{"id":238,"date":"2012-10-06T08:13:10","date_gmt":"2012-10-06T06:13:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/?page_id=238"},"modified":"2016-07-09T12:06:24","modified_gmt":"2016-07-09T11:06:24","slug":"leseprobe-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/autoren\/ruis\/leseprobe-2\/","title":{"rendered":"Leseprobe"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"Leseprobe April 2013\"><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Leseprobe April 2013<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Mythen und Geschichten der Natur\u2028wesen<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Es ist nicht weiter verwunderlich, da\u00df auch die Naturwesen ihre Mythen und Geschichten haben. Sie, die Gegenstand so vieler unserer Sagen und M\u00e4rchen sind, pflegen selbst ebenfalls eine derartige Tradition, wobei der Schwerpunkt auf den Mythen liegt. Geschichten, die vom Ursprung eines Geschlechtes, von den verschiedenen Zeitaltern der Erdentwicklung und den jeweils dabei vorrangig t\u00e4tigen Naturwesen, von herausragenden Gestalten einzelner St\u00e4mme handeln, werden besonders gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Faszinierend sind f\u00fcr uns immer wieder die \u00dcbereinstimmungen, die zwischen den Erz\u00e4hlungen aus den verschiedenen Reichen (Baumdevas, Zwerge etc.) bestehen. In drei der hier vorgestellten Geschichten begegnen wir dem wiederkehrenden Motiv \u201eSterne fallen auf die Erde\u201c, wobei sie in einem Fall herrliche Wesen mitbringen und in den anderen F\u00e4llen Leben, Energie und Licht. Immer stehen sie symbolisch f\u00fcr einen sehr positiven Impuls, den die Erde einst empfing.<\/p>\n<p>Ein Buchendeva erz\u00e4hlte Gerhard folgenden wundersch\u00f6nen Mythos, eine Art Sch\u00f6pfungsgeschichte aus der Sicht der B\u00e4ume:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Die Geschichte des Einen alten Baumes \u2028<\/strong><br \/>\nWie die Elfen auf die Erde kamen und zu Baumelfen wurden<\/p>\n<p>Vor urdenklich langer Zeit \u2212 ich kann mich nicht selbst daran erinnern, es wurde mir von den V\u00e4tern erz\u00e4hlt \u2212, da war der Eine alte Baum. Sein Stamm war dick wie ein Berg, seine Wurzeln waren weit wie die T\u00e4ler. Er streckte seine \u00c4ste weit hinaus zur Sonne, zum Mond, zu den Sternen. Jeder Ast trug Bl\u00e4tter und Fr\u00fcchte, aber sie waren untereinander verschieden. Es gab keine zwei gleichen.<\/p>\n<p>Da der Baum sehr gro\u00df war, gab es viele verschiedene \u00c4ste und daher viele verschiedene Arten von Bl\u00e4ttern und Fr\u00fcchten. Die Tiere des Bodens krochen oder kletterten den Stamm hinauf, die V\u00f6gel der L\u00fcfte lie\u00dfen sich auf den \u00c4sten nieder. Da der Baum so gro\u00df war wie ein Berg, flossen die Wasser wie Wasserf\u00e4lle an ihm herab und bildeten B\u00e4che und Seen. So gab es auch die Tiere des Wassers auf dem Baum. Alle waren auf ihre Art und Weise gl\u00fccklich und zufrieden.<\/p>\n<p>Eines Tages verfing sich ein Stern in den \u00c4sten des Einen alten Baumes, die besonders hoch in den Himmel ragten. Dieser Stern blinkte so hell, da\u00df alle Wesen der Erde, der Luft und des Wassers auf ihn aufmerksam wurden.<\/p>\n<p>Auch auf dem Stern gab es Wesen; sie waren sehr freundlich und sch\u00f6n. Die Wesen des Sternes waren aber die Freiheit gewohnt. Jetzt konnten sie nicht mehr weg, denn der Stern hing fest in den \u00c4sten des Einen alten Baumes. So blieben die Wesen des Sternes auf der Erde und wurden Elfen genannt.<\/p>\n<p>Da jeder Ast des Einen alten Baumes andere Bl\u00e4tter und Fr\u00fcchte trug, begannen sich die Elfen auf die vielen verschiedenen \u00c4ste aufzuteilen. Bald konnte man den Einen alten Baum, der ja so gro\u00df war wie ein Berg, nicht mehr als einen Baum erkennen. Man sah einen Berg mit vielen B\u00e4umen darauf, die alle voneinander verschieden waren, und in jedem Baum wohnte ein Elf.<\/p>\n<p>Da die Fr\u00fcchte des Baumes wieder zu B\u00e4umen wurden, entstanden W\u00e4lder um W\u00e4lder, unendlich viele B\u00e4ume. Nun waren aber auf dem Stern nicht so viele Elfen gewesen, wie es jetzt B\u00e4ume gab. Die Elfen berieten daher, was da wohl zu tun sei, denn jeder Baum wollte einen Elf haben.<\/p>\n<p>Da die Elfen die B\u00e4ume sehr liebten, und zwar auf Elfenart sehr liebten, geschah es, da\u00df, wenn sich eine Elfe und ein Elf ganz in die Liebe ihres Herzens versenkten, ein neuer Elf entstand. Nur die Liebe und die Sehnsucht, den B\u00e4umen Gutes zu tun, lie\u00dfen auf diese Weise neue Elfen entstehen. Bald gab es so viele von ihnen, da\u00df kein Baum allein bleiben mu\u00dfte, und alle B\u00e4ume waren sehr gl\u00fccklich mit ihren Elfen.<\/p>\n<p>(Aus: Margot Ruis, Naturwesen &#8211; Begegnung mit Freunden des Menschen. Anna Pichler Verlag, Wien 1994, S. 143ff.)<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum Elfentagebuch:\u00a0<a title=\"M\u00e4rchen, Mythen, G\u00f6ttersagen\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/marchen-mythen-gottersagen\/\">M\u00e4rchen, Mythen, G\u00f6ttersagen (April 2013)<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Leseprobe M\u00e4rz 2013\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Leseprobe M\u00e4rz 2013<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das Licht in der Erde\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Einen Auftrag mit Bezug auf die Erde habe ich noch auszuf\u00fchren. Das Thema g\u00e4be Stoff f\u00fcr ein paar l\u00e4ngere Geschichten her, aber ich will es kurz machen. Das Buch ist ohnehin schon ziemlich dick.<\/p>\n<p>Es gibt Pl\u00e4tze in der Natur, wo im Feinstofflichen starkes, ganz helles Licht aus den Tiefen der Erde heraufstr\u00f6mt. Als mir das erste Mal so ein Lichteingang beziehungsweise -ausgang gezeigt wurde, hatte ich mich nur ganz harmlos zu einer sch\u00f6nen L\u00e4rche und ihrer anziehenden Deva gesetzt. Die war aber gar nicht harmlos, sondern eine gro\u00dfe, weise H\u00fcterin, wie sich herausstellte, und sie vermittelte mir in zwei aufeinanderfolgenden Sommern einige Erkenntnisse und tiefe Erfahrungen. Sie lie\u00df mich den glei\u00dfenden Lichtstrom sehen, der dort aus dem Erdinneren heraufstr\u00f6mt; ich betrachtete ihn staunend und fragte schlie\u00dflich: \u201eWoher kommt das Licht?\u201c \u2013 \u201eVon den Sternen der Erde\u201c, war die Antwort.