{"id":1110,"date":"2013-03-18T20:39:17","date_gmt":"2013-03-18T18:39:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/?page_id=1110"},"modified":"2016-07-09T12:17:17","modified_gmt":"2016-07-09T11:17:17","slug":"lyrik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/kunst\/lyrik\/","title":{"rendered":"Natur-(Wesen-)Lyrik"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"Lyrik August 2015\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Lyrik <a title=\"Naturwesen-Sommer 2015\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/naturwesen-sommer-2015\/\">August 2015<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>Der Fischer<\/strong><\/p>\n<p>Das Wasser rauscht&#8216;, das Wasser schwoll,<br \/>\nEin Fischer sa\u00df daran,<br \/>\nSah nach dem Angel ruhevoll,<br \/>\nK\u00fchl bis ans Herz hinan.<br \/>\nUnd wie er sitzt und wie er lauscht,<br \/>\nTeilt sich die Flut empor:<br \/>\nAus dem bewegten Wasser rauscht<br \/>\nEin feuchtes Weib hervor.<\/p>\n<p>Sie sang zu ihm, sie sprach zu ihm:<br \/>\n\u00bbWas lockst du meine Brut<br \/>\nMit Menschenwitz und Menschenlist<br \/>\nHinauf in Todesglut?<br \/>\nAch w\u00fc\u00dftest du, wie&#8217;s Fischlein ist<br \/>\nSo wohlig auf dem Grund,<br \/>\nDu stiegst herunter, wie du bist,<br \/>\nUnd w\u00fcrdest erst gesund.<\/p>\n<p>Labt sich die liebe Sonne nicht,<br \/>\nDer Mond sich nicht im Meer?<br \/>\nKehrt wellenatmend ihr Gesicht<br \/>\nNicht doppelt sch\u00f6ner her?<br \/>\nLockt dich der tiefe Himmel nicht,<br \/>\nDas feuchtverkl\u00e4rte Blau?<br \/>\nLockt dich dein eigen Angesicht<br \/>\nNicht her in ew&#8217;gen Tau?\u00ab<\/p>\n<p>Das Wasser rauscht&#8216;, das Wasser schwoll,<br \/>\nNetzt&#8216; ihm den nackten Fu\u00df;<br \/>\nSein Herz wuchs ihm so sehnsuchtsvoll<br \/>\nWie bei der Liebsten Gru\u00df.<br \/>\nSie sprach zu ihm, sie sang zu ihm;<br \/>\nDa war&#8217;s um ihn geschehn;<br \/>\nHalb zog sie ihn, halb sank er hin<br \/>\nUnd ward nicht mehr gesehn.<\/p>\n<p>J.W. v. Goethe<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Lyrik Mai 2015\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Lyrik <a title=\"G\u00f6tter und GOTT\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/gotter-und-gott\/\">Mai 2015<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Grenzen der Menschheit<\/strong><\/p>\n<p>Wenn der uralte,<br \/>\nHeilige Vater<br \/>\nMit gelassener Hand<br \/>\nAus rollenden Wolken<br \/>\nSegnende Blitze<br \/>\n\u00dcber die Erde s\u00e4t,<br \/>\nK\u00fcss&#8216; ich den letzten<br \/>\nSaum seines Kleides,<br \/>\nKindlicher Schauer<br \/>\nTreu in der Brust.<\/p>\n<p>Denn mit G\u00f6ttern<br \/>\nSoll sich nicht messen<br \/>\nIrgendein Mensch.<br \/>\nHebt er sich aufw\u00e4rts<br \/>\nUnd ber\u00fchrt<br \/>\nMit dem Scheitel die Sterne,<br \/>\nNirgends haften dann<br \/>\nDie unsichern Sohlen,<br \/>\nUnd mit ihm spielen<br \/>\nWolken und Winde.<\/p>\n<p>Steht er mit festen,<br \/>\nMarkigen Knochen<br \/>\nAuf der wohlgegr\u00fcndeten<br \/>\nDauernden Erde:<br \/>\nReicht er nicht auf,<br \/>\nNur mit der Eiche<br \/>\nOder der Rebe<br \/>\nSich zu vergleichen.