{"id":1603,"date":"2013-09-14T21:41:08","date_gmt":"2013-09-14T19:41:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/?page_id=1603"},"modified":"2014-02-01T11:09:12","modified_gmt":"2014-02-01T10:09:12","slug":"artikel","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/autoren\/waldfee\/artikel\/","title":{"rendered":"Texte"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"Waldfee Jaenner 2014 1\"><\/a><\/p>\n<p><strong>J\u00e4nner 2014 &#8211; 1<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Dankbarkeit &#8211; die Energie, die Welten schafft<\/strong><\/p>\n<p>So oft, wenn ich sehe, wie B\u00e4ume gef\u00e4llt werden oder wie ein Mensch unachtsam \u00fcber eine Blumenwiese l\u00e4uft, wird mir klar, wie selbstverst\u00e4ndlich die Natur f\u00fcr viele Leute ist. Und mit dieser Selbstverst\u00e4ndlichkeit kommt leider auch oft eine gewisse Gleichg\u00fcltigkeit daher. Die Natur scheint oftmals aus der Perspektive der Menschen ger\u00fcckt zu sein, die jeden Tag so besch\u00e4ftigt sind &#8211; mit ihrem eigenen Leben, ihren Problemen und Sorgen, aber auch ihren allt\u00e4glichen Freuden. Das Bewusstsein, dass der Mensch eins mit der Natur ist und diese demzufolge nichts ist, was neben uns \u201evor sich hin\u201c vegetiert, ist einer der Gr\u00fcnde, warum die Umwelt oft so belastet ist. W\u00fcrden die Menschen ihre Verbindung zu jener verstehen und sie f\u00fchlen, w\u00fcrden sie ganz anders mit ihr umgehen. Um diese Verbindung wieder zu erneuern, ist vor allem Achtsamkeit n\u00f6tig. Wenn man einmal dar\u00fcber nachdenkt, dann ist diese Erde mit ihrer Vielfalt ein h\u00f6chst komplexes Meisterwerk. Was da alles so kreucht und fleucht, wie viele sch\u00f6ne Blumen es gibt, alles k\u00f6nnte h\u00f6chst faszinierend f\u00fcr uns alle sein. Was leistet denn die Natur jeden Tag f\u00fcr uns?<\/p>\n<p>Ein Beispiel: Ein Baum verbraucht an einem Tag durchschnittlich\u00a0 9.400 Liter CO2 und gibt gleichzeitig genauso viel Sauerstoff ab. Ohne die B\u00e4ume w\u00e4re das Atmen auf diesem Planeten eine ziemlich schwierige Angelegenheit. Oder richten wir unseren Blick auf das, was Mutter Erde uns jeden Tag f\u00fcr Geschenke macht, in dem sie uns jedes Jahr aufs neue eine Vielfalt von Fr\u00fcchten, Gem\u00fcsesorten und vielen anderen nahrhaften Dingen bereitet.<\/p>\n<p>Kurz gesagt: Die Natur bereitet uns Menschen jeden Tag einen Luxus, wie ihn andere Planeten nicht bieten k\u00f6nnten. W\u00fcrde denn auf dem Mond jemals eine Eiche wachsen? K\u00f6nnten wir auf dem Mars Gem\u00fcse anbauen? Die Einzigartigkeit dieses Planeten in diesem Sonnensystem sollte uns eigentlich jeden Tag in Erstaunen, Verz\u00fcckung und \u2013 vor allem!- Dankbarkeit versetzen.<\/p>\n<p>Dankbarkeit und Lob sind \u00e4u\u00dferst wichtige Energien im Reich der Naturwesen. Ein Naturwesen, das sich um eine Blume k\u00fcmmert, \u00fcbersch\u00fcttet jene vom ersten Moment an mit Liebe, Lob und Dankbarkeit &#8211; denn sie haben verstanden, dass positive Aufmerksamkeit etwas ist, wonach sich alle Lebewesen sehnen, egal ob Pflanze oder Tier. Selbst die Zellen in unserem physischen K\u00f6rper reagieren auf Dankbarkeit und Lob. Und k\u00f6nnen Sie sich daran erinnern, wie Sie vor Stolz geplatzt sind, als ihre Mutter eins ihrer kindlichen Kunstwerke lobte, als sie noch in die erste Klasse gingen und wie sehr Sie danach an sich selbst geglaubt haben?<\/p>\n<p>So w\u00e4chst also auch die Pflanze durch diesen Schwall von positiver Energie mit Freude in die H\u00f6he.<\/p>\n<p>Die Naturwesen machen sich das Gesetz der Anziehung zu Nutze und wissen, dass die Konzentration auf Liebe und positive Energien immer mehr davon erschafft. Dies haben sie geradezu perfektioniert. Wer zum Beispiel aufmerksam durch einen Wald im Sommer geht, f\u00fchlt und sp\u00fcrt die Kraft und Vitalit\u00e4t, die von jenem ausgeht.<\/p>\n<p>Aus meiner Erfahrung k\u00f6nnen die lieben Naturwesen selbst an Pl\u00e4tzen, die eindeutig von Menschen beeintr\u00e4chtigt wurden, eine wunderbare Atmosph\u00e4re erschaffen, in jenen F\u00e4llen eben so, wie es am besten geht. Man erinnere sich an das ber\u00fchmte Bl\u00fcmchen, das aus einer Mauerwand sprie\u00dft. F\u00fcr manche Naturwesen sind Mauern perfekte Leinw\u00e4nde, um kleine Kunstwerke zu schaffen und oftmals nehmen sie ein \u201eProjekt\u201c f\u00fcr sich in Anspruch, bei dem sie es sich nicht nehmen lassen k\u00f6nnen, dort eine Blume, Gras oder \u00c4hnliches wachsen zu lassen. (Das ist dann ihre Art, einen Platz zu dekorieren.)<\/p>\n<p>Sie geben immer ihr bestes, aber je erdr\u00fcckender die negativen Einfl\u00fcsse von au\u00dfen werden, desto schwieriger wird es f\u00fcr sie, ihr Werk zu tun. Ein wunderbares Beispiel daf\u00fcr sind die Pflanzen einer Bekannten, die, trotz bester Pflege, andauernd \u201eeingehen\u201c. Da meine Bekannte eine Vorliebe f\u00fcr laute, d\u00fcstere Black Metal Musik hat, deren Texte nicht sehr leichter Tobak sind, ist es mehr oder weniger verst\u00e4ndlich, dass einige Naturwesen bei gr\u00f6\u00dften M\u00fchen diese negativen Einfl\u00fcsse einfach nicht abwehren k\u00f6nnen. Das zeigt uns, dass bei all der meisterlichen Arbeit, die diese Wesen (auch f\u00fcr uns!) leisten, der Einfluss des Menschen doch gro\u00dfes Gewicht hat. Zwar k\u00f6nnen sie eine Menge tun, um die Balance auf dem Planeten zu halten &#8211; was sie auch nach allen Mitteln der Kunst versuchen &#8211;\u00a0 leider wird dies oftmals sehr schwierig. Wenn man sich den Zustand der Umwelt anguckt, kann man sich denken, dass das Gegengewicht nicht gerade winzig ist, dass sie also alle H\u00e4nde voll zu tun haben. Dass sie dabei trotz allem in der Lage sind, so wunderbare Ergebnisse zu erzielen, ist in meinen Augen eine Leistung, die man ehren sollte. Wir Menschen sind es vielleicht nicht mehr anders gewohnt, aber aus Sicht der Naturwesen, k\u00f6nnten Erde und Natur zehnfach so sch\u00f6n und vor allem, viel ges\u00fcnder sein, wenn das Gegengewicht der Menschen nicht so gro\u00df w\u00e4re. Dann k\u00f6nnten sich ihre Kr\u00e4fte auch viel besser entfalten. Sie sehen die Umst\u00e4nde ja viel genauer als wir. Und da, wo wir vielleicht nur einen sch\u00f6nen Wald sehen, nehmen sie alle Probleme viel klarer wahr. So ist so ein Ort in der Natur zwar trotz allem sehr sch\u00f6n, aber sein nat\u00fcrliches Potential ist nie vollkommen ausgesch\u00f6pft, weil die vielen negativen Einfl\u00fcsse (egal ob es unfriedliche Gedanken oder M\u00fcll sind) dagegen wirken.<\/p>\n<p><b>Was k\u00f6nnen wir Menschen also tun?<\/b><\/p>\n<p>G\u00e4be es die Naturwesen nicht, dann w\u00e4ren wir Menschen vielleicht schon lange nicht mehr hier &#8211; denn wer w\u00fcrde sich sonst um die Pflanzen und Tiere k\u00fcmmern? Im Anbetracht all dieser Dinge sollten wir uns also immer vergegenw\u00e4rtigen, dass es da Wesen gibt, die uns beschenken, jeden Tag auf die eine oder andere Weise. Und sie tun das, ohne jemals etwas zur\u00fcck zu verlangen. Beklagen sich Baumwesen etwa kollektiv, dass der Mensch nicht genug f\u00fcr die reine Luft dankt, die geschaffen wird? Ich glaube, das volle Ausma\u00df ihrer Arbeit f\u00fcr und mit uns ist viel umfassender, als wir uns es vorstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In den vorherigen Abschnitten habe ich bereits davon erz\u00e4hlt, dass positive Gedanken, Dankbarkeit, positive Emotionen wie Freude und so weiter eine Menge bewirken. Wenn Naturwesen mit diesen Dingen die Natur beeinflussen k\u00f6nnen, also die physische Welt, k\u00f6nnen wir das mit unseren Gedanken ebenso.\u00a0 Also wie w\u00e4re es, wenn wir damit anfangen, einfach zu danken? Fangen wir doch einfach bei ganz einfachen Dingen an: Die Luft, die wir atmen. Die B\u00e4ume, die sie produzieren. Oder der Apfel, der am Baum w\u00e4chst und vor allem, dass \u00fcberhaupt ein Apfel w\u00e4chst! Es erscheint vielleicht nicht wie viel- aber es ist bereits genug, um viele Energien zu unterst\u00fctzen und Atmosph\u00e4ren zu ver\u00e4ndern, auf andere Ebenen zu bringen. Selbst solche Kleinigkeiten inspirieren die Naturwesen sehr in ihrer Arbeit und lassen sie sie noch mehr genie\u00dfen. Jeder m\u00f6chte gerne gew\u00fcrdigt werden und auch, wenn sie es nicht verlangen oder erwarten, freuen sie sich dar\u00fcber ebenso wie wir.<\/p>\n<p>Und wenn man genau da ansetzt &#8211; die Faszination am Leben selbst, die Dankbarkeit f\u00fcr das, was uns oft so unwichtig erscheint und was so einfach , aber dennoch essentiell ist &#8211; setzt man am genau richtigen Punkt an, n\u00e4mlich an der Wurzel. Denn nicht nur f\u00fcr die Naturwesen ist die Energie ehrlicher Dankbarkeit ein wunderbarer Antrieb und eine Freude, auch das eigene Leben kann sich dadurch immens verbessern. Vielleicht geht man von nun an mit offeneren Augen durch die Welt und entdeckt Sch\u00f6nheit da, wo vorher keine war. Man nimmt sich selbst und alles andere bewusster wahr und entdeckt pl\u00f6tzlich, dass eigentlich gar nichts verst\u00e4ndlich ist. Wirklich alles kann zum Wunder werden \u2013 sei es der Baum im Stadtpark oder die Tatsache, dass wir uns abends in unser warmes, kuscheliges Bett legen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Vielleicht kehrt dann auch immer mehr das Bewusstsein ein, dass wir Menschen weder allein auf diesem Planeten sind, noch dass wir die einzigen w\u00e4ren, die ein Anrecht darauf h\u00e4tten, hier zu leben und gl\u00fccklich zu sein. Die Naturwesen haben hier genauso ihr Zuhause wie wir auch, und es besteht durchaus die M\u00f6glichkeit, dass der Mensch sich &#8211; irgendwann, in naher oder ferner Zukunft \u2013 so weit entwickelt, dass ein gemeinsames Zusammenleben m\u00f6glich wird. Denn wenn wir bewusst mehr Platz f\u00fcr sie in unser Leben einr\u00e4umen &#8211; und damit kann jeder von uns zun\u00e4chst privat und ganz pers\u00f6nlich anfangen \u2013 werden sie nat\u00fcrlich wieder vermehrt aus ihrer Zur\u00fcckgezogenheit zur\u00fcck kehren. Schlie\u00dflich wollen die Naturwesen in Gemeinschaft mit uns sein, denn anders als die meisten Menschen erinnern sie sich an den Weg, den beide V\u00f6lker hier zusammen auf diesem Planeten gehen und an eine Vergangenheit, in der uns eine tiefe Freundschaft verband. Dies ist ein weiterer Punkt, den ich gerne hervor heben m\u00f6chte:<\/p>\n<p><b>Die Naturwesen wollen mit uns zusammen leben.