<\/p>\n<p>Die Sterne der Erde! Vor vielen Jahren war mir ein Gro\u00dfer Elf der Erde begegnet, ein Uralter aus den Jugendtagen unseres Planeten, der einst die \u201eSterne der Erde\u201c geh\u00fctet und gepflegt hatte. Er hatte sie mir als riesige, strahlende Kristalle gezeigt. Feinstofflicher Natur, wohlgemerkt, und wirklich riesig, so etwas wie enorme Generatoren tief in der feurigen Erde. Die Sterne der Erde spielen auch in den Mythen mancher Naturwesen eine Rolle (Ja, die haben auch ihre Mythen!) als Quelle hoher Energien. Und nun durfte ich das blendende Licht sehen, das sie an die Erdoberfl\u00e4che senden. \u201eDas Licht der Erde wird untersch\u00e4tzt\u201c, sprach die Deva. \u201eNiemand beachtet das Licht der Erde. Erfahre es und sage den Menschen, da\u00df es existiert. Die Erde ist ein Lichtwesen! Gib es weiter, welch herrliches Licht in der Erde ist. <i>Das<\/i> ist die Erde! Die Erde ist ein strahlendes Lichtwesen!\u201c<\/p>\n<p>Den Auftrag habe ich hiermit erf\u00fcllt. Es kann uns guttun, gelegentlich daran zu denken, auch dar\u00fcber zu meditieren, da\u00df unsere Erde noch ganz andere, wesentliche Aspekte hat als die, die wir zu kennen glauben. Und wahrscheinlich tut es auch der Erde gut, wenn wir sie als Lichtwesen sehen \u2013 und lieben! Das wird der Grund sein, nehme ich an, warum die L\u00e4rchendeva \u2013 die eben nicht \u201enur\u201c eine Baumdeva ist, sondern auch eine H\u00fcterin dieses Lichtplatzes \u2013 sich w\u00fcnscht, die Menschen sollen von dem Licht der Erde wissen.<\/p>\n<p>(Margot Ruis, Naturwesen und Erdheilung, S. 228f.)<\/p>\n<p><a name=\"Leseprobe Februar 2013\"><\/a><br \/>\n<strong>Leseprobe Februar 2013<\/strong><\/p>\n<p>(&#8230;) Und nun folgt ein Kontrapunkt zu den heiteren Zwergengeschichten. Es handelt sich um eine ersch\u00fctternde Begegnung mit einer Wesenheit, die f\u00fcr uns alle von gr\u00f6\u00dfter Wichtigkeit ist \u2013 mit der \u201eHerrin der fruchtbaren Erde\u201c, unser aller N\u00e4hrmutter. Es war fast eine \u201eEntf\u00fchrung\u201c, ich wurde ganz dringend zu ihr geholt.<\/p>\n<p>Ich traf sie in einer H\u00f6hle, auf der Seite liegend, auf einen Ellbogen aufgest\u00fctzt, eine gro\u00dfe, alte, ausgemergelte Frau, deren Knochen sich durch die verschrumpelte Haut abzeichneten. An ihren zahllosen Br\u00fcsten saugte gierig eine un\u00fcberschaubar gro\u00dfe Zahl von daumengro\u00dfen Menschen. \u201eIch kann meine Kinder nicht mehr ern\u00e4hren!\u201c, rief sie mir entgegen. \u201eSo, wie ihr mit der Nahrung umgeht, kann ich sie nicht mehr ern\u00e4hren! Es geht so nicht weiter, ich habe keine Kraft mehr! Ihr habt keine Ahnung, was Nahrung wirklich ist, ihr versteht \u00fcberhaupt nichts vom Essen! Fresser und Schlemmer seid ihr geworden! Viel zu viel Salz verwendet ihr, das stachelt eure Gier noch an! Mit einem Bruchteil des Salzes h\u00e4ttet ihr genug, denkt daran! Denkt daran, da\u00df alle essen m\u00fcssen, nicht nur ihr, die ihr schon viel zu viel verbraucht!\u201c V\u00f6llig verdattert stand ich da, mit Tr\u00e4nen in den Augen. \u201eMutter\u201c, sagte ich schlie\u00dflich hilflos, \u201ees tut mir so leid. Wir werden uns bem\u00fchen. Ich werde es weitergeben, da\u00df wir wenig Salz verwenden sollen.\u201c Ich war so ersch\u00fcttert von dem Anblick der ausgezehrten N\u00e4hrmutter, da\u00df ich v\u00f6llig verga\u00df, sie nach dem tieferen Sinn der Nahrung zu fragen. Aber das finden wir selbst heraus, meine ich, wenn wir ihren verzweifelten Appell verinnerlichen und entsprechend handeln.<\/p>\n<p>Wir essen zu viel, wir essen mit einer falschen Einstellung, wir haben jahrzehntelang die B\u00f6den gnadenlos ausgebeutet \u2013 so haben wir die Herrin der fruchtbaren Erde zugerichtet! Nun ist die Erde nicht mehr fruchtbar, sie wird mit chemischen Mitteln k\u00fcnstlich am Funktionieren gehalten! Diese Begegnung liegt schon l\u00e4nger zur\u00fcck, und seither hat sich einiges ver\u00e4ndert. Das Positive zuerst: der Aufschwung des Biolandbaus, der Erde so behandelt, da\u00df sie wieder lebendig wird. Mehr Ern\u00e4hrungsbewu\u00dftsein \u2013 noch ein zartes Pfl\u00e4nzchen! Mehr Menschen, die den zweifelhaften Genu\u00df von Fleisch nicht mit entsetzlichem Tierleid erkaufen wollen und nicht mit ungeheurer Ressourcenverschwendung. Pr\u00e4zise: 35 Prozent der Weltgetreideernte werden an Tiere verf\u00fcttert! Um 1 Kilogramm Rindfleisch zu \u201eproduzieren\u201c, ben\u00f6tigt man 10 bis 16 Kilogramm Getreide oder Soja und 20.000 Liter Wasser! Das ist Duschwasser f\u00fcr ein Jahr! F\u00fcr ein Kilo Rindfleisch! Ein Kilogramm Brot kommt mit 500 Liter aus! Die absolut ineffizienteste und verschwenderischte Methode, Nahrung zu produzieren, ist die, Getreide in Fleisch zu \u201everwandeln\u201c! Dazu kommt noch, wie bereits erw\u00e4hnt, da\u00df f\u00fcr den lukrativen Sojaanbau als Mastfutter f\u00fcr die H\u00fchner, Schweine und Rinder Europas der Amazonasurwald mit wahnwitziger Geschwindigkeit gerodet und niedergebrannt wird, mit unabsehbaren Folgen f\u00fcr das Weltklima. Die Folgen f\u00fcr die Devas der herrlichen, riesigen B\u00e4ume, das Leid all der feinstofflichen Wesen dort k\u00f6nnten die Leser\/innen dieses Buches ja auch in ihre \u00dcberlegungen einbeziehen. Und das Leid der naturkonform im Urwald lebenden Menschen, die ihre Heimat verlieren. Und das Leid der Tiere des Urwaldes. Es gibt jede Menge Gr\u00fcnde, kein Regenwaldfleisch zu essen! Da es sich um das meiste auf dem Markt befindliche Fleisch handelt, empfiehlt es sich (sowieso), Biofleisch zu kaufen, wenn schon. An der Ineffizienz der Methode \u00e4ndert sich zwar nichts, aber zumindest stammt dieses Fleisch nicht von mit Gensoja gef\u00fctterten und mit Wachstumshormonen und Antibiotika vollgestopften Tieren.<\/p>\n<p>Man kann sich vorstellen, was die Herrin der fruchtbaren Erde davon h\u00e4lt, da\u00df, w\u00e4hrend Brasilien ungeheure Mengen Soja f\u00fcr die Tierfabriken Europas produziert, gleichzeitig ein Viertel der brasilianischen Bev\u00f6lkerung Hunger leidet! Und was sie von der glorreiche Idee h\u00e4lt, aus wertvollen Nahrungsmitteln Treibstoff zu produzieren!<\/p>\n<p>In den USA verbrauchte der Agrosprit 2008 bereits 30 Prozent der Maisernte! Tendenz steigend. Riesige Fl\u00e4chen, die von Tierfuttersoja und Agrospritmais beansprucht werden, stehen f\u00fcr die Lebensmittelproduktion nicht zur Verf\u00fcgung, die Preise explodieren, besonders in den armen L\u00e4ndern, und noch mehr Menschen werden in den Hunger getrieben.