Das vielleicht älteste illustrierte Menschheits- und Religions-Geschichtsbuch der Welt …

… stellen die insgesamt bis zu 300.000 Felsbilder dar, die im norditalienischen Valcamonica auf einer Strecke von 25 Kilometern entlang des Tals verteilt und auf Höhen zwischen 20 und 1400 m über dem Meeresspiegel teilweise noch versteckt liegen. Die Felsbildregion war im Jahre 1979 das erste von der UNESCO als Welterbe anerkannte Objekt in Italien. Anlässlich des 8. Geburtstages dieses Weblogs, das bekanntlich zu Erntedank 2012 erstmals „on air“ ging, möchte ich für dessen LeserInnen ein paar Seiten aus diesem „Geschichtsbuch“ der ganz besonderen Art aufblättern. Dabei stütze ich mich als Text- und Bildquellen auf Wikipedia sowie auf Wikicommons.

Das Valcamonica bei Breno

Die ältesten der Felsbilder sind 12.000 Jahre alt und reichen somit zurück bis zum Ende der letzten Eiszeit. Sie sind mit Jagdpraktiken und -ritualen verbunden und zeigen anfangs unter anderem noch den Elch, der zu Beginn des Nacheiszeitalters in der Region ausgestorben ist.

In der Jungsteinzeit wanderte darauf eine neue Bevölkerung ein und verdrängte die angestammten Jäger und Sammler. Trotzdem wurden die Felsritzungen fortgesetzt, wenn auch mit verändertem Stil. Die „Eintragungen“ enden erst in römischer Zeit, obwohl vereinzelt auch Felsen mit christlichen Motiven vorkommen. Im Mittelalter und in späterer Zeit dürfte es sich nur noch um profanen Zeitvertreib von Hirten gehandelt haben.

Bereits während des norditalienischen Neolithikums (6000 bis 3300 v. Chr.) jedenfalls wurden unter anderem schematisierte menschliche Figuren mit erhobenen Armen (sogenannte Adoranten) dargestellt. Diese Abbildung ist zwar nicht ganz so alt, dafür gut zu erkennen:

Wie der Punkt zwischen den Beinen anzeigt, handelt es sich bei den hier dargestellten Personen um Frauen. Die erhobenen Arme werden als Gebetshaltung interpretiert, wie wir das auch noch aus viel jüngeren antiken Darstellungen kennen:

Betender Knabe, Griechenland um 300 v. Chr.

Auf den Felsbildern des Valcamonica wurden die Betenden oft in Verbindung mit einem zweiten anthropomorphen Wesen dargestellt, also etwa einem Wesen mit Menschengestalt, aber einem Tierkopf. Diese Wesen sind von Historikern als Götterbilder interpretiert worden. Hier ein Beispiel aus keltischer Zeit:

Ein Mensch und das von ihm als Gott verehrte Wesen Cernunnos

Manche der abgebildeten anthropomorphen Wesen erregten aber unter Parawissenschaftlern Aufsehen, weil sie als Abbildungen von Astronauten aufgefasst wurden. (Zum Thema der Prä-Astronautik siehe übrigens auch den Beitrag „Das  ‚fowle‘ unterirdische Elfenreich des Eoin Colfer“ vom 25. Februar 2020)

Wie man sieht, scheinen die Köpfe mancher Figuren von einer Art Nimbus (also einem Heiligenschein) umgeben zu sein.

Die berühmte Camunische Rose, das offizielle Symbol der Region Lombardei, darunter ein Wesen mit Menschengestalt, Tierkopf (?) und „Heiligenschein“

Auf den Felsbildern kann man die technische Entwicklung der Menschheit nachvollziehen, denn natürlich wurden auch jeweilige neue Errungenschaften „verewigt“: Bogen, Pflug, Tierfalle und Webstuhl, später auch Karren und Wagen sowie erste Metallverarbeitung. Wir begegnen dem Pferd als neuem Haustier, Metallverarbeitung und Weberei werden dargestellt. Die Etrusker führten schließlich ein Alphabet ein. Kampfszenen Mann gegen Mann gibt es als Felsbilder verewigt übrigens erst ab der Bronzezeit (2500 bis 1200 v. Chr.). Sowohl ihr technischer Aufschwung, als auch die gleichzeitige moralisch-spirituelle Rückentwicklung der Menschheit ist somit den Felsbildern des Valcamonica über die Jahrtausende hinweg deutlich abzulesen.

Den Versuch einer zusammenhängenden Religionsgeschichte von allem Anfang an bis heute unter Berücksichtigung der natürlichen Gegebenheiten findet der/die interessierte Leser/in in meinem Buch „Das Überirdische in der Natur – Warum die Menschen immer schon an Elfen glaubten und wieso wir ohne Naturwesen nicht überleben können“.

Zum Abschluss noch ein praktischer Tipp: Probieren auch Sie, wenn Sie allein sind, einmal die Gebetshaltung mit erhobenen Armen – ich finde sie sehr natürlich. Mir scheint, die ausgebreitet erhobenen Arme führen leichter zu einer Anbetung hin als die bittend gefalteten Hände, die in den vergangenen Jahrhunderten in unserer Kultur üblich geworden sind …

An wen auch immer Sie Ihre Gebete richten mögen: Im Endeffekt kann uns in allem grassierenden Materialismus nur das Wissen aufrecht erhalten, dass wir geistig sind!

Das weiß und das wünscht Ihnen sehr herzlich

Der Elfenfreund / Alvin

Simon A. Epptaler                                                                      zum Erntedankfest 2020

Wer nicht hören will …

„Eines erscheint mir sicher: In den kommenden Jahren wird die Natur uns Menschen sehr konsequent vor Augen führen, wie unverantwortlich wir seit langem mit ihr umgegangen sind.“

 

Liebe Leserin, lieber Leser!

Seit ich vor einem Jahr (Ostern 2019) das Buch veröffentlicht habe, dem obiges Zitat entnommen ist, haben sich so viele Naturkatastrophen ereignet, dass man den Überblick darüber verlieren könnte. Die schlimmste Heuschreckenplage in Afrika seit 70 Jahren z.B. haben wir von Europa aus vielleicht nicht einmal mitbekommen, die ungewöhnlich starken und anhaltenden Wald- und Torfbrände in Sibirien und Kanada womöglich schon wieder vergesssen. – Die Bilder vom brennenden Amazonas-Regenwald in Südamerika sowie der verheerenden Buschfeuer in Australien werden da vielleicht noch eher in Erinnerung geblieben sein.

Während ich diesen Blogbeitrag schreibe, sind wir allerdings schon wieder von einem anderen Ungemach überrollt worden: einer Viruspandemie, die von europäischen Politikern unisono als „größte Katastrophe seit 1945“ bezeichnet wird. In Österreich begann der Ausnahmezustand passenderweise am Freitag, dem 13. März mit Hamsterkäufen fast wie im Krieg. Seither steht bei uns wie auch anderswo das öffentliche Leben still. Kindergärten, Schulen, Universitäten sind zu, die meisten Geschäfte geschlossen, alle Grenzen dicht. Der Flugverkehr kam weitestgehend zum Erliegen. Es fahren angeblich auch keine Containerschiffe mehr, viele Fabriken und die Arbeit stehen still! Und diese Stille breitete sich aus: Werktags hört man jetzt die Vögel singen wie sonst nur an Sonntagen.

Ein Frühling wie aus dem Bilderbuch – die Sonne scheint, Blumen und Bäume blühen, die Leute sitzen zu Hause. Man hat auf einmal Zeit: Seit 70 Jahren gab es nicht mehr so viele Menschen ohne Arbeit wie jetzt. Wer Glück hat, kann von daheim aus arbeiten oder wurde bei laufenden Bezügen freigestellt. Doch viele haben ihren Arbeitsplatz verloren: Um die Infektionszahlen einigermaßen unter Kontrolle zu halten, wurde der Unterbindung von Sozialkontakten oberste Priorität zuerkannt. Die Polizei bestraft, wer die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände nicht einhält. An öffentlichen Plätzen und im Supermarkt wirken die Menschen angespannt und tragen Atemschutzmasken: Man fürchtet sich vor Ansteckung.

Das alles ist das Werk der kleinsten aller bekannten Lebensformen, genauer gesagt: eines so kleinen Lebewesens, dass unter Wissenschaftlern umstritten ist, ob man es überhaupt bereits als Lebewesen bezeichnen kann. Ein Virus verfügt weder über einen Stoffwechsel noch über eine selbständige Fortpflanzung. Es ist somit eigentlich kein Lebewesen im üblichen Sinne, sondern gewissermaßen nur ein Materie gewordenes Schadprogramm, welches lebende Zellen dazu „umprogrammiert“, weitere Viren wie es selbst zu produzieren … und dabei zugrunde zu gehen. Schlimmstenfalls führt das im konkreten Beispiel zum Tod durch Lungenversagen.