<\/b><\/p>\n<p>Und dies trotz der unz\u00e4hligen Dinge, die wir Menschen verursacht haben, die alles andere als der Schwingung der Dankbarkeit und des Lobes entsprechen. Und trotz unserer Ignoranz ihnen gegen\u00fcber. Aber bleiben wir positiv! Anstatt die Taten der Menschen aufzuz\u00e4hlen bitte ich Sie einfach, sich selbst die unglaubliche Situation vor Augen zu halten:<\/p>\n<p>Im Reich der Menschen werden Freundschaften und Beziehungen oft schnell und endg\u00fcltig gek\u00fcndigt und in vielen F\u00e4llen reicht schon ein kleineres \u201eVergehen\u201c dazu.<\/p>\n<p>Doch in den Naturwesen\u00a0 haben wir Freunde, die immer noch zu uns halten, immer noch auf uns hoffen, immer noch nicht aufgeben wollen. Jeder Mensch h\u00e4tte schon l\u00e4ngst resigniert oder ernsthafte Konsequenzen gezogen. Die Naturwesen jedoch nicht. Wir sollten dringend die tiefe Bedeutung und das Geschenk in dieser Tatsache erkennen und uns somit \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Wie sehr werden wir doch jeden Tag beschenkt und sehen es so oft nicht! Wie oft sind Nichtigkeiten ein Grund daf\u00fcr, dass wir schlechte Laune haben!\u00a0 Aber das Leben beschenkt uns jeden Tag, Mutter Erde beschenkt uns jeden Tag, unser K\u00f6rper beschenkt uns jeden Tag mit dem ersten Atemzug am Morgen mit dem wir ein neues Leben, ein neuen Tag begehen k\u00f6nnen- und jetzt stellen wir fest, auch die Naturwesen beschenken uns jeden Tag auf die eine oder andere Weise und vor allem in ihrer immer noch sehr treuen Freundschaft!<\/p>\n<p>Ich finde, es ist an der Zeit, etwas zur\u00fcck zu geben. Nicht, weil wir uns schlecht f\u00fchlen sollen und uns sch\u00e4men sollen f\u00fcr die Menschheit oder weil wir etwas \u201eschuldig\u201c sind &#8211; das ist nicht die Betrachtungsweise der Naturwesen. Sie wollen nicht, dass wir etwas tun, um unser Gewissen zu erleichtern (denn dann w\u00e4re die Energie in dem Geschenk niedrig &#8211; ein nicht freiwillig gegebenes Geschenk ist n\u00e4mlich keins!) sondern weil uns spontan danach ist, weil uns das Schenken Freude bereitet. Sie verlangen nichts von uns so wie Arbeiter, die ungeduldig auf ihren Lohn warten. Wenn Sie das hier nun lesen und pl\u00f6tzlich in sich die Freude und den Drang sp\u00fcren, etwas zur\u00fcck zu geben, dann k\u00f6nnten Sie das durchaus tun. Es gibt keine Einschr\u00e4nkungen &#8211; man kann seiner Fantasie freien Lauf lassen! Im \u00dcbrigen ist es sehr einfach, die Naturwesen zu beschenken. Da sie nichts erwarten und selbst im kleinsten den gr\u00f6\u00dften Wert sehen, sind winzigste Gesten schon eine sch\u00f6ne Sache.<\/p>\n<p>Ich zum Beispiel hatte um Weihnachten das dringende Bed\u00fcrfnis, die Naturwesen zu beschenken. So kam die Idee auf, ein bestimmtes, sehr einfaches Lied zu w\u00e4hlen, es den Zimmerpflanzen vorzusingen und dann dazu aufzufordern, das Lied weiter zu tragen, wenn sie wollten, um immer mehr Wesen zu erreichen. Ich wollte ihnen damit zeigen und sie erinnern, dass es immer mehr Menschen gibt, die aufwachen, die teilhaben, die gerne helfen wollen und dass sie das bei all der\u00a0 Negativit\u00e4t, die oft pr\u00e4sent ist, niemals vergessen sollten.<\/p>\n<p>Zur Anregung von Ideen zeige ich hier ein paar Dinge auf, die ihnen durchaus Freude bereiten k\u00f6nnten:<\/p>\n<p>1. W\u00e4hrend man in der Natur unterwegs ist, Blumen, Pflanzen oder B\u00e4ume wahlweise herzlich gr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>Das muss man nicht bei jedem Exemplar machen, es reicht auch, wenn man sich eins aussucht, das einen besonders auff\u00e4llt und einem Freude bereitet. Wenn einem danach ist, kann man auch ein paar freundliche Worte fallen lassen oder das Wesen f\u00fcr seine Sch\u00f6nheit und Vitalit\u00e4t loben. Freundlichkeit ist eine Tugend, die bei ihnen hoch gesch\u00e4tzt ist. Wenn ein Mensch sich in Freundlichkeit und Liebe zu ihnen wendet, sind Naturwesen meist sehr bereit, ihnen zuzuh\u00f6ren &#8211; es ist schlie\u00dflich immer noch nicht allt\u00e4glich, dass ein Mensch so bewusst ist und sie wahr nehmen kann!<\/p>\n<p>2. Die Zimmerpflanzen und ihre nach Kr\u00e4ften Deva unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Zimmerpflanzen sind, nur weil sie in einem Topf wachsen, nicht weniger lebendig als die Pflanzen, die drau\u00dfen sind, und ebenfalls haben sie viele Wesen um sich herum, die sich hingebungsvoll um sie k\u00fcmmern. In einer menschlichen Behausung zu wachsen kann schon manches Mal eine Herausforderung sein (verweise hiermit auf das Beispiel meiner Bekannten, die gerne d\u00fcsteren Black Metal h\u00f6rt) und sie nehmen immer gerne dankend die Unterst\u00fctzung und Liebe der Menschen an. Experimente haben gezeigt, dass die Pflanzen besser wachsen, wenn man ihnen besonders harmonische Musik vorspielt. Sicherlich hat dies auch einen Ursprung darin, dass Naturwesen sich eben gerne inspirieren lassen. Ich f\u00fcr meinen Teil tue ziemlich viele verr\u00fcckte Dinge, wenn ich eine neue Pflanze bekomme: Ich stelle mich freundlich vor und hei\u00dfe die Pflanze und ihre Wesen willkommen. Dann zeige ich ihnen besondere Aufmerksamkeit und erkl\u00e4re ihnen Wissenswertes \u00fcber ihr neues Zuhause. Auch biete ich ihnen die Zusammenarbeit mit mir an, damit die Pflanze ein bestm\u00f6gliches Wachstum erreichen kann. Wie man bemerkt, sehe ich die Pflanzen (und damit ihre Naturwesen!) nicht als Dekoration an, sondern als Mitbewohner, die man achten muss. So eine Handlungsweise kann sehr lehrreich sein und einem neue Horizonte er\u00f6ffnen. Man lernt zum Beispiel achtsam vor dem kleinsten Wesen zu sein.<\/p>\n<p>3. Verschiedene kreative Ideen in die Tat umsetzen.<\/p>\n<p>Sicherlich sind kleine, handgemachte Aufmerksamkeiten auch gerne beliebt, hier muss man nur beachten, dass Naturwesen in einer anderen Schwingungsfrequenz leben und deswegen den physischen Gegenstand als solches nicht an sich nehmen k\u00f6nnen \u2013 allerdings sind die Zusammenh\u00e4nge zwischen den verschiedenen Dimensionen komplex und deswegen l\u00e4sst sich sagen, dass sie die Essenz des Geschenkes immer gerne mit nehmen. So kann es sein, dass sie einfach die Form des Geschenks aus dem physischen Gegenstand heraus arbeiten, so dass er auf ihrer Ebene existiert &#8211;\u00a0 meist ist dieser dann noch viel umfangreicher, weil auch die Energie des Schenkens und andere energetische \u201eZus\u00e4tze\u201c daran h\u00e4ngen. F\u00fcr uns Menschen, die mit solchen Vorg\u00e4ngen nicht direkt vertraut sind, ist es etwas schwer vorstellbar.<\/p>\n<p>Dazu habe ich wieder ein Beispiel: Ich habe, als ich noch viel j\u00fcnger war und noch keinen bewussten Kontakt zu ihnen hatte, einen freundlichen Brief an sie verfasst. Den habe ich sehr liebevoll gestaltet und nach drau\u00dfen auf den Tisch gelegt, damals noch in der Hoffnung, ich w\u00fcrde wieder kommen und der Brief sei verschwunden. Als er das nat\u00fcrlich nicht war, dachte ich entt\u00e4uscht, dass sie die Geste nicht angenommen h\u00e4tten \u2013 erst Jahre sp\u00e4ter wurde mir klar, dass sie den Brief mit Sicherheit zu sich genommen hatten \u2013 nur war dies nicht f\u00fcr meinen Augen sichtbar. Was lernen wir daraus? Nichts ist, wie es jemals scheint!<\/p>\n<p>4. Ihre Botschaft in die Welt tragen.<\/p>\n<p>Ihre Worte und ihr Wissen der Welt zu verk\u00fcnden und sich darum zu bem\u00fchen, mehr Menschen f\u00fcr dieses Thema zu \u00f6ffnen hat gleich zwei m\u00f6gliche Ergebnisse: Zum einen wird ein gr\u00f6\u00dferes Bewusstsein f\u00fcr die Umwelt \u00f6ffnen und f\u00fcr Mutter Erde, zum anderen aber wird so der Traum, dass Menschen und Naturwesen eines Tages wieder eine Familie sind, immer ein St\u00fcckchen realer &#8211; und das ist wirklich mehr als Gold wert. Wie man das machen m\u00f6chte- ob man von ihnen erz\u00e4hlt, Bilder malt, Geschichten schreibt (oder Artikel f\u00fcr einen Blog im Internet \ud83d\ude09 ) Der Fantasie sind auch hier keine Grenzen gesetzt.<\/p>\n<p>Dies waren also ein paar kleine Beispiele und ich hoffe, sie werden den einen oder anderen dazu inspirieren, selbst kreativ und aktiv zu werden. Nur haben Sie immer Freude dabei und schenken Sie, weil sie gerne schenken m\u00f6chten! Die Naturwesen wissen immer genau, aus welchen Absichten sich ein Mensch zu ihnen wendet und man kann sie nicht t\u00e4uschen.<\/p>\n<p>Schenken Sie also, danken Sie und freuen Sie sich &#8211; und dann halten Sie die Augen offen, ob sich nicht etwas in Ihrem Leben zu ver\u00e4ndern beginnt.<\/p>\n<p>Waldfee \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 im J\u00e4nner 2014<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>J\u00e4nner 2014 &#8211; 2<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Waldfee Jaenner 2014 2\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Mache dich auf und werde Licht<\/strong><\/p>\n<p>Ein (Weihnachts)- Geschenk f\u00fcr die Naturwesen<\/p>\n<p>Dies ist eine Art Projekt, eine Idee, die vor ein paar Wochen aufkam. Ich habe dar\u00fcber nachgedacht, was man den Naturwesen zu Weihnachten schenken k\u00f6nnte. Es war mir ein Wunsch, da ich finde, auch diese Wesen sollten von uns beschenkt werden, nicht nur in der Weihnachtszeit, sondern tagt\u00e4glich. Aber was soll man Wesen aus einer anderen Schwingungsebene schon schenken? Was k\u00f6nnten sie gebrauchen, was w\u00fcrde ihr Arbeit w\u00fcrdigen?