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ich das schreibe, bin ich froh, da\u00df mich unser aller N\u00e4hrmutter seither nicht mehr hat rufen lassen. Wie k\u00f6nnte ich ihr heute gegen\u00fcbertreten? Ich m\u00fc\u00dfte in Grund und Boden sinken ob der menschlichen Verblendung im Umgang mit den kostbaren Fr\u00fcchten von Mutter Erde \u2026<\/p>\n<div>\u00a0(Margot Ruis, Naturwesen und Erdheilung, S. 222ff.)<\/div>\n<p><a name=\"Leseprobe Januar 2013\"><\/a><strong>Leseprobe Januar 2013<\/strong><\/p>\n<p>Die Bedeutung des Schwingungsfeldes<\/p>\n<p>Im Zusammenhang mit OM war schon davon die Rede, wie wichtig es ist, positive Felder aufzubauen. Wir m\u00fcssen der F\u00fclle von negativen Feldern und schw\u00e4chenden Einfl\u00fcssen etwas entgegensetzen, und nicht nur das, sondern sie an St\u00e4rke \u00fcberrunden, wenn wir das Steuer noch herumrei\u00dfen wollen!<br \/>\nNaturwesen weisen seit Jahren immer dr\u00e4ngender darauf hin, da\u00df unsere derzeitige Zivilisation und Lebensweise eine Sackgasse ist, aus der uns nur \u2013 wie das in Sackgassen eben so ist \u2013 eine Wendung um 180 Grad wieder herausf\u00fchren kann. Sie sagen, es gibt andere, bessere, nicht zerst\u00f6rerische Technologien, und zwar Technologien ohne Pipelines und Stromleitungen, noch jenseits von Photovoltaik und Windr\u00e4dern. Dar\u00fcber spricht nicht jede Blumenelfe, versteht sich, aber manches hohe Elfenwesen.<br \/>\nDamit sich diese M\u00f6glichkeiten manifestieren k\u00f6nnen, mu\u00df ein entsprechendes Schwingungsfeld vorhanden sein, wie eben f\u00fcr alle Ph\u00e4nomene. In einem v\u00f6llig auf das Haben eingestellten Feld passiert halt nichts Besseres als Verbrennungsmotor, Gentechnik, Atomzertr\u00fcmmerung etc. etc. \u2013 die kranken Bl\u00e4tter eben. Da wir alle Nutznie\u00dfer dieser Techniken sind \u2013 jeder Mensch, der Auto f\u00e4hrt, Eink\u00e4ufe t\u00e4tigt, Normalfleisch von mit Gensoja gef\u00fctterten Tieren i\u00dft und Normalstrom bezieht \u2013, haben wir auch alle die Verpflichtung, ein Feld aufzubauen, in dem andere, bessere L\u00f6sungen verwirklichbar sind.<br \/>\nAls ich 2002 meinen ersten Vortrag \u00fcber Erdheilung hielt, war es ein wesentlicher Wunsch meiner andersweltlichen Freunde, ich solle auf diese Verpflichtung unsererseits zum Aufbau eines neuen Feldes hinweisen. Und ich f\u00fchlte ganz stark, da\u00df sie damit absolut recht hatten. Denn, wenn die Menschen in der industrialisierten Welt die derzeitigen \u201eL\u00f6sungen\u201c als gro\u00dfartig, hochentwickelt und zwingend-selbstverst\u00e4ndlich ansehen \u2013 wie soll sich da je etwas anderes, v\u00f6llig anderes Bahn brechen?! Den Raum daf\u00fcr m\u00fcssen wir alle schaffen mit unserem Bewu\u00dftsein!<br \/>\nDerartige, g\u00e4nzlich andere Erfindungen, die etwa mit freier Energie arbeiten, wurden bereits gemacht \u2013 das sagen nicht nur hohe Elfenwesen, sondern auch Menschen, die mit solchen Kreisen in Kontakt sind. Diese \u201esystemgef\u00e4hrdenden\u201c Erfindungen werden h\u00e4ufig aufgekauft und tresorgelagert von gro\u00dfen Konzernen oder anderen Gruppierungen, welche die derzeitige Energiesituation um jeden Preis prolongieren wollen. Auch um den Preis von Menschenleben? Uns wurde im Laufe der Jahre von drei F\u00e4llen berichtet, von den USA bis Australien, wo Wissenschaftler und Erfinder, die auf diesem Gebiet revolution\u00e4r f\u00fcndig geworden waren, pl\u00f6tzlich auf mysteri\u00f6se Weise verstorben sind. Von einem von ihnen wei\u00df man, da\u00df er sich kurz vorher strikt geweigert hatte, seine Pl\u00e4ne zu verkaufen. \u2026 Man kann sich ausmalen, wie \u201efreiwillig\u201c die anderen ihre Erfindungen preisgegeben haben.<br \/>\nDiese Dinge haben einfach keine Chance, solange es kein Feld daf\u00fcr gibt! Ich glaube aber daran, da\u00df die Zeit jetzt reif ist, da\u00df es mit gemeinsamem Bem\u00fchen m\u00f6glich ist, den Schleier zu zerrei\u00dfen, da\u00df es nur noch eine d\u00fcnne Schicht ist, die uns von v\u00f6llig neuen, naturkonformen Technologien trennt. Wenn das Feld stark genug ist, l\u00e4\u00dft sich das nicht mehr unterdr\u00fccken!!<br \/>\nDie pervertierten \u201eWerte\u201c und Ziele derer, die die g\u00e4nzlich andere, sanfte Technik nach wie vor zu verhindern wissen, beruhen ausschlie\u00dflich auf dem Haben in seiner extremsten Form; hier geht es nur um Macht und Profit.<br \/>\nW\u00fcrde eine gro\u00dfe Zahl von Menschen dem Leben aus dem Haben den R\u00fccken kehren und sich dem Leben aus dem Sein zuwenden, so k\u00f6nnten wir das Haben-Feld erheblich ausd\u00fcnnen und schlie\u00dflich diesen Gruppierungen \u2013 sowie allen anderen, die naturzerst\u00f6rend und menschenverachtend operieren \u2013 sozusagen den \u201eHaben-Boden\u201c unter den F\u00fc\u00dfen wegziehen! In einem Sein-Feld k\u00f6nnen sie nicht mehr wirksam werden!<br \/>\nDas ist der Weg, den uns hochrangige Naturwesen weisen. Hiermit setzen wir unsere Kraft an der Wurzel des kranken Baumes an, und so kann er wieder heil werden und gesunde Bl\u00e4tter hervorbringen \u2013 zur Freude aller Wesen!<\/p>\n<p>(Margot Ruis, Naturwesen und Erdheilung, S. 150f.)<\/p>\n<p><a name=\"Leseprobe Dezember 2012\"><\/a><strong>Leseprobe Dezember 2012<\/strong><\/p>\n<p>(&#8230;) Wir setzten uns unterhalb des Wasserfalles auf einladenden Steinen zur Meditation nieder.<br \/>\nAls ich einmal die Augen ein wenig \u00f6ffnete und auf den Wasserfall vor mir blickte, sah ich etwas, das mich veranla\u00dfte, selbige sogleich gro\u00df aufzurei\u00dfen: Mitten in dem breiten Wasserfall stand eine Wesenheit, wie wir sie nur einmal vor einigen Jahren zu Gesicht bekommen hatten, und zwar ebenfalls in den Hohen Tauern. Eine <a href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/kunst\/elfenbilder\/#Elfenbilder Dezember 2012\">zottelige Gestalt<\/a>, etwa 1,80 Meter gro\u00df, mit stattlichen H\u00f6rnern auf dem Kopf \u2013 ein perfektes Abbild des alpenl\u00e4ndischen Krampus! Von unserer damaligen Erfahrung her wu\u00dfte ich, da\u00df es sich bei diesen Wesen um freundliche, heitere Gesellen handelt \u2013 ganz im Gegensatz zu dem Image, das man ihnen verpa\u00dft hat! \u2013 und freute mich \u00fcber die Begegnung. Blo\u00df, was machte er da mitten im Wasserfall? Er blickte aus auffallend sch\u00f6nen, tiefen, braunen Augen zu mir her und begann ein fr\u00f6hliches T\u00e4nzchen, indem er ein zotteliges Bein nach dem anderen in die Luft hob und wieder auf dem Fels, \u00fcber den das Wasser flo\u00df, absetzte. Dazu schwenkte er lustig die Arme auf und nieder. Es war wirklich drollig; ich mu\u00dfte lachen und gr\u00fc\u00dfte lachend hin\u00fcber, worauf ein ebensolcher Gru\u00df zur\u00fcckkam. Somit war der Kontakt bestens hergestellt und mein \u00fcbliches Frage-Antwort-Spiel konnte beginnen.