Begünstigt wurde die schnelle und weltweite Verbreitung der Krankheit durch weitgehend unbeschränkten Reiseverkehr. Dazu kamen die schnelle Übertragbarkeit der Krankheit sowie ein in vielen Fällen leichter Verlauf: Zahlreiche Infizierte entwickeln kaum Symptome, wissen folglich selbst gar nicht, dass sie ansteckend sind und verbreiten die Krankheit um so schneller. Die meisten Infektionen verlaufen allerdings weitaus unangenehmer, und bei etwa 5% aller bestätigten Erkrankungen (Quelle: Wikipedia) führt das Virus zu so schweren Symptomen, dass eine intensivmedizinische Behandlung im Krankenhaus erforderlich wird. Fünf Prozent, das macht pro Million Erkrankter 50.000 Menschen – weitaus mehr, als bei dieser rasanten Ausbreitungsgeschwindigkeit (beinahe drei Verdoppelungen wöchentlich!) das bestaufgestellte Gesundheitssystem verkraften kann. Österreich z.B. hat rund 9 Mio. Einwohner, aber landesweit nur 2500 Intensivbetten und ist damit noch relativ gut ausgerüstet. Darum diese unerhörten, seit dem Krieg noch nie dagewesenen einschneidenden Maßnahmen, die zu ergreifen nahezu alle Regierungen weltweit sich gezwungen sehen … der noch vor wenigen Wochen unvorstellbare „Lockdown“, der mittlerweile aber Wirklichkeit geworden ist – mitsamt allen wirtschaftlichen Folgeerscheinungen, die man bewusst dafür in Kauf nimmt! Wie schnell die Dinge sich ändern können …

Die eindämmenden Maßnahmen sollen also bewirken, dass nicht zu viele Intensivpatienten gleichzeitig die Spitäler überlasten. Im Fall von Österreich dürften nach diesen Zahlen nie mehr als etwa 40.000 Personen gleichzeitig am Virus erkranken, um das Angebot an Intensivbetten nicht überzustrapazieren. Dadurch dauert es aber natürlich auch dementsprechend lange, bis in der Gesamtbevölkerung sich eine Immunisierung aufbauen kann: Dieses Virus wird uns wohl noch auf Jahre beschäftigen. Ganz so wie vor der Pandemie wird es vielleicht nie wieder werden. Sofern der Mensch lernfähig ist.

Wer nicht hören will, muss fühlen: Waren etwa die unbeschränkten Reisebewegungen, an die wir uns gewöhnt haben, per Flugzeug um die halbe Welt, für jedermann erschwinglich, aus ökologischer Sicht vertretbar? Die vielen Kongresse, Konferenzen, Tagungen in aller Herren Länder, die Teil des Wirtschaftsmodells zahlreicher Städte wurden – sind sie tatsächlich notwendig? Müssen wirklich auch im 21. Jahrhundert trotz Internet und Videotelefonie immer noch alle Teilnehmer an so einer Konferenz körperlich eingeflogen werden? Und war es sinnvoll, die Abwanderung von Schlüsselindustrien in Schwellenländer zuzulassen, nur weil dort Arbeitskräfte billiger und Umweltauflagen vielleicht lockerer sind? Engpässe bei Material- und Medikamentenlieferungen in der Krise waren die Folge. Wie viele Weckrufe wie diesen brauchen wir noch, um endlich aufzuwachen?

Denn Sars-CoV-2 ist ja durchaus nicht das erste Virus, das in jüngster Zeit vom Tierreich auf den Menschen übergewechselt ist: Aus dem gleichen Reservoir stammen auch HIV, Ebola, die Vogelgrippe, SARS, MERS, das Westnil- und das Zikavirus, um nur einige zu nennen. Und die Büchse der Pandora ist noch lange nicht ausgeschöpft. So gesehen, haben wir diesmal mit Covid-19 sogar eher noch Glück gehabt: Die Sterblichkeitsrate bei Ebola und SARS liegt mit 50% bzw. 20% ungleich höher …

Die Natur selbst sendet uns ein Zeichen. Wenn wir dem Leben Schaden zufügen, treffen wir letztlich damit uns selbst. Die Zerstörung des natürlichen Lebensraumes von Wildtieren stört die Balance auf unserem Planeten. Gestresste Tiere verfügen nur mehr über eine geschwächte Immunabwehr, schrieb der Guardian vom 25. März und illustrierte diese und ähnliche Aussagen namhafter Wissenschaftler durch Bilder von Orang-Utans auf Borneo, die sich vor Bulldozern in Sicherheit zu bringen versuchen. Wenn solche und andere Tiere dann gefangen, in Käfige gepfercht transportiert und auf Märkten verkauft werden, wenn Menschen in Kontakt mit deren Körperflüssigkeiten und Exkrementen kommen, entsteht ein idealer Nährboden für alle Arten von Krankheiten. Covid-19 soll auf einem derartigen Wildtiermarkt in Wuhan von Fledermäusen auf den Menschen übergesprungen sein. Es wäre aber zu kurz gegriffen, als Lehre aus der Pandemie lediglich Wildtiermärkte zu schließen und den Handel mit Tieren stärker zu überwachen. Wir müssen endlich damit aufhören, die Natur wie bisher als Selbstbedienungsladen zu betrachten und uns über ihre Bedürfnisse rücksichtslos hinwegzusetzen: Wir sägen damit an dem Ast, auf dem wir selber sitzen!

Nature is sending us a message. – Die Natur sendet uns eine Botschaft: Die in den vergangenen Jahren sich häufenden Naturkatastrophen sind Ausdruck einer insgesamt immer mehr unter Druck geratenden Welt, die der Mensch infolge Misswirtschaft und Überbevölkerung ins Trudeln bringt, so sinngemäß die Exekutivdirektorin des Umweltprogramms der UNO Inger Andersen im Guardian. So wie ein stotternder Motor dem geschulten Ohr des Mechanikers mitteilt, dass er nicht rund läuft, so zeigen uns Krisen und Katastrophen an, dass wir die Natur bereits bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit strapaziert haben. Und eine andere Möglichkeit zur Kommunikation als über Katastrophen lassen wir der Natur nicht. Was bedeutet, dass wir uns wohl oder übel auf mehr davon werden einstellen müssen.

Aus meiner Sicht war die Kommunikation zwischen uns Menschen und der Natur seit jeher ungenügend, wie ich für mein Buch recherchiert habe. Aber so schlecht wie heute war sie noch nie. Unseren Vorfahren war die Natur mit ihren personifizierten Kräften immerhin noch Gegenstand religiöser Verehrung, auch wenn dieselbe bereits zur Zeit der Hochkulturen (Babylon, Ägypten, Griechenland, Rom …) erkennbar zu starrem Formalismus verflachte. Die Vertreter des monotheistischen Christentums vermieden in weiterer Folge schon deshalb derartige Äußerungen religiöser Naturverbundenheit, weil die Anrufung naturnaher Kräfte und Wesen mit geächteten heidnischen Kulten im Zusammenhang gesehen wurde. Noch die Alchemisten (die Vorläufer unserer modernen Wissenschaftler) vermuteten aber noch vor wenigen Jahrhunderten überirdische Kräfte, die in der Materie tätig sind, und wollten sie sich nutzbar machen. In der Wahrnehmung ihrer frommen und von den Lehren der christlichen Kirche beeinflussten Zeitgenossen begaben die Forscher sich dabei in gefährliche Nähe zu dunklen, dämonischen Mächten. Dass ab dem 20. Jahrhundert Nachfolger der Alchemisten die Existenz überirdischer Mächte und Kräfte inklusive eines Schöpfers in der Mehrheit völlig negieren würden, hätte sich zu Lebzeiten des durch J. W. von Goethe unsterblich gewodenen „Doctor Faustus“ aber wohl kaum jemand träumen lassen. – Fragt sich, wer dem Einfluss des Mephisto tiefer verfallen ist: Der Alchimist von einst, der vor Magie und einem „Bund mit dem Teufel“ nicht zurückschreckt, um Macht zu erlangen, oder aber der materialistisch-atheistische Wissenschaftler von heute, der die Existenz alles Überirdischen in Bausch und Bogen verneint und als Ammenmärchen verspottet? –

Zur Zeit der alten Römer war es gesetzlich vorgeschrieben, dass vor einschneidenden Entscheidungen wie z.B. über Krieg und Frieden oder große Bauvorhaben die Götter zu Rate gezogen werden mussten. Auguren hatten nach einem ganz genau vorgeschriebenen Protokoll die Natur zu befragen, und die Zeichen, die im Rahmen einer solchen Erhebung vermerkt wurden, wie z.B. der Vogelflug, Blitze etc., wurden der Entscheidungsfindung zugrunde gelegt. Die alten Römer vertrauten also ganz selbstverständlich darauf, dass bewusste überirdische Mächte auf diese Weise den Menschen, die um Rat fragten, Winke zukommen ließen.

In solcher Art die Natur zu konsultieren, würde uns heutigen Menschen sehr sonderbar vorkommen. Das würde ich gern noch erleben, dass ein weltweit agierender Konzern heute sich durch ungünstigen Vogelflug daran gehindert sieht, Bodenschätze auszubeuten, wenn diese Gewinn versprechen und Arbeitsplätze schaffen! Wir legen heute unseren Entscheidungen keine Vorzeichen, sondern „Sachargumente“ zugrunde. Doch wie das so ist, haben wir bei diesen Argumenten natürlich vorwiegend die eigenen Interessen und Wünsche im Blick.

Wir sehen doch die Natur hauptsächlich als Rohstofflieferantin für unsere Wirtschaft! Nur das Materielle zählt für uns. Der Wald ist Holz, die Wiese Futter für das Vieh, der Boden je nachdem land- und forstwirtschaftliche Nutzfläche, Immobilie oder Bergbaugebiet. Sogar bei an sich unproduktiver Nutzung der Landschaft wie beim Spazierengehen und Seelebaumelnlassen sehen wir uns Menschen im Mittelpunkt und „nutzen“ die Natur zur Naherholung. Als ob alles nur uns Menschen allein gehören würde! An unsere Pflichten der Umwelt gegenüber denken wir hingegen nicht.