<\/p>\n<p>Folgende Idee kam zustande:<\/p>\n<p>Naturwesen sind bekannterma\u00dfen leidenschaftliche S\u00e4nger und Musiker, ihr ganzes Wirken ist von Musik durchzogen. Warum sollten wir Menschen ihnen nicht einfach mal ein Lied \u201eschenken\u201c?<\/p>\n<p>Ein Lied ist zwar nichts, was man besitzen kann- aber es ist etwas, was man teilen und feiern kann. Und das sind schlie\u00dflich Dinge, die die Naturwesen sehr gerne tun.<\/p>\n<p>Zu diesem Zweck habe ich mir zwar keine Melodie ausgedacht, aber ein Lied genommen, das ganz einfach zu lernen ist und auch zum Kanon werden kann.<\/p>\n<p>Der Text geht so:<\/p>\n<blockquote><p>Mache dich auf und werde Licht!<br \/>\nMache dich auf und werde Licht!<br \/>\nMache dich auf und werde Licht!<br \/>\nDenn dein Licht kommt!<\/p><\/blockquote>\n<p>Und das war&#8217;s auch schon. Wer dieses Lied nicht kennt, aber gerne die Melodie h\u00e4tte, der braucht bei Internetportalen wie Youtube nur kurz die erste Zeile einzugeben und wird direkt diverse Ergebnisse finden, bei denen man sich die Melodie anh\u00f6ren kann \ud83d\ude42 (Es muss nat\u00fcrlich nicht dieses Lied sein, es kann auch ein anderes sein, dies ist nur ein Vorschlag.)<\/p>\n<p>Ich habe es seit einigen Tagen den Naturwesen vorgesungen, und habe ihnen gesagt, dass das mein Geschenk an sie ist, als Erinnerung daran, dass es immer mehr Menschen gibt, die aufwachen, die von ihnen wissen, die f\u00fcr die Erde und die Natur arbeiten und dass es immer mehr werden, so dass es keinen Grund gibt, den Mut zu verlieren.<\/p>\n<p>Wer sich also von dieser kleinen \u201eAktion\u201c inspiriert f\u00fchlt, der kann es gerne ebenso machen. Nat\u00fcrlich kann man sich auch etwas ganz Anderes einfallen lassen, denn der Fantasie sind schlie\u00dflich keine Grenzen gesetzt. Wer sich also jetzt angesprochen f\u00fchlt, f\u00fcr die Naturwesen in den n\u00e4chsten Tagen (selbst dann, wenn Weihnachten vorbei ist) eine Kleinigkeit zu organisieren, dann los! Auch sie freuen sich \u00fcber Geschenke, die von Herzen kommen.<\/p>\n<p>Waldfee \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Dezember 2013<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Artikel September 2013\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Text 1 &#8211; September 2013<\/strong><\/p>\n<p><strong>Riesen &#8211; die sanftm\u00fctigen Naturw\u00e4chter<\/strong><\/p>\n<p>In den letzten Jahren erlebt das Thema \u201eNaturwesen\u201c eine regelrechte Renaissance. Seit einiger Zeit tauchen immer mehr B\u00fccher auf, die von Erdheilung, kleinen Feen oder Gnomen sprechen. Naturwesen kommen scheinbar \u201ein Mode\u201c, auch wenn das in diesem Zusammenhang recht oberfl\u00e4chlich klingt. Doch auch, wenn das im direkten Umfeld nicht klar erkennbar ist (da ja kaum jemand von sich aus \u00f6ffentlich zugeben w\u00fcrde, dass er an Naturwesen glaubt), sieht man doch, dass sich die Seiten im Internet zu diesen Themen h\u00e4ufen und die Menschen, die sich gerne \u00fcber so etwas austauschen, froh sind, durch dieses anonyme soziale Medium einen Zugang zu Informationen und Kontakt mit Gleichgesinnten zu bekommen. Egal ob Feen, Elfen, Zwerge oder Nixen \u2013 die Menschen haben schon lange wieder damit angefangen, den Glauben an sie in ihr Leben zu integrieren. Doch leider, leider wird in der ganzen aufkommenden Begeisterung f\u00fcr Naturwesen oftmals ein ganz besonderes Volk, wie ich sie nun nenne, vergessen \u2013 das Reich der Riesen.<\/p>\n<p>Vielleicht haben Sie, wenn Sie mit dem Thema Naturwesen schon etwas vertrauter sind, ja gerade etwas verbl\u00fcfft geguckt und festgestellt, dass Sie in der Tat vielleicht noch nie ernsthaft \u00fcber die Existenz der Riesen nachgedacht haben. Ja, stimmt! Warum eigentlich? Warum gibt es so viel aufschlussreiche Fachliteratur \u00fcber Feen, Elfen oder Zwerge&#8230; aber \u00fcber Riesen? Gibt es \u00fcberhaupt irgendein Buch, das sich nur mit ihnen besch\u00e4ftigt?<\/p>\n<p>Zumindest mir ist noch keins unter die Nase gekommen. Mir erscheint es nicht gerade, als w\u00fcrde der Buchmarkt mit B\u00fcchern \u00fcber die gro\u00dfen Gestalten \u00fcberschwemmt. Aus meiner Erfahrung ist das Massenbewusstsein f\u00fcr Elfen oder Zwerge um einiges offener, aber es scheinen sich nicht viele Menschen Gedanken \u00fcber Riesen zu machen &#8211; und das hat aus meiner Sicht einige Gr\u00fcnde.<\/p>\n<p><strong>Doch zun\u00e4chst einmal: Wer sind die Riesen \u00fcberhaupt?<\/strong><\/p>\n<p>Riesen kennen wir heutzutage noch aus M\u00e4rchen oder Geschichten. Dort werden sie meist mit Bergen und tiefen W\u00e4ldern in Verbindung gebracht. Es gibt viele Erz\u00e4hlungen \u00fcber sie und meist sind diese sehr blutr\u00fcnstig. Es hei\u00dft, sie k\u00f6nnen mehrere Meter hoch sein. Sie seien sehr laut, grob und gef\u00e4hrlich. Oft hei\u00dft es, sie w\u00e4ren furchtbar dumm, ungebildet, verfressen und herzlos. Sie werden als h\u00e4sslich beschrieben, es hei\u00dft, sie h\u00e4tten eine furchteinfl\u00f6\u00dfende Gestalt. Gerade in den heutigen Fantasy Filmen sind Riesen grobschl\u00e4chtige und mordl\u00fcsterne Wesen, die eigentlich nur dazu da sind, um den Protagonisten als leicht besiegbare Antagonisten zu dienen. Man erinnere sich an das M\u00e4rchen \u201eHans und die Bohnenranke\u201c (im englischen \u201eJack and the bean stalk\u201c), wo ein Junge auf einer Bohnenranke kletternd in ein \u00fcberirdisches Reich gelangt, in der ein b\u00f6ser Riese herrscht, den es zu \u00fcberlisten gilt.<\/p>\n<p>Das ist also das Bild, dass die Menschen von den Riesen haben. Aber mit der Realit\u00e4t hat es rein gar nichts zu tun.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte hier noch kurz anmerken, dass ich von meinem Empfinden und meinen Erlebnissen erz\u00e4hle. Sie sind subjektiv. Andere Menschen k\u00f6nnen es anders empfinden oder mir gar nicht glauben, aber dennoch halte ich es f\u00fcr richtig, von meinen Eindr\u00fccken zu berichten.<\/p>\n<p>Ich stand eine Zeit lang in einem intensiveren Kontakt mit den Riesen. Und ich kann nur sagen, dass sie das genaue Gegenteil von dem sind, was man sich erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Wir Menschen fingen irgendwann damit an, mehr oder weniger in Klischees zu denken. Und so ist in den meisten K\u00f6pfen der Menschen der Grundgedanke verankert, dass alles, was gr\u00f6\u00dfer als man selbst ist, automatisch gef\u00e4hrlich f\u00fcr einen ist &#8211; und davon l\u00e4sst sich schnell der Gedanke ableiten: Was gef\u00e4hrlich f\u00fcr mich ist, muss nat\u00fcrlich von Grund auf b\u00f6se sein. Das sehen wir in den heutigen Filmen, die in den Kinos laufen. Da bedient man sich oftmals, vor allem in Hollywood oder Disney Filmen, herk\u00f6mmlicher Stereotypen, damit die Geschichte f\u00fcr die breite Masse verst\u00e4ndlich und leicht verdaulich ist.<\/p>\n<p>Aber genau dieses Klischee \u201eGro\u00df= b\u00f6se\u201c, ist eben nur genau das: Ein Klischee. Ein Stereotyp.<\/p>\n<p>Um sofort auf den Punkt zu kommen:<\/p>\n<p>Nein, Riesen sind nicht b\u00f6se, nicht dumm, nicht laut, weder sind sie gef\u00e4hrlich noch den Menschen feindlich gesinnt (obwohl sie eigentlich allen Grund dazu h\u00e4tten&#8230; dazu komme ich aber sp\u00e4ter).<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte sogar behaupten, dass die Riesen die ruhigsten und sanftesten Gem\u00fcter haben, die mir je erschienen sind. Alle Naturwesen sind empf\u00e4nglicher, sensibler und empfindlicher als die Menschen, was sich auch in ihren weniger dichten und festen K\u00f6rpern wieder spiegelt. Sie sind nicht abgestumpft, so wie wir, sie k\u00f6nnen jede Schwingung wahrnehmen und auch unsere Gedanken.<\/p>\n<p>Aber Riesen erschienen mir von allen Naturwesen als die empf\u00e4nglichsten, sanftesten. Wenn die Menschen es ein wenig besser w\u00fcssten, w\u00fcrde jeder von ihnen mit einem Riesen befreundet sein wollen, m\u00f6chte ich behaupten. Denn jeder w\u00fcnscht sich einen Freund, der so geduldig, ruhig und liebevoll ist, wie ein Riese es ist. Sie haben eine sehr stille, aber sehr weise Art an sich, stiller noch als es ein ganz alter Zwerg wohl w\u00e4re.<\/p>\n<p>Wobei ich nat\u00fcrlich nichts verallgemeinern m\u00f6chte, man kann nicht jeden \u00fcber einen Kamm scheren. Aber so habe ich das Volk der Riesen im gro\u00dfen und ganzen wahrgenommen &#8211; als still, sehr weise, nachdenklich, ganz ohne die uns so vertraute Hast.\u00a0 Dazu passt, dass sie am liebsten in tiefen W\u00e4ldern leben, auch in Bergen oder H\u00f6hlen- ganz abgeschieden von der Schnelligkeit der Menschen. Sie sind \u00e4u\u00dfert sch\u00f6ne und w\u00fcrdevolle Wesen. Die Bilder der h\u00e4sslichen Riesen entsprechen der Realit\u00e4t \u00fcberhaupt nicht. Riesen lieben es, die Sterne zu beobachten und wachen \u00fcber die Natur ebenso, wie die Feen es tun &#8211; eben nur auf ihre eigene Art und Weise. Sie kennen viele Lieder, die sie gerne singen (das Lied \u201eThe Misty Mountains Cold\u201c aus dem Film \u201eDer Hobbit\u201c erinnert mich stark daran) und sie haben eine besondere Liebe f\u00fcr Geschichten, die sie sich gerne nachts unterm Sternenhimmel erz\u00e4hlen. Auch die Riesen haben Familie und Kinder. Ihren Kindern lehren sie gerne ihre alten Weisheiten und die Geheimnisse der Natur.