<br \/>\nSehr schnell war klar, da\u00df ich es hier mit einem \u00e4u\u00dferst schelmischen Gespr\u00e4chspartner zu tun hatte, dem es gro\u00dfes Vergn\u00fcgen bereitete, mich mit seinen Antworten gelegentlich aufs Glatteis zu f\u00fchren und zu testen, ob ich die B\u00e4ren, die er mir aufzubinden versuchte, als solche erkannte. Ich glaube, ich habe ganz gut abgeschnitten bei dem Spiel, jedenfalls habe ich mich pr\u00e4chtig am\u00fcsiert mit diesem \u201eSchm\u00e4hbruder\u201c aus dem Reich der Naturwesen.<br \/>\nWas unterm Strich an glaubw\u00fcrdigen Informationen \u00fcbrigblieb, war etwa Folgendes: Er und Seinesgleichen haben am Rande mit dem Wetter zu tun, genauer gesagt, mit der Temperatur, und sie spielen eine wichtige Rolle bei der Schneeschmelze. \u201eWir schicken die K\u00e4lte fort\u201c, sagte er, was ihn mir gleich noch sympathischer machte. Erstens, weil ich das f\u00fcr das einzig Vern\u00fcnftige halte, was man mit K\u00e4lte tun kann, sofern man es kann, und zweitens, weil f\u00fcr Samstag, den Tag des Seminarbeginns, ein heftiger Wettersturz vorhergesagt war. Derlei kann im Gebirge auch im Hochsommer Schneefall oder zumindest sehr niedrige Temperaturen bedeuten, also genau das, was man f\u00fcr ein Unternehmen, das sich die meiste Zeit im Freien abspielt, nicht brauchen kann. Folglich war ich h\u00f6chst erfreut, einen neuen Freund gefunden zu haben, der daf\u00fcr zust\u00e4ndig war, K\u00e4lte wegzuschicken! Ich erkl\u00e4rte ihm, wie \u00fcberaus st\u00f6rend K\u00e4lte f\u00fcr unser Vorhaben w\u00e4re, r\u00e4umte ein, ich wisse ja, da\u00df wir nicht so wichtig seien, aber angesichts des gro\u00dfen Interesses der Naturwesen an der Begegnung mit feinf\u00fchligen, ihnen wohlwollenden Menschen w\u00e4ren die zust\u00e4ndigen Autorit\u00e4ten vielleicht doch geneigt, den drohenden Wettersturz noch abzuwenden. Mein zotteliger Freund hatte laut eigener Aussage gute Beziehungen zu besagten Autorit\u00e4ten, die offenbar zu entscheiden haben, ob und wann er und Seinesgleichen K\u00e4lte fortschicken d\u00fcrfen. Er versprach mir, sein M\u00f6glichstes zu versuchen, und ich hatte den Eindruck, da\u00df er das durchaus ernst meinte.<br \/>\nIch dankte ihm und wandte mich zu Gerhard um, neugierig, ob er meine neue Bekanntschaft auch wahrnahm. Gerhard malte, hob den Kopf und schaute zum Wasserfall hin, malte weiter, dann grinste er vielsagend zu mir her. Noch neugieriger geworden, ging ich zu ihm, um zu sehen, was er malte. Das Blatt zeigte den Wasserfall und in seiner Mitte ein <a href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/kunst\/elfenbilder\/#Elfenbilder Dezember 2012\">geh\u00f6rntes, zotteliges Wesen<\/a>, das grazi\u00f6s ein Bein im Tanz hob und die Arme fr\u00f6hlich schwenkte. Touch\u00e9! Sch\u00f6n ist das, nicht wahr? Es ist wirklich eine Freude, zu zweit zu \u201eschauen\u201c!<br \/>\n(&#8230;)<br \/>\nKehren wir zur\u00fcck zu unserer Geschichte vom Sommer 1996: Die Wettervorhersage f\u00fcr das Wochenende h\u00f6rte sich von Tag zu Tag katastrophaler an. Es gibt einen speziellen Wetterdienst f\u00fcr das Hochgebirge, den unter anderem die H\u00fcttenwirte h\u00f6ren, und der verhie\u00df wahrlich nichts Gutes: Temperatursturz, Regenwetter f\u00fcr die H\u00e4lfte der Woche, Schneefall bis 2000 Meter. O nein, bitte nicht!! Ich vertraute auf meinen zotteligen Freund und seine \u201eBeziehungen\u201c, Gerhard traute dem Wetterbericht. Mein lieber Mann hat ja kaum Fehler \u2013 ich meine das ernst! \u2013, aber einer dieser ganz wenigen Fehler ist: Er glaubt noch an den Wetterbericht! Christkind, Weihnachtsmann, o. k. \u2013 aber Wetterbericht!! Ich hingegen glaube an das, was ich sehen, h\u00f6ren oder sonstwie beobachten kann: Wolkenformen, Schwalbenflug, bestimmte Vogelstimmen \u2026 und nat\u00fcrlich, was mir Naturwesen sagen.<br \/>\nDiese Woche war das Wetter sch\u00f6n bis wechselhaft gewesen, einmal hatte es uns \u201eeingeweicht\u201c, sonst viel Sonne, Temperatur angenehm. Normales Bergsommerwetter also. Der Freitag kam, und nichts Wesentliches ver\u00e4nderte sich. Am Samstag in der Fr\u00fch war es \u00fcberraschend warm. Nahezu unnat\u00fcrlich warm war es! Ich frohlockte: \u201eDer Wettersturz ist abgesagt!\u201c \u2013 \u201eKann immer noch kommen\u201c, meinte mein Wetterberichtgl\u00e4ubiger. Nichts derlei kam! Was im Laufe des Tages kam, waren liebe Menschen, die zum Seminar wollten und sich freuten, da\u00df es hier heroben so sch\u00f6n warm war und die Sonne schien. Sie hatten ja auch den Wetterbericht geh\u00f6rt, der in der Tat jeglichen Optimismus im Keim ersticken konnte. Au\u00dfer meinen nat\u00fcrlich! (Das wiederum geh\u00f6rt zu meinen ganz wenigen Fehlern.)<br \/>\nKurz und gut, wir hatten eine prachtvolle Woche, genossen offensichtlich den Segen aller Wettergeister und freuten uns der f\u00fcrs Gebirge ungew\u00f6hnlich hohen Temperaturen. Die Einheimischen vom Berg kamen aus dem Kopfsch\u00fctteln nicht heraus und schimpften auf den Wetterbericht. \u201eSo a narrisches Wetter! V\u00fc z\u2019hoa\u00df\u201c (Fu\u00dfnote: F\u00fcr Flachl\u00e4ndler: \u201eSo ein verr\u00fccktes Wetter! Viel zu hei\u00df!\u201c)<br \/>\nWir hatten allen Grund, unserem Freund und Wohlt\u00e4ter vom Wasserfall dankbar zu sein. Er hatte die K\u00e4lte wirklich gr\u00fcndlich weggeschickt!