Wir Materialisten von heute sind ja nicht einmal mehr bereit, den wirkenden Kräften in der Natur ein Bewusstsein zuzugestehen, weil wir glauben, dass Bewusstsein nur von materiellen Gehirnen erzeugt werden kann. Auf welche Weise könnte unter diesen Umständen die Natur uns heute überhaupt „eine Botschaft“ übermitteln? Wir lassen ihr gar keine Möglichkeit, anders als durch Katastrophen mit uns zu kommunizieren …

Die kleinste aller Lebensformen in der Natur (wenn wir einmal davon ausgehen, dass ein Virus doch schließlich irgendeine Art Lebensform sein muss) ist in der Lage, unser Sozialgefüge durcheinander und zum Stillstand zu bringen. Vielleicht sollte uns das zumindest ein wenig Respekt einflößen, dass wir in Zukunft etwas rücksichtsvoller mit unser aller „Mutter“ umgehen. Die Natur beherbergt uns Menschen hier auf diesem Planeten seit einigen wenigen Jahrmillionen. Vergessen wir über unseren wissenschaftlichen Errungenschaften nicht, wie unbedeutend wir in Wahrheit sind und wie völlig auf ihre Duldung angewiesen.

„Macht euch die Erde untertan…“ – Ist es dem Schöpfungsbericht der Bibel zufolge wirklich unsere Aufgabe, unser Recht und unsere höchste Bestimmung als Menschen auf der Erde, die herrlichen natürlichen Landschaften und Lebensräume auszubeuten, zu zerstören und mit unserem schädlichen Abfall zu vergiften? Achtung, Trugschluss: Schlechte und menschlich fehlerhafte Könige mögen in Gefahr sein, den Begriff „herrschen“ mit „unterdrücken“ zu verwechseln … obwohl doch jeder weiß, dass ein König „der erste Diener des Staates“ zu sein hat … Doch einer religiösen Überlieferung vom Range der Bücher Mose ist eine so fehlgeleitete Begrifflichkeit ja wohl nicht zuzutrauen.

Sich die Erde untertan zu machen (1. Mose 1,28) bedeutet aus meiner Sicht, sie in ihrer wunderbaren Gesetzmäßigkeit verstehen zu lernen, um sie dadurch erst richtig zu aller Wohl nützen zu können. Sie sachgerecht zu voller Entfaltung zu führen. Das tun wir aber nicht: Bei richtiger Benützung müsste die Natur in allen Ländern der Erde unter der Hand des Menschen aufblühen, an Fruchtbarkeit und Artenvielfalt zunehmen, würde uns ihre Geheimnisse und Wunder freiwillig und gern offenbaren, damit wir aufbauend sie und uns selbst immer mehr veredeln und in ihrer Schönheit unterstützen. Wir hingegen nehmen uns eigensinnig und gewaltsam, was wir wollen, und hinterlassen verwüstete, ausgebeutete und zerstörte Landschaften, die sich erst allmählich wieder zu erholen beginnen, wenn wir uns daraus zurückgezogen haben.

Als „Krone der Schöpfung“ tragen wir Menschen aber natürlich Verantwortung, die uns unterstellten Naturreiche umsichtig und zielbewusst zum allgemeinen Besten zu führen. Unsere Pflicht wäre es demnach also, dafür zu sorgen, dass Mineralien, Pflanzen und Tiere sich optimal entwickeln können. Ein hoher Anspruch! Aber nicht unmöglich. Voraussetzung wäre allerdings, dass der Mensch sich erst einmal seiner Verantwortung überhaupt bewusst wird. So lange man in den Tag hineinlebt, ohne über das Woher und das Wohin ernsthaft nachzudenken, wird man dem eigentlichen Sinn seiner Existenz schwerlich näherkommen können.

Die erste Hürde besteht schon in der Überwindung des Materialismus. Wir Menschen tragen zwar auf der Erde einen materiellen Körper und – damit verbunden – materielle Sinnesorgane. Unser Wesenskern (auch „Seele“ genannt) ist aber geistig. Der Begriff „Geist“ hat dabei nichts mit dem Denken zu tun, sondern bezeichnet eine immaterielle, überirdische Beschaffenheit. Nahtoderlebnisse dokumentieren eindrucksvoll die Existenz des Geistigen in der physisch-materiellen Welt. Unsere Aufgabe kann daher nicht sein, nur die Materie zu erforschen und sie in ihren physikalischen Gesetzmäßigkeiten zu begreifen, sondern wir sollen – und dazu sind wir auch befähigt! – das Materielle mit dem Geistigen verbinden.

Das Geistige muss aber – davon bin ich überzeugt – jeder erst selbst für sich entdecken. Weder starre religiöse Lehren, noch esoterische Schulungen, noch Erfahrungsberichte anderer können uns die Arbeit abnehmen, sich zu öffnen, den individuellen Zugang zu suchen und sich dann in aller Einfachheit auf den Weg zu begeben. Dann wird auch jeder für sich die beseligende Entdeckung machen, dass die Natur nicht nur durch Katastrophen mit uns Menschen kommunizieren möchte, sondern dass wir unser Glück, den Fortbestand unsrer Zivilisation sowie unseren Aufstieg selbst in der Hand haben: Indem wir den Gesetzen des Lebens folgen, die wir erkennen und verstehen lernen, sobald wir uns ernsthaft darum bemühen …

Eine solche „geistige Auferstehung“ wünsche ich uns allen!

Der Elfenfreund / Alvin

Simon A. Epptaler                                                              Ostern 2020

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Ehre sei Gott in der Höhe …!

„Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen, die guten Willens sind!“, lautete, wörtlich übersetzt, der Engelsgesang vor 2000 Jahren über den Feldern vor Betlehem, berichtet das Lukasevangelium. Sehr bekannt ist ein Kanon von Ernst Heinrich Gebhardt (1832 – 1899) über diesen Text, den mein jüngster Sohn zu Weihnachten gern singt; daher wurde das Lied für mich zeitweise zum Ohrwurm. – Ein Engel jedenfalls ist ein „Bote“ (griechisch ángelos). Dieses altgriechische Wort steckt übrigens auch im Wort Evangelium selbst: Euangélion bedeutet  „Botschaft“, gute Nachricht.

Wesen, die Gott kennen, verehren und besingen, findet man – wenig überraschend – vorwiegend in den monotheistischen Religionen Christentum, Judentum und Islam. Neben diesen kennt der Volksglaube aber noch eine große Vielzahl von kleinen Männlein, Schraten, Wichten, Riesen, Nixen und Saligen Frauen, die unserer Kultur in Märchen und Legenden noch aus vorchristlicher Zeit erhalten geblieben sind. Im Gegensatz zu Engeln haben solche Natur- oder Elementarwesen ihren Tätigkeitsbereich in den mehr erdnahen Bereichen der Stofflichkeit: in den Formen der Natur sowie bei der Tätigkeit von Bauern und Handwerkern. Auch Elfen lieben – jedenfalls nach der keltischen Tradition – Gesang und Tanz. Von einem höchsten Schöpfer aller Welten scheinen aber auch sie nicht viel zu wissen. Oder waren es die Menschen, welche sie schauten, die von Gott nichts wussten und daher noch nicht reif waren, solches Wissen (hellsichtig) aufzunehmen?

In diesem Sinn unterscheidet der Islam die Engel von den Dschinn. Der Glaube an Engel gilt im Islam als bindend. Durch Engel wurden den Propheten die Offenbarungen Gottes übermittelt. Engel sind daher die zentrale Säule, auf denen der Koran selbst steht. Die Verkündung durch den Propheten Mohammed gilt im Koran jedoch ausdrücklich nicht nur den Menschen, sondern auch den Dschinn.

Dschinn sind in der koranischen Schöpfungsgeschichte aus „rauchlosem Feuer“ erschaffen worden. Wie die Menschen sollen die Dschinn „dazu geschaffen sein, Gott zu dienen“. Darüber hinaus gibt es gläubige und ungläubige Dschinn, wobei die ungläubigen Dschinn in die Hölle kommen sollen. Zu Zeiten des Propheten stellten einige Dschinn bei einer Versammlung fest, dass sie die Engel nicht mehr sprechen hörten. Sie zogen los, um den Grund dafür herauszufinden. Sie fanden Mohammed, als dieser den Koran las. Dies geschah eben, weil der Prophet für Dschinn ebenso wie für die Menschen den Koran offenbarte. Diese Dschinn konvertierten zum Islam, da sie nun alles erfahren hatten, was sie wissen mussten. Anders als im Volksglauben, handelt es sich bei den im Koran genannten Dschinn nicht um unheimliche dämonische Wesen, sondern sie sind moralisch indifferent.

(Quelle: Wikipedia, Stichwort: Dschinn)

Dämonen der Hölle zuzuordnen, finde ich nicht unplausibel; ob mit den „ungläubigen Dschinn“ solche gemeint sind, oder ob der Koran tatsächlich noch eine Unterscheidung trifft zwischen zwei Arten von Naturwesen, nämlich solchen, die Gott erkennen und solchen, die dazu nicht in das Lage sind, wage ich als Nichtkenner des Koran nicht zu beurteilen. Immerhin ist es aber doch beachtlich, dass wenigstens im Islam die Existenz von Naturwesen sozusagen offiziell anerkannt ist …!