<\/p>\n<p>Was unterscheidet<br \/>\nG\u00f6tter von Menschen?<br \/>\nDa\u00df viele Wellen<br \/>\nVor jenen wandeln,<br \/>\nEin ewiger Strom:<br \/>\nUns hebt die Welle,<br \/>\nVerschlingt die Welle,<br \/>\nUnd wir versinken.<\/p>\n<p>Ein kleiner Ring<br \/>\nBegrenzt unser Leben,<br \/>\nUnd viele Geschlechter<br \/>\nReihen sich dauernd<br \/>\nAn ihres Daseins<br \/>\nUnendliche Kette.<\/p>\n<p>(J. W. v. Goethe; zitiert nach Projekt Gutenberg)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Lyrik April 2015\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Lyrik <a title=\"Sch\u00f6nheit und Licht\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/schonheit-und-licht\/\">April 2015<\/a><\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Zauber<\/p>\n<p>Ist denn kein Zauber mehr auf Erden?<br \/>\nIst Regen nichts als Wasser, Sonnenschein blo\u00df Licht?<br \/>\nSind sie nicht Feengold und Perlen?<br \/>\nIm Wind weh&#8217;n Elfenw\u00e4gen &#8211; oder nicht?<\/p>\n<p>Ist alle Zauberei verschwunden?<br \/>\nWo sind die Stra\u00dfen in den Wiesen,<br \/>\nAuf denen M\u00e4uschen Streichholzkutschen ziehen<br \/>\nMit Zwergen, welche freundlich gr\u00fc\u00dfen?<\/p>\n<p>Ist alle Zauberwelt dahin?<br \/>\nIst in der Rose kein Elfchen mehr,<br \/>\nDie Erde tot unter unseren F\u00fc\u00dfen<br \/>\nUnd von Kobolden, Zwergen und Gnomen leer?<\/p>\n<p>Ist alle Zauberwelt vergangen,<br \/>\nDie alten Wunder nichts als leerer Schein,<br \/>\nDie Hexen, Riesen, Elfen, Zwerge, Feen &#8211;<br \/>\nDann will auch ich in dieser Welt nicht l\u00e4nger sein.<\/p><\/blockquote>\n<p>Der Elfenfreund-<em>Alvin<\/em> (nach einem Gedicht von Margaret Mahy) im April 2015<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Lyrik Juli 2014\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Lyrik <a title=\"Wesen und Geist\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wesen-und-geist\/\">Juli 2014<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>Sommerregenlied<\/strong><br \/>\n<i>Text und Melodie: Felicitas Schenck<\/i><\/p>\n<p>Regen tropft auf mein Zeltdach<br \/>\nes dunkelt drau\u00dfen als w\u00e4re es schon Nacht.<br \/>\nDoch ich wei\u00df, dass Wesen klein und gro\u00df<br \/>\ndiesen Regen bringen und das gibt mir Trost.<\/p>\n<p>Hurtig treiben sie Wolken vor sich her,<br \/>\ndicke Wolken grau und schwer.<br \/>\nUnd wenn dann die Erde reich benetzt,<br \/>\nfeiern Strahlenkinder ein Sonnenstrahlenfest.<\/p>\n<p>Bl\u00fcten falten ihre Bl\u00e4tter wieder auf,<br \/>\nBienen laben sich an diesem Schmaus.<br \/>\n|: Oh, wie gut riecht nun der Wiesenduft.<br \/>\nNach diesem Sommerregen liegt Frische in der Luft.:|<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Sommerregenlied.mp3\">Sommerregenlied<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Lyrik <a title=\"Sakura hanami \u2013 Ostern 2014\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/sakura-hanami-ostern-2014\/\">April 2014<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Lied Baum\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Mein Freund, der Baum<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe einen Freund &#8211; den Baum &#8211;<br \/>\nWas er mich lehren kann! Wie er mich n\u00e4hren kann!