe, es ist der Geist ihrer Natur. Auch betrachten sie den Tod nicht als etwas Unbekanntes, Schreckliches oder Endg\u00fcltiges, wie wir es zu tun pflegen. F\u00fcr sie ist der Tod blo\u00df Zerst\u00f6rung der Form; das Leben endet nicht, sondern kehrt erneut zu seinem Ursprung zur\u00fcck. Es kehrt wieder in anderer Form und um neuer Erfahrungen willen in diese Welt zur\u00fcck. Erfahrung und Weiterentwicklung sind das Wesen aller Dinge.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p><\/blockquote>\n<p>(Aus: Dora van Gelder, Im Reich der Naturgeister. Aquamarin-Verlag, 3. Auflage 1995; mit freundlicher Genehmigung des Verlages)<\/p>\n<p><a name=\"Literatur Januar 2013\"><\/a> <strong>Literaturempfehlung <a title=\"Einen Blick in die Kristallkugel\u2026\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/einen-blick-in-die-kristallkugel\/\">Januar 2013<\/a><\/strong><\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Elfen arbeiten auf dem Land und auf dem Meer. Man sieht sie beim Fischfang oder bei Arbeiten in der Landwirtschaft, so wie das fr\u00fcher \u00fcblich war. Genau wie das Hulduf\u00f3lk (die Verborgenen) besitzen auch sie alle m\u00f6glichen modernen Maschinen in ihren L\u00e4ndereien. Ihre Fahrzeuge sehen aus, als blicke man in die Zukunft bei uns Menschen. Es gibt sogar Wagen auf Schienen \u00fcber der Erde. Elfen wohnen in feinen H\u00e4usern, die moderner als die elegantesten H\u00e4user der Menschen sind. Sie wohnen in Schl\u00f6ssern, Villen oder H\u00e4usern mit einem Grasdach, auch in Reihenh\u00e4usern, doch Mehrfamilienh\u00e4user gibt es nur ganz wenige. Ihre Kirchen sind sch\u00f6n, man kann sie kaum von den Kirchen des Hulduf\u00f3lks unterscheiden, weil sie in derselben Dimension sind. Elfen haben Schulen und Kunstgalerien. Sie haben Musiks\u00e4le und lieben den Gesang. Bei ihnen gibt es Kinderheime und Altersheime, doch sie sind so schlau, solche Heime zusammenzulegen.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>(Erla Stef\u00e1nsd\u00f3ttir, Erlas Elfengeschichten. Verlag Neue Erde, Saarbr\u00fccken 2011, S. 19)<\/p>\n<p><a name=\"Literatur 1 Dezember 2012\"><\/a><strong>Literaturempfehlung 1 &#8211;<a title=\"Alle Jahre wieder\u2026\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/alle-jahre-wieder\/\"> Dezember 2012<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Auszug aus dem B\u00fcchlein &#8222;Karlik&#8220; von Ursula Burkhard (Hrsg.: Werkgemeinschaft Kunst u.\u00a0Heilp\u00e4dagogik\u00a0Weissenseifen, 5. Auflage, 1991):<\/p>\n<blockquote><p><strong>Feste<\/strong><\/p>\n<p>Was wir Menschen leiden, hat mit uns selber zu tun, mit unserem Unverm\u00f6gen, mit unserem Werden, w\u00fcrde Karlik sagen. Mensch sein kann man nicht, ohne schuldig zu werden. Mensch sein hei\u00dft lernen, und Lernende irren. Unser Irrtum verursacht Schmerz. (&#8230;) Wir Menschen leiden an uns selber, aber die Sch\u00f6pfung, alle sichtbaren und unsichtbaren Gesch\u00f6pfe um uns her, leiden unschuldig mit uns, f\u00fcr uns, durch uns. Diese Einsicht bedr\u00fcckte mich. Ich sch\u00e4mte mich f\u00fcr uns alle, bat um Verzeihung. Auch erschlossen sich mir andere Gebiete der geistigen Welt. Ich erfuhr, wie