Oskar Bernhardt (Abd-ru-shin, 1875–1941) erwähnt in seinen weltanschaulichen Schriften zahlreiche verschiedene Arten von Wesen. Speziell zu den Arten mit menschenähnlicher Gestalt schreibt er seinem Werk „Im Lichte der Wahrheit“:

„Der weitaus größte Teil schwingt nur dienend im Gotteswillen und ist von allem anderen vollkommen unabhängig.
Ein kleiner Teil aber, der weitab von den lichten Höhen sich befindet und eng mit der gröbsten Stofflichkeit verbunden wirkt, wie Gnomen usw., konnte wie vieles andere von den in der Grobstofflichkeit lebenden entwickelten Menschengeistern zeitweise beeinflußt werden.
Aber diese Wirkungsmöglichkeit des Menschengeistes ist bereits wieder aufgehoben worden, und auch diese kleinen wesenhaften Helfer stehen zur Zeit nur noch im Gotteswillen dienend (…).“

(Abd-ru-shin, Im Lichte der Wahrheit. Gralsbotschaft. Aus dem Vortrag: Geistkeime. Verlag der Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart)

Das Judentum als älteste der drei monotheistischen Lehren unterscheidet nicht so klar zwischen Engeln und Elementarwesen, obwohl in der Bibel beides zu finden ist. Die Verehrung von Naturwesen als Götter, also als höchste Wesen, wie zur damaligen Zeit in allen umliegenden Religionen üblich, lehnt sie kategorisch ab: Nur JHWH ist Gott, alle Wesen stehen unter ihm. Es sind wohlgemerkt nicht die Wesen selbst, welche die Bibel ablehnt, sondern die Kulte, welche Menschen ihnen angedeihen lassen, ihre Verehrung als „Götter“, der Glaube also, dass sie höchste Wesen seien.

Das Christentum entstand auf dem Boden des Römischen Weltreiches und in Abgrenzung von den darin zunächst gepflegten und teilweise als Staatskult verordneten heidnischen Kulten. Mit der Anerkennung des Christentums als neue Staatsreligion begann man, die traditionellen heidnischen Kulte zu unterdrücken, zu verbieten, zu verteufeln. Wie auch der Islam entwickelte das Christentum ein ausgesprochen missionarisches Selbstverständnis. Da es sich als schwierig erwies, den heidnischen Völkern ihre traditionellen Anschauungen und Gepflogenheiten wegzunehmen, begnügten sich die christlichen Machthaber pragmatischer Weise oft mit Lippenbekenntnissen. Daher sind die Überreste des alten Glaubens unter der christlichen Fassade teilweise bis heute erhalten geblieben:

Weihnachten – ein römisches „Elfenfest“?

(…) Sogar ganz zentrale christliche Feste und Gebräuche haben häufig einen heidnischen Kern, aus dem heraus sie entstanden sind: Im Zuge der Missionierung der heidnischen Völker wurde das Christentum oft auf bestehende heidnische Riten und Gebräuche „aufgepfropft“. Heidnische Feste christlich umzuinterpretieren, genügte häufig den Missionaren. Sofern der christliche Anschein gewahrt blieb, ließ man dem Volk sein Brauchtum. Mit anderen Worten: Hinter sehr vielen christlichen Festen verbergen sich Elfenfeste aus vorchristlicher Zeit! Ein Beispiel: Was alles ist am christlichen Weihnachtsfest heidnischen Ursprungs? –
1) Der Termin: Am 25. Dezember wurde im Römischen Reich bis ins 4. Jahrhundert das äußerst populäre und weit verbreitete Fest des „Gottes der Unbesiegten Sonne“ Sol Invictus begangen. An die Stelle dieser heidnischen Gottheit setzte man im vierten Jahrhundert Jesus Christus.
2) Das „Rundherum“: Was wir heute als vermeintliche „Weihnachtsbräuche“ kennen und lieben, also geschmückte Bäume, Girlanden, Päckchen, Kerzen und Kekse, praktizierten die alten Römer auf ganz ähnliche Weise als Dank zu ihrem Gott Saturn, der in vorchristlicher Zeit als Schutzherr des Ackerbaues zu dieser Jahreszeit durch die Saturnalien verehrt wurde.
3) Die „handelnden Personen“: Weihnachtsmann und das „Christkind“ (meist als blondgelocktes geflügeltes Mädchen (!) dargestellt) haben ebenfalls mit Christentum nichts zu tun, selbst wenn diese nicht der römischen, sondern der nordischen Mythologie und „Formensprache“ entstammen.

Kurzum: Würde man alles das vom heutigen Weihnachtsfest entfernen, was heidnischen Ursprungs ist, es würde nicht viel übrigbleiben …

(Ausschnitt aus meinem neuen Buch: Das Überirdische in der Natur – Warum die Menschen immer schon an Engel glaubten und wieso wir ohne Naturwesen nicht überleben können)

Als überzeugter Christ und Naturwesenfreund stehe ich daher Jahr für Jahr ein wenig ratlos vor den Weihnachts-Gepflogenheiten ringsum, die nur nach außen hin im christlichen Mäntelchen daherkommen, im Kern aber vor dem Materialismus der heutigen Zeit nicht einmal mehr die Beseeltheit der gesamten Natur feiern und verehren und somit mehrheitlich leider zur bloßen Konsumorgie verkommen sind …

Wobei ein Blick auf den Gabentisch zeigt, wie präsent auch in der heutigen Zeit die heidnischen Wesenheiten noch immer sind, die, auch wieder unter dem Einfluss des Materialismus, allerdings nur mehr für bloße Fantasieprodukte gehalten werden:

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Elfen, Dämonen, Zauberer und Hexen, dazu noch (nicht im Bild): Star Wars sowie Links Schwert und Schild. Fantásien lässt grüßen.

Zurück zu den verschiedenen Arten von Wesen: Vielleicht hat sich manche/r Leser/in schon gefragt, in welcher Form man sich Wesen mit nicht-menschlicher Gestalt (s.o.) denn vorstellen kann. Abgesehen von den Tieren würde ich dabei in erster Linie an die Erzeugnisse des menschlichen Empfindungswollens denken. In der Anderswelt nimmt alles sofort Form an, genau entsprechend dem seelischen Inhalt, der darin lebendig ist. Auch die Empfindungen der Menschen werden in der Feinstofflichkeit zu lebenden Wesen, welche sich hier je nach ihrer Art betätigen und zuletzt in die Grobstofflichkeit zurückwirken: Als Schaden bringende, böswillige Dämonen oder als gutwollende, hilfreiche Wesen, je nach der Art der in ihnen verkörperten menschlichen Empfindung.

In seinen Kinderbüchern nennt der bekannte schwedische Autor und Illustrator Sven Nordqvist (geb. 1946) solche Wesen, die in Skandinavien ja jeder kennt, Mucklas (Übersetzung: Angelika Kutsch, Oetinger Verlag). Der etwas schrullige alte Pettersson hat einen Kater, der Findus heißt und sprechen kann, obwohl nur Pettersson versteht, was er sagt. Auch Hose und Mütze trägt das Tier vielleicht nur in Petterssons Vorstellung?

In „Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch“ verletzt sich der Alte kurz vor dem Fest und kann deshalb nichts vorbereiten. Doch alle Nachbarn kommen zu Besuch, allein schon, um Petterssons selbstgebastelten Weihnachtsbaum zu bestaunen, und bringen Leckereien mit. So wird es doch ein schönes Fest.

Pettersson bastelt den Weihnachtsbaum

Pettersson bastelt einen Weihnachtsbaum. Darüber (oder aber über den durchbohrten Stuhl) sehr erbost: Mucklas

In „Morgen, Findus, wird’s was geben“ hat Pettersson eine große Sorge: Findus wünscht sich sehnlich, dass der Weihnachtsmann ins Haus kommt. Aber wie soll Pettersson das denn bewerkstelligen? Er kann doch für einen Kater keinen Weihnachtsmann bestellen! Also baut er heimlich eine „Weihnachtsmannmaschine“ (und Nordqvist scheint sich tatsächlich einige Gedanken dazu gemacht zu haben, wie sie funktionieren könnte!), eine Art mechanische Weihnachtsmannpuppe, die in der Tür erscheinen und einen Sack für Findus abstellen soll, damit der Kater nicht enttäuscht ist. Dass trotzdem alles ganz anders kommt, als Pettersson geplant hat, kann nur daran liegen, dass manchmal Dinge geschehen, die man einfach nicht erklären kann …

Morgen, Findus 1

Eine Maschine, die dem Wunderbaren Raum lässt: Das ist für mich der besondere Charme dieses Kinderbuches …

Die Weihnachtszeit ist unter dem unheilvollen Einfluss des Materialismus zeitweise zur Konsumorgie entartet. Doch es ist eine segensreiche Zeit, auch wenn man nach dem Wunderbaren und Weihevollen machmal suchen muss, um es für sich wieder zu entdecken.

Lassen Sie sich erfüllen von der Kraft und vom inneren Licht, welches gerade die dunkelste Zeit im Jahr uns spendet!

Mit herzlichen Grüßen

Der Elfenfreund                                                                            im Dezember 2019

 

Anderswelt-Wanderung

Liebe Leserin, lieber Leser,

Gott, Götter, Geister, Wesen oder Dämonen – unter allen diesen und noch mehr Begriffen verkünden Religionen und spirituelle Lehren seit jeher die Existenz von Bewusstsein, welches nicht an einen physischen Leib im herkömmlichen Sinn gebunden ist. Und obwohl solches Bewusstsein zwar noch nie bewiesen worden ist (und unter den derzeitigen Voraussetzungen wohl auch nicht bewiesen werden kann), hält sich die Überzeugung historisch nachweisbar jedenfalls schon seit etlichen Jahrtausenden hartnäckig. Ja, es wird sogar vermutet, dass der Mensch bereits von allem Anfang an ein religiös empfindendes Lebewesen sei. Begründet wird diese Vermutung unter anderem mit der Beobachtung, dass auch Kinder von Natur aus dazu tendieren, unbelebten Dingen und Naturerscheinungen ein Bewusstsein zuzuschreiben. Der Mensch also – ein zutiefst religiöses Wesen?