<br \/>\nEr neigt sich innig mir zu,<br \/>\nspricht zu mir sein &#8222;Du!<\/p>\n<p>Du bist also der, den der Herr der Sch\u00f6pfung gab &#8211; du &#8211; der Mensch,<br \/>\nder die Sch\u00f6pfung bewahren soll &#8211;<br \/>\nIch bin des Dankes voll, du Mensch!<\/p>\n<p>Komm, lehn dich an!<br \/>\nIch hab einen kr\u00e4ftigen Stamm f\u00fcr uns beide!&#8220;<\/p>\n<p>Ich habe diesen Freund &#8211; ihr wisst schon &#8211; den Baum!<br \/>\nWie er mich lenken kann, was er mir schenken kann!<br \/>\nEr schenkt Geborgenheit.<br \/>\nVerschweigt sein tiefes Leid &#8211;<\/p>\n<p>Ich bin also der, den der Herr der Sch\u00f6pfung gab &#8211; ich, der Mensch &#8211;<br \/>\nder die Sch\u00f6pfung bewahren will &#8211;<br \/>\nich schweig und bin ganz still, ich Mensch!<\/p>\n<p>&#8222;Komm lehn dich an!<br \/>\nIch hab einen kr\u00e4ftigen Stamm f\u00fcr uns beide!&#8220;<\/p>\n<p>Ich habe meinen Freund, den Baum!<br \/>\nWas er mir sagen kann!\u00a0Wie er mich fragen kann!<br \/>\nEr fragt in tiefer Ruh:<br \/>\n&#8222;Wann \u00a0&#8211; beginnst du?<\/p>\n<p>Du bist doch der, den der Herr der Sch\u00f6pfung gab?<br \/>\nDu &#8211; der Mensch, der die Sch\u00f6pfung bewahren soll?<br \/>\nIch bin\u00a0der Hoffnung voll &#8211; \u00a0du Mensch! &#8211;<\/p>\n<p>Komm, lehn dich an!<br \/>\nIch hab einen kr\u00e4ftigen Stamm f\u00fcr uns beide!&#8220;<\/p>\n<p>Christa Maria Elfenmund<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/02-Titel-02.mp3\">Christa Maria Elfenmund, Der Baum &#8211; mp3<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Goethe Dezember 2013\"><\/a><br \/>\n<strong>Lyrik <a title=\"Elementarwesen und Erdseele\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/elementarwesen\/\">Dezember 2013<\/a><\/strong><\/p>\n<p><em>(Faust schl\u00e4gt unwillig das Buch um und erblickt das Zeichen des Erdgeistes.)<\/em><\/p>\n<p>Wie anders wirkt dies Zeichen auf mich ein!<br \/>\nDu, Geist der Erde, bist mir n\u00e4her;<br \/>\nSchon f\u00fchl ich meine Kr\u00e4fte h\u00f6her,<br \/>\nSchon gl\u00fch ich wie von neuem Wein.<br \/>\nIch f\u00fchle Mut, mich in die Welt zu wagen,<br \/>\nDer Erde Weh, der Erde Gl\u00fcck zu tragen,<br \/>\nMit St\u00fcrmen mich herumzuschlagen<br \/>\nUnd in des Schiffbruchs Knirschen nicht zu zagen.<br \/>\nEs w\u00f6lkt sich \u00fcber mir-<br \/>\nDer Mond verbirgt sein Licht-<br \/>\nDie Lampe schwindet!<br \/>\nEs dampft! Es zucken rote Strahlen<br \/>\nMir um das Haupt- Es weht<br \/>\nEin Schauer vom Gew\u00f6lb herab<br \/>\nUnd fa\u00dft mich an!<br \/>\nIch f\u00fchl&#8217;s, du schwebst um mich, erflehter Geist<br \/>\nEnth\u00fclle dich!<br \/>\nHa! wie&#8217;s in meinem Herzen rei\u00dft!<br \/>\nZu neuen Gef\u00fchlen<br \/>\nAll meine Sinnen sich erw\u00fchlen!<br \/>\nIch f\u00fchle ganz mein Herz dir hingegeben!<br \/>\nDu mu\u00dft! du mu\u00dft! und kostet es mein Leben!<br \/>\n<em>(Er fa\u00dft das Buch und spricht das Zeichen des Geistes geheimnisvoll aus.<\/em><br \/>\n<em> Es zuckt eine r\u00f6tliche Flamme, der Geist erscheint in der Flamme.)