sich dort vorbereitet, was sich hier ereignen wird und wie dort nachwirkt, was sich hier schon ereignet hat. Da gab es neben allem Licht drohende Schatten und heftige K\u00e4mpfe. Einmal sagte mir jemand, wenn ich die geistige Welt wirklich erleben w\u00fcrde, m\u00fcsste ich schon jetzt ohne Probleme, in einem paradiesischen Zustand sein. Das ist nicht m\u00f6glich, denn dort bildet sich ja alles, was hier sichtbar wird. Die geistige Welt ist nicht ein Fluchtort, ein &#8222;Ferienh\u00e4uschen&#8220;, in welchem ein Mensch oder eine Gemeinschaft sich einmietet, um dem Alltag mit seinen Schwierigkeiten zu entkommen.<\/p>\n<p>Was sollte ich tun und wie konnte ich durchhalten? Oft stellte ich mir solche Fragen und kam nicht auf die Idee, sie mit Karlik zu besprechen. Ungefragt antwortete er von sich aus: &#8222;Dich freuen sollst du und Feste feiern, dann findest du den Weg.&#8220; F\u00fcr einen Menschen kommt diese Antwort auf schwere Lebensfragen eher unerwartet. &#8222;Nat\u00fcrlich kann jetzt niemand im Paradies leben&#8220;, erkl\u00e4rte Karlik, &#8222;aber Feste sind Erinnerungen, Lichter vom Paradies. Sie erm\u00f6glichen das neue Leben, das Werdende. Das Dunkle annehmen und tragen kannst du nur, wenn du immer wieder auf das Licht schaust. Vergiss das nie. Im Licht sind die Verwandlungskr\u00e4fte.&#8220;<\/p>\n<p>Menschenfeste sind oft leer und erm\u00fcdend. Viele f\u00fcrchten sich davor oder sind entt\u00e4uscht, wenn die Feiertage vor\u00fcbergehen und doch nichts geschehen ist. Gnomenfeste sind Kraftquellen, Ausdruck von Freude und Dankbarkeit. &#8222;Feste sind Samenk\u00f6rner&#8220;, sagt Karlik, &#8222;aus Festen w\u00e4chst Neues, das gut und hell ist und Samenk\u00f6rner f\u00fcr das n\u00e4chste Fest in sich tr\u00e4gt.&#8220;<\/p>\n<p>Karliks Sprache ist lebendig wie Pflanzen. Er ist ein F\u00fchrer der Heilpflanzengeister und ist wie verwoben im Werdenden, Heilenden. Pflanzenfeste liebt er besonders. Eines der ersten Feste im Jahr ist das Erdgramselfest. Da ist alles Schaffen, Bewegen, sich Regen und Werden in der Erde. Das Erdgramselfest ist f\u00fcr viele Menschen nicht direkt erlebbar, aber doch ahnen sie etwas davon. Die Gnomen werden t\u00e4tig, sie hegen und pflegen das Entstehende. Feste feiern und Arbeiten geh\u00f6ren zusammen. Sie lieben ihre T\u00e4tigkeit und erleben Feste als H\u00f6hepunkte ihres Schaffens. Der erwachende Fr\u00fchling bringt verschiedene Knospenfeste und Bl\u00fctenfeste. Jede Pflanzenart hat ihre eigenen Betreuer. Die veranstalten etwas wie Familien- oder Gruppenfeste. Die Freude davon verbreitet sich aber \u00fcber alle Elementarwesen, die zusammen f\u00fcr das Wohl der Erde wirken, weil sie in ihrer Aufgabe zu einer Einheit verbunden sind. Im Sp\u00e4tsommer und Herbst gibt es Frucht- und Samenfeste. Die Weihe der Samengeisterchen erinnert mich an Kindtaufen. In den Feiern des Gereiften ist viel W\u00fcrde wie in Begegnungen mit weisen, alten Menschen. Karlik liebt die Gem\u00fcsefeste. Solche erleben wir oft zusammen. Ihm, dem Heilpflanzengeist, ist das Wohlergehen der Menschen ein gro\u00dfes Anliegen. Gern hilft er mir daher beim Kochen, besonders, wenn wir G\u00e4ste