Der ursprünglichen Religiosität entgegen steht allerdings intellektuelles Wissen bzw. die Erfahrung durch unsere Sinne, weil Bewusstsein, welches den Religionen zufolge jenseits der physischen Ebene existiert, unseren leiblichen Sinnesorganen nicht unmittelbar zugänglich ist.

Somit ist Religiosität Empfindungssache: Der eine ist und bleibt von Kindheit an religiös, weil das eben die Art und Weise ist, wie er tief in seinem Inneren die Welt erleben und erfahren möchte. Der andere kommt im Laufe seines Lebens aufgrund der (fehlenden) Sinneserfahrung zum Schluss, dass Bewusstsein, welches durch physische Sinne nicht wahrgenommen werden kann, entweder überhaupt nicht existiert oder jedenfalls für physische Belange nicht von Bedeutung sein kann. Es ist, so gesehen, eine bewusste Entscheidung, die jeder trifft und die bekundet, ob ein Mensch sein Leben und Erleben eher von der geistigen Empfindung oder vom physischen Verstand bestimmt sein lassen möchte. Man könnte sagen: Auf diese Weise scheiden sich ganz von selbst – wie im biblischen Gleichnis angedeutet – die „Schafe von den Böcken“ oder die Spreu vom Weizen. –

Die Art und Weise, wie jeder Mensch empfindet, ist sehr persönlich und subjektiv. In diesem Sinn möchte ich heute ein paar Erlebnisse teilen, die ich Anfang des Monats, zu Halloween und Allerheiligen, im Rahmen einer zweitägigen Wanderung im salzburgisch-bayrischen Grenzgebiet sammeln durfte.

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Diese Statue des Franz von Assisi ist in 2200 Metern Seehöhe hoch über dem Ort Maria Alm im Pinzgau in der Nähe der Alpenvereinshütte „Riemannhaus“ am Steinernen Meer angebracht. Im Hintergrund gegenüber erkennt man ganz am unteren Bildrand die Gipfel der Hohen Tauern.

Gelobt seist du, mein Herr, mit allen deinen Geschöpfen,
besonders dem Herrn Bruder Sonne,
der uns den Tag schenkt und durch den du uns leuchtest.
Und schön ist er und strahlend in großem Glanz:
von dir, Höchster, ein Sinnbild.

Gelobt seist du, mein Herr, für Schwester Mond und die Sterne.
Am Himmel hast du sie geformt, klar und kostbar und schön.

Gelobt seist du, mein Herr, für Bruder Wind,
für Luft und Wolken und heiteres und jegliches Wetter,
durch das du deine Geschöpfe am Leben erhältst.

Gelobt seist du, mein Herr, für Schwester Wasser.
Sehr nützlich ist sie und demütig und kostbar und keusch.

Gelobt seist du, mein Herr, für Bruder Feuer,
durch den du die Nacht erhellst.
Und schön ist er und fröhlich und kraftvoll und stark.

Gelobt seist du, mein Herr, für unsere Schwester Mutter Erde,
die uns erhält und lenkt
und vielfältige Früchte hervorbringt, mit bunten Blumen und Kräutern.

Lobt und preist meinen Herrn und dankt und dient ihm mit großer Demut.

(Aus dem Sonnengesang des Franz von Assisi, 1224)

Der heilige Franz von Assisi spricht der Sonne, den Sternen, dem Wind, dem Wasser, dem Feuer und der Erde eine Persönlichkeit und folglich ein Bewusstsein zu. Das ist insofern bemerkenswert, als gerade die Kirche bemüht war, den alten „heidnischen“ Glauben an Naturwesen zu leugnen, zu ächten oder zu verteufeln. So z.B. auch den Glauben der Kelten an die Existenz einer „Anderen Welt“ (Annuvin), zu welcher die Schranken an bestimmten Tagen fielen, insbesondere zum Jahreszeitenfest Samhain, welches die Kelten am 31. Oktober begingen. Ich habe den Glauben der Kelten und noch vieles andere sehr gründlich recherchiert in meinem Buch „Das Überirdische in der Natur – Warum die Menschen immer schon an Elfen glaubten und wieso wir ohne Naturwesen nicht überleben können“.

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Wolkenstimmung zu Samhain 2019

Und überall schienen mich an jenen Tagen während meiner Wanderung aus Steinen und Wurzeln Gesichter oder sonderbare Wesen anzublicken – kam mir das nur so vor, weil Halloween war? Oder standen tatsächlich die Tore zur Anderswelt offen, und Wesen aus dem Inneren der Berge versuchten sich mir bemerkbar zu machen? In den meisten Fällen erkannte ich sie nur aus dem Augenwinkel, beim genaueren Hinsehen verschwammen die Formen wieder. Auch wollten sie sich meist nicht fotografieren lassen, das Foto zeigte dann doch nur den Stein oder die Wurzel, die es auch tatsächlich war – aber was halten sie immerhin von diesem eindrucksvollen Gesellen?

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„Wir sind auch da!“

Und … was für ein sonderbares Wesen ist das?

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Vogel – Nilpferd – Elefant…?

Wenn man so ganz allein und in sich versunken übers Gebirge wandert, stellt sich allmählich eine ganz eigene Gemütsverfassung ein: Die Gedanken werden groß, treten scheinbar aus einem heraus und bilden eine Art Spiegelwelt…

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Welt und Anderswelt

Am Abend klarte es auf und die Nacht auf 1600 m Seehöhe wurde frostig…

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…und am Morgen zeigte sich noch ein weiterer Aspekt von „Anderswelt“:

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Morgenstimmung – überirdisch schön

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Klicken Sie aufs Bild zum Vergrößern!

Wer könnte bei so viel Formen- und Farbenschönheit daran zweifeln, dass bewusste Kräfte, also Bewusstsein ohne physischen Körper im herkömmlichen Sinn, oder noch anders formuliert: überirdische, intelligente Wesenheiten die Welt bauen und formen, die wir erdinkarnierten Menschengeister täglich erleben und genießen dürfen?

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…und auch hier wieder phantomartige Gestalten…!

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Portal-Tor und Wunderquelle (zum Vergrößern klicken!)

Ob wir heuer im Tal unten überhaupt einen Winter bekommen werden?

Wie auch immer: Lassen Sie sich inspirieren und verzaubern von den kleinen und doch so großen Wundern der Natur!

Der Elfenfreund – Alvin                                                            im Spätherbst 2019

 

 

Sieben Jahre Elfenwirken!

Liebe Leserin, lieber Leser,

diese Überschrift muss ich gleich richtig stellen: Elfen wirken in der Stofflichkeit natürlich nicht erst seit sieben Jahren, sondern von allem Anfang an. Nicht abstrakte, von blindem „Zufall“ bestimmte Energien, wie die Wissenschaft glaubt, nein: Wesen haben die Welt geformt, wie Welterschaffungsmythen der Völker belegen. Und Naturwesen schaffen und formen zielgerichtet in der Stofflichkeit bis heute. Das ist die frohe Botschaft des 21. Jahrhunderts: Hinter den Naturgesetzen wirkt und waltet BEWUSSTSEIN! Es ist so viel, was wir Menschen diesen überirdischen, ausschließlich dem Schöpferwillen verpflichteten, feinstoffliche-Form-gewordenen Kräften verdanken!

Was ist dann aber mit „Sieben Jahre Elfenwirken“ gemeint? – Am 7. Oktober 2012 ging dieses Weblog erstmals „on air“. Es wurde von mir ins Leben gerufen, damals in Zusammenarbeit mit der Autorin und Naturwesen-Expertin Margot Ruis, um Menschen an die Existenz der überirdischen Wesen zu erinnern und gleichzeitig ihnen für ihre treue und unermüdliche Arbeit zu danken.

Man hätte es freilich auch anders ausdrücken können – weniger bildhaft, dafür sachlicher: Es gibt Menschen, die die Existenz überirdischer Kräfte und Wirkungen anerkennen und folglich an Gott, Götter oder Wesen glauben und andere, die nur wissenschaftlich erforschbare, irdisch-materielle Lebensformen und Energien gelten lassen. Die ersteren empfinden die Stimme und das Wirken ihres eigenen überirdischen Geistes in sich, wenn auch vielleicht nicht immer klar, und sind dazu bereit, dem Geistigen bzw. „Spirituellen“ in ihrem Leben Raum zu geben, auch wenn dies Menschenverstand übersteigt. Die anderen dagegen stehen auf dem Boden des Intellekts und lassen nur das ernstlich und als Realität gelten, was ihrem irdischen Begriffsvermögen zugänglich ist. Mit meinem „ElfenWirken“-Blog wollte ich also die „Empfindungsmenschen“ darin unterstützen, sich dem Überirdischen weiterhin zu öffnen und sich dabei nicht von den „Verstandesmenschen“ beirren zu lassen, die oft genug nicht nur mit Unverständnis, sondern auch mit Spott und Häme auf die Empfindungsmenschen herabsehen sowie auf deren Sehnsucht  nach spirituellen Wahrheiten und einem „höheren Sinn“ im Leben.