<br \/>\nEine unserer ersten Wanderungen mit der Gruppe f\u00fchrte uns zu dem bewu\u00dften Wasserfall. Jede\/r von uns suchte sich ein Pl\u00e4tzchen, um eine Weile schweigend die besondere Schwingung dieses Ortes auf sich wirken zu lassen. Kaum sa\u00df ich auf meinem Stein, als mein Schweigen auf eine harte Probe gestellt wurde. Am liebsten h\u00e4tte ich n\u00e4mlich laut \u201egejucherzt\u201c (Fu\u00dfnote: alpenl\u00e4ndische Form von jauchzen) ob des Anblicks, der sich mir darbot: Eins, zwei, drei, vier,f\u00fcnf! z\u00e4hlte ich die freundlichen Zottelwesen, die den Wasserfall und seine unmittelbare Umgebung bev\u00f6lkerten! Mein Freund und Verb\u00fcndeter, wie ich ihn angesichts seiner au\u00dferordentlichen Hilfeleistung bez\u00fcglich des Wetters wohl bezeichnen darf, stand vorne und blickte mich erwartungsvoll an. Die anderen tanzten fr\u00f6hlich auf der gro\u00dfen Wasserrutsche, einer sa\u00df am Rande der Gischt, und oben am Scheitel, wo der Bach sich in st\u00fcrzendes Wasser verwandelt, stand eine Gro\u00dfe Wasserfrau und betrachtete die ganze Szene zufrieden, aber aufmerksam. Ich schaute zu Gerhard hin\u00fcber. Ja, er hatte sie auch gesehen und griff schon nach seinen Malsachen.<br \/>\nDie Gruppe war noch versunken, also hatte ich Zeit, mich unserem lieben \u201eWetterschutzgeist\u201c zuzuwenden. Ich dankte ihm ganz herzlich f\u00fcr seine so erfolgreichen Bem\u00fchungen, versicherte ihm, da\u00df die Menschen, die hierhergekommen sind, um Kontakt mit Naturwesen aufzunehmen, alle sehr gl\u00fccklich sind \u00fcber das sch\u00f6ne Wetter, und fragte schlie\u00dflich, ob ich irgendetwas f\u00fcr ihn beziehungsweise sie alle tun k\u00f6nne. \u201eHast du einen Wunsch, den ich dir erf\u00fcllen kann?\u201c Es dauerte eine Weile, bis ich etwas aus ihm herausbrachte; er war offenbar wunschlos gl\u00fccklich \u2013 wie sch\u00f6n! Schlie\u00dflich bemerkte ich, da\u00df er auf meine Halskette aus verschiedenfarbigen Fluoriten blickte. \u201eGefallen dir die Steine?\u201c Er nickte, fast versch\u00e4mt. Da wir damals immer einen kleinen \u201eBauchladen\u201c von edlen Steinen auf Seminaren mithatten, konnte ich meinem geh\u00f6rnten Freund anbieten, ihm so etwas zu bringen. Immer noch etwas sch\u00fcchtern diesbez\u00fcglich, stimmte er dann doch zu und traute sich schlie\u00dflich sogar, Freude \u00fcber das zu erwartende Geschenk zu zeigen. Es war klar, da\u00df eine \u201eBezahlung\u201c f\u00fcr seine Arbeit gegen sein Ethos ging, aber ich konnte deutlichmachen, da\u00df mein Angebot keineswegs so gemeint war, sondern ich ihm beziehungsweise ihnen von Herzen gern eine Freude machen wollte. Unserer Gruppe hatte ich nat\u00fcrlich l\u00e4ngst erz\u00e4hlt, wem wir das Prachtwetter verdankten, und bevor wir den Platz verlie\u00dfen, sangen wir ihnen allen gemeinsam ein dankbares OM.<br \/>\nEs ist traurig, da\u00df die Christenheit diese freundlichen, heiteren, vielleicht manchmal auch etwas \u00fcberm\u00fctigen Gesch\u00f6pfe so verteufelt hat! Nur um die Menschen von der Verehrung ihrer alten Naturg\u00f6tter wegzubringen, wurden Pan, Cerumnos (Anmerkung zu Cerumnos: \u00dcblicherweise wird er Cernunnos genannt. Aber: Dieser Name begegnet uns nur in einer einzigen Inschrift auf einem gallisch-r\u00f6mischen Altarstein aus dem ersten Jahrhundert nach Christus. Daraus kann man sicher nicht schlie\u00dfen, die zahlreichen keltischen St\u00e4mme zwischen Britannien, Spanien und dem Balkan h\u00e4tten ihn alle mit demselben Namen angerufen. Ich nenne den Herrn der W\u00e4lder und der Tiere aus pers\u00f6nlichen Gr\u00fcnden Cerumnos.) und alles, was ihnen \u00e4hnlich sieht, zum Leibhaftigen gemacht!<br \/>\nIm alpenl\u00e4ndischen Brauchtum scheinen sich Reste alten Wissens von diesen Wesen und ihren Aufgaben erhalten zu haben. Von den geh\u00f6rnten, zotteligen Perchten, die beim Perchtenlauf den Winter vertreiben sollen, erwartet man schlie\u00dflich dasselbe: Sie sollen die K\u00e4lte wegschicken! Die Masken sehen allerdings oft wirklich zum F\u00fcrchten aus und haben nichts mehr gemein mit unseren sympathischen Bergwetterwarten!<br \/>\nGegen Ende der Woche wanderten wir noch einmal zu dem breiten Wasserfall. In meinem Rucksack befanden sich drei wundersch\u00f6ne Fluorite in Hellgr\u00fcn, Blaugr\u00fcn und Violett, an denen unser \u201eWetterretter\u201c wohl seine Freude haben w\u00fcrde. Ich hatte sie am Tag davor in einer Meditation mit den Schwingungen von Liebe und Dankbarkeit aufgeladen. Der Wasserfall war wieder bestens bev\u00f6lkert; f\u00fcnf oder sechs Geh\u00f6rnte waren da und mehrere Wasserwesen. Ein Ph\u00e4nomen, das wir jahrelang immer wieder beobachten konnten: Je \u00f6fter wir einen Platz aufsuchen, desto mehr Naturwesen versammeln sich dort!<br \/>\nMein Freund stand inmitten der Gischt und blickte zu mir her; wieder staunte ich \u00fcber die Sch\u00f6nheit und Tiefe seiner warmen, braunen Augen. Ich kramte die Steine aus dem Rucksack, zeigte sie ihm und fragte, wo ich sie hinlegen sollte. Sie gefielen ihm sichtlich, und er deutete auf eine Stelle in dem kleinen Prallbecken am Fu\u00df des Wasserfalles. Da ich mich eines gelenkigen K\u00f6rpers erfreuen darf, schaffte ich es mit einigen Verrenkungen und einer artistischen Gr\u00e4tsche, die Fluorite in dem Becken zu versenken, ohne selbst hineinzufallen. Nat\u00fcrlich mu\u00dfte ich die Steine eingraben, damit sie nicht fortgesp\u00fclt w\u00fcrden, was die Sache noch anspruchsvoller gestaltete. Da es sich um ein kleines Ritual handelte, buddelte ich v\u00f6llig gelassen am Grund des eiskalten Wassers und legte die Fluorite in Form eines Dreiecks, dessen Spitze zum Wasserfall zeigte, in den Boden. Dabei summte ich OM und konzentrierte mich darauf, da\u00df die Steine den hiesigen Naturwesen Gutes bringen m\u00f6gen. Als ich geendet hatte und aufblickte, bemerkte ich erst, da\u00df s\u00e4mtliche anwesende Naturwesen mir interessiert zusahen \u2013 mit Ausnahme derer, die sich gerade einzelnen Mitgliedern unserer Gruppe zur Verf\u00fcgung stellten, die von Gerhard bestimmte Aufgaben bekommen hatten.<br \/>\nWenn man wei\u00df, da\u00df das Gebiet, in dem wir uns hier befinden, an mineralogischen Sch\u00e4tzen \u00fcberaus reich ist \u2013 au\u00dfer den ber\u00fchmten Bergkristallen und Rauchquarzen gibt es am Hocharn sogar Fluorite! \u2013, fragt man sich vielleicht, wieso das Fluoritgeschenk in den Augen der Naturwesen etwas Besonderes ist. Ich meine, das Besondere liegt f\u00fcr sie vor allem darin, \u00fcberhaupt von Menschen etwas geschenkt zu bekommen, wobei es nicht so sehr auf das \u201ewas\u201c ankommt als vielmehr auf die zugrundeliegende Einstellung unsererseits. Anerkennung und Respekt, Zuneigung und Dankbarkeit \u2013 damit werden sie vom Menschengeschlecht ja nicht gerade verw\u00f6hnt! Genau diese Haltung den Naturwesen gegen\u00fcber w\u00e4re aber die einzig angemessene! Wenn ihnen also Menschen begegnen, die eine derartige, liebevolle Einstellung ausstrahlen, sich direkt an sie wenden und sich bem\u00fchen, sie in der einen oder anderen Weise wahrzunehmen, so ist das heutzutage in der Tat etwas Ungew\u00f6hnliches, etwas Besonderes f\u00fcr sie. Wenn man dazu noch Geschenke bringt und ein kleines Ritual f\u00fcr sie macht, steigt das Unternehmen eben noch in der Skala der Ungew\u00f6hnlichkeit, und die Naturwesen schauen gerne zu.