<\/p>\n<p>Dazu sei gesagt, dass es wohl nur noch sehr wenige Riesen auf diesem Planeten gibt. Es wurde oft davon berichtet, dass viele Feen oder Elfen nicht mehr zur\u00fcck kommen, wenn ihre Aufgabe beendet ist, weil es hier so erdr\u00fcckend ist f\u00fcr sie. Wenn wir uns unter diesem Gesichtspunkt anschauen, dass die Riesen wohl eine der sensibelsten Spezies sind, d\u00fcrfte es wohl verst\u00e4ndlich sein, warum sie nicht mehr so zahlreich vorhanden sind und lieber auf friedlichere Planeten auswandern.<\/p>\n<p>Mal ganz abgesehen davon, wie die Welt dank uns Menschen heute aussieht, haben die Riesen ziemlich unter den Menschen leiden m\u00fcssen. Ich habe keine allzu genauen Angaben. Ich kann auch nicht die historische Nachweisbarkeit der Ereignisse garantieren, und da es hier um ein fast vergessenes Volk geht, von dem allgemein geglaubt wird, dass es nicht existiert, wird das sowieso schwierig. Das sind Dinge, die mir pers\u00f6nlich zuteil wurden &#8211; ob ein anderer sie glaubt, muss jeder selbst entscheiden.<\/p>\n<p>Ich kann also sagen, dass es eine Zeit gab, als die Menschen noch die Wesen der Natur wahrnehmen konnten und sie im mehr oder weniger freundschaftlichen Kontakt zueinander standen. Man muss sich nur die alten Mythen, M\u00e4rchen und Sagen anschauen, die es so gibt, die Indiz genug daf\u00fcr sind, dass eine Sichtung dieser Wesen oft allt\u00e4glich war. Doch die Menschheit hat sich ver\u00e4ndert und kehrte, wie wir wissen, ab einem bestimmten Punkt den Naturwesen immer mehr den R\u00fccken. Irgendwann zog das Christentum ins Land und versuchte, die Menschen zu missionieren. Ich m\u00f6chte hier das Christentum weder beleidigen noch verteufeln, falls es hier gl\u00e4ubige Leser gibt, nur um das mal anzumerken. Allerdings ist mittlerweile bekannt, dass das Christentum sich alter, heidnischer Br\u00e4uche und Riten bediente, um zum Beispiel die neuen, christlichen Feiertage einzuf\u00fchren (deswegen bringt noch heute der Osterhase zu Ostern die Ostereier- dies ist noch ein \u00dcberbleibsel der alten heidnischen Tradition). So ist zu vermuten, dass die alten Wesen aus den heutigen Mythen und Sagen mehr und mehr verteufelt wurden. Als kleines Beispiel ist die Gestalt des \u201eTeufels\u201c, der seit langem schon mit H\u00f6rner und Hufen dargestellt wurde, auf verschiedene heidnische Wesen oder G\u00f6tter zur\u00fcck zu f\u00fchren (beispielsweise haben die griechischen Satyre erstaunliche \u00c4hnlichkeiten mit diesem Bild). Es ist anzunehmen, dass \u00fcber einen langen Zeitraum hinweg die Panik vor \u201e\u00fcbernat\u00fcrlichen\u201c Dingen weiter und weiter gesch\u00fcrt wurde, bis sie schlie\u00dflich in den Hexenverbrennungen endete. Alles, was nicht von der Kirche kam, wurde als\u00a0 \u201eb\u00f6se\u201c deklariert. Wenn man mal beachtet, wie viele ganz unschuldige Menschen der Hexerei beschuldigt wurden, kann man sich denken, wie gef\u00e4hrlich das Leben f\u00fcr diejenigen war, die sich nur ein wenig mehr mit Heilkr\u00e4utern oder \u00c4hnlichem auskannten, und vielleicht noch eine n\u00e4here Verbindung zur Natur hatten. Also, auch die Naturwesen wurden verteufelt, ihr Bild verzerrt &#8211; und jetzt kommen die Riesen ins Spiel. Und das Klischee \u201ewas gro\u00df ist, ist b\u00f6se\u201c. Denn etwas, was gr\u00f6\u00dfer als man selbst ist, kann man sehr leicht zur Bedrohung und zum Feind erkl\u00e4ren, weil man es nicht versteht oder sich f\u00fcrchtet.<\/p>\n<p>All die Geschichten \u00fcber Menschenfresser und b\u00f6sartige, riesige Wesen- k\u00f6nnte es etwa sein, dass jene niemals der Wahrheit entsprachen?\u00a0 Nat\u00fcrlich hat nicht nur die zunehmende Christianisierung der Welt dazu gef\u00fchrt. Die Menschheit selbst ver\u00e4nderte sich. Wir alle wissen, wie viele Kriege und Zwiste es schon immer zwischen Menschen gab, wie viel Machthunger und Gier. Und auch viele Naturwesen blieben nicht verschont.<\/p>\n<p>Mir wurde einmal von einem Riesen mitgeteilt, dass die Menschen sie ab einem bestimmten Punkt als Bedrohung ansahen, als Feinde, einfach nur, weil sie gr\u00f6\u00dfer waren als sie selbst, aber ebenso aus Neid und Missgunst.<\/p>\n<p><strong>Sie erfanden die negativen Geschichten \u00fcber die Riesen, um das Unrecht, dass sie ihnen antaten, zu rechtfertigen.<\/strong><\/p>\n<p>Die Riesen selbst wohnten auf gro\u00dfen, freien L\u00e4ndereien, auf Gebieten, die reich und fruchtbar waren. Die Menschen waren blind in ihrer Gier und vertrieben die Riesen gewaltsam, um die L\u00e4ndereien f\u00fcr sich allein haben zu k\u00f6nnen. Das erschwerte nicht nur das Zusammenleben immer mehr, sondern warf Schatten auf die Beziehung zwischen Mensch und Riese. Es liegt, so wie ich es empfinde, nicht in der Natur eines Riesens, zur\u00fcck zu schlagen oder einen Kampf zu f\u00fchren (als ein so ruhiges und sanftm\u00fctiges Volk, vor allem) &#8211; und als sie erkannten, dass jede Gegenwehr nutzlos war, zogen sie sich zur\u00fcck und hielten sich von den Menschen immer weiter fern. Ich kann diese Ereignisse weder genau datieren noch einen exakten, zeitlichen Zusammenhang erstellen &#8211; das sind die groben Informationen, die mir zuteil wurden. Die Menschen haben sich f\u00fcr ihr Tun bis jetzt nie entschuldigt &#8211; vor allem, weil sie irgendwann vergessen hatten, dass es diese Wesen \u00fcberhaupt gibt. Die Riesen jedenfalls waren immer ein friedliches Volk und haben nie absichtlich versucht, den Menschen zu schaden. Noch heute bedauern sie, dass es diesen Bruch zwischen ihnen und den Menschen gab. Denn eigentlich werden die Menschen von allen Naturwesen tief geliebt, so wie es einst auf unserer Seite genauso war.<\/p>\n<p>Nun, so viel zu den gro\u00dfen Naturw\u00e4chtern und ein St\u00fcck unserer gemeinsamen Geschichte.<\/p>\n<p>Nun kommen wir zur\u00fcck ins 21. Jahrhundert und schauen uns nun die Gr\u00fcnde an, warum die Riesen aus unserem Bewusstsein anscheinend verschwunden sind.<\/p>\n<p>Man kennt heutzutage nat\u00fcrlich den Begriff \u201eRiese\u201c, denn die meisten haben als Kind M\u00e4rchen gelesen oder von Geschichten geh\u00f6rt, in welchen diese Wesen vorkommen. Das Problem an der ganzen Sache in der heutigen Zeit sind aber nicht nur die Stereotypen und Klischees, die das Denken oftmals bestimmen, sondern auch, dass sich Feen eben besser vermarkten lassen. Und mit \u201ebesser\u201c meine ich, dass das heutige eher kitschige Bild der Feen eben noch n\u00e4her an der Wahrheit ist, als das der Riesen. Denn jenes erweckt in vielen Kindern, aber auch einigen Erwachsenen, den Glauben an Naturwesen und den Wunsch, eben jenen Gesch\u00f6pfen zu begegnen. Es ist \u00fcblich, Feen und Elfen f\u00fcr Kinder als liebenswerte Spielgef\u00e4hrten und magisch &#8211; fantastische Freunde zu vermarkten.<\/p>\n<p>Wenn es aber nur das Bild vom \u201egro\u00dfen, b\u00f6sen Ungeheuer\u201c gibt, ist es nat\u00fcrlich schwieriger, dadurch einen Zugang zu den <i>wirklichen<\/i> Riesen zu finden. Ich bin der Meinung, dass ein positives Bild erstens eine gr\u00f6\u00dfere Resonanz zu den wirklichen V\u00f6lkern hat, und zweitens oft mehr Wahrheit vermittelt als ein eher negatives.<\/p>\n<p>M\u00e4dchen (nat\u00fcrlich auch Jungs, aber wenn man sich die Vermarktung anschaut, dann sind eher die M\u00e4dchen gemeint) werden zum Beispiel durch Puppen, Filme und \u00c4hnliches unbewusst dazu eingeladen, sich eine s\u00fc\u00dfe kleine Fee als Spielkameradin zu w\u00fcnschen. Und die Erf\u00fcllung dessen liegt ja sogar im Bereich des M\u00f6glichen! Es kann sich nat\u00fcrlich in dem Wunsch \u00e4u\u00dfern, eine bestimmte Barbiepuppe zu Weihnachten zu bekommen oder besten Falls entsteht der Traum, dass es Elfen und Feen auch in Wirklichkeit gibt. So oder so sind die Naturwesen in irgendeiner Weise energetisch pr\u00e4sent, egal wie es sich auswirkt oder ob es \u00fcberhaupt irgendein sichtbares Zeichen daf\u00fcr gibt.<\/p>\n<p>Aber wozu will das Bild eines b\u00f6sen Riesen auffordern? Sicher doch in erster Linie nur dazu, wegzulaufen oder ihn zu bek\u00e4mpfen. Jedenfalls ist das vermittelte Bild im Grunde nichts, was uns dazu einl\u00e4dt, uns zu den Riesen <i>hinzuwenden <\/i>und ihre Freundschaft zu suchen.<\/p>\n<p>Diese Bilder beeinflussen die Menschen schlie\u00dflich unbewusst. Nicht viele werden nach dem Anschauen eines Films \u00fcber Elfen sofort ernstlich mit der Suche nach jenen anfangen. Doch sie k\u00f6nnen Anregung oder Abschreckung sein, sich mehr mit einem Thema zu befassen, egal ob man ein esoterisches Buch kauft oder anf\u00e4ngt, die Elben aus Herr der Ringe zu malen. Im Falle der Riesen ist es eher eine Abschreckung, die aber auch den alten Geschichten zu Grunde liegt, die \u00fcberliefert sind. Ich kann nicht sagen, ob es auch einige alte Geschichten gibt, die von hilfreichen und friedlichen Riesen erz\u00e4hlen &#8211; mir sind bisher fast nur negative Darstellungen zu Ohren gekommen, die eben bis heute nachwirken.<\/p>\n<p>Um das ganze zu veranschaulichen, nehmen wir als Beispiel die Feen aus dem Film \u201eTinkerbell\u201c und die Darstellung ihres Verh\u00e4ltnisses zu den Menschen:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/filme-carti.ro\/filme\/tinker-bell-and-the-great-fairy-rescue-2010-4542\/\">http:\/\/filme-carti.ro\/filme\/tinker-bell-and-the-great-fairy-rescue-2010-4542\/<\/a><\/p>\n<p>Und nehmen wir als Gegendarstellung die Riesen aus dem Film \u201eJack and the Giants\u201c:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bereitsgesehen.de\/kritik\/kritikjackandthegiants.htm\" target=\"_blank\">http:\/\/www.bereitsgesehen.de\/kritik\/kritikjackandthegiants.htm<\/a><\/p>\n<p>(Diese freundlichen Gesellen w\u00fcrde man doch gerne zum Tee einladen, oder?)