Ich wollte darin aber auch die Stimme erheben für mehr Sachlichkeit dem Überirdischen gegenüber. Die Tatsache, dass Geistiges über dem Begriffsvermögen des Verstandes steht und dieses somit zwangsläufig übersteigt, darf nicht als Freibrief angesehen werden für Phantasterei, wie das leider in der esoterischen Literatur Unsitte geworden ist. Wer heute nicht von sich behauptet, zumindest mit Einhörnern oder Drachen zu verkehren oder die Badewanne mit einem Leprachaun geteilt zu haben, wird ja kaum mehr für voll genommen.

Das war vor sieben Jahren. In der Zwischenzeit durfte ich selbst ein Buch schreiben, das mittlerweile im Buchhandel erhältlich ist. Es ist ein Sachbuch geworden, das vor allem diejenigen Fragen klären soll, deren Antworten ich in der einschlägigen esoterischen Literatur bisher vermisst habe. Die Arbeit an dieser selbstgesteckten Aufgabe hat jedenfalls meinen eigenen Horizont erweitert (hoffentlich auch den der Leserinnen und Leser), die Prioritäten geklärt und mich darin bestärkt, für die reale Existenz überirdischer Welten auch weiterhin öffentlich einzutreten. Wie auch immer diese Welten im Detail aussehen mögen: Religiöse Toleranz scheint mir für jeden Empfindungsmenschen oberstes Gebot zu sein. Es ist weder zielführend noch angebracht, über Formen von Spiritualität zu streiten. Es geht darum, die Spiritualität an sich hochzuhalten sowie die prinzipielle Überzeugung von der Existenz des Überirdischen. (Also meinetwegen: Auch Drachen und Einhörner … sofern diese ernst gemeint sind …)

Über der Arbeit am Buchprojekt habe ich allerdings das Weblog zuletzt etwas vernachlässigt. So ist in dieser Jubiläumsausgabe gleich einiges abzuarbeiten und nachzuholen.

Die erste Ausgabe von ElfenWirken erschien zu Erntedank 2012. Ein passender Anlass: Eine reiche und gesegnete Ernte stimmt zahlreiche Menschen dankbar gegenüber den Kräften in der Natur, speziell am Land, wenn man (wie jeder Landwirt) mit der Fruchtbarkeit von Flora und Fauna seinen Lebensunterhalt verdient. Auch wenn freilich nur wenige Leute sich unter diesen Kräften irgendetwas Konkretes vorzustellen versuchen. Oder sich dabei die Frage vorlegen, welche Kräfte es eigentlich sind, die das Wunder von Wachstum und Reife bewirken. –

Leserinnen und Leser dieser Seite wissen aber: Es sind bewusste und intelligenzbegabte Kräfte, die zur Kommunikation mit uns fähig sind … die bereits erwähnten so genannten Naturwesen. Die Wesen sind zur Kommunikation mit uns Menschen fähig: Dass wir von ihnen heute nur mehr so wenig wissen, liegt daran, dass wir Menschen die Fähigkeit zur Kommunikation mit ihnen im Laufe unserer Entwicklung leider verloren haben! Davon handelt unter anderem mein Buch, das den Titel trägt: „Das Überirdische in der Natur – Warum die Menschen immer schon an Elfen glaubten und wieso wir ohne Naturwesen nicht überleben können“. In früheren Zeiten und Kulturen (Kelten,  Römer und Germanen habe ich eingehend untersucht, aber das Wissen von der Existenz überirdischer Wesen findet sich in Mythen und Märchen aller Völker) war es für die Menschen selbstverständlich, die „Überirdischen“ in ihr Alltagsleben mit einzubeziehen.

Von Gott, der Himmel und Erde, Menschen und natürlich auch die Wesen erschaffen hat, wussten die allermeisten Menschen zu dieser vorchristlichen Zeit noch nichts. Erst das Christentum verbreitete das Wissen von Gott über das gesamte Römische Weltreich und hätte den Naturvölkern in dessen Einflusssphäre eine Bereicherung bringen können, der sie sich sicherlich dankbar und freudig geöffnet hätten, sobald sie für den Empfang der Eingottlehre bereit gewesen wären. Denn natürlich kann der Glaube an Gott und das Wissen von den geformten Kräften, die rings um uns nach seinem Willen tätig sind, keinen Widerspruch in sich enthalten. Sowohl Jesus Christus als auch das Alte Testament der Bibel erwähnen und bestätigen die Existenz von Engeln und anderen überirdischen Wesenheiten, wie ich in meinem Buch unter anderem nachweise. Doch die Kirchen und deren Missionare agierten leider nicht als demütige Diener der Botschaft Christi, sondern als starre und überhebliche Dogmatiker, die sich im Besitz der allein seligmachenden Wahrheit dünkten. Sie bekämpften die althergebrachten Anschauungen, anstatt auf ihnen aufzubauen und sie weiterzuführen. Meiner Meinung nach ein folgenschwerer Fehler: Die religiöse Erkenntnis reift und wächst in den Menschen von Stufe zu Stufe. Nur über das Wissen von den persönlichen, überirdischen Wesen, die um uns herum in der Natur nach dem Willen des Schöpfers tätig sind, erkannte das Volk der Juden einst die Existenz Gottes. Und nur von Stufe zu Stufe in der Erkenntnis aufwärts schreitend kann der Gottbegriff sich auch in den heute lebenden Menschen entwickeln. Wir brauchen also heute wie einst das Wissen von den überirdischen Wesen, um in der spirituellen Erkenntnis weiter wachsen zu können! Ganz abgesehen davon, dass wir die auf uns zukommenden Herausforderungen einer neuen Epoche wie z.B. den Klimawandel nur in Kooperation mit der Natur und den darin wirkenden Kräften werden bewältigen können. So aber blieb Gott bis heute vorerst ein verschwommener, abstrakter Begriff, während das Wissen vom Sein der ehemals als Götter verehrten Kräfte und Elfen aufgrund deren beharrlicher Ächtung, Leugnung und Verteufelung seitens der Kirchen allmählich ins Reich von Mythen und Märchen versank.

Aber trotzdem findet man immer wieder Menschen (und es werden mehr und mehr), die heute ein Leben im Einklang mit der Natur anstreben und ein bewusstes Zusammenwirken mit den überirdischen Kräften, die darin tätig sind, suchen. Solchen war von Anfang an dieses Weblog gewidmet.

Eine besonders erfreuliche Zuschrift erreichte mich z.B. bereits vor mehr als einem Jahr, und ich bitte vielmals um Entschuldigung, dass ich erst jetzt Gelegenheit finde, den wunderbaren Brief von N.H. mitsamt Foto hier zu veröffentlichen:

„Bei einem stadtnahen Saisongartenprojekt haben meine Freundin und ich eine kleine Parzelle auf einem großen Acker gemietet.
Auf 80 qm haben wir so viel Gemüse und Kräuter angebaut, dass wir seit 2 Monaten nicht nur uns versorgen, sondern auch Nachbarn, Arbeitskollegen, Familie und Freunde. Dazu konnten wir unserem Sohn seinen ersten Brei aus selbst angebauten Zucchini und Karotten zubereiten.

Dabei hatten wir, als wir Anfang April vor der nassen, verklumpten Erde standen, keine Ahnung, was wir zu machen hatten, geschweige denn, wie man Gemüse anbaut. Meine einzige Erfahrung beschränkte sich auf das Retten von Büropflanzen.

Schnell merkten wir aber, dass nur ein rudimentäres Wissen nötig ist und das Wichtigste, wie bei allem, Aufmerksamkeit und Zuneigung sind, zu dem, was man sich vorgenommen hat.
Bald sahen wir, dass alles ja von alleine wächst und wir nur helfend einzugreifen hatten.

Ein guter Tipp, welchen wir vom Vermieter der Ackerstücke bekamen, war – nicht zu gießen! Die Pflanzen sollten so im Frühjahr tiefe Wurzeln bilden und sich im Sommer, soweit man ab und an die Erde durch Harken und Hacken auflockert, selbst ausreichend mit Wasser versorgen können.

So habe ich gelernt, dass zum Gärtnern auch Vertrauen gehört (welches in diesem Hitzesommer auch stark gefordert war).
Das Vertrauen konnte ich schnell gewinnen, bzw. brachte ich es schon mit, da ich an der Existenz der Naturwesen, der kleinen und großen Elfen, Zwerge usw. nie gezweifelt habe und sie sogar hin und wieder erahnen kann.

Ich denke, die Schönheit der Pflanzen, das Lebendige und das Streben dem Lichte zu, ist das Wirken der Wesen. Ihr Ausdruck, ihre Arbeit hier auf Erden, die zu ihrer eigenen Entwicklung gehört.
Wir Menschen dürfen lenkend eingreifen, helfend und schützend den Wuchs der Pflanzen unterstützen und fördern.

Als mit der Zeit sich zeigte, dass (wider Erwarten) alle Pflanzen gut keimten und prächtig wuchsen, drängte es sich mir auf, den kleinen Wesen ein Dankeschön zukommen zu lassen (neben der Sorge, was wir mit all dem Gemüse machen sollten).

Wir haben daher auf einem Stück des Ackers die Wildkräuter nicht herausgezogen, sondern sich in bunter Vielfalt ausbreiten lassen. Den ganzen Sommer blühen dort in unterschiedlichsten Farben und Größen die Blüten der Wildkräuter und sind Anlauf/flugpunkt vieler Insekten. Ich habe dazu einen schönen Gartenzwerg gestellt und 2 Kristalle in die Erde gelegt und dieses Stück den Wesen zum Dank gewidmet (die Insekten haben dabei natürlich auch etwas davon).
Der Gartenzwerg ist für mich eine (optische) Erinnerung an das Wirken der kleinen Helfer (auch wenn ich mir ‚richtige‘ Zwerge etwas anders, ernster und strenger im Ausdruck, vorstelle).