erwarten. (&#8230;) Vergn\u00fcgt sitzt er auf dem Pfannenstiel und gibt seine Rqtschl\u00e4ge. Das Gem\u00fcse lege ich vor dem Zubereiten sch\u00f6n auf den Tisch wie bei einem Erntedankfest. Wir bewundern die verschiedenen Formen. Karlik tanzt um alles herum, streicht mit seinen Sonnenh\u00e4nden wie segnend dar\u00fcber und schenkt den Menschen das Gem\u00fcse zur Nahrung. Erst dann beginne ich mit dem R\u00fcsten. \u00dcber der Arbeit in der K\u00fcche ist etwas Strahlendes. Wenn Hausfrauen ihre Arbeit verachten, tun sie Karlik weh.<\/p>\n<p>Auf das Erdgramselfest folgt als n\u00e4chstes gro\u00dfes allgemeines Fest die Fr\u00fchlingsfeier. Das ist in der Osterzeit. Es gibt dann viele T\u00e4nze. Besonders sch\u00f6n sind die Elfenreigen. Tanzend und musizierend bilden und pflegen die Elfen Blumenformen. Ihr Reigen ist ernstes Spiel, Erf\u00fcllung ihrer Aufgabe. Der Fr\u00fchlingsmond wird gefeiert und die herrlichen Sonnenaufg\u00e4nge. Die Naturmusik der Elementarwesen regt die V\u00f6gel zu Morgen- und Abendliedern an. &#8222;Das k\u00f6nnen Menschen auch h\u00f6ren&#8220;, jubelt Karlik.<\/p>\n<p>Dann kommt das gro\u00dfe Sommerfest in der Johannizeit. T\u00e4nze und Kl\u00e4nge schwellen an, alles wird weit. Die Elementarwesen fliegen in die Strahlenpracht hinein. Jetzt saugen die Johannim\u00e4nnlein sich voll mit Sonnengold. Im Herbst wollen sie es der Erde schenken. &#8222;Lichternte&#8220; k\u00f6nnte man ihre T\u00e4tigkeit nennen. Rund und golden sehen die sonnentrunkenen Johannim\u00e4nnlein aus.<\/p>\n<p>Nach Johanni beginnt schon bald das Fest der kleinen Nebel. Das sind die Mahner. Sie sagen: &#8222;Kommt zur\u00fcck, fangt an, euch zu beruhigen.&#8220; Das Fest des Welkens und Vergehens wird auch freudig gefeiert. Herbstmelancholie der Menschen ist den Gnomen fremd. Sie nehmen hin, was ist und str\u00e4uben sich nicht. \u00dcberall erklingt ein Ruf, der in unseren Worten etwa so hei\u00dfen k\u00f6nnte: &#8222;Das Sichtbare wird unsichtbar, damit Sichtbares werden kann.&#8220; Oder auch: &#8222;Das Licht nimmt ab, weil es zunehmen will.&#8220; Die Elementarwesen erleben im Vergehen Werden und im Werden Vergehen, sie sehen und bejahen das wirkliche Leben. Bei ihren F\u00fchrern, die im M\u00e4rchen Elfen- und Zwergenk\u00f6nige sind, ist es so. Sie sind die wachen; die mehr Schlafenden werden von ihnen in das Erleben mit hineingenommen.<\/p>\n<p>Das Novemberfest k\u00f6nnte auch Fest der Stille oder Fest der Einkehr hei\u00dfen. Wer es mitfeiern darf, lernt in sich selber ruhen. An einem Tag schweigt alles, nur ein Wort h\u00f6rt man: &#8222;Jetzt!&#8220; Das bedeutet: Jetzt sind alle zu Hause in der Erde. Die Erde und alles in ihr ist zufrieden. Jetzt ist das Fest der inneren Ruhe.<\/p>\n<p>Der Jahreslauf kann wie das Atmen der Erde empfunden werden. Novemberfest und Erdgramselfest sind Polarit\u00e4ten wie Ein- und Ausatmen. Wenn ganz ausgeatmet ist, bildet das Johannifest den H\u00f6hepunkt. Und der H\u00f6hepunkt des Einatmens ist nach dem Novemberfest die gro\u00dfe Feier der inneren Sonne. Vorbereitet wird dieses Fest durch stilles Sich-Freuen, unterbrochen von freudigen Jubelrufen: &#8222;Bald scheint die Sonne in der Erde, ganz bald, es wird hell!