<br \/>\nDa sie Feinstoffliches sehen, Auren, Gedankenformen, bietet ein Mensch, der sich auf Liebe, Dankbarkeit und gute W\u00fcnsche konzentriert, f\u00fcr sie einen sch\u00f6nen Anblick. Da hat unser \u00fcblicher Sch\u00f6nheitsbegriff ausgedient! Spielt keine Rolle, ob du schicke Kleider tr\u00e4gst, gerade von der Friseurin kommst oder gro\u00dfartig geschminkt bist \u2013 v\u00f6llig unerheblich! Was strahlst du aus? \u2013 darauf kommt es an. Es ist ja auch viel weniger aufwendig, sich schwingungm\u00e4\u00dfig sch\u00f6nzumachen; keinerlei teure Requisiten werden ben\u00f6tigt! Wir konzentrieren uns, siehe oben, auf Liebe, Dankbarkeit und gute W\u00fcnsche f\u00fcr die Natur und ihre Wesen, und wenn wir das ein Weilchen durchhalten, haben wir die perfekte Sch\u00f6nheitskur im Feinstofflichen. Zumindest solange, bis wir wieder \u00fcber das Wetter oder die Politiker schimpfen \u2026 Die energetische Sch\u00f6nheit ist halt leider recht empfindlich und leicht zu beeintr\u00e4chtigen, aber man kann sie sehr gut trainieren und, was das Beste ist: Sie ist v\u00f6llig altersunabh\u00e4ngig!<br \/>\n(&#8230;)<br \/>\nAls wir um ein Uhr nachts unsere Unterkunft erreichten, hatte es 15 Grad! Mein hei\u00dfer Dank flog abermals zu den K\u00e4ltevertreibern beim Wasserfall!<br \/>\nUnd jetzt folgt ein kleiner Einschub aus der Zukunft:<br \/>\nAls wir mehr als zehn Jahre nach den geschilderten Ereignissen in Spanien weilten und eine f\u00fcr uns neue, bergige Gegend im nord\u00f6stlichen Andalusien aufsuchten, hatten wir eine unerwartete Begegnung, diesmal durchaus normal-irdischer Art. Es gibt dort eine H\u00f6hle mit Wandzeichnungen aus der Bronzezeit, die Menschen, Tiere, astronomische und andere Zeichen abbilden. Zwei fig\u00fcrliche Darstellungen trifft man immer wieder in den Souvenirecken der Gesch\u00e4fte, auf Fliesen, als Schl\u00fcsselanh\u00e4nger und auf Leiberln (Fu\u00dfnote: auf Neudeutsch hei\u00dft das T-Shirt, aber mir gef\u00e4llt Leiberln besser).<br \/>\nDie eine ist der Indalo, eine Art \u201eStrichmanderl\u201c mit ausgebreiteten Armen und einem gro\u00dfen Bogen \u00fcber dem Kopf von Hand zu Hand. Meiner Ansicht nach die Darstellung eines Schamanen oder einer Schamanin mit kraftvoller Aura, eventuell im ver\u00e4nderten Bewu\u00dftseinszustand. Solche Darstellungen kennt man auch von anderswo.<br \/>\nAls wir der anderen Figur das erste Mal ansichtig wurden, blieb uns zun\u00e4chst der Mund offen, dann lachten wir los! Auf einem St\u00e4nder hingen, in Metall gegossen, die getreuen Abbilder unserer geh\u00f6rnten Freunde aus den Hohen Tauern! Nach einer bronzezeitlichen H\u00f6hlenzeichnung \u2026 Sie waren (oder sind?) also auch in Andalusien t\u00e4tig. Vielleicht sind sie nach dem Ende der Eiszeit, wo die K\u00e4ltevertreiber bestimmt alle H\u00e4nde voll zu tun hatten, \u00fcbriggeblieben. Man nennt die Figur hier Brujo (sprich Brucho), also Zauberer oder Schamane, auch \u201eEl Brujo de la Suerte\u201c, das ist der Gl\u00fcckszauberer. Nat\u00fcrlich haben wir so ein Metallgu\u00df-H\u00f6rndlwesen mitgenommen, aber bei uns hei\u00dft er \u201eEl Brujo del buen tiempo\u201c, der Sch\u00f6nwetterzauberer!<\/p>\n<p>(Margot Ruis, Naturwesen und Erdheilung, S. 47 ff)<\/p>\n<p><a name=\"Leseprobe November\"><\/a><strong>Leseprobe November<\/strong><\/p>\n<p>Nun wieder zur\u00fcck zu den Baumelfen. Eine ihrer Qualit\u00e4ten m\u00f6chte ich noch besonders hervorheben: Es gibt unter ihnen gro\u00dfartige Heiler! Ob uns ein k\u00f6rperliches Leiden plagt oder ein seelischer Schmerz an uns nagt, Baumdevas sehen, wo uns der Schuh dr\u00fcckt und versuchen in vielen F\u00e4llen, uns zu helfen. Sie haben die F\u00e4higkeit, auf der feinstofflichen Ebene einzugreifen, st\u00f6rende Energien zu entfernen und an ihrer Stelle aufbauende Schwingungen einstr\u00f6men zu lassen. Das ist letztlich dasselbe, was man bei einer Chakren- und Aurareinigung macht, aber m\u00f6glicherweise hast du im Bedarfsfall eher einen Baum in Reichweite als eine in der energetischen Arbeit bewanderte Person. Dann z\u00f6gere nicht, das Baumwesen um Hilfe zu bitten \u2212 wenn du Gl\u00fcck hast, kann dir ein beeindruckendes Erlebnis zuteilwerden.<\/p>\n<p>Meine erste derartige Erfahrung war wirklich \u00fcberzeugend. Wir machten eine kleine Wanderung im Wienerwald, wobei meine Freude an der Natur von schlimmen Kreuzschmerzen, die mich seit einigen Tagen qu\u00e4lten, beeintr\u00e4chtigt wurde. Am Rande einer kleinen Lichtung fiel uns eine besonders sch\u00f6ne und starke Eiche auf, und wir blieben stehen, um sie zu begr\u00fc\u00dfen. Der Deva hatte das Aussehen eines etwa f\u00fcnfundf\u00fcnfzigj\u00e4hrigen, sehr gro\u00dfen Mannes mit schulterlangem, graubraunem Haar und trug ein unauff\u00e4lliges, erdfarbenes Gewand. Seine Ausstrahlung war eine eindrucksvolle Mischung aus konzentrierter Kraft, Herzensw\u00e4rme und freundlicher Offenheit, also zweifellos sehr anziehend.<\/p>\n<p>Ich folgte seiner Einladung, n\u00e4herzutreten, legte meine H\u00e4nde an den Stamm und lie\u00df durch sie Schwingungen der Freude, der Liebe und des Dankes flie\u00dfen. Dann lehnte ich mich mit dem R\u00fccken an den Stamm und sp\u00fcrte, da\u00df der Baumelf hinter mir stand und mich umarmte, mit seiner Energie einh\u00fcllte. Ich lie\u00df mich in den Stamm hineinsinken und fand mich in einem runden Raum wieder. Auf einem glatten, festen Erdboden standen ein roher Holztisch und zwei B\u00e4nke. In der Dimension des Elfs, in die ich Eingang gefunden hatte, war das offensichtlich seine Stube.<\/p>\n<p>Als ich den Deva fragte, ob er mir mit meinen Kreuzschmerzen helfen k\u00f6nne, drehte er mich um, beugte meinen Oberk\u00f6rper nach vorn und begann, von meinem R\u00fccken etwas zu entfernen. Das sah flechtenartig aus, war aber elastisch und ziemlich z\u00e4h. Eine dicke Schicht davon sa\u00df im Bereich der Lendenwirbels\u00e4ule, d\u00fcnnere Ausl\u00e4ufer zogen den R\u00fccken herauf. \u201eDas hast du ganz sch\u00f6n viel angesammelt\u201c, kommentierte der Baumelf, w\u00e4hrend er an der Entfernung der \u201eFlechten\u201c arbeitete. Dann nahm er eine Flasche mit einer dunkelbraunen Fl\u00fcssigkeit vom Tisch, gab sich etwas davon auf die Handfl\u00e4chen, rieb diese aneinander und richtete sie im Abstand von zwei Handspannen auf meinen R\u00fccken. Dort flammte es auf und es stellte sich ein deutliches Gef\u00fchl der Reinigung und Befreiung ein. Diese Prozedur wiederholte er mehrmals.