<\/em><\/p>\n<p>GEIST:<br \/>\nWer ruft mir?<\/p>\n<p>FAUST <em>(abgewendet):<\/em><br \/>\nSchreckliches Gesicht!<\/p>\n<p>GEIST:<br \/>\nDu hast mich m\u00e4chtig angezogen,<br \/>\nAn meiner Sph\u00e4re lang gesogen,<br \/>\nUnd nun-<\/p>\n<p>FAUST:<br \/>\nWeh! ich ertrag dich nicht!<\/p>\n<p>GEIST:<br \/>\nDu flehst, eratmend mich zu schauen,<br \/>\nMeine Stimme zu h\u00f6ren, mein Antlitz zu sehn;<br \/>\nMich neigt dein m\u00e4chtig Seelenflehn,<br \/>\nDa bin ich!- Welch erb\u00e4rmlich Grauen<br \/>\nFa\u00dft \u00dcbermenschen dich! Wo ist der Seele Ruf?<br \/>\nWo ist die Brust, die eine Welt in sich erschuf<br \/>\nUnd trug und hegte, die mit Freudebeben<br \/>\nErschwoll, sich uns, den Geistern, gleich zu heben?<br \/>\nWo bist du, Faust, des Stimme mir erklang,<br \/>\nDer sich an mich mit allen Kr\u00e4ften drang?<br \/>\nBist du es, der, von meinem Hauch umwittert,<br \/>\nIn allen Lebenslagen zittert,<br \/>\nEin furchtsam weggekr\u00fcmmter Wurm?<\/p>\n<p>FAUST:<br \/>\nSoll ich dir, Flammenbildung, weichen?<br \/>\nIch bin&#8217;s, bin Faust, bin deinesgleichen!<\/p>\n<p>GEIST:<br \/>\nIn Lebensfluten, im Tatensturm<br \/>\nWall ich auf und ab,<br \/>\nWehe hin und her!<br \/>\nGeburt und Grab,<br \/>\nEin ewiges Meer,<br \/>\nEin wechselndes Wehen,<br \/>\nEin gl\u00fchend Leben,<br \/>\nSo schaff ich am laufenden Webstuhl der Zeit<br \/>\nUnd wirke der Gottheit lebendiges Kleid.<\/p>\n<p>FAUST:<br \/>\nDer du die weite Welt umschweifst,<br \/>\nGesch\u00e4ftiger Geist, wie nah f\u00fchl ich mich dir!<\/p>\n<p>GEIST:<br \/>\nDu gleichst dem Geist, den du begreifst,<br \/>\nNicht mir!<br \/>\n<em>(verschwindet)<\/em><\/p>\n<p>FAUST <em>(zusammenst\u00fcrzend):<\/em><br \/>\nNicht dir?<br \/>\nWem denn?<br \/>\nIch Ebenbild der Gottheit!<br \/>\nUnd nicht einmal dir!<\/p>\n<p>J.W. v. Goethe<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum Elfentagebuch:\u00a0<a title=\"M\u00e4rchen, Mythen, G\u00f6ttersagen\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/marchen-mythen-gottersagen\/\">M\u00e4rchen, Mythen, G\u00f6ttersagen (April 2013)<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Lyrik Juni 2013\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Lyrik <a title=\"Zur Johannisnacht\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/zur-johannisnacht\/\">Juni 2013<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>Ja, da sind viele kleine H\u00e4nde<\/strong><\/p>\n<p>Woher wei\u00df der Samen, was er werden soll?<br \/>\nWoher wei\u00df er, wohin sein Weg ihn f\u00fchrt?<br \/>\nWoher wei\u00df er, dass er dann aufgehen soll,<br \/>\nwenn die Sonne ihn ber\u00fchrt?<br \/>\nWoher wei\u00df er, dass er in der Erde tief<br \/>\nseine Wurzeln zun\u00e4chst schl\u00e4gt<br \/>\nund dann doch einmal frohgemut<br \/>\nhinauf in den Himmel strebt?<br \/>\nJa, da sind viele keine H\u00e4nde,<br \/>\ndie ihn leiten und ihn f\u00fchr\u2018n,<br \/>\ndie ihn auf seinem Weg begleiten<br \/>\nund, was er braucht, auch sogleich sp\u00fcr\u2018n.<br \/>\nUnd diese vielen kleinen H\u00e4nde<br \/>\nsind von Wesen in Wald und Flur,<br \/>\nsie h\u00fcten alle Samen wohl<br \/>\nim Scho\u00dfe der Natur.