<\/p>\n<p>Ich denke, die Bilder sprechen f\u00fcr sich.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte allerdings an dieser Stelle noch auf eine der wenigen positiven Darstellungen von Riesen hinweisen, die mir bekannt sind. Als Kontrast zum d\u00fcsteren Film \u201eJack and the Giants\u201c m\u00f6chte ich einen Film vorstellen, der das genaue Gegenteil ist.\u00a0 \u201eJagd auf den Schatz der Riesen\u201c (oder im englischen passender: \u201eJack and the beanstalk &#8211; the real story\u201c, auf deutsch:\u201cJack und die Bohnenranke &#8211; die wahre Geschichte\u201c), erz\u00e4hlt das M\u00e4rchen von dem Jungen, der die Bohnenranke hinauf klettert, noch einmal neu. Hier ist es der Mensch, der dem Riesen, der \u00fcber das \u00fcberirdische Reich herrscht, Leid antut und sich auf dessen Kosten bereichert, nur um sich sp\u00e4ter als Held darzustellen, der einen B\u00f6sewicht bezwungen hat.<\/p>\n<p>Das ist wirklich die einzige der Darstellungen, die mir bekannt ist, die sich nicht nur zuf\u00e4llig mit den wahren Geschehnissen zwischen Mensch und Riese besch\u00e4ftigt, sondern in der die Riesen nicht dumm, h\u00e4sslich oder grunds\u00e4tzlich b\u00f6se sind.\u00a0 Im Gegenteil, die Kost\u00fcme sind sogar sehr fantasievoll und einfallsreich. Wer sich gerne davon inspirieren lassen m\u00f6chte, dem ich kann diesen Film nur empfehlen.<\/p>\n<p>Nun kommen wir zu weiteren Gr\u00fcnden, die vielleicht erkl\u00e4ren, warum die Riesen nicht mehr so sehr in unserem Bewusstsein sind.<\/p>\n<p>Einer davon ist sicherlich, dass man es sich als Mensch eben besser vorstellen kann, wie ein winziges Pers\u00f6nchen in einer kleinen Nische versteckt existiert &#8211; denn wir sind \u00fcberall. Man k\u00f6nnte leicht davon ausgehen, dass wir jeden Zentimeter des Planeten eingenommen haben \u2013 da k\u00f6nnte nat\u00fcrlich die Frage aufkommen, wo denn bitte noch Wesen sein sollen, die um die sechs Meter und gr\u00f6\u00dfer sein k\u00f6nnen, ohne von uns entdeckt zu werden (nat\u00fcrlich nur, wenn man nicht wei\u00df, dass die Naturwesen auf einer anderen Schwingungsebene existieren als wir und von unserem blo\u00dfen Auge und den ganzen technischen Ger\u00e4ten in der Regel nicht erfasst werden k\u00f6nnen.). Und das f\u00fchrt uns zu einem weiteren Grund, warum die Riesen nicht so sehr im Bewusstsein der Menschen sind.<\/p>\n<p>Nach meinem Empfinden sind Feen oder Elfen \u00fcberall. Jeder, der eine Zimmerpflanze hat, hat auch mindestens eine Deva und ein paar kleine Feen und Elfen und andere Naturwesen bei sich im Zimmer. Au\u00dferdem haben viele H\u00e4user und Wohnungen Naturwesen, die so etwas wie die \u201eguten Geister\u201c der Familie sind und \u00fcber sie und das Haus wachen. Die \u201ekleinen\u201c Wesen sind aus meiner Sicht also durchaus noch in gro\u00dfer Zahl und trotz aller Schwierigkeiten in unserer direkten N\u00e4he, und das hat ebenfalls Auswirkungen auf uns, egal ob diese nun wahrgenommen werden. Die Riesen haben sich aber weitestgehend zur\u00fcck gezogen und diesen Planeten verlassen, das hei\u00dft, ihre Energie ist im Reich der Menschen nicht mehr so pr\u00e4sent wie die der Zwerge oder Elfen.<\/p>\n<p>Wie ich eingangs schon erw\u00e4hnte, leben die verbliebenen Riesen eher abgeschieden, in \u201egro\u00dfen W\u00e4ldern\u201c, wie ich einst vernahm, denn unsere Art zu leben ist ihnen einfach zu viel. Im Reich der Menschen\u00a0 ist es laut, hektisch, stressig. Irgendwer macht immer L\u00e4rm. Elektrosmog h\u00e4ngt in der Luft. Das Reich der Menschen ist im Gegensatz zu den Reichen der Natur ziemlich niedrig schwingend und insgesamt ist unser Massenbewusstsein sehr unharmonisch und dunkel. Und das kann f\u00fcr extrem sensible Wesen eben extrem unangenehm sein.<\/p>\n<p>Ein weiterer Aspekt ist die recht dunkle Vergangenheit, \u00fcber die ich oben schon sprach, die die Riesen dazu veranlasste, sich zur\u00fcck zu ziehen und die Menschen eher zu meiden. Ihre Erfahrungen mit uns waren nicht gerade positiv.<\/p>\n<p>Hinzu kommt auch die heutige Blindheit der Menschen und ihre Herzensk\u00e4lte. Ja, ein Gro\u00dfteil der Menschheit strahlt etwas aus, was viele Naturwesen als Ignoranz oder K\u00e4lte empfinden, und wie jeder andere auch f\u00fchlen sie sich in einer willkommenen\u00a0 und liebevollen Atmosph\u00e4re (die in den Reichen der Natur vorherrscht) wohler. Es ist nicht nur die Ignoranz gegen\u00fcber der Existenz der Riesen, die hier gemeint ist &#8211; es ist die schiere Gleichg\u00fcltigkeit so vieler Menschen gegen\u00fcber der\u00a0 Qual der Erde. Die Menschen ignorieren die Natur, stellen sie als etwas, das irgendwie neben ihnen her existiert und das sie nach Belieben nutzen k\u00f6nnen, in die hinterste Ecke ihrer Gedanken. Sie ber\u00fchren die Erde nicht mehr, sie haben keinen Kontakt zu ihrer eigenen Mutter, sie ignorieren die B\u00e4ume, die Pflanzen, die Blumen, haben das Lachen oft vergessen, erfreuen sich nicht mehr \u00fcber die kleinen Dinge des Lebens. Das erscheint gerade den Riesen, die sich schon so lange vor uns zur\u00fcck gezogen haben, als sehr fremd.<\/p>\n<p>Wie alle Naturwesen w\u00fcnschen sie sich, mit den Menschen zusammen zu leben und gemeinsam etwas zum Wohle aller zu schaffen. Aber das, was der Mensch erbaut und gleichzeitig zerst\u00f6rt hat, ist \u00fcberw\u00e4ltigend, es ist eine reine Reiz\u00fcberflutung, es ist d\u00fcster, es ist ein Chaos. Es erscheint so, als habe sich der Mensch in der Kunst des Zerst\u00f6rens mehr erprobt als in der Kunst des Heilens und F\u00fcrsorgens. Zwar erwachen die Menschen nun mittlerweile immer schneller und vor allem die Jugend wird immer bewusster &#8211; aber vielleicht haben einige der Riesen beschlossen, dass all nach der Zeit der Verleumdungen, der Ignoranz, des Verrats und all dem Schrecklichen ein Neuanfang auf einem anderen Planeten besser\u00a0 f\u00fcr sie w\u00e4re.<\/p>\n<p>Denn nicht nur, dass die Erde, ein liebendes Wesen, angefangen hat, sich gegen ihre eigenen Kinder zu wehren &#8211; auch, dass manche Naturwesen nicht mehr hier her zur\u00fcck kommen m\u00f6chten, spiegelt deutlich die Taubheit und K\u00e4lte in unserem Herzen wieder. Wir als Menschen, die wir abgeh\u00e4rtet und oft stumpf sind, empfinden unser Treiben oftmals als gar nicht so schlimm. Denn wir sind nicht in dem Bewusstsein, dass wir alle eins sind und dass alles, was wir tun, alles um uns herum beeinflusst und damit gleichzeitig uns selbst.<\/p>\n<p>Ich frage euch jetzt, liebe Menschen, die ihr schon bewusst seid und diesen Aufsatz hier lest &#8211; Wollt ihr das? Wollt ihr wirklich, dass ein Volk, das so liebenswert und freundlich ist, vollkommen von unserem Planeten vergrault wird? Dort sind Leute, die euch vielleicht nach einer Zeit des vorsichtigen Abwartens und des sch\u00fcchternen Ann\u00e4herns gro\u00dfartige Freunde w\u00e4ren! Ihr k\u00f6nntet voneinander lernen, ihr k\u00f6nntet Gro\u00dfartiges zusammen schaffen und vor allem wir Menschen k\u00f6nnten vieles, vieles wieder gut machen, was dereinst aus Gier angerichtet wurde. Es ist nicht so, als w\u00fcrden die Riesen uns hassen oder uns irgendetwas nachtragen \u2013 es macht sie nur traurig, die Freundschaft der Menschen schon seit langem scheinbar verloren zu haben. Wir k\u00f6nnen JETZT beginnen und ihnen auf unsere Art zeigen, dass das nicht der Fall ist (und das darf jeder gerne auf seine pers\u00f6nliche Weise tun, wir sind schlie\u00dflich nicht umsonst Individuen)- dass wir nur lange geschlafen haben, uns jetzt wieder erinnern und nun endlich wieder beginnen, hinzuh\u00f6ren, abzuwarten und dann zu verstehen.<\/p>\n<p>Waldfee \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0September 2013<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Interview\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Text 2 &#8211; September 2013<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ein Interview mit Waldfee<\/strong><\/p>\n<p><i>Liebe Waldfee, in Ihrem Artikel berichten Sie von Erfahrungen und Erlebnissen mit Riesen. Wie kamen Sie denn in Kontakt mit diesen eher wenig bekannten &#8211; und nach Ihrer Darstellung sehr seltenen &#8211; Wesen?<\/i><\/p>\n<p>Ehrlich gesagt kam auch mir der Gedanke, dass es Riesen geben k\u00f6nnte (obwohl ich zu der Zeit, ich glaube das war 2011, schon Jahre lang mit Feen und Elfen im Kontakt stand) erst, als ich eine der wenigen Internetseiten gefunden habe, die auf die Riesen hinwiesen. Ich erinnere mich, dass ich mich ziemlich gefreut habe, dass sie existieren (das war eine weitere sch\u00f6ne Sache, die zu meinem Wissen hinzu kam) und hab sie dann spontan in Gedanken einfach mal freundlich angesprochen &#8211; das ist so meine Art, Naturwesen einfach zu gr\u00fc\u00dfen. Ich habe mich f\u00fcr das Verhalten der Menschen ihnen gegen\u00fcber entschuldigt. Zun\u00e4chst bekam ich eher zur\u00fcckhaltende Reaktionen, aber bald haben sie sich sogar sehr \u00fcber die Kontaktaufnahme gefreut.<\/p>\n<p><i>Es gibt ja offenbar ganz unterschiedliche Arten und M\u00f6glichkeiten, wie Menschen in Kontakt zu Naturwesen treten. Wie nehmen Sie diese Kontakte wahr?