&#8220; Und dann wird alles wie durchsichtig leuchtend. Wie flie\u00dfendes Gold str\u00f6mt Licht in die Erde. Alle Elementarwesen (&#8230;) lassen sich davon durchdringen und erleuchten. Sie haben es gern, wenn in dieser Zeit Menschen in ihren Weihnachtsliedern von der wahren Sonne singen, vom inneren Licht.<\/p>\n<p>&#8222;Setz dich ruhig hin, wir wollen uns freuen&#8220;, sagt Karlik dann oft.<\/p>\n<p>Nach dem Fest der Sonne in der Erde beginnt die Mondfrau, eine gro\u00dfe Fee, zu tanzen. Sie tanzt voraus, was von den Elfen im Fr\u00fchling getanzt wird und weist so auf die Formen der neuen Pflanzen hin. Sie hat schon bei der Weihe der Samengeister vorgetanzt, was diese in ihre Tr\u00e4ume aufnehmen sollten. Jetzt tanzt und singt sie, um die Tr\u00e4umenden aufzuwecken. Auch Gnomen und Elfen weckt sie aus ihrer Hingabe an die Sonne in der Erde. Wer die Mondfrau wahrnimmt und sich von ihr gerufen wei\u00df, bekommt Lust, beim Erdgramselfest t\u00e4tig zu sein. Aus der Ruhe wird emsiges Regen.<\/p>\n<p>Solche Feste \u00fcberstrahlen und begleiten alles Geschehen auf der Erde. &#8222;Wenn die Menschen sich nur schon so einstimmen k\u00f6nnten, dass ihr Tun im Einklang w\u00e4re mit unserer Arbeit&#8220;, sagt Karlik. &#8222;Aber noch klingt ihr Tun nicht zusammen mit dem, was in anderen Reichen geschieht. Es ist darin noch ein Misston.&#8220; Er wird ernst, wenn er so spricht. &#8222;Ja, die Erde k\u00f6nnte schon noch ein bisschen halten, wenn ihr vern\u00fcnftig mit ihr umgeht. Halten, bis ihr den Misston verwandeln k\u00f6nnt. Einen sch\u00f6nen Ort zum Lernen habt ihr hier.&#8220;<\/p>\n<p>Ich werde traurig, wenn ich sp\u00fcre, wie ernst er ist und wie die Zeit dr\u00e4ngt. Aber dann streichelt er \u00a0mich mit seinen Sonnenh\u00e4nden und mit seinem Kopf. Das tun Gnomen, wenn sie ihre Liebe zeigen wollen. Und er sagt: &#8222;Auf das Licht schauen! Immer wieder auf das Licht schauen! Nur so k\u00f6nnen wir die Schatten verwandeln.&#8220; Und dann schauen wir beide auf das Licht und sind weiter feiernd t\u00e4tig in heiterem Ernst. Und die Erde ist wie ein gro\u00dfer Altar.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Literatur 2 Dezember 2012\"><\/a><strong>Literaturempfehlung 2 &#8211; <a title=\"Alle Jahre wieder\u2026\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/alle-jahre-wieder\/\">Dezember 2012<\/a><\/strong><\/p>\n<p>In ihrem Buch &#8222;L\u00edfssyn m\u00edn &#8211; Lebenseinsichten der isl\u00e4ndischen Elfenbeauftragten&#8220; (Neue Erde GmbH 2007) schreibt das hellsichtige isl\u00e4ndische Medium Erla Stef\u00e1nsd\u00f3ttir (geb. 1935) \u00fcber ihr Erleben in der Zeit vor Weihnachten:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Bis in meine Jugendjahre hinein glaubte ich an Weihnachtsm\u00e4nner, das fanden meine Freunde sehr komisch. Doch die Weihnachtsm\u00e4nner, an die ich glaubte, sind diejenigen, die ich auch heute noch sehe. Sie kommen etwa eine Woche vor Weihnachten. Es sind kleine, rot gekleidete Wesen, etwa 30 bis 40 cm gro\u00df. Dann waren und sind auch noch kleine fliegende Engel zu sehen. In ihrer N\u00e4he herrscht Frieden und Freude, und wenn sie sich bewegen, erscheint eine glitzernde und funkelnde Spur hinter ihnen.