Für die Wesen ist es sicherlich, auch unabhängig eines besonderen Danks, eine große Freude, wenn wir Menschen, mit ihnen wieder zusammenarbeiten.
Wenn es auch in den meisten Fällen von den Menschen aus unbewusst geschieht,  freuen sie sich bestimmt doch über unsere Freude und Unterstützung bei ihrem Werken und Wirken.“

 

Freude heißt die starke Feder
in der ewigen Natur.
Freude, Freude treibt die Räder
In der großen Weltenuhr.
Blumen lockt sie aus den Keimen,
Sonnen aus dem Firmament,
Sphären rollt sie in den Räumen,
die des Sehers Rohr nicht kennt.

 

Ode an die Freude, Schiller

Hübener Foto1 klein

Wie N.H. in seinem Brief schreibt: Der Konkakt der allermeisten Menschen heute mit den Naturwesen erfolgt unwissend, unbewusst. Der/die durchschnittliche Mitteleuropäer/in weiß nichts von den überirdischen Kräften und würde einen solchen Gedanken vielleicht sogar mit aller Entschiedenheit von sich weisen, wenn er/sie darauf angesprochen würde. Doch ich glaube: Es wird sich dies bald ändern. Die Ablehnung und das bewusste Nichtswissenwollen über solchen „kindischen Aberglauben“ besteht nur an der Oberfläche. Die öffentliche Meinung ist bis heute voreingenommen, aufgrund eines jahrtausendelangen Missverständnisses gegenüber der christlichen Botschaft:  Die Bibel verneint nicht die Existenz von Naturwesen als  Gottes Geschöpfe, noch verbietet sie den Kontakt mit ihnen. Die bewussten Kräfte, die in der Natur tätig sind, sind Geschöpfe und Diener des Höchsten. Auch die Wissenschaft muss erst verstehen lernen, was spätestens seit Einstein und den Erkenntnissen der modernen Physik Stand von Forschung und Technik ist: Dass die Welt nicht aus Materie besteht, sondern aus „Sinn“ (Logos), oder, noch treffender: aus Bewusstsein. Bewusstsein ist das „Wesen“ aller Dinge.

 „Den Glauben früherer Kulturen an überirdische Wesen halten die meisten Menschen heute für eine Illusion. Ihrer Meinung nach existiert in Wirklichkeit nur das Materielle. Dem widersprechen allerdings Erkenntnisse aus der modernen Quantenphysik und legen den Schluss nahe, dass es sich tatsächlich genau umgekehrt verhält: Unsere Vorstellung von Materie ist Illusion! Materie, so wie wir sie alltäglich erleben und wahrnehmen, existiert in Wirklichkeit nicht. Somit lagen die alten Völker mit ihrem Glauben an Engel und überirdische Wesenheiten im Kern wohl näher an der Wahrheit, als wir mit unserer Klugheit im heute vorherrschenden Materialismus: Das „Wesen der Dinge“ steht eben im Begriff, ganz neu entdeckt zu werden …“

(Auszug aus der Einleitung zu dem Buch: Das Überirdische in der Natur – Warum die Menschen immer schon an Elfen glaubten und wieso wir ohne Naturwesen nicht überleben können)

Emotional jedenfalls fühlen sich sehr viele Menschen bis heute dem alten Brauchtum, das an vorchristliche religiöse Gepflogenheiten erinnert, verbunden. Konkretes Beispiel, wie von N.H. angesprochen: Gartenzwerge.

Gartenzwerge

Ungeachtet aller wissenschaftlichen Hypothesen und Lehrmeinungen: Der Glaube unserer Vorfahren an überirdische Wesen ist bis heute Teil unserer kulturellen Identität – das zeigen ganz alltägliche Beobachtungen. Was mag beispielsweise Menschen dazu bewegen, Gartenzwerge im Fleckchen Grün rund um das traute Heim aufzustellen? Es handelt sich bei dieser Tradition keineswegs nur um eine künstlich gehypte Modeströmung aus der Zeit des Wirtschaftswunders, um etwa den Baumärkten zu mehr Umsatz zu verhelfen: Gartenzwerge sind seit dem 17. Jahrhundert belegt, gehen aber vermutlich auf noch wesentlich ältere Vorbilder zurück. Nach einer Schätzung stehen allein in deutschen Gärten heute 25 Millionen dieser Kunststoff- oder Keramik-Wichtel! Daraus kann man den Schluss ziehen, dass sehr viele Gartenbesitzer es intuitiv „richtig“ finden, einen Wichtel im Garten stehen zu haben – warum sonst würden sie es freiwillig tun, zumal der Gartenzwerg in der öffentlichen Meinung als kitschig gilt und lange Zeit als Ausdruck von Spießbürgertum angesehen wurde …

(Auszug aus dem 1. Kapitel des Buches: Das Überirdische in der Natur – Warum die Menschen immer schon an Elfen glaubten und wieso wir ohne Naturwesen nicht überleben können)

Paradoxer Weise hat sich gerade in Italien, das doch (sollte man meinen) besonders stark unter dem Einfluss der Päpste stand, der kindlich einfache Zugang zu Wichteln und Wesen lebendig erhalten. Was sagen Sie zu dieser Szene, die ich völlig unerwartet in Aquilea neben einem Radweg am Straßenrand entdeckte:

Aquilea Zwerg

In dieser Eiche (am Bild zu sehen ist nur eine Wurzel) wohnt ein Wichtel, dem kleine Kinder ihre Schnuller schenken können, wenn sie ihrer nicht mehr bedürfen. Die Äste des Baumes, der mir an und für sich weder durch seine Größe noch sonstwie besonders aufgefallen wäre, waren behängt mit den Geschenken bzw. „Opfergaben“ der Kleinen, deren Eltern offensichtlich der Meinung waren, es sei nun genug mit der Nuckelei.

Ich bin mir sicher: Der Gartenzwerg bedeutet manchen ZeitgenossInnen auch heute noch unterbewusst mehr als nur eine lustige Figur, die man für Kinder aufstellt, um sie so besser manipulieren zu können. Denken wir daran: Im Römischen Weltreich verehrte man Jahrhunderte lang Laren und Penaten auf dem Hausaltar.

Lar romano de bronce (M.A.N. Inv.2943) 01 Etwas eleganter geformt als ein Gartenzwerg, aber im Kern vielleicht gar nicht so verschieden? Lar (Bronzefigur, 1. Jahrhundert). Quelle: Wikipedia

Das folgende Bild stammt von Elmar Hauck. Es hat mich vor einiger Zeit zu ein paar Zeilen inspiriert, die ich hier präsentiere:

1

Frage

Bist du Nippes oder Kitsch
du Bartgesicht mit Zipfel du
am Fensterbrett neben dem Blumentopf

Zwerg
Hausgeist
Wichtelmann

oder

stehst du im Tabernakelschrein
am Hausaltar
und breitest segnend die Hände aus

wie ehedem
vor 1000 Jahren
bei allen Völkern
immer?

Aber auch der berühmte russische Poet Puschkin (1799 – 1837), mit dem ich mich natürlich in keiner Weise vergleichen möchte, hat ein wunderbares Gedicht verfasst und es „dem Hausgeist“ gewidmet:

Hausgeist Puschkin

Und noch einmal Italien: Prozessionen gehörten zur römischen Religionspraxis, lange bevor die christliche Kirche solche Elemente in ihren Kult mit übernahm. Prozessionen wurden durchgeführt, um ein Areal zu reinigen und um einer Wesenheit die Verbundenheit auszudrücken. Heute führt der feierliche Umzug beim Lichterfest in Cannero am Lago Maggiore eine Statue der Madonna del Carmine mit sich, die nach offizieller Lesart wohl eine Erscheinungsform der Himmelskönigin verkörpert; aber wer kann sagen, wer diese Madonna, die sich vielleicht im Ort Carmine einmal einer gläubigen Seele gezeigt hat, wirklich gewesen ist? Nach meinem Empfinden jedenfalls gilt noch heute der eigentliche Dank der Gläubigen einer Wesenheit des Wassers, welches bei der feierlichen Anrufung in drei Sprachen auch im Mittelpunkt steht: Ist die Madonna del Carmine vielleicht in Wirklichkeit die Herrin und Hüterin des Lago Maggiore?

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Prozessionen gibt es freilich nicht nur Italien. Am Namenstag des Hl. Bartholomäus (24. August) wurde ich Zeuge einer ganz besonderen Prozession oder Pilgerreise im Grenzgebiet zwischen Österreich und Bayern, die seit 400 Jahren (seit 1635) alljährlich und bei jedem Wetter veranstaltet wird: Die Überquerung des Steineren Meeres von Maria Alm nach St. Bartholomä am Königssee.

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Der Aufstieg beginnt noch bei völliger Dunkelheit. Der höchste Punkt der Überschreitung liegt auf ca. 2200 m. Seehöhe.

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Unglaublich – oder? (Klicken Sie zum Vergrößern auf das Bild!)

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Veranstaltet wird die Wallfahrt von der Blasmusik Maria Alm.

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Sicherlich war der Charakter dieser Veranstaltung nicht so feierlich wie das Lichterfest im italienischen Cannero, sondern eher rustikal und durchaus auch ein wenig sportlich geprägt; aber auch hier glaubte ich vor allem die Liebe zur Natur zu spüren und eine tiefe Verbundenheit zum Berg, die die etwa 2500 Menschen dazu animierten, sich eine Nacht mehr oder weniger um die Ohren zu schlagen und inklusive Rückfahrt so annähernd 20 Stunden diesem schweißtreibenden Erlebnis zu opfern…

Und noch einmal Wichtel – was halten Sie von diesem hier: Kalender2020_Seite 2

Aus dem Wichtelkalender von Angelika Barbara Ufer für das Jahr 2020

Seien Sie offen für die Wunder des Überirdischen in unserer alltäglichen Welt!