<\/i><\/p>\n<p>Wie bereits erkl\u00e4rt, rede ich einfach ganz freundlich mit ihnen, so wie mit menschlichen Personen auch, gr\u00fc\u00dfe sie, erz\u00e4hle ihnen spontane Gedanken (sowohl \u201etelepathisch\u201c als auch verbal, letzteres aber nur, wenn mich keine anderen Menschen h\u00f6ren k\u00f6nnen ;-). Manche verwirrt es vielleicht ein wenig, aber ich meine, es freut sie im Grunde sehr, wenn Menschen ihre Anwesenheit sp\u00fcren und ihre Existenz anerkennen. Ihre Antworten sp\u00fcre ich meist intuitiv &#8211; es sind intensive Gef\u00fchle, manchmal innere Bilder, bestimmte innere Erkenntnisse, die mich dann manchmal urpl\u00f6tzlich \u00fcberkommen. Das mag vielleicht etwas vage klingen, ist aber ebenfalls eine zuverl\u00e4ssige Kommunikationsart: Sie ist nur um einiges subtiler als ein verbales Gespr\u00e4ch und weniger auf den analysierendes Verstand fixiert\u00a0 und geht mehr \u00fcber das F\u00fchlen und das Herz, ist allerdings ebenso real. Man muss auch Vertrauen daf\u00fcr haben. Mit den Augen sehen kann ich sie auch &#8211; allerdings meist nur ihre Energien, ihre Farben, keine eindeutigen k\u00f6rperlichen Merkmale. Ihre \u00c4u\u00dferlichkeiten werden mir aber manchmal durch intuitive Bilder vermitteln. Ihre Antworten h\u00f6ren &#8211; also wirkliche Worte &#8211; das geschieht nur manchmal und in unerwarteten Momenten; wenn ich mich mit dem Verstand darauf konzentriere, unbedingt etwas zu verstehen, h\u00f6re ich paradoxer Weise gar nichts.<\/p>\n<p><i>F\u00fcr den Fall, dass der Kontakt mit den Riesen f\u00fcr Sie auch \u00fcber das H\u00f6ren ging: K\u00f6nnten Sie uns Botschaften oder Texte, die Riesen zu Ihnen gesprochen haben, wortw\u00f6rtlich, sozusagen im O-Ton, \u00fcbermitteln?<\/i><\/p>\n<p>Leider nein, da meine Kommunikation mit ihnen gr\u00f6\u00dftenteils \u00fcber ein intuitives F\u00fchlen geht, die meist ganz ohne Worte auskommt. Wenn ich aber jemals die M\u00f6glichkeit haben werde, die Worte eines Naturwesens\u00a0 \u201eim O- Ton\u201c aufzuzeichnen, w\u00fcrde ich sie sicher gerne teilen.<\/p>\n<p><i>Konnten Sie bei Ihren Kontakten mit den Riesen verschiedene Individuen, also Pers\u00f6nlichkeiten mit charakteristischen Merkmalen unterscheiden? K\u00f6nnen Sie uns zum besseren Vorstellen ein paar konkrete Erlebnisse schildern?\u00a0<\/i><\/p>\n<p>Oh ja, ich stand in einem engeren Kontakt mit einem m\u00e4nnlichen Riesen, der war sehr ruhig und lieb und ein fantastischer Zuh\u00f6rer. Wenn ich mit meinem Hund Spazierg\u00e4nge im Wald gemacht habe, lud ich ihn manchmal ein, mitzukommen. So wie ich es vermittelt bekam, hatte er rote, lockige Haare und einen eben solchen Vollbart. Er mochte vor allem die V\u00f6gel sehr gerne und in der Zeit, als wir oft im Kontakt standen, sah ich immer wieder viele V\u00f6gel in meiner N\u00e4he auftauchen \ud83d\ude42 Er hatte ebenfalls eine Familie, eine Frau und Kinder. Er hat mir damals wunderbar dabei geholfen, an einem Problem zu arbeiten, das durch seine Hilfe viel besser wurde.<\/p>\n<p><i>Es soll ja vorkommen, dass solche Kontakte nur f\u00fcr einen gewisse Zeitraum bestehen und die M\u00f6glichkeit dazu dann wieder vergeht. Stehen Sie auch jetzt noch in Kontakt zu Naturwesen und wenn ja, zu welchen?<\/i><\/p>\n<p>Ich stand seit der Zeit meines 12.\/13. Lebensjahres andauernd im Kontakt mit Naturwesen, als ich j\u00fcnger war haupts\u00e4chlich mit Feen und Elfen, sp\u00e4ter auch mit Zwergen und als ich \u00e4lter war, lernte ich auch Wesen wie die Devas und die Faune kennen. Allerdings stehe ich nicht bewusst mit jedem Reich der Natur jeder Zeit explizit im Kontakt. Phasenweise besch\u00e4ftige ich mich mal mehr mit dem einen Reich, mal mehr mit dem anderen, das ist ganz von dem Gef\u00fchl abh\u00e4ngig, was f\u00fcr mich grade richtig ist.<\/p>\n<p>Ich habe nat\u00fcrlich auch Phasen, wo das alles ein wenig in den Hintergrund r\u00fcckt und ich mich auf ganz andere Dinge konzentriere. Aber selbst dann gehe ich an einer Blume vorbei und sage den Naturwesen, die \u00fcber sie wachen (egal, welche \u201eArten\u201c von Wesen dabei sind), wie sch\u00f6n sie ist. Das ist ein fester Bestandteil meines Lebens, der nicht mehr wegzudenken ist. Mit Riesen habe ich seit einiger Zeit keinen direkten Kontakt mehr (au\u00dfer als ich ihnen neulich von dem \u201eArtikel\u201c hier auf dem Elfenwirken Blog erz\u00e4hlt habe, worauf ich als Antwort sehr viel Freude empfing). Ich bin mir aber sicher, wenn die Zeit wieder reif ist, wird es auch wieder mehr (bewusste) Begegnungen mit den Riesen geben. Bis dahin gibt es sowieso immer hundert neue Dinge zu lernen.<\/p>\n<p><i>Gibt es ein besonderes Anliegen, das Sie oder die Naturwesen, mit denen Sie in Kontakt stehen, den Lesern des &#8222;Elfenwirkens&#8220; abschlie\u00dfend noch \u00fcbermitteln wollen?<\/i><\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte dabei helfen, die Menschen aufzuwecken, damit sie endlich anfangen k\u00f6nnen, ihr wahres Potential zu leben, ihren \u201espirituellen Horizont\u201c zu erweitern und neue Dinge zu entdecken. Die meisten wissen gar nicht, wie viel Freude und Erf\u00fcllung man darin finden kann, f\u00fcr und mit Mutter Erde zu arbeiten, die beseelt ist und kein \u201etotes Ding\u201c, wie viele glauben. Die Wesen der Natur erwarten die Menschen und sehnen sich danach, zusammen mit ihnen zu wirken. Die Welt, die von uns oftmals als kindischer Unsinn abgetan wird, w\u00fcrde vielen den Zauber im Leben wieder bringen, der einst verloren ging und einem viel lehren kann. Die Naturwesen w\u00fcrden uns allen gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen und uns in unserer Entwicklung helfen, die sie selbst schon hinter sich gebracht haben. Wir k\u00f6nnen viel voneinander lernen und uns gegenseitig unterst\u00fctzen. Auch sie brauchen uns, um die Entwicklung des Planeten voran zu treiben und die Dinge wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Unsere Freundschaft ist sehr alt, und es ist an der Zeit, dass wir uns daran erinnern und ihr wieder neues Leben einhauchen.<\/p>\n<p><i>Liebe Waldfee, vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch!<\/i><\/p>\n<p>Es war mir ein Vergn\u00fcgen \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Waldfee \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 September 2013<\/p>\n<p><em>Die Fragen stellte der Elfenfreund<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Naturwesen und Jugendliche \u2013 eine Utopie?<\/strong><\/p>\n<p>Die Jugend war seit jeher die Generation, die das Neue in die Gesellschaft brachte \u2013 sie dachten neue Gedanken, sch\u00f6pften neue Ideen aus, ver\u00e4nderten die Menschen und damit auch die Welt. Oftmals geschah dies zum Leidwesen der \u00c4lteren, die mit dieser \u201eneuen\u201c Welt nicht viel anfangen konnten &#8211;<br \/>\n\u201eDiese Jugend von heute!\u201c Das war wohl m\u00f6glich schon ein gel\u00e4ufiger Ausruf zu Zeiten des griechischen Philosophen Sokrates, der selbst unzufrieden mit der damaligen Jugend war.<\/p>\n<p>Doch die Menschen und ihre Welt hat sich seit damals grundlegend gewandelt \u2013 ob zum Positiven oder Negativen, das liegt im Auge des Betrachters. Wenn man es aber n\u00fcchtern sieht, also den Tatsachen ins Auge blickt, liegt vor uns eine Gesellschaft, die am Konsum orientiert lebt und damit eine Wirtschaft unterst\u00fctzt, die diesen wundersch\u00f6nen Planeten missbraucht. Die Technologie hat sich rasend schnell entwickelt, was einerseits sehr faszinierend ist, andererseits verheerende Folgen hat \u2013 f\u00fcr Mensch, Tier und Pflanzenwelt, und nat\u00fcrlich auch f\u00fcr das Reich der Naturwesen. Doch diese Auswirkungen werden von den meisten Menschen konsequent ignoriert. Klimawandel, Erderw\u00e4rmung, Massentierhaltung \u2013 v\u00f6llig normale Themen in einer Gesellschaft des Wahnsinns, in der man jeden Tag mit tausenden von neuen Informationen \u00fcbersch\u00fcttet wird, so dass Wichtiges oftmals in diesem Strom versickert.<\/p>\n<p>Und in dieser Gesellschaft, diesem wahnsinnigen Zustand, wie ich ihn hier nun nenne, w\u00e4chst also eine neue, wieder einmal oft verurteilte Jugend heran, die mit dem Erbe ihrer Gro\u00dfeltern und Eltern leben m\u00fcssen. Und das ist wahrlich kein Leichtes. Doch sind Jugendlichen von heute die Themen Umwelt, Klimaschutz, die Erde \u00fcberhaupt noch wichtig? Und das f\u00fchrt uns zweifellos zu ein paar weiteren Fragen: Haben die Jugendlichen von heute noch irgendeine Bindung zur lebendigen Natur, ihrer Mutter Erde oder den Naturwesen selbst? Sind sie sich \u00fcberhaupt noch dieser Dinge bewusst?<\/p>\n<p>Ich geh\u00f6re selbst zu diesen jungen Menschen. Ich sitze jeden Tag mit vielen anderen Leuten meines Alters in der Schule und werde aufs Abitur vorbereitet. Da sind sozial- und wirtschaftskritisch orientierte Diskussionen zwar allt\u00e4glich, aber meist nur auf den Unterricht beschr\u00e4nkt. Auch Diskussionen \u00fcber die Umweltverschmutzung finden, wenn \u00fcberhaupt, nur an der Oberfl\u00e4che statt. Es ist allgemein bekannt, was wir alles anrichten mit unserer Art zu leben, aber wirklich k\u00fcmmern tut es dann doch kaum jemanden, so scheint es. Und die mahnenden \u201e\u00d6kos\u201c und \u201eHippies\u201c sind meist ein guter Anlass, um Witze zu rei\u00dfen. \u201eRettet die Wale!\u201c ist in diesem Kontext ein beliebter Ausruf jugendlichen Humors, der sicherlich nicht ausdr\u00fccken soll, wie ernst die Situation in den Meeren ist. W\u00e4hrend dann also in der Schule flei\u00dfig diskutiert wird, um gute Noten zu ergattern, sitzen viele Sch\u00fcler gelangweilt da und starren auf ihre Handys, selbst wenn es keine neuen Nachrichten gibt. Wirtschaftskritik, Umweltverschmutzung, alles \u00f6de, langweilig \u2013 Schule eben. Und damit ist das Thema f\u00fcr sie dann auch abgehakt Au\u00dferdem \u2013 Die Abholzung des Regenwaldes, die Qual der Tiere\u2013 ist doch alles total weit weg. Man wird nicht wirklich damit konfrontiert, und so kann man diese Tatsachen sehr leicht ignorieren und leben, als g\u00e4be es das alles gar nicht.