<\/p>\n<p>Unser Apfelbaum, so gro\u00df und stolz,<br \/>\nbegann einst als Samen in der Erde.<br \/>\nUnd er denkt noch heute gerne an den Tag,<br \/>\nals ein Wesen ihm sagte: \u201eWerde!<br \/>\nWerd\u2018 ein Apfelbaum, der sein \u00c4ste hoch<br \/>\nin den Himmel reckt,<br \/>\nder selber \u00c4pfel tr\u00e4gt und mit seinem Laub<br \/>\nV\u00f6glein im Schlafe leis\u2018 bedeckt.\u201c<br \/>\nDenn da sind viele keine H\u00e4nde,<br \/>\ndie dich leiten und dich f\u00fchr\u2018n,<br \/>\ndie dich auf deinem Weg begleiten<br \/>\nund, was du brauchst, auch sogleich sp\u00fcr\u2018n.<br \/>\nUnd diese vielen kleinen H\u00e4nde<br \/>\nsind von Wesen in Wald und Flur,<br \/>\nsie h\u00fcten alle Samen wohl<br \/>\nim Scho\u00dfe der Natur.<\/p>\n<p>Woher wei\u00df der Samen, was er werden soll?<br \/>\nUnd was er daf\u00fcr tun muss?<br \/>\nWoher wei\u00df er, dass er einmal gro\u00df und stark<br \/>\ndoch erst klein beginnen muss?<br \/>\nSinnend steh\u2018 ich unter unser\u2018m Apfelbaum,<br \/>\neinen Apfel rot in meiner Hand<br \/>\nund ich staune, wer aus einem Samen klein<br \/>\ndieses Wunder formen kann.<br \/>\nJa, da sind viele keine H\u00e4nde,<br \/>\ndie ihn leiten und ihn f\u00fchr\u2018n,<br \/>\ndie ihn auf seinem Weg begleiten<br \/>\nund, was er braucht, auch sogleich sp\u00fcr\u2018n.<br \/>\nUnd diese vielen kleinen H\u00e4nde<br \/>\nsind von Wesen in Wald und Flur,<br \/>\nsie h\u00fcten alle Samen wohl<br \/>\nim Scho\u00dfe der Natur.<\/p>\n<p>Felicitas Schenck<\/p>\n<p>Mit freundlicher Genehmigung der Autorin, zur privaten Wiedergabe!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Ja-da-sind-viele-kleine-H\u00e4nde.mp3\">Ja, da sind viele kleine H\u00e4nde<\/a>\u00a0(MP3)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Lyrik Mai_1 2013\"><\/a><br \/>\n<strong>Lyrik <a title=\"Alles neu macht der Mai\u2026\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/alles-neu-macht-der-mai\/\">Mai 2013<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Morgenstimmung&#8220;:<\/p>\n<p>Wach auf, wach auf, wach auf!<br \/>\nDie Sonne steigt empor!<\/p>\n<p>Refrain:<br \/>\nSchau dahin &#8211; lausch in dich hinein &#8211; so rein<br \/>\nist der Morgen &#8211; rein!<\/p>\n<p>1. Farben eines Regenbogens dort am Himmelstor<br \/>\ndavor<br \/>\nder Berge Saum &#8211; ein Flaum<br \/>\nder Natur &#8211;<br \/>\nWunder !<\/p>\n<p>2. Hinter grauen Wolkenmauern zartes Rosenlicht<br \/>\ndurchbricht<br \/>\ndie Nacht<br \/>\nwelche Macht<br \/>\nder Freude!<br \/>\nWunder!<\/p>\n<p>3. Lausch dem Lied der Vogelm\u00e4nnchen<br \/>\nsingend voller Gl\u00fcck<br \/>\nber\u00fcckend sch\u00f6n jeder Laut!<br \/>\nDie Heilige Werbung der Braut!<br \/>\nHoch &#8211; Zeit!<\/p>\n<p>4. Wunderzarte Windeswesen weben einen Klang<br \/>\nSo sylphenzart der Gesang<br \/>\nder L\u00fcfte &#8211;<br \/>\nSph\u00e4renharmonien!<\/p>\n<p>5. Alle deine Sinne lass empfinden dies Geschenk!<br \/>\nBedenk<br \/>\ndie Wesen um dich!<br \/>\nBeschenk sie mit innigem Licht<br \/>\nder Liebe!<\/p>\n<p>Schau dahin, lausch in dich hinein!