Herzlich

Der Elfenfreund / Alvin                                                           im Oktober 2019

 

 

 

 

 

 

Das Überirdische in der Natur

Warum die Menschen immer schon an Elfen glaubten und wieso wir ohne Naturwesen nicht überleben können 

– So lauten Titel und Untertitel des Buches, an dem ich während der letzten 25 Monate gearbeitet habe und das nun fix fertig als Hardcover, als Softcover und als E-Book erhältlich ist. Herausgekommen sind 216 Seiten konzentrierte und seriös recherchierte Informationen rund um das Thema der Naturwesen in Geschichte und Gegenwart: Informativ, kritisch, visionär und inspirierend! Etwas Vergleichbares findet sich meines Wissens derzeit am Buchmarkt nicht.

Hier können Sie sich mein Buch ansehen und auch bestellen: Es sei hiermit allen ernsthaften Naturwesenfreund(inn)en wärmstens ans Herz gelegt.

Buch Ansicht cover

Ich bitte meine Leserinnen und Leser um Nachsicht, dass ich in ebendieser Zeit, während ich an meinem Buch arbeitete, den ElfenWirken-Blog mehr oder weniger links liegen lassen musste: Alle verfügbaren Ressourcen an Zeit und Kraft sind in dieses Buchprojekt geflossen. Es waren alles in allem weit über 500 Arbeitsstunden, wahrscheinlich annähernd 1000. Bei 500 habe ich aufgehört zu zählen.

Am Anfang stand der Vorschlag von Fotokünstler Elmar Hauck, gemeinsam ein Buch, einen Bildband, zu erstellen. Tatsächlich fand sich für dieses Projekt relativ rasch ein Verlag (und zwar tatsächlich nur ein einziger), der dafür Interesse zeigte, und es wurde ein Vertrag geschlossen. Der Aufbau in sieben Kapiteln als historischer Streifzug durch die gemeinsame Geschichte von Elfen und Menschen entstand bei mir gleich zu Beginn. Alles Andere musste ich erst recherchieren. Und ich muss sagen, man wird tatsächlich fündig! Wenn man die historisch gesicherten Fakten nach einem roten Faden aneinanderreiht, wie ich ihn meiner Arbeit zugrunde legte, kommt man auf ungeahnte Erkenntnisse – in mehr als nur in einem Punkt müssten die Geschichtsbücher eigentlich neu geschrieben werden…! Wir waren beide Feuer und Flamme für das Projekt, Texte und Bilder flogen hin und her, die Faktenlage erwies sich als äußerst ergiebig und fruchtbar und es wurde immer mehr und mehr.

So ist es leider – und das ist der Wermutstropfen dabei – mit dem Bildband vorderhand doch noch nichts geworden: Die Fülle der recherchierten Fakten legte es nahe, in Form eines Sachbuches ausführlich präsentiert zu werden, ohne an vereinbarte Seitenzahlen gebunden zu sein. Farbdruck ist leider wirklich teuer: Da bekam der Verlag wohl aus Kostengründen „kalte Füße“. Für ein nur optisch ansprechendes Bilderbuch ohne Tiefgang, mit den gewohnten klischeehaften Allgemeinplätzen, wie sich das der Verlag vielleicht vorgestellt hatte, konnten wir uns aber beide nicht recht erwärmen. Nur das schöne Cover ließ natürlich Elmar Hauck dem neuen Sachbuch angedeihen. Ich hoffe aber, dass auch ein gemeinsamer Bildband mit den sensationellen Arbeiten von Elmar Hauck noch einmal entstehen darf und wird.

Noch zwei Worte zum Pseudonym, dazu werde ich immer wieder gefragt: Simon A. Epptaler ist ein Anagramm. Das A. steht natürlich für Alvin, den Elfenfreund, und das Epptal könne sich in Südtirol befinden, irgendwo zwischen Etschtal und Wipptal vielleicht. Es ist mir ein großes Anliegen, meinen Namen aus dem Internet und überhaupt aus der Öffentlichkeit herauszuhalten.

Nun also zum Sachbuch, das es im Endeffekt geworden ist und das ich voll Stolz heute der Leserschaft präsentieren darf:

„Eine Expedition in die Anderswelt, die den Blick des Lesers erweitert und schärft. Die Reise beginnt im Kinderzimmer, bei Arielle, ALF und Pumuckl, und führt geradewegs hinein in eine großartige Wunderwelt beeindruckender Wesenheiten, die heute in Vergessenheit geraten sind, die unseren Vorfahren aber sowohl treue Gefährten als auch Götter waren.

Unsere Vergangenheit lebt wieder auf: Letzte wissenschaftliche Erkenntnisse erlauben einen völlig neuen Blick auf die Menschheits- und Kulturgeschichte. Anhand praktischer Beispiele und in klaren Worten werden die Gesetzmäßigkeiten hinter den verschiedenen Arten überirdischer Wesen erläutert. Und es wird deutlich, dass wir in Zukunft anders an die Natur heranzutreten haben werden als bisher …

Was immer wir unter Simon A. Epptalers kundiger Führung betrachten, wird, wie im Märchen, gleichsam durchsichtig und lässt in ungeahnte Räume blicken, erfüllt von tiefsinniger Mythologie, von gutwollenden Wesen, Elfenreigen und schöpferischem Formen.

Ein vielseitiges und umfassendes Werk, welches das uralte Phänomen der überirdischen Naturwesen mit dem gebührenden Respekt unverkitscht und sachlich auf dem aktuellen Stand der historischen Forschung betrachtet und dem die Leserinnen und Leser alles entnehmen können, was sie schon immer über Elfen wissen wollten!“                     (Klappentext)

Aus dem Inhalt:

Das Buch ist in 7 Kapiteln aufgebaut.

Das 1. Kapitel öffnet die Augen für Relikte im Alltag aus einer Zeit, als man ganz selbstverständlich von der Existenz personifizierter überirdischer Kräfte in der Natur überzeugt war. Diese Relikte sind zahlreicher, als die meisten Menschen heute denken! Wir stolpern förmlich auf Schritt und Tritt über (mehr oder weniger verunstaltete) Zeugen dieser Vergangenheit. Daher trägt das erste Kapitel den Titel: „Der Elf im Spiegelkabinett“.

2. Kapitel: Naturwesen im Märchen. Wir untersuchen alte Überlieferungen und befreien die darin beschriebenen Wesenheiten von aller nachträglichen Verniedlichung, Überformung und Verkitschung. Aus entwicklungspsychologischer Sicht gehen wir der Frage nach, warum und wie diese Märchengestalten in die Geschichten hineingeraten sind. Das Ergebnis dieser Nachforschungen ist durchaus beachtenswert.

Das 3. Kapitel thematisiert zunächst Naturwesen in Judentum und Christentum. Jesus und die Elfen: Bisher schien das gar nicht zusammenzupassen. Durch das Christentum wurde der Glaube an Naturwesen in Europa und weltweit zurückgedrängt, weil die Kirchen diesen Glauben als falsch und ketzerisch verfolgten. Die wenigsten Menschen wissen aber, dass sowohl im alten als auch im neuen Testament Naturwesen erwähnt und dabei durchaus nicht verteufelt werden! Daher sind Christentum und der Glaube an Elfen kein Widerspruch, sondern sie ergänzen einander. Sodann verfolgen wir die Entwicklung des Menschen von allem Anfang an und erzählen die Religions- und Kulturgeschichte auf der Grundlage letzter Erkenntnisse neu. Dabei finden wir auch eine Antwort auf die Frage, warum für frühere Kulturen die Existenz und das Wahrnehmen von persönlichen Kräften als überirdische Wesen eine Selbstverständlichkeit waren, während wir heute bei weitem nicht mehr so begnadet sind.

4. Kapitel: Ein Streifzug durch verschiedene Naturreligionen. Der Glaube der Kelten, Germanen, Griechen und Römer und noch einiger anderer Völker, anschaulich und nachvollziehbar erklärt für den Menschen von heute. Die Lebendigkeit und Beweglichkeit der jenseitigen Anderswelt, die bildhaften Mythologien, die dem Verstand oftmals so fremdartig erscheinen, anhand praktischer Beispiele enträtselt. Religiöse Überzeugungen unserer Vorfahren leben wieder auf.

Das 5. Kapitel erklärt zuerst die Kultpraxis der Römer und verfolgt dann die Entstehung und den Aufschwung der christlichen Kirchen. Die Missionierung der Germanen. Der Kampf der Kirchen gegen naturreligiöse Vorstellungen und deren Überleben in verstümmelter  Form als Brauchtum.

6. Kapitel: Die magische Gedankenwelt der Alchemisten. Die Begründung der neuzeitlichen Systematik der Elementarwesen durch Paracelsus.

Und das 7. Kapitel wagt anhand jetziger sich bereits abzeichnender Tendenzen einen Ausblick in die Zukunft: Ein neues, goldenes Zeitalter kündigt sich an, in dem Religion und Wissenschaft, Tradition und Innovation, Verstand und Empfindung keine Gegensätze mehr bilden …

Lassen sie sich inspirieren – und empfehlen Sie uns bitte weiter …!

Der Elfenfreund – Alvin / Simon A. Epptaler                                            im Juni 2019