<\/p>\n<p>Zum Abschied riet er mir, ich solle es nicht in Gedanken festhalten, da\u00df die Wirbels\u00e4ule krank sei, sonst w\u00fcrde sich das Geflecht wieder bilden. Ich dankte dem Baumdeva sehr f\u00fcr seine Hilfe und kehrte in meinen am Stamm lehnenden grobstofflichen K\u00f6rper zur\u00fcck. Dem ging es mittlerweile bedeutend besser, und w\u00e4hrend ich mich vorher nur ziemlich steif und vorsichtig bewegen konnte, t\u00e4nzelte ich nun durch den Wald, da\u00df es eine Freude war! Das blieb nicht die einzige, aber die spektakul\u00e4rste Heilung, die ich von einem Baumelf erfahren durfte.<\/p>\n<div>(Margot Ruis, Naturwesen &#8211; Begegnung mit Freunden des Menschen. Erste Auflage, 1994, Seiten 20, 21)<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Gr\u00fcndungsvision\"><\/a><strong>Gr\u00fcndungsvision OM-Netzwerk<\/strong><\/p>\n<p>Zwei Tage sp\u00e4ter suchten wir wieder unseren \u201eElfentanzplatz\u201c auf und verbrachten einige Stunden dort, lesend, schreibend, meditierend. Die Schwingung auf der Lichtung war harmonisch, fein und rund \u2013 ein Platz zum Wohlf\u00fchlen! Einem Impuls folgend blickte ich auf und was ich sah, erf\u00fcllte mich mit gro\u00dfer Freude: Eine wei\u00df gekleidete und auch sonst sehr helle Gro\u00dfe Elfenfrau stand in der Mitte der Lichtung. Sie wirkte \u00e4u\u00dferst \u201ehochkar\u00e4tig\u201c und erinnerte mich optisch und in der Ausstrahlung an eine Elfenf\u00fcrstin aus den Hohen Tauern, der ich einige Male begegnet bin. Das Gesicht der Frau konnte ich zun\u00e4chst nicht erkennen, es war wie von wei\u00dfem Nebel verh\u00fcllt. Sie schien eine Krone oder ein Diadem zu tragen.<\/p>\n<p>Die Elfe kam n\u00e4her und es begann ein Gespr\u00e4ch, das noch heute zu den f\u00fcr mich wichtigsten aus 25 Jahren Naturwesenbegegnungen z\u00e4hlt.<\/p>\n<p>\u201eWie sch\u00f6n es hier ist!\u201c, meinte ich. \u201eDiese Lichtung, die ganze Gegend \u2013 so rein und friedlich, einfach wundersch\u00f6n!\u201c Sie wiegte sachte den Kopf. \u201eWir k\u00f6nnen das leider nicht ganz so sehen wie Du. Es gibt Probleme\u201c, und sie deutete nach oben. Leicht ratlos blickte ich hinauf und sah nichts als strahlend blauen Himmel und makellos klare Luft. \u201eWelche Probleme meinst du? Ich kann hier au\u00dfer Sch\u00f6nheit nichts erkennen.\u201c \u2013 \u201eSiehe, f\u00fchle, h\u00f6re\u201c forderte mich die Elfenfrau auf und erm\u00f6glichte es mir, zu sehen, wie sie sieht, zu f\u00fchlen, wie sie f\u00fchlt, zu h\u00f6ren, wie sie h\u00f6rt. Da war die Luft nicht mehr klar, sondern wie von feinem Staub erf\u00fcllt, den ich als kleine, graue Punkte \u00fcberall sah. Au\u00dferdem f\u00fchlte es sich an, als m\u00fc\u00dfte ich Staub einatmen, etwa wie beim Fahren \u00fcber eine Baustelle. Wo vorher alles leicht und frei war, nahm ich jetzt eine unangenehme Dichte in der Atmosph\u00e4re wahr. Ich war best\u00fcrzt \u2013 so erleben die Elfen diese f\u00fcr uns so reine Landschaft? Ich blickte wieder auf den tiefblauen Himmel und sah von einem Ort im Nordnordosten \u201eStaub\u201cfont\u00e4nen in die anderen Richtungen ausgehen. Was mochte dort sein? Ein Sender, eine Milit\u00e4reinrichtung, ein Atomkraftwerk?<\/p>\n<p>\u201eNun h\u00f6re\u201c kam die Aufforderung von der lichten Frau. Was war das? Wirres Durcheinanderkreischen, Wortfetzen, ein wahres Tohuwabohu! Schauerlich! Ich konnte das Chaos wieder ausblenden und sah meine Gespr\u00e4chspartnerin fragend an.<\/p>\n<p>\u201eDie Sender sind ein gro\u00dfes Problem\u201c, erkl\u00e4rte sie. \u201eDer Vergleich mit Staub in eurer Welt ist recht treffend. Diese Schicht schirmt die Erde bereits von verschiedenen kosmischen Schwingungen h\u00f6herer Qualit\u00e4t ab.\u201c Dann zeigte sie mir das Bild einiger nicht sehr angenehm wirkender Wesen. \u201eEs gibt Wesen, die diese Entwicklung vorantreiben. Es w\u00e4re gut, wenn ihr ihnen etwas entgegensetzen k\u00f6nntet.\u201c<\/p>\n<p>Die Elfe machte eine Pause, die mir Gelegenheit bot, zur \u201eErholung\u201c den nun wieder v\u00f6llig klaren, leuchtend blauen Himmel zu betrachten. Dann sah sie mir intensiv in die Augen und fuhr fort: \u201eStell dir vor, all diese Sender, all die Apparate auf der ganzen Welt w\u00fcrden einen Tag lang OM ausstrahlen \u2026 und die Menschen w\u00fcrden zuh\u00f6ren \u2026 Was meinst du, was das bewirken k\u00f6nnte?\u201c \u2013 \u201eEs w\u00e4re phantastisch! Das w\u00fcrde ich gerne erleben!\u201c, war ich sofort begeistert. \u201eErleben? Warum nicht bewirken?\u201c Das konnte sie doch wohl nicht ernst meinen! \u201eEin sch\u00f6ner Traum!\u201c, antwortete ich. \u201eIch f\u00fcrchte, du \u00fcbersch\u00e4tzt meine M\u00f6glichkeiten.\u201c Sie l\u00e4chelte. \u201eEs ist eine Idee. Mache damit, was du f\u00fcr richtig h\u00e4ltst.\u201c \u2013 \u201e24 Stunden OM auf allen Sendern der Welt!\u201c, fing ich wieder Feuer. \u201eEs ist eine gro\u00dfartige Idee! Viele, viele Menschen w\u00fcrden mitsingen! Es w\u00e4re eine gewaltige Reinigung!\u201c Hingerissen und dankbar blickte ich auf das herrliche Wesen vor mir. \u201eWer bist du?\u201c \u2013 \u201eIch bin eine alte Frau, eine sehr alte Frau\u201c, l\u00e4chelte sie. So sah sie nat\u00fcrlich keineswegs aus. \u201eLange, sehr lange schon bin ich hier, viele Geschlechter habe ich kommen und gehen gesehen. Wir Alten sind in Sorge, die Dinge stehen nicht gut. Verge\u00dft nicht, da\u00df ihr viel tun k\u00f6nnt, da\u00df es viel Arbeit gibt. Leb wohl.\u201c Damit drehte sie sich um und ging wieder auf die Mitte der Lichtung zu, wobei sie immer durchsichtiger wurde und schlie\u00dflich meinem Blick entschwand.