<\/p>\n<p>Es erscheint fast, als h\u00e4tten alle sch\u00f6n die Ernsthaftigkeit dieser Themen ins Unterbewusste gesteckt. Partys, Freunde, Beziehungen, Klamotten, Handys, eben alles was \u201emodern und angesagt\u201c ist, scheint von Bedeutung. Religi\u00f6s oder gl\u00e4ubig scheinen auch nur die Wenigsten zu sein. Das wissenschaftlich orientierte Denken, das allgemein anerkannt ist, ist Standard, etwas zu Glauben oder vielmehr: an etwas zu glauben, das wohl m\u00f6glich auch noch \u00fcber die allgemein gesellschaftlich akzeptierten christlichen Werte hinaus geht, ist \u201e irgendwie komisch\u201c, und Gott ist ja auch nur eine \u201eM\u00e4rchenfigur\u201c. Auch die Auseinandersetzung mit philosophischen oder tiefen Themen scheint den meisten fremd und eher unangenehm \u2013 klingt schon wieder zu sehr nach \u201eSchule\u201c, und Lernen ist ja allgemein \u201edoof.\u201c<\/p>\n<p>Dieser Blick auf die Jugend von heute mag zwar in vielen F\u00e4llen zutreffen, stimmt aber gleicherma\u00dfen sehr pessimistisch. Wie sollen denn Jugendliche, f\u00fcr die der Glaube an irgendetwas G\u00f6ttliches schon \u201eseltsam\u201c ist, \u00fcberhaupt den Zugang zu einer lebendigen Natur bekommen, k\u00f6nnte man sich fragen. Wenn schon der Gedanke an einen \u201eGott\u201c so unfassbar erscheint, wie w\u00fcrden diese jungen Menschen reagieren, wenn man behauptet, dass Zwerge real existieren? Das ist ungef\u00e4hr so, als w\u00fcrde man einem Menschen des Mittelalters erkl\u00e4ren, dass die Menschen einmal in Flugzeugen reisen werden.<br \/>\nUnd jetzt kommt das Erfreuliche an diesem Thema und damit auch der eigentliche Anlass dieses Textes:<\/p>\n<p><strong>Es geht auch anders!<\/strong><\/p>\n<p>Wie man eben nichts \u00fcber einen Kamm scheren kann, so ist dies in diesem Fall ebenso wenig m\u00f6glich. Neben dieser Anzahl von ganz \u201enormalen\u201c Jugendlichen, gibt es auch einige Freigeister, wie man sie nennen k\u00f6nnte, Leute, die eben ein bisschen anders sind, andere Interessen haben, bewusster sind, denen die Erde nicht egal ist. Und so mancher hat sich sogar auf die Naturwesen zur\u00fcck besonnen. Und von denen will ich berichten. Denn die sind wahrlich ein Grund zur Hoffnung und zur Freude. Und ich habe einige dieser Menschen t\u00e4glich um mich, die mich ebenfalls sehr in meinem Weg beeinflusst haben. Ich spreche hier nun aus meinen eigenen Erfahrungen und wie ich es in meinem Umfeld erlebe. Und da f\u00e4llt mir immer mehr auf, wie junge Menschen anfangen, aufzuwachen. Denn ebenso wie viele Teenager den Zeichen der Zeit vollkommen gleichg\u00fcltig gegen\u00fcber stehen, so gibt es einen Haufen vegetarischer, politisch engagierter, vertr\u00e4umter, gl\u00e4ubiger, bunter und verr\u00fcckter Leute, die, nach meinem Empfinden, etwas Farbe ins Graue bringen.<\/p>\n<p>Augenscheinlich bekommt zum Beispiel das Thema \u201e Vegetarismus \/ Veganismus \u201c immer mehr Aufmerksamkeit von Leuten in meinem Alter. Das Bewusstsein, was mit unschuldigen Tieren passiert, die in Schlachth\u00f6fen geboren werden, steigt t\u00e4glich. War ein Vegetarier vor wenigen Jahrzehnten noch eine absonderliche Minderheit, so sind in meinem direkten Umfeld meines Wissens nach, gleich sechs Leute \u201ebetroffen\u201c. Dabei ist Rede eben nur von Jugendlichen, die ich pers\u00f6nlich kenne. Wenn man sich aber einmal \u00f6fters mit anderen Leuten unterh\u00e4lt, dann ist die Rede immer wieder von Vegetariern in ihrem Freundes \u2013 oder Bekanntenkreis.<br \/>\nSechs mag dennoch eine winzige Zahl sein, im Anbetracht von ungef\u00e4hr 200 Sch\u00fclern in einem Jahrgang. Und trotzdem muss man sich vor Augen f\u00fchren, dass jeder dieser Menschen die Idee des Vegetarismus weiter verbreitet, vorlebt und viele Menschen bewusst oder unbewusst ver\u00e4ndert, inspiriert oder beeinflusst.<br \/>\nMich haben sie das auch. Dank ihnen wird mir nun jedes Mal, wenn ich ein St\u00fcck Fleisch zu mir nehme, bewusst, dass ich, um es radikal zu sagen, einen Leichenteil esse. Die positive Folge: Ich fange an, zu verzichten. Ich esse immer weniger Fleisch und bin davon \u00fcberzeugt, irgendwann ganz aufh\u00f6ren zu k\u00f6nnen (was sehr schwer ist, aber man muss es wollen). Zu diesen Vegetariern kommen noch zwei Veganer in meinem Umfeld. Eine davon ist sogar meine Cousine. Sie und ihre Eltern leben seit langem vegan.<br \/>\nDiese Lebensweise ist radikal und wahrscheinlich noch schwerer, als blo\u00df auf Fleisch zu verzichten, aber ebenfalls eine Notwendigkeit. All diese Menschen sind auch wunderbar informiert und kennen sich sehr gut aus mit den Auswirkungen der tierischen Produkte auf den menschlichen K\u00f6rper. Einige setzen sich gerne f\u00fcr Umweltschutz ein und pl\u00e4dieren daf\u00fcr, nur noch Bio- Produkte zu kaufen. Tierqu\u00e4lerei sei nicht hinzunehmen, so sagen sie. Umweltverschmutzung durch Plastikm\u00fcll und Co. ebenso wenig.<\/p>\n<p>Es gibt auch viele Jugendliche, die hinter die Kulissen der Politik und der so genannten Demokratie blicken und erkennen, was dahinter steht, welche Wirtschaftsinteressen fungieren und wie sie funktionieren. Das System wird von ihnen hinterfragt. Sie nehmen an Demonstrationsz\u00fcgen gegen Monsanto und GMO teil, unterschreiben Namenslisten und Petitionen und zeigen ihre Entr\u00fcstung dagegen offen \u2013 sie sind der \u00dcberzeugung, etwas bewegen zu k\u00f6nnen. Manche glauben ebenfalls, dass man nur mit Liebe und Freundlichkeit die Welt ver\u00e4ndern kann. Ich kenne viele Menschen in meinem Umfeld, die so genannten \u201everr\u00fcckten\u201c Theorien \u00fcber das Leben offen gegen\u00fcber stehen. Die sich mit den Erkenntnissen von Quantenphysikern besch\u00e4ftigen oder mit Paralleluniversen, ohne dabei zwangsl\u00e4ufig abzuheben und in Traumwelten zu verschwinden. Sie ziehen es in den Bereich des M\u00f6glichen, dass es eben Dinge gibt, die au\u00dferhalb unseres Verstandes liegen und stehen vielen Themen sehr offen gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>Dennoch muss so eine Lebenseinstellung nicht zwangsl\u00e4ufig zu dem Glauben einer lebendigen und f\u00fchlenden Natur und Erde f\u00fchren, und selbst meine vegane Freundin antwortete einmal auf meine Aussage, dass ich es nicht gut f\u00e4nde, wenn man B\u00e4ume f\u00fcr Weihnachten f\u00e4llt : \u201eDas ist doch egal, ein Baum f\u00fchlt doch nichts.\u201c<\/p>\n<p><strong>Ein Baum f\u00fchlt doch nichts!<\/strong><\/p>\n<p>Wie gern h\u00e4tte ich ihr das Gegenteil bewiesen, doch wie soll man so was anstellen? Ich kann ja schlecht sagen: \u201eLeg deine H\u00e4nde auf den Stamm und atme. Sei still und h\u00f6r zu.\u201c Denn das fiele dann wieder unter die Kategorie \u201eseltsam und komisch\u201c und all das m\u00f6chte ein Teenager ja nicht sein. Man m\u00f6chte gerne besonders individuell sein, interessant sein, aber keinesfalls als jemand abgestempelt werden, der \u201eirgendwie komisch ist\u201c, als jemand, der in seiner Freizeit in den Wald geht und B\u00e4umen etwas vorsingt. Man will nicht ausgelacht, oder gar von seinen Mitsch\u00fclern gemobbt werden. Die gesellschaftliche Akzeptanz ist eben nicht nur Erwachsenen wichtig.<\/p>\n<p><strong>Also ist doch Schwarzmalerei angebracht?<\/strong><\/p>\n<p>Jugendliche, die das Reich der Natur und die Erde als f\u00fchlendes Wesen betrachten \u2013 eine Utopie, hoffnungslos?<\/p>\n<p>Eben nicht! Denn es gibt sie. Im Stillen und Verborgenen, denn die gesellschaftliche Akzeptanz, vor allem unter Gleichaltrigen, ist noch lange nicht vorhanden. Denn es w\u00fcrde auf allgemeines Unverst\u00e4ndnis sto\u00dfen und blo\u00df Erheiterung bei den Menschen in der Umgebung ausl\u00f6sen. Man tr\u00f6stet sich damit, dass das Wissen um Naturwesen durch Manipulation durch die Kirche, wissenschaftliches Denken und die Angst, etwas Anderem zu vertrauen als dem Messbaren, eben leider verloren gegangen ist, und dass es eine gewisse innere Reife ben\u00f6tigt, um sich \u00fcberhaupt mit so einem Thema zu besch\u00e4ftigen. F\u00fcr viele Menschen war es eben bisher noch nicht an der Zeit, endlich zu sehen. Und dieser Gedanke kann auch ein wenig einsam machen. Du sitzt dort und siehst in diese fantastische Welt, sp\u00fcrst es, wei\u00dft, dass es da ist \u2013 aber du kannst niemanden dazu bringen, es auch zu sehen.<\/p>\n<p>Es ist nicht immer nur sch\u00f6n, so etwas in jungen Jahren zu wissen. Es kann furchtbar einsam machen. Es kann ein regelrechter Balanceakt zwischen der \u201eWelt da drau\u00dfen\u201c, die jeder sehen und f\u00fchlen kann, und der \u201eWelt im Verborgenen\u201c sein. Ich selbst r\u00fcmpfe ungerechter Weise oftmals die Nase \u00fcber die \u201eunreifen, bl\u00f6den Menschen\u201c, die eine Welt voller Weisheit, Sch\u00f6nheit, Liebe und Freundlichkeit einfach aus wissenschaftlich begr\u00fcndeter Arroganz und einem Denken, das von Klischees gepr\u00e4gt ist, als Unfug abtun. Ich bin mir bewusst, dass es eigentlich nicht an mir ist, \u00fcber jene zu urteilen \u2013 die haben eben eine anderen Lebensweg gew\u00e4hlt, als meine Seele \u2013 aber es ist dennoch immer wieder einfach unglaublich, wie blind und taub Menschen sein k\u00f6nnen, wie arrogant, weil sie glauben, alles zu wissen und gleichzeitig wie einf\u00e4ltig und kindisch sie sind, weil sie eben in ihrer arroganten Haltung das Meiste verpassen, und sich dann noch als die \u201eSchlausten\u201c auf diesem Planeten ansehen.<br \/>\nDas ist ein sehr harsches Urteil, das ich da spreche, es ist ebenso unfair \u2013 aber es sind oft meine Gedanken, und ich glaube auch, dass es verst\u00e4ndlich ist, wenn man manchmal eben so denkt.