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Literatur Oktober 2012\"><\/a><strong>Literaturempfehlung <a title=\"Ernte(ge)danken 2012\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/erntegedanken\/\">Oktober 2012<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Dora van Gelder (1904-1999) schreibt in ihrem Buch &#8222;Im Reich der Naturgeister&#8220; (Aquamarin Verlag, 3. Auflage 1995, S. 31 f):<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Eines Abends unternahmen einige von uns einen Spaziergang\u00a0im Hafen von Sydney, wo eines dieser Wesen residiert. Nachdem wir uns seinem Platz n\u00e4herten, versp\u00fcrten wir als erstes dem Eindruck physischer Hitze an einer gewissen Stelle des Weges. Dies war umso befremdlicher, als die Nacht k\u00fchl war. Zu gleicher Zeit bemerkten wir etwas, das uns erschauern lie\u00df. Bis zu diesem Moment hatten wir nicht an unseren Freund aus der Elfenwelt gedacht, doch dann erblickten wir ihn und sahen, wie er so schnell wie m\u00f6glich dieser schauerlichen Stelle zu entkommen trachtete. Er bemerkte uns, kehrte um und eilte uns voller Freude und Erleichterung entgegen. Wir erfuhren, dass er sich sehr \u00e4ngstigte, da sich an dieser Stelle einige grausige Wesen befanden, die ihm wirklich Furcht einjagten.<\/p>\n<p>Es stellte sich heraus, dass es dort tats\u00e4chlich vier oder f\u00fcnf monster\u00e4hnliche Wesen von widerw\u00e4rtiger Farbe und Ausstrahlung gab, welche ihr Unwesen trieben. Sie waren von h\u00e4sslich roter Farbe, ihr Kopf glich der Karikatur eines Bisonkopfes und ihre K\u00f6rper waren gestaltlos. Sie stellten die Verk\u00f6rperung furchtbarer Schwingungen dar, die den dort stattgefundenen Ereignissen zugrunde lagen, und an denen sich Menschen beteiligt hatten.<\/p>\n<p>Irgendwie muss es an diesem Abend zu einer negativen Aufladung dieser Schwingungen gekommen sein, welche jene Wesen bef\u00e4higte, Gestalt anzunehmen. Unser Elfenfreund bat uns um Hilfe. Wir versuchten, diese Biester zu verscheuchen, da sie \u00fcber geringe Intelligenz verf\u00fcgten und f\u00fcr niemanden von Nutzen waren. Aber sie bleiben hartn\u00e4ckig, und unsere Bem\u00fchungen zeigten wenig Erfolg. Zuf\u00e4llig fanden wir heraus, dass sie t\u00f6dliche Angst vor dem nahen Wasser hatten, und mit weiterer Willensanstrengung scheuchten wir sie ins Hafenwasser, wo sie sich sofort aufl\u00f6sten.<\/p>\n<p>Die kleine Elfe verga\u00df diese Hilfeleistung nie und blieb unser Freund, solange wir dort wohnten. Es geschieht allerdings h\u00e4ufiger, dass Elfen dem Menschen helfen als umgekehrt, denn sie sind sich unserer Existenz bewusst und fast immer gleichm\u00e4\u00dfig freundlich, w\u00e4hrend wir selten von ihrem Dasein wissen und au\u00dferdem Stimmungsschwankungen unterliegen &#8211; wenngleich diese in ihrer Gegenwart verschwinden.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Literaturempfehlung 1 &#8211; Oktober 2013 Kapitel III: Eine typische Elfe (&#8230;) Wenn wir eine Rose betrachten, sehen wir den Stiel, die Bl\u00e4tter und Bl\u00fcten. Ganz anders die Elfen. 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