<br \/>\nSo rein ist der Morgen &#8211;\u00a0 rein!<\/p>\n<p>Christa Maria Elfenmund<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/01-Titel-01-1.mp3\">Christa Maria Elfenmund: Morgenstimmung (MP3)<\/a><\/p>\n<p><a name=\"Lyrik Mai_2 2013\"><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Maigl\u00f6ckchen und die Bl\u00fcmelein<\/strong><\/p>\n<p>Maigl\u00f6ckchen l\u00e4utet in dem Tal,<br \/>\ndas klingt so hell und fein,<br \/>\nso kommt zum Reigen allzumal,<br \/>\nihr lieben Bl\u00fcmelein!<\/p>\n<p>Die Bl\u00fcmchen, blau und gelb und wei\u00df,<br \/>\nDie kommen all herbei,<br \/>\nVergissmeinnicht und Ehrenpreis<br \/>\nZeitlos&#8216; und Akelei.<\/p>\n<p>Maigl\u00f6ckchen spielt zum Tanz im Nu<br \/>\nund alle tanzen dann.<br \/>\nDer Mond sieht ihnen freundlich zu,<br \/>\nhat seine Freude dran.<\/p>\n<p>Den Junker Reif verdross das sehr,<br \/>\nEr kommt ins Tal hinein;<br \/>\nMaigl\u00f6ckchen spielt zum Tanz nicht mehr.<br \/>\nFort sind die Bl\u00fcmelein.<\/p>\n<p>Doch kaum der Reif das Tal verl\u00e4sst,<br \/>\nda rufet wiederum<br \/>\nMaigl\u00f6ckchen auf zum Fr\u00fchlingsfest<br \/>\nund l\u00e4utet bim, bam, bum.<\/p>\n<p>Nun h\u00e4lt\u2019s auch mich nicht mehr zu Haus,<br \/>\nMaigl\u00f6ckchen ruft auch mich.<br \/>\nDie Bl\u00fcmchen geh&#8217;n zum Tanz hinaus,<br \/>\nzum Tanze geh&#8216; auch ich!<\/p>\n<p>Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)<\/p>\n<div><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a name=\"Lyrik April 2013\"><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Lyrik <a title=\"M\u00e4rchen, Mythen, G\u00f6ttersagen\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/marchen-mythen-gottersagen\/\">April 2013<\/a><\/strong><\/p>\n<p><em>Faust schl\u00e4gt das Buch auf und erblickt das Zeichen des Makrokosmus <\/em><\/p>\n<blockquote><p>Faust:<\/p>\n<p>Ha! welche Wonne flie\u00dft in diesem Blick<br \/>\nAuf einmal mir durch alle meine Sinnen!<br \/>\nIch f\u00fchle junges, heil&#8217;ges Lebensgl\u00fcck<br \/>\nNeugl\u00fchend mir durch Nerv&#8216; und Adern rinnen.<br \/>\nWar es ein Gott, der diese Zeichen schrieb,<br \/>\nDie mir das innre Toben stillen,<br \/>\nDas arme Herz mit Freude f\u00fcllen,<br \/>\nUnd mit geheimnisvollem Trieb<br \/>\nDie Kr\u00e4fte der Natur rings um mich her enth\u00fcllen?<br \/>\nBin ich ein Gott? Mir wird so licht!<br \/>\nIch schau in diesen reinen Z\u00fcgen<br \/>\nDie wirkende Natur vor meiner Seele liegen.<br \/>\nJetzt erst erkenn ich, was der Weise spricht:<br \/>\n&#8222;Die Geisterwelt ist nicht verschlossen;<br \/>\nDein Sinn ist zu, dein Herz ist tot!<br \/>\nAuf, bade, Sch\u00fcler, unverdrossen<br \/>\nDie ird&#8217;sche Brust im Morgenrot!&#8220;<\/p>\n<p>(er beschaut das Zeichen.)<\/p>\n<p>Wie alles sich zum Ganzen webt,<br \/>\nEins in dem andern wirkt und lebt!<br \/>\nWie Himmelskr\u00e4fte auf und nieder steigen<br \/>\nUnd sich die goldnen Eimer reichen!<br \/>\nMit segenduftenden Schwingen<br \/>\nVom Himmel durch die Erde dringen,<br \/>\nHarmonisch all das All durchklingen!