<\/p>\n<p>Andererseits ist es aber auch verst\u00e4ndlich, dass Menschen oft keinen Zugang zu dem Thema \u201eNaturwesen\u201c haben, wenn man sich einmal die Klischees ansieht, von denen Menschen gepr\u00e4gt sind. Zun\u00e4chst einmal ist zu bedenken, dass den Menschen im Zuge der Industrialisierung die N\u00e4he zur Erde immer weiter verloren ging, bis heute. Das Essen, ein Apfel zum Beispiel, kommt heutzutage aus dem Supermarkt- es w\u00e4chst zwar schon irgendwie an B\u00e4umen, aber davon pfl\u00fcckt man heutzutage nicht, denn da k\u00f6nnte ja ein Wurm oder sonstiges \u201eUngeziefer\u201c drin sein. Daran sehen wir, dass zwischen dem wirklichen Bewusstsein, woher unsere Nahrung nun wirklich stammt, also welche lebende Instanz sie hervorbringt, die mechanische Industrie steht. Das Essen kommt halt irgendwo her, und solange man es bequem hat und sich nicht darum k\u00fcmmern muss, wie es zu einem kommt, ist alles okay.<\/p>\n<p>Die Industrie hat die Menschen regelrecht taub und unbewusst gemacht. Genauso, wie der Mensch \u00fcber die Jahrhunderte mit seinem Bewusstsein in seine linke Gehirnh\u00e4lfte gerutscht ist und sich dem rationalen Denken vollkommen verschrieben hat, so haben sie die Natur vergessen und sich von der Technologie einkesseln lassen. Die meisten Menschen sind Gefangene, ohne es zu wissen. Gefangene in ihrem Kopf, und Gefangene zwischen ihren Maschinen. Man k\u00f6nnte es sich also so vorstellen, als seien die Menschen mehr oder weniger entwurzelt, weil sie sie nicht mehr sp\u00fcren. Ohne ein Wissen um diese Wurzeln sind sie ziellos, leichter zu beeinflussen.<\/p>\n<p>Und nun kommt ein weiterer Faktor hinzu. Trotz der vergessenen Wurzeln konnte das Wissen um die Natur und ihre Wesen nicht ausgel\u00f6scht werden. Genauso, wie sich die Naturwesen von den Menschen verbargen, driftete das Wissen um sie in eine andere Sph\u00e4re \u2013 in die der Sagen und M\u00e4rchen. Da waren sie noch da, also sicher aufbewahrt, aber nicht mehr als Tatsache erkennbar. Und aus diesen M\u00e4rchen entstanden Geschichten, aus den Geschichten B\u00fccher, Filme, Spiele f\u00fcr den PC. Je mehr der Mensch sich von seinen Wurzeln entfernte, und je mehr die Pop Kultur sich alles schnappte, was noch unverbraucht und gut zu vermarkten war, desto mehr verw\u00e4sserten die Informationen, desto mehr Klischees entstanden, desto mehr wurden die Naturwesen Sinn- entfremdet und desto greller und lauter wurden die daraus resultierenden Bilder, die immer weniger mit der Realit\u00e4t gemein hatten. Ich pers\u00f6nliche finde zwar die \u201eHerr der Ringe\u201c-Trilogie wirklich gut und spannend, aber die dort dargestellten Elben und Zwerge, die gerne Orks t\u00f6ten und zudem untereinander verfeindet sind, haben nichts mit der Realit\u00e4t zu tun \u2013 im Gegenteil, es ist in meinen Augen sogar eine Art menschliche Perversion, aus allem Guten und Sch\u00f6nen ein Gewaltdebakel mit viel Blut zu machen. Auf der anderen Seite, also neben der d\u00fcsteren Version der Naturwesen, deren Beispiel ich oben erkl\u00e4rt habe, existiert das andere Extrem- das wuschelige, kuschelige, glitzernde, grelle Bild einer Welt voller kitschiger pinker Blumen und ebenso kitschiger, stereotyper, flacher Feen- Darstellungen, um die Kinder zum Konsumieren zu bringen.<\/p>\n<p>Und das sind in meinen Augen die haupts\u00e4chlichen Bilder, die ein Mensch im Kopf hat, wenn von einem \u201eZwerg\u201c die Rede ist \u2013 entweder ein mordender kleiner Mann in R\u00fcstung oder ein s\u00fc\u00dfes Keramikm\u00e4nnchen mit blumigen Gesichtsausdruck.<br \/>\nDass Menschen und vor allem Jugendliche, die ja von allen noch am meisten durch die heutige Pop- und Kino Kultur beeinflusst werden, daher einfach nur lachen k\u00f6nnen, wenn jemand behauptet: \u201eIch glaube an Feen!\u201c ist irgendwo dann ja schon verst\u00e4ndlich. Denn die Bilder, die uns tagt\u00e4glich vermittelt werden, sind ja auch gr\u00f6\u00dftenteils flach, kitschig und einfach nur l\u00e4cherlich. Die Tiefe, das Sch\u00f6ne, das Hoheitsvolle, das Stille, das unfassbar zauberhafte ohne jeglichen Kitsch und die Liebe \u2013 all das verbindet der heutige Normalmensch gar nicht mehr mit einer Fee oder einem Zwerg.<\/p>\n<p>Und trotz all der Menschen, die aus oben genannten Gr\u00fcnden keinen Bezug zu Naturwesen haben, sind sie da, die jenigen, die immer noch wissen. Wir reden nur nicht mit jedem dar\u00fcber, was wohl klar ist, und geben uns keine Bl\u00f6\u00dfe nach au\u00dfen. Aber nicht nur, dass ich eine von ihnen bin \u2013 ich kenne mittlerweile auch ein paar andere. Und es sind Leute, von denen man es meist nicht erwartet.<\/p>\n<p>Mir sind zur Zeit ungef\u00e4hr f\u00fcnf junge Menschen bekannt, die zumindest in irgendeiner Weise an Naturwesen glauben. Pers\u00f6nlich kenne ich davon vier. Einige weisen auch ein tiefes spirituelles Wissen auf, was immer wieder \u00fcberraschend ist.<br \/>\nUnd das erscheint wieder wie eine winzige, verschwindend kleine Zahl. Aber ist es nicht wichtig, dass es augenscheinlich Jugendliche gibt, die sich zur\u00fcck besinnen? Die ein Gef\u00fchl haben f\u00fcr etwas au\u00dferhalb der Welt der Handys, der Schule oder der Partys? Selbst wenn sie diesen Glauben weder aktiv leben noch weiter verbreiten, ist es nicht wichtig, dass sich manche Jugendliche das kindlich \u2013 naive Glauben und die M\u00f6glichkeit bewahren, dass es \u201eda etwas gibt\u201c?<\/p>\n<p>In der Masse sieht man sie eben nicht, weil sie meist so tun, als w\u00e4ren sie normal. Ist man aber eher an Orten unterwegs, wo sich die \u201ebunte Szene\u201c, wie ich sie hier jetzt einfach nenne, in gro\u00dfen Massen tummelt, dann sieht man, wie viele es eigentlich sind. Diese \u201ebunte Szene\u201c zeichnet sich \u00e4u\u00dferlich gesehen durch einen auff\u00e4lligen andersartigen und bunten Stil aus, was die Kleidung betrifft, darunter sind auch oft viele Leute, die Dreadlocks tragen und eben die \u201eHippies\u201c der heutigen Zeit sind. Ich will hier nichts verallgemeinern. Nicht jeder, der bunte Klamotten tr\u00e4gt, kuschelt in seiner Freizeit gerne mit B\u00e4umen und spricht mit Naturwesen. Aber diese naturreligi\u00f6sen Ansichten sind sehr oft in der \u201ebunten Szene\u201c vertreten, was sich schon daran zeigt, dass die Natur und deren Schutz eines der haupts\u00e4chlichen Themen sind, f\u00fcr die es sich dort einzusetzen gilt. Das ist nun mehr die andere Seite der heutigen Jugendkultur, die allerdings nicht wirklich durch die Medien propagiert wird und daher in der Allgemeinheit einen nicht so hohen Bekanntheitsgrad hat.<\/p>\n<p>Was ich damit sagen will, ist, dass die Anzahl der bewussten Jugendlichen t\u00e4glich steigt und eben gr\u00f6\u00dfer ist, als man es erwartet. Naturreligi\u00f6se Ansichten verbreiten sich wieder. Auch Musikszenen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Menschen das Bewusstsein einer lebendigen Natur und anderen, mystischeren Welten n\u00e4her zu bringen, erfreuen sich wachsender Aufmerksamkeit. Die Jugendlichen sind im Aufbruch \u2013 der eine so, der andere so \u2013 und das Bewusstsein einer anderen Welt innerhalb der Natur n\u00e4hert sich den Menschen wieder an \u2013 auch, wenn sich dies oft nur unbewusst ank\u00fcndigt, etwa indem man pl\u00f6tzlich eine Band f\u00fcr sich entdeckt, die Lieder zu sprechenden Pflanzen, alten K\u00f6nigen, Feen oder Naturschutz spielen. Schon die kleinsten Dinge k\u00f6nnen die gr\u00f6\u00dften Ver\u00e4nderungen hervor bringen. Vielleicht entsteht aus der Begeisterung f\u00fcr diese neue Band ja der Drang, sich mit Sagen und Mythologie zu besch\u00e4ftigen, und vielleicht st\u00f6\u00dft man ja dadurch auf B\u00fccher wie die von Margot Ruis\u2026 wer wei\u00df?<\/p>\n<p>Ver\u00e4ndert nicht einer das Ganze? Ist nicht im Einzelnen das ganze Universum enthalten und alles, was es gibt? Ist nicht das G\u00d6TTLICHE, wie auch immer man es nennen mag, in jedem von uns und sind wir nicht alle insgeheim doch EINS?<\/p>\n<p>Es gibt da einen sch\u00f6nen Film namens \u201eDinotopia\u201c, aus dem ich folgendes Zitat heraus nehme:<br \/>\n\u201eEin Tropfen hebt den Ozean an!\u201c<\/p>\n<p>Die Erwachsenen stecken den Kopf aus ihrem Kokon.<br \/>\nDie Jugendlichen strecken sich und breiten ihre Fl\u00fcgel aus.<br \/>\nDie Kinder, die jetzt auf die Welt kommen, fliegen bereits.<\/p>\n<p>Ver\u00e4nderungen geschehen manchmal im Kleinen, im Winzigen und sind kaum bemerkbar. Aber sie sind da. Erst unmerklich, dann st\u00e4rker, dann offensichtlich. Bis schlie\u00dflich nichts mehr ist wie zuvor.<\/p>\n<p>Waldfee<\/p>\n<p>Juni 2013<\/p>\n<div><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>J\u00e4nner 2014 &#8211; 1 &nbsp; Dankbarkeit &#8211; die Energie, die Welten schafft So oft, wenn ich sehe, wie B\u00e4ume gef\u00e4llt werden oder wie ein Mensch unachtsam \u00fcber eine Blumenwiese l\u00e4uft, wird mir klar, wie selbstverst\u00e4ndlich die Natur f\u00fcr viele Leute &hellip; <a href=\"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/autoren\/waldfee\/artikel\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":1577,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1603","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1603","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1603"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1603\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1613,"href":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1603\/revisions\/1613"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1577"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1603"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}