<\/p>\n<p>Diese wunderbare Begegnung lie\u00df mich mehr als nachdenklich zur\u00fcck. Hatte ich doch nun am eigenen Leib erfahren, wie sehr diesen feinen Wesen gewisse St\u00f6rfaktoren zu schaffen machen, die wir nicht einmal wahrnehmen! Die dunklen Punkte in der Luft, das Staubeinatmen, das chaotische Gekreische \u2026 all das in dieser Naturlandschaft, wo weit und breit kein Menschenwerk zu sehen war! Das hei\u00dft, f\u00fcr unsere Sinne; f\u00fcr Elfenwesen hat Menschenwerk eine wesentlich gr\u00f6\u00dfere Reichweite \u2026<\/p>\n<p>(Margot Ruis, Naturwesen und Erdheilung. Erste Auflage, 2011, S. 32 &#8211; 34)<\/p>\n<p><a name=\"Leseprobe Oktober\"><\/a><strong>Leseprobe Oktober<\/strong><\/p>\n<p>Alles ist Schwingung, alles ist Energie: jeder Gedanke, jede Gef\u00fchlsstimmung, jede emotionale Aufwallung, alles, was wir in unserem Kopf herumw\u00e4lzen, unsere Ideen, W\u00fcnsche , Ziele, Sehns\u00fcchte &#8230; nichts davon ist ohne Wirkung auf der energetischen Ebene! All das sind Energie-Impulse, die wir unentwegt in unsere Umgebung aussenden. Mit ihnen bauen wir unser pers\u00f6nliches Energiefeld auf, und die Wirkung dieses Energiefeldes auf andere wird ja auch im normalen Sprachgebrauch als Ausstrahlung eines Menschen bezeichnet. Man kann das ruhig w\u00f6rtlich verstehen! Wichtig ist es, zu wissen, dass wir das, was wir aussenden, selbst erschaffen mit unseren Gedanken, Gef\u00fchlsstimmungen etc., und dass wir es auch \u00e4ndern k\u00f6nnen. Nichts anderes ist menschliche Entwicklung, sei es auf psychischer, mentaler oder spiritueller Ebene, als eine Wandlung bestimmter eigener Schwingungsmuster vom Gr\u00f6beren zum Feineren, vom Dumpfen zum Wachen, vom Dunklen zum Lichten. Wir haben es in der Hand!<\/p>\n<p>Nehmen wir an, es d\u00e4mmert jemandem, dass die Schwingungen, die er bei seinen Zornausbr\u00fcchen und\/oder unbegr\u00fcndeten Eifersuchtsanf\u00e4llen in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden in die Welt setzt, nicht gerade vom Feinsten sind, und er m\u00f6chte das \u00e4ndern. Dann kann er an diesem negativen Schwingungsmuster arbeiten, indem er beispielsweise die in ihm ja ebenfalls vorhandenen Schwingungen von Frieden und Liebe st\u00e4rkt durch kontinuierliche Bem\u00fchungen &#8211; Konzentration auf diese Werte, Meditation, Zuhilfenahme geeigneter Edelsteine, Chakrenarbeit &#8211; st\u00e4rker und st\u00e4rker werden l\u00e4sst, so dass sich schlie\u00dflich die Verwandlung ereignet: vom Groben zum Feinen, vom Dumpfen zum Wachen, vom Dunklen zum Lichten. Mit dieser Transformation eines alten, st\u00f6renden Schwingungs- oder Verhaltensmusters hat der Mensch einen Sieg \u00fcber sich selbst errungen. Es gibt keinen gr\u00f6\u00dferen, keinen, der mehr z\u00e4hlt, keinen, der uns mit mehr Freude erf\u00fcllt!<\/p>\n<p>Noch einmal: jeder Gedanke, jede Gef\u00fchlsbewegung ist tats\u00e4chlich existente, lebende Energie,ist eine feinstoffliche Ursache, die ihre Wirkung unausweichlich nach sich zieht, so wie der Pfeil, einmal von der Sehne geschnellt, nicht mehr zur\u00fcckgeholt werden kann. Nehmen wir &#8222;Pfeil&#8220; einfach als Synonym f\u00fcr Energie: Welche Pfeile senden wir aus? Lichte Pfeile? Brandpfeile? M\u00f6rderische Pfeile? Eine Flut von wirr durcheinanderfliegenden Gedankenpfeilen? Pfeile aus heilender Liebeskraft? Pfeile der Stille?<\/p>\n<p>Nun ist auch klar, wie wir den gro\u00dfen Elfen ihr Hiersein erleichtern k\u00f6nnen: indem jeder bei sich selbst nachsieht, was sein Anteil am L\u00e4rmen ohne Ende ist, unter dem die lichten Wesen leiden, und daran arbeitet, vom L\u00e4rmen zur Stille zu kommen, vom Groben zum Feinen, vom Dumpfen zum Wachen, von Dunklen zum Lichten. Es hat keinen Sinn, auf den Nachbarn, den Chef, die Kollegin zu zeigen und zu sagen:&#8220;Der\/die sendet noch viel \u00e4rgeres aus als ich!&#8220; So kommen wir nicht weiter. Es kann nur jeder bei sich selbst anfangen! Verwandle deine Schwingung in die h\u00f6chste und reinste, die dir m\u00f6glich ist &#8211; das ist der gr\u00f6\u00dfte Beitrag, den du zu deiner eigenen Entwicklung, zu allen Verbesserungsbestrebungen auf dieser Erde und zur Unterst\u00fctzung der Elfen und anderer lichten Gesch\u00f6pfe leisten kannst.<\/p>\n<p>F\u00fcr diejenigen, die hier zum ersten Mal der Auffassung begegnen, dass Gedanken und Gef\u00fchle manifeste Energien sind, mit denen wir zur Gesamtschwingung der Erde beitragen, m\u00f6chte ich noch zwei handfeste Beispiele bringen:<\/p>\n<p>Stell dir die Schwingungen vor, die frei werden, wenn ein Betrunkener seine Frau pr\u00fcgelt. Wenn es dir reicht, stell dir im Gegensatz dazu vor, was jemand ausstrahlt, der in tiefer Liebe an einen geliebten Menschen denkt und alles Gl\u00fcck der Erde und aller Himmel f\u00fcr ihn ersehnt. Wenn beide das, sagen wir, eine Viertelstunde lang tun, so bleibt die Schwingung im Raum, auch wenn die Personen ihn schon verlassen haben. In dem einen Raum schwingt blinde Wut, Suff, Hass, Angst, Schmerz; in dem anderen schwingt Liebe. In welchem Raum m\u00f6chtest du dich wohl lieber aufhalten?<\/p>\n<p>Oder: stell dir vor, welche Art von Energie eine Gruppe von Fanatikern in einem Fu\u00dfballstadion freisetzt, die unter hasserf\u00fclltem Gebr\u00fcll Bierflaschen nach dem Schiedsrichter wirft. Wenn du genug hast, stell dir vor, welche Schwingungen eine Meditationsgruppe erzeugt, die gerade in tiefer Herzensmeditation versunken ist. Welcher Gruppe m\u00f6chtest du dich wohl lieber anschlie\u00dfen?<\/p>\n<p>Ich glaube, in diesen Beispielen ist der Unterschied auch f\u00fcr &#8222;Schwingungs-Laien&#8220; mit H\u00e4nden zu greifen! Und zwischen diesen Extremen spielt sich der Gro\u00dfteil des menschlichen Lebens ab&#8230;<\/p>\n<p>Wo stehe ich jetzt auf dieser Skala? Was sende ich jetzt aus? Was m\u00f6chte ich aussenden? Das sind Fragen, die wir uns immer wieder stellen sollten. Bewusstheit, Wachheit, ehrliche Selbstpr\u00fcfung sind zuverl\u00e4ssige Werkzeuge auf dem Weg zu h\u00f6heren Schwingungsebenen.<\/p>\n<p>Wir sind verantwortlich f\u00fcr alles, was wir in die Welt setzen. Und schlie\u00dflich: alles, was wir aussenden, kehrt irgendwann zu uns zur\u00fcck, so wie alles Erschaffene zu seinem Ursprung zur\u00fcckkehrt. Was du s\u00e4st, wirst du ernten, sei es in diesem Leben oder in einem ferneren, nichts anderes besagt das Gesetz des Karmas.<\/p>\n<p>(aus: Margot Ruis, Naturwesen &#8211; Begegnung mit Freunden des Menschen, 1. Auflage, 1994, S. 106 &#8211; 108)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Leseprobe April 2013 Mythen und Geschichten der Natur\u2028wesen Es ist nicht weiter verwunderlich, da\u00df auch die Naturwesen ihre Mythen und Geschichten haben. 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