<\/p>\n<p>(&#8230;)<\/p>\n<p>Geist:<\/p>\n<p>In Lebensfluten, im Tatensturm<br \/>\nWall ich auf und ab,<br \/>\nWehe hin und her!<br \/>\nGeburt und Grab,<br \/>\nEin ewiges Meer,<br \/>\nEin wechselndes Weben,<br \/>\nEin gl\u00fchend Leben,<br \/>\nSo schaff ich am sausenden Webstuhl der Zeit<br \/>\nUnd wirke der Gottheit lebendiges Kleid.<\/p>\n<div><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p><\/blockquote>\n<p><a name=\"Gedicht M\u00e4rz 2013\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Lyrik <a title=\"Neuigkeiten\" href=\"http:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/neuigkeiten\/\">M\u00e4rz 2013<\/a><\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Entdeckungen<\/p>\n<p>Die kalten Winde sind verflogen,<br \/>\nneues Gr\u00fcn ziert Wald und Flur;<br \/>\nund es dr\u00e4ngt mich, angezogen<br \/>\nvon dem Schaffen der Natur<br \/>\nhinauszuwandern in die Ferne,<br \/>\nmit den Wesen eins zu sein;<br \/>\nach, wie s\u00e4h&#8216; ich sie so gerne,<br \/>\nt\u00e4t mit ihnen mich erfreu&#8217;n.<\/p>\n<p>Strahlend blau ist heut&#8216; der Himmel,<br \/>\nbeschwingt geh&#8216; ich durch die Natur.<br \/>\nH\u00f6r ich da nicht ein Gebimmel,<br \/>\noder t\u00e4uscht mein Ohr mich nur?<br \/>\nL\u00e4utet diese Blume wirklich?<br \/>\nKann auf einmal ich das h\u00f6r&#8217;n?<br \/>\nDann sind meine Sinne merklich<br \/>\naufgeschlossen nun dem HERRN:<\/p>\n<p>Da sind ja kleine Elfen<br \/>\nin den Blumenk\u00f6pfen nun zu seh&#8217;n;<br \/>\nund in dem nahen Bache<br \/>\nschwimmen Wassernixen, licht und sch\u00f6n.<br \/>\nAll das Werden und das Weben<br \/>\num mich herum in der Natur<br \/>\nschaffen alleine SEINE Wesen,<br \/>\nerf\u00fcllen SEINEN Willen nur.<\/p>\n<p>Gottes Sch\u00f6pfung preis&#8216; ich,<br \/>\nleb&#8216; ich doch von der Natur,<br \/>\nund Jubel \u00fcberkommt mich,<br \/>\nseh&#8216; ich all die Wunder nur.<br \/>\nEin Dankgebet zum Sch\u00f6pfer<br \/>\nsende ich mit vollem Herz.<br \/>\nWas ich hier durft&#8216; nun erfahren,<br \/>\ntr\u00e4gt meine Seele himmelw\u00e4rts.<\/p>\n<p>Espi 2013<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lyrik August 2015 Der Fischer Das Wasser rauscht&#8216;, das Wasser schwoll, Ein Fischer sa\u00df daran, Sah nach dem Angel ruhevoll, K\u00fchl bis ans Herz hinan. Und wie er sitzt und wie er lauscht, Teilt sich die Flut empor: Aus dem &hellip; <a href=\"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/kunst\/lyrik\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":22,"menu_order":3,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1110","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1110","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1110"}],"version-history":[{"count":91,"href":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1110\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3590,"href":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1110\/revisions\/3590"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/